Münster: Stadthafen & Kanal [Planung&Bau]

  • Ratio am Hafenplatz?

    zu #40:


    War der Plan von CM Immobilien von Mitte 2013 vollständig geplatzt oder nur terminlich verschoben? Zumindest hatte Nikolas am 26.Februar auf den MZ-Artikel verlinkt, der die Ratio Erdöl GmbH & Co. KG als Nutzer nannte.

    4 Mal editiert, zuletzt von MartinW () aus folgendem Grund: Verweis auf Februar-Post von Nikolas

  • Umzug des „ Heaven“ auf die Hafen-Südseite

    Die Betreiber des „ Heaven“ planen ihre Diskothek aus den OSMO-Hallen in einen Neubau auf der Hafen-Südseite zu verlegen. Sollte der Grundstückskauf noch in diesem Jahr über die Bühne gehen könnte es mit dem Neubau bereits in 2015 losgehen. Die Betreiber planen einen viergeschossigen Neubau, in dem auch Büros untergebracht werden sollen. Läuft alles nach Plan ist die Fertigstellung für 2016 vorgesehen.


    Quelle: http://www.business-on.de/muen…uf-suedseite-_id5195.html


    Update: HEAVEN darf umziehen!

  • Erweiterungsbau der PSD-Bank am Albersloher Weg

    Bereits im Oktober 2014 begann der Erweiterungsbau der PSD-Bank [Visualisierung] am Albersloher Weg. Nachdem dieses Projekt hier noch nicht erwähnt wurde hier die ausführliche Pressemitteilung:
    "Der neue Bauabschnitt soll nahtlos an das bisherige Bankgebäude angrenzen und die Baulücke gegenüber des 'Portal 10' schließen. Mit der Gebäudeerweiterung werden ca. 6.000 Quadratmeter Büro- und Praxisflächen geschaffen. Das Objekt wird vollständig vermietet.

    Wie schon beim ersten Bauabschnitt wurde auch für die Planung des neuen Gebäudeteils das Architekturbüro Heupel beauftragt.
    Auf einer Grundfläche von mehr als 2.000 Quadratmetern werden voraussichtlich über 7.000 Kubikmeter Beton und ca. 500 Tonnen Stahl verbaut.
    Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rd. 17 Mio. Euro.
    Baufirma ist die Willy Averbeck GmbH aus Ostbevern.
    Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Gebäudeteils ist für Anfang 2016 geplant."

    Quelle:
    https://www.psd-westfalen-lipp…r%20Weg.c405/d103.html#-1

  • LVM soll Osmogelände am Stadthafen bebauen


    Quelle:
    https://www.stadtwerke-muenste…m-stadthafen-bebauen.html | Urheber: LVM-Versicherungen

    PM:
    " 2014 haben Stadt und Stadtwerke Münster einen Investorenwettbewerb gestartet, um das Osmogelände direkt am Nordufer des Hafens zu bebauen. Insgesamt 14 Investoren haben sich für die 10.500 m² große Fläche beworben, mit einstimmigem Votum hat die Jury bereits Ende März den Gewinner des Wettbewerbs ermittelt. [...]


    Der Entwurf stammt von den Architekten Manfred Bukowski und Frank Lecke. Als Ergebnis sieht der Entwurf der LVM drei Gebäudekomplexe mit einer Nutzfläche von 22.400 m² vor. Das städtebauliche Leitbild ist ein urbanes Ensemble aus Stadtbausteinen. Offene Blockstrukturen mit einer höhengestaffelten Baukörperdisposition erlauben Durchwegungen über Gassen und Höfe, die sich über platzartige Aufweitungen zum Hafenweg und zur Hafenpromenade hin orientieren.


    Für das gesamte Projekt wird mit einer Investitionssumme von über 60 Millionen gerechnet. Nach der baurechtlichen Planung kann voraussichtlich im Jahr 2017 mit dem Bau begonnen werden, die Fertigstellung ist für das Jahr 2020 vorgesehen."


    Quelle: https://www.stadtwerke-muenste…m-stadthafen-bebauen.html
    weiterführende Informationen: http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/hafenforum.html

  • Hafentor

    Die Josef Kuhr Immobilienbesitz GmbH & Co. KG plant rund um seinen Speicher einen dreiteiligen Gebäudekomplex mit 10 000 Quadratmetern Bürofläche und 7000 Quadratmetern Wohnfläche mit rund 70 Wohnungen zu errichten. Komplettiert wird das Ensemble durch eine Tiefgarage mit 276 Parkplätzen. Das „Hafentor“ besteht aus drei solitären Baukörpern, die über die Schillerstraße erschlossen werden. Die vorhandenen Kamm- und Riegelstrukturen des Areals werden aufgegriffen und enden in der Vertikalen des Turms, der den markanten Anfangs- und Endpunkt der neuen Kanalbrücke bildet. Mit der Fertigstellung sollen am Hafentor 350 neue Arbeitsplätze entstehen. Man geht davon aus, dass erst Ende 2016 Baurecht für das gesamte Areal vorliegen wird. Die Bauarbeiten könnten dann mit Beginn des Jahres 2017 beginnen.

    Quelle: Das Hafentor wird konkret





    Bilder: Büro Kleihues & Kleihues

  • Neubau Zentrale Superbiomarkt AG

    Die Handelskette Superbiomarkt AG plant ihren Firmensitz in den Hafen Münster zu verlagern. Mit 21 Filialen ist das Unternehmen Marktführer in Nordrhein-Westfalen im Marktsegment der Bioläden. Die Investorengruppe hat ein 2600 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Die Fläche liegt genau zwischen der bereits im Bau befindlichen Bio-Schaukäserei und dem geplanten Cronos-Bürogebäude.


    Die Superbiomarkt-Zentrale wird als Ankermieter mit etwa 50 Mitarbeitern in den rund acht bis neun Millionen Euro teuren Neubau einziehen. Insgesamt ist Platz für 120 bis 140 Arbeitsplätze, sodass weitere Nutzer einziehen können.


    Quelle



    Bild: Superbiomarkt AG / Heupel Architekten

  • Firmensitz für Cronos

    Das Beratungsunternehmen Cronos plant auf der Südseite neben dem Flechtheim-Speicher ein gläsernes Bürogebäude zu errichten. Der Neubau am Stadthafen erhält eine Tiefgarage mit rund 200 Plätzen. Einen Teil der Büroflächen möchte Cronos an andere Firmen vermieten. Cronos beschäftigt rund 300 fest angestellte Berater und verfügt über sechs Niederlassungen in Deutschland.


    Quelle



    Bild: Maas und Partner

  • Kunst oder Katastrophe?

    Skuriler Streit in Münster:


    Aus Anlass der nahenden Kunstausstellung Skulpturprojekte 2017 meldet sich nun der BDA zu Wort. Er stört sich daran, dass man von einem im Hafenbecken entstehden Kunstwerk "Steg" direkt auf die Fassadenbemalung der neugebauten Hafenkäserei zulaufen würde. Dadurch würde sich die Stadt vor aller Welt blamieren.


    "Journalisten der großen Feuilletons und Kunstmagazine würden sich „über die absurde Verhunzung einer ambitionierten Architektur als Zielpunkt des Stegs belustigen, wie vor zehn Jahren über den sprichwörtlichen Regen“, findet der BDA." (Westfälischer Anzeiger)


    Also gut, die Bemalung mag sicherlich kitschig sein, wenn der BDA nun aber den nüchternen Sichtbetonzweckbau der Hafenkäserei als "ambitioniert" bezeichtnet ... ich weiß ja nicht :nono:


    Und dann auch noch fordern, dass solche Fassadenbemalungen durch den Gestaltungsbeiräte der Städte genehmigt werden sollte ... also bei dem Architekturschrott, den diese Beiräte so durchwinken (oder sogar ausdrücklich fordern...), könnte eigentlich kaum eine Bemalung abgelehnt werden...


    Aber man muss wohl in grauen Klötzchen denkender Architekt sein, um solche Gedankengänge nachzuvollziehen. :D


    Zum Artikel der Westfälischen Anzeigers über den Streit siehe hier.


    Zu Fotostrecken derselben Zeitung mit Bildern des Gebäudes auch von außen siehe hier und hier.

  • Neuer Planentwurf für das ehemalige Osmo-Areal


    Quelle & (C) Stadt Münster: https://www.muenster.de/stadt/…andard/page/1/show/976243


    PM: "Die Stadtverwaltung hat einen neuen städtebaulichen Entwurf für das Neuhafen-Projekt auf dem früheren Osmo-Areal entwickelt. Der Entwurf wurde im Einvernehmen mit den Investoren Deilmann und Kresing erstellt. Er wurde auch den benachbarten Projektträgern, der LVM und der Kuhr Immobiliengesellschaft, vorgestellt und findet deren Zustimmung.


    Die Ziele des Masterplanes Stadthäfen Münster, vielseitige Wegeverbindungen durch das Quartier zu schaffen und an das Projekt Hafencenter anzubinden, werden unverändert berücksichtigt. Nach dem jetzt vorliegenden Entwurf wird das Neuhafen-Projekt den Bau von etwa 450 Wohnungen ermöglichen.


    Der städtebauliche Entwurf sieht für das gemischt genutzte Quartier spannende stadträumliche Abfolgen mit ergänzenden Quartiersplätzen vor. Er berücksichtigt Größenordnungen und Wegebeziehungen des benachbarten Herz-Jesu-Viertels und schafft auf der Südseite der Schillerstraße eine maßstabsgerechte Flankierung. Die Mauer zu den Osmo-Hallen, die dort bislang eine unüberwindbare Barriere bildet, wird aufgebrochen. So können die Bewohner des Herz-Jesu-Viertels auf kürzestem Weg den Kreativkai erreichen.


    Zudem werden die Ergebnisse der Wettbewerbsverfahren für die südlich benachbarten Projekte der Kuhr Immobiliengesellschaft an der Hafenspitze und der LVM für die Hafenseite aufgegriffen und ergänzt.


    Mit durchschnittlich vier bis sechs Geschossen und einzelnen Gebäuden als "Hochpunkten" entsteht am Stadthafen ein urbanes Quartier. Das rekonstruierte, zur Wasserfläche überkragende Osmo-Hallenelement wird mit einer attraktiven Nutzung ein besonderes Highlight darstellen. Weiter sieht der Entwurf neben Hotelnutzungen weitere Dienstleistungs- und Büroangebote sowie Gastronomie und ein Museum vor."


    Quelle: https://www.muenster.de/stadt/…andard/page/1/show/976243

  • Neubau Hochhaus Dreickshafen Münster

    Bei anderen Bauvorhaben geht es in Münster momentan zwar nur schleppend voran, dafür wurde ein interessantes Neubauvorhaben samt 60m Hochhaus (17 Geschosse) angekündigt. Nachdem es um Hochhausprojekte in Münster zuletzt einigen Wirbel gegeben hat, stößt dieses 60 Mio Neubauprojekt auf wenig Widerstand.


    Wobei es wohl auch kein Wunder ist. Zwar schön am Wasser des Kanals gelegen, doch liegt der Standort Robert-Bosch-Straße/Dreieckshafen mitten im Industriegelände abseits von Wohnbebauung und Kirchtürmen und die diversen Silos in der Umgebung auch nicht gerade niedrig. Auch ein Stückchen entfernt vom eigentlichem Hafengebiet, welches ja gerade boomt.


    Der Neubau soll reine Büronutzung beherbergen und bis 2020 stehen. Entworfen wurde er von Prof. Peter Böhm und Prof. Manuel Thesing.


    Dies Projekt liegt zwar etwas versteckt im Stadtbild, das Hochhaus wird man aber mit Sicherheit als Landmark von der Umgehungsstraße wahrnehmen.


    Der Artikel der Westfälischen Nachrichten samt Visualisierung dazu.

  • Neue Bürogebäude an der Südseite des Stadthafens

    Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe und das Grevener Logistikunternehmen Fiege planen einen Architekturwettbewerb für zwei Bürogebäude am Stadthafen.


    Fiege möchte seine digitalen Geschäftseinheiten dort bündeln und die Ärzteversorgung dafür ihren Standort an der Scharnhorststrasse aufgeben.




    Der Bericht in den WN:


    https://www.wn.de/Muenster/362…-entstehen-zwei-Neubauten


    Radio RST spricht von futuristischen Gebäuden:


    http://www.radiorst.de/home/ra…turm-duo-in-muenster.html


    Auf der Seite von Fiege:


    https://www.fiege.com/de/news/…ude-am-hafen-in-muenster/



    Und der Ärzteversorgung:


    https://www.aevwl.de/aktuelles…itz-am-hafen-in-muenster/



    Es geht also auch auf der anderen Hafenseite weiter.Sehr gut.


    Auf die Ergebnisse des Wettbewerbs darf man gespannt sein.

  • Neubau Büroareal „rob17“

    PM: "Unter dem Namen „rob17“ entwickelt CM ein Büroprojekt an der Robert-Bosch-Straße in Münster. CM hat im Februar 2019 ein ca. 20.000 m² großes Grundstück erworben, um hierauf ab 2020 mehrere Bürogebäude zu errichten.


    Bei der Entwicklung dieser Häuser wird CM die Wünsche der zukünftigen Nutzer in Bezug auf Flächengröße, Nutzungskonzepte und Ausstattung berücksichtigen. Kern der Projektentwicklung ist ein zentraler Aufenthaltsbereich zwischen den Gebäuden, womit ein attraktiver Bürostandort geschaffen werden kann. [...]


    Neben den Büros sollen Ausstellungsflächen und Laborkapazitäten entstehen. Ein gastronomisches Angebot für die künftigen Mitarbeiter am Standort und eine Kindertagesstätte gehören ebenfalls zum Raumprogramm. Ein zentrales Parkhaus sorgt dafür, dass die inneren Bereiche des Areals vom PKW-Verkehr freigehalten werden. Innerhalb von rob17 soll es nur Fuß- und Radwege geben. Eine hochwertige und zentral gelegene Aufenthaltsfläche im Außenbereich soll ein positives Umfeld für hochattraktive Arbeitsplätze schaffen. CM bereitet sich auf einen Baubeginn im kommenden Jahr und eine Fertigstellung des ersten Gebäudes Ende 2021 vor."


    Quellen:
    https://cm-muenster.de/gewerbe…ter-robert-bosch-strasse/
    https://cm-muenster.de/wp-cont…loads/190521-PI-rob17.pdf
    siehe auch: https://www.immobilien-zeitung…r-cm-plant-rob17-am-kanal