Visionen/Wünsche für München?

  • Vielen Dank für das Eröffnen dieses Threads (ich hatte da auch schon öfter dran gedacht). Vor lauter Visionen fällt mir jetzt so plötzlich keine einzige mehr ein....werden aber bestimmt bald etwas Konstruktives beisteuern! ;)

  • München platz aus allen Nähten, da ist nicht genug Zeit für Visionen.


    Aber wenn Visionen gewünscht sind.
    -> Perlacher Forst <-
    Das Schachbrettmuster gibt es schon, bitte innerhalb von 4 Jahren mit Schuhkartonwohnungen vollbauen.

  • die einzige vision die ich für münchen hätte wäre es alle anstrengungen zu unternehmen um hochbauten möglich aneinander zu bauen anstatt sie wie nackte zahnstocher in der gegend rumstehen zu lassen auch wenn das unterfangen viele diverse hürden mit sich bringen würde.


    ein dichter wald ist ja auch schöner anzusehen als ein kahlschlag mit ein paar übrig gelassenen bäumen.


    eine vision für englschalking direkt habe ich nicht, das liegt aber daran das anscheinend alle neueren projekte so aussehen wie das design der n.m.a., also mehr oder weniger.


    deshalb denke ich das es in diese richtung gehen wird sprich; "wenn wir von den gleichen fenstern und von den gleichen baustoffen nochmal nachbestellen die wir für n.m.a. benutzt haben , bekommen wir rabatt, den rest machen wir mit farbe und setzen die fenster bißchen anders, und wenn wir jetzt noch die gleichen architekten und das gleiche bauunternehmen irgendwie hierfür aufstellen , können wir noch mehr kohle machen höhöhö "... naja so in etwa stelle ich mir das jedenfalls vor.


    ich würde da jetzt nicht architektonische superlativen erwarten, eher zeitgemäßen einheitsbrei.


    soweit meine positiv-bunte vision :)

  • Die erste Vision die mir gerade einfällt ist die, das Oktoberfest um 2 oder 3 große Zelte zu erweitern. Dafür kommt das Landwirtschaftsfest endlich in die Messestadt!


    Das wirklich Interessante an den Münchner Visionen ist , dass es eigentlich keine Visionen sind, sondern NOTWENDIGKEITEN! Egal ob jetzt Nachverdichtung und Hochhäuser oder komplette Neubaugebiete an der Peripherie. Der Markt ist da: München wird ein ökonomisches Powerhouse bleiben und etwa um 250000 Einwohner pro Dekade wachsen.


  • Das wirklich Interessante an den Münchner Visionen ist , dass es eigentlich keine Visionen sind, sondern NOTWENDIGKEITEN!


    Genau das ist ja irgendwie auch das Dilemma. Immer wieder wird argumentiert, man müsse erst einmal die dringenden Probleme lösen, da sei keine Zeit für Visionen....


    Dabei müsste man endlich anfangen, diese Notwendigkeiten als positive Herausforderungen zu interpretieren und darin Chancen für die Verwirklichung von Visionen zu sehen! In den letzten 10-20 Jahren ist man ja vielen Notwendigkeiten sehr ordentlich nachgekommen, die Stadt hat also ihre Pflicht in diesen Bereichen erfüllt (neuer Flughafen, Neue Messe, einige U-Bahn-Erweiterungen, ein paar neue Entwicklungsgebiete). Pflicht erfüllt, aber nicht mehr, alles funktioniert außerordentlich gut, ist aber nicht wirklich aufsehenserregend oder gar visionär.


    Bei der Flughafenanbindung war dagegen lange Zeit die Lösung eines vorhandenen Problems mit Hilfe einer Vision geplant – die ja leider gescheitert ist! Jetzt bleibt gerade noch die Bewerbung für die Winterspiele 2018 als Mini-Vision (in diesem Fall immerhin nicht mal eine Notwendigkeit!;), welch Luxus!). Trotzdem zu wenig, finde ich... München braucht wieder neue Super-Projekte, worüber deutschlandweit und vor allem international gesprochen wird.


    Wie wäre es mit einem so richtig spektakulären Masterplan für das Museumsareal mit einem modernen, international aufsehenserregenden Museumsbau o.ä.? Brandhorst-Museum und Ägyptisches Museum sind zwar ganz nett, aber auch wieder viel zu unspektakulär (auf diese Weise wird München sein Image der biederen Langeweile-Metropole niemals loswerden). Übrigens finde ich auch, dass ein Hochhausrahmenplan festgelegt werden muss, damit Cluster entstehen und vor allem muss ab jetzt auch hier dringend auf die architektonische Qualität (visionäre, spektakuläre Entwürfe) geachtet werden (ein zweites SV-Hochhaus darf’s erst wieder geben, wenn viele spannende Hochhäuser als Ausgleich fertiggestellt sind :)).

  • Das dringendste was München zur Zeit braucht sind große Entwicklungsgebiete
    - westlich der Blumenau mit Erschließung durch die U4.
    - südlich von Neuperlach Süd (U5 verlängern)
    - der gesamte Nordosten (U4 + Trambahnen)
    Dort sollten jeweils um die Stationen der U-Bahnen verdichtete Wohngebiete entwickelt werden. Dazu die Stadtteilzentren ausbauen. Es müssen in den nächsten 20 Jahren mindestens 100000 Wohneinheiten her! Und das geht ökologisch sinnvoll nur durch einen konsequenten Weiterbau des ÖPNV was eine erforderliche "Mindest-Bebauungsdichte" verlangt!


    Parallel dazu müssen vorhanden Brachflächen zügig entwickelt werden. Die ganzen Kasernen - das dauert einfach viel zu lange!

  • In den letzten 10-20 Jahren ist man ja vielen Notwendigkeiten sehr ordentlich nachgekommen, die Stadt hat also ihre Pflicht in diesen Bereichen erfüllt (neuer Flughafen, Neue Messe, einige U-Bahn-Erweiterungen, ein paar neue Entwicklungsgebiete). Pflicht erfüllt, aber nicht mehr, alles funktioniert außerordentlich gut, ist aber nicht wirklich aufsehenserregend oder gar visionär.


    Ich bin entsetzt.


    Der wohl am meisten beachtete Neubau der dt. Nachwende-Bundesrepublik steht in München. Eines der Vorzeigebauten moderner europäischer Architektur der letzten 30 Jahre steht in München. Der wohl aufsehenerregendste Zweckbau der Welt in seiner Kategorie steht in München. DIE ALLIANZ-ARENA !!!


    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...

  • Der wohl aufsehenerregendste Zweckbau der Welt in seiner Kategorie steht in München. DIE ALLIANZ-ARENA !!!


    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...


    Schick ist die Arena schon, leider löst sie nicht die stadtentwicklerischen Probleme von München.


    Was ich mir wünschen, neben mehr innovativen Wohnbauprojekten, wäre eine Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit in Südbayern. Man könnte den MVV ausweiten auf angrenzende Stadtregionen, wie Augsburg, schnellere ÖPNV-Verbindungen schaffen und so den "Enwicklungsdruck" gerechter verteilen.

  • Eine Arena am Stadtrand neben Autobahn und Müllberg. Das ist natürlich Städtebau vom Feinsten ;)


    Nach dem die NMA (insbesondere Arnulfpark) m.E. architektonisch jedenfalls grandios Richtung Desaster zulaufen, Parkstadt Schwabing so gut wie fertig geplant ist (bis auf Highlight nicht Aufsehen erregend, aber akzeptabel), sehe ich Potenziale für halbwegs interessante Entwicklungen um Olympia und Uptown. Mit Mischnutzungen weiter verdichten und ein paar attraktive Hochhäuser mit Ziel einer "Skyline-Nord" im Umfeld des Oly-Turms könnten München ein schnittigeres Gesicht geben, welches nicht immer von der üblichen Pumuckl/Dallmayr-Skyline geprägt wäre. Mit den neuen HH-Projekten ist man aber da meine ich auf gutem Wege.
    Interessante Lösungen für Bürobauten könnten/sollten sich um den Leuchtenbergring bis zum (hässlichen-kupierten) SV-Hochhaus ergeben. Das wird, wenn man es schlau angeht, noch ein richtig gefragter Standort.
    Sorgenkind bleibt allerdings der Ostbahnhof, das ist ein echter Durchhänger, jedenfalls bis jetzt, obwohl mit besten Anlagen für ein geniales Neubauquartier.


    Trotz des Negativbeispiels Arnulfpark meine ich im Ergebnis, dass in Sachen Visionen/Großentwicklungen München noch Einiges gehen könnte (man sollte vielleicht die Stadtspitze ideen- und altersmäßig verjüngen).


    Daher sage ich zu München/Visionen: Yes, we can!

  • @ Wagahai das ist aber nötig. Die FIFA fordert damit ein Stadion 5 Sterne haben darf muss es sehr nah an der Autobahn sein. Da viele Stadien in England z.b. in einem Wohngebiet liegen haben Stadien wie das von Manchester City nur 4 Sterne, außerdem macht es einfach Sinn. Da das Stadion ja sogar an einem Autobahnkreuz liegt verteilt sich der Verkehr so noch schneller.

  • Ich schloss mich damit nur damar an: Die Allianz Arena in der Peripherie trägt wenig bis nichts Visionäres zum Münchner Städtebau bzw. zur eigentlichen Stadtenwicklung bei. Dass der Standort für ein Fußballstadion taugt, ist unbestritten.

  • ^^


    richtig große Wohngebiete werden mittelfristig


    - in Freiham
    - an der Bahnachse
    - im Gebiet "Isar Süd"
    - der Funkkaserne
    - und in den Kasernen in Bogenhausen


    verwirklicht. Weiteres siehe hier!


    In anderen Entwicklungsgebieten wie am Ostbahnhof wird wahrscheinlich der Schwerpunkt auf Büro liegen...

  • Irgendwie sind unsere "Visionen" doch ziemlich blutleer. Schaut man in andere Städte in Deutschland, so haben viele städtebauliche Visionen, die allmählich Gestalt annehmen. Stuttgart - S21, Köln verpasst seiner Innenstadt einen neuen Masterplan, Berlin besitzt immer noch große Flächen auf denen allesmögliche entstehen kann und Hamburg ist mit der HafenCity und dem "Sprung über die Elbe" wohl auch für die nächsten Jahrzehnte sehr gut bedient. Warum springt München nicht?


    Liegt das vielleicht auch am Charakter der Stadt? Man könnte ja sagen, dass München durch seinen Wohlstand einfach saturiert ist, es gibt keine interessanten "Brüche" und an sich ist man ja viel lieber Dorf als Großstadt. Die Innenstadt insgesamt schon sehr ansehnlich, es gibt keine riesigen Industriebrachen oder Hafengelände....

  • ^
    Visionen müssen einen Identifikationscharakter haben. Doch vieles, was in den letzten Jahren in München gebaut wurde, kann nun bei bestem Willen nicht als Identitätsstiftend bezeichnet werden, sondern als - wie es hier so schön beschrieben wurde - als blutleer.


    Die Hamburger Hafenstadt st Identitätsstiftend, weil Sie etwas Neues aus einem alten aber geschichtsträchtigen Bereich macht, ohne diese Geschichte zu zerstören. Das neue Konzerthaus baut sprichwörtlich auf dieser (Ziegelbau-)-Basis.


    Für München fehlen mir Konzepte, die das Einmalige an München betonen, und damit dazu beitragen das "größte Dorf der Welt" ins 21. Jahrhundert zu befördern ohne diesen "Dorfcharakter" zu verlieren. Zudem greift man nicht Münchner Architekturstile der Vergangenheit auf. Mir fehlt ein Zitat von Klenze, eine Reminiszenz an Seidl, eine Verknüpfung mit Bürklein. Der Umbau des Hauptbahnhofs wäre eine Gelegenheit eine Vision für München umzusetzen. Die Verknüpfung moderner Anforderungen mit der Bürklein´schen Architektur, eingebettet in ein Fernverkehrstechnisches Gesamtkonzept München 21.


    Mehr Menschen, die mehr Wohnraum und Einkaufsbereiche benötigen ist keine Vision, dass ist die stadtplanerische Variante langweiliger und beliebiger Teppich-Discounter-Nutzgebäude!


    Die Frage ist doch: Was will München sein? Was macht es einzigartig? Wie kann diese Einzigartigkeit mit den Notwendigkeiten UND AUCH Chancen des 21. Jahrhunderts kombiniert werden, ohne die Einmaligkeit und das Geschichtsbild zu verlieren. Wir brauchen keine Kopie des Burj Dubai in München und auch keine Varaition von La Defence. Wir brauchen einen "münchnerischen Aufbruch" für München!


    münchner.


  • Wir brauchen keine Kopie des Burj Dubai in München und auch keine Varaition von La Defence.


    Ich kann dir zustimmen, auch wenn ich nicht weiß, wie ein Rückgriff auf "Münchner Architekturstile" denn aussehen soll - ohne historisierend-kitschig daher zu kommen.


    Wo du schon La Defence nennst: So einen Stadtteil mit Hochhäusern (außerhalb des mittleren Rings :lach: ) und großen Bürokomplexen fände ich für München sehr spannend. Die Nachfrage in München würde es doch sicher möglich machen, einen solchen Stadtteil aus dem Boden zu stampfen, vorausgesetzt man schafft planerisch die richtigen Bedingungen durch attrakive Infrastruktur, repräsentative Anlage und bewirbt das Ganze ordentlich.


    Im Idealfall könnte man viel Pendler- und Verkehrsaufkommen nach "draußen" verpflanzen und gar nicht ins Stadtzentrum lassen, wo man sich viel mehr aufs Wohnen, Kultur usw. konzentrieren könnte.

  • Nun, ob es sich nur um ein Münchner Architekturversagen handelt, bezweifle ich. Architektur unterliegt leider den "gesellschaftlichen Sachzwängen", zur Zeit ist dies in erster Linie der "kapitalistische Sachzwang", in welchem die positive Zahlenbilanz deutlichen Vorrang vor den Menschen hat, die in erster Linie als Kostenfaktor und nachwachsender Rohstoff für die industrielle Fertigung von Konsumgütern betrachtet werden. Diese Konsumgüter werden produziert zum primären Zwecke des Verkaufs. Unbenötigtes, und ein wesentlicher Teil der Güter ist solches, wird vermarktet, d. h. ein Bedarf wird künstlich erzeugt, z. B. durch Werbung, die suggeriert, man bräuchte dies oder jenes unbedingt. Kein Wunder also, dass die Gebäude einer solchen Gesellschaft genau so aussehen, sehr funktional, als Notwendigkeit verkauft, meist überflüssig und den Menschen entwürdigend.


    Gebaut von Karrieristen, die gelernt haben, Geschäft zu machen und rücksichtslos ihre "Ideen", entspringend aus ihren "krank" gebildeten Geistern, mit einem ungeheuerlichen Selbstbewußtsein zu realisieren. Nach der Devise "meine Idee ist richtig, weil sie meinem kreativen Kopf entspringt" werden solche Wahnvorstellungen dann in Baukörper umgesetzt.
    Offensichtlich sind die Bauwerke heute nur noch eine Realisierung von "Ideen", welche der "kapitalistischen und persönlich subjektiven Richtigkeit" entspringen.


    Wobei die "Idee" meist nur der Ausweg aus der Unfähigkeit zu architektonischer Gestaltung ist. Diese architektonische Gestaltung kann nur eine kontextuelle sein, also eine alle Parameter berücksichtigende und diese in architektonischen Raum umsetzende Entwurfsweise.


    Hauptsächlich wird ein Parameter fast nie berücksichtigt. Es ist der erste und wichtigste Baustein im Entwurfsprozess, nämlich der Ort, an dem gebaut wird. Was gibt der Ort her, also welche Bezüge (Kontexte) existieren, und, falls keine oder nur geringe existieren, welche kann man dann schaffen !


    Es geht darum, nicht nur gute Innenräume zu schaffen, nein, der Stadtraum will gestaltet werden. Eine Straße oder ein Platz ist wie ein Zimmer, welches man betritt. Wie sind die "Wände" dieses Zimmers gestaltet ? Glatt und poliert, zu groß oder zu klein ist wohl weniger erfreulich, mit abwechsungsreichen "Kunstwerken" behängt, wird es schon spannender, wenn der Hintergrund noch ein Relief ist, umso besser. Vor- und Rücksprünge und Raumbildungen in einer für den Menschen erfassbaren Größe, in seinem Maßstab, erzeugen Wohlbefinden und Geborgenheit, eine Qualität, die "Stadt" haben sollte.


    Monotone Aneinanderreihung, isoliertes setzen von Solitären, die funktional keine sind, immer gleiche Größe, Fassaden ohne Volumen, ewige Wiederholungen und ungefasste Räume die zerfallen und als Raum nicht mehr wahrnehmbar sind machen das durchqueren der Stadt zur unangenehmen Notwendigkeit.


    Das ist der Grund, weshalb die neuen Gebäude so "widerlich" sind. Nicht weil sie intern schlecht gestaltet wären oder konstruktiv mangelhaft wären, nein, sie bilden keinen guten Stadtraum, also den Raum, der durch sie beschrieben wird !


    Entscheidend ist die Lage/Form des Baukörpers, d.h. welchen Raum bildet der Baukörper mit seiner Umgebung. Dann sein Fassadenvolumen, d.h. das Maß von der Außenkante Fassade bis zur Innenkante Fassade. Mit einer Tiefe von 5mm wird man keinen guten Stadtraum bilden können. Er wird immer glatt, kalt und abweisend wirken. Auch mit Löchern darin (Loggias) oder dem Gegenteil (Balkone) kann dies nicht kompensiert werden.


    Heutige Architektur scheitert am Städtebau. Heutige Gebäude scheitern am Stadtraum, den sie bilden.


    Heutige Gebäude scheitern oft an ihrer Aufdringlichkeit, an den "Ideen" ihrer Erbauer. Vieles will sich herausstellen, nichts mehr einordnen. Vieles will sich durchsetzten, nichts mehr ergänzen. Vieles will etwas besonderes sein, und ist dadurch oft besonders schlecht.


    Anderes will wiederum nichts besonderes sein, aber groß. Damit ist es etwas besonderes, aber stellt nichts dar. Der Klotz entsteht.


    Wahrscheinlich beginnt dieses Scheitern schon bei der Ausbildung zum Architekten. Der Städtebau führt ein Mauerblümchendasein. Der negierte Raum (Stadtraum) ist ein Abfallprodukt. Kein Wunder also, dass die Stadt aussieht wie eine architektonische Müllhalde.

  • ^^


    Trotzdem komisch, dass gerade München zur größten Müllhalde der Republik geworden ist! Und das obwohl die Rahmenbedingungen exzellent wären (Ökonomie, Naturraum, Historie).

  • Ich weiß nicht, ob die Rahmenbedingungen für Architektur nicht die schlechtesten der Republik sind. Im Amigostaat, der wirtschaftlichen, also kapitalistischen Hochburg der Republik, zählt doch die unternehmerische Rendite mehr als alles andere. Dann ist es doch kein Wunder, dass hier die "Kapital- und Gewinnklötze" am besten gedeihen können. Schließlich bemüht man sich doch mehr als woanders um die Schaffung von hervorragenden Grundlagen zur Ansiedlung von Unternehmen und Unternehmungen, oder mit anderen Worten, komm zu uns, bei uns darfst du alles bauen.