Europaviertel West (ohne Quartier Boulevard Mitte)

  • Sozusagen der Blick zurück: Ein Schrägluftbild, entstanden am 4. September, das das gesamte Europaviertel zeigt. Noch mehr Details in einer Auflösung von 2.362 x 3.543 Pixel nach Klick auf das Foto.



    Bild: Planungsdezernat Frankfurt am Main

  • Einige Eindrücke von heute (alle Bilder von mir):


    Zukünftiger Eingang zur Europa-Allee von der Straße Am Römerhof


    Baugrube Maastrichter Ring Ecke Pariser Straße (Helenenhöfe)


    Skyline Boulevard (Baufeld 4c)


    ...und schön grün bzw. herbstlich angehaucht, aber nicht zugänglich, der Nördliche Taschenpark

    Einmal editiert, zuletzt von Metropolit () aus folgendem Grund: Klammerbeseitigung

  • Parkend

    Ein optischer Lichtblick im Europaviertel sind die Neubauten des Projekts "Parkend". Mit dem Verputzen der Häuser wurde begonnen. Die Aufbauten auf den Dächern gehören vermutlich zu den Penthousewohnungen und werden gerade verklinkert. Der Aufwand beim Bau dieser verschachtelten Gebäude war vermutlich nicht viel höher als bei so manchem monoton wirkenden Baukörper im Europaviertel. Mit Kleinigkeiten lassen sich manchmal große Wirkungen erzielen.




  • Bebauung Boulevard West

    Hier noch Ergänzungen zu den Beiträgen weiter oben. Die Projektnamen bekomme ich gerade nicht alle zusammen, deswegen hier nur die Nummern.


    Die Baugrube auf Baufeld 4d geht zügig in die Tiefe. Die Bebauung auf Baufeld 4c im Hintergrund hat auf der Ostseite schon ihre endgültige Höhe erreicht.




    Und schräg gegenüber - es müsste Baufeld 3b sein (bin mir gerade aber nicht mehr ganz sicher) - wurde Mitte Oktober angefangen, die Baugrube aus zu heben. Im Hintergrund auf der rechten Seite ist wieder Baufeld 4c zu sehen.




    Alle Bilder von mir.

  • Quartier Boulevard West: Projekt "Harmonie West"

    NH Projektstadt hat die Planung für das Baufeld 4b offenbar überarbeitet. Einen Namen hat das Projekt Ecke Eppenhainer Straße und Europa-Allee nun auch: "Harmonie West". Die Vermarktung hat NAI apollo living übernommen.


    Statt so soll es voraussichtlich so aussehen:



    Alle Bilder: NH Projektstadt / milano advertising / NAI apollo living


    Man wird darüber streiten können, ob das nun eine Verbesserung ist oder nicht. Gefälliger m. E. die Hofseite:



  • ^Das sieht so aus, als hätte man hier mitgelesen und die Mängel des optischen Eindrucks, die sich allein durch Farbgebung verbessern ließen, umgesetzt.


    Die Betonung der unterschiedlichen Bauteile, die hier ineinandergeschoben wurden - und offensichtlich nicht erkannt werden konnten - ist zumindest mal ein Ansatz, wenn man ansonsten von der Gebäudegliederung überzeugt war.

  • Harmonie West

    Welchem Zweck dienen die Wendeltreppen an der Gebäudehülle? Wirkt alles sehr einfach und schlicht, eben NH-typisch. Schade eigentlich, dabei könnte doch der Geschosswohnungsbau von Bresser&Partner als Vorbild dienen, wie man mit kleinen Details große Wirkung erzielen kann.

  • alexander: Die Wendeltreppen werden (voraussichtlich einzig und allein) den Zweck haben, den vom Brandschutz (Feuerwehr) geforderten 2. Fluchtrettungsweg herzustellen. (Die Bauaufsicht achtet auf die Umsetzung). Der erste Rettungsweg ist immer das Treppenhaus, der 2. wird (oft) über aussenliegende Treppen oder Leitern realisiert!

  • GRAU

    Gute Fotos, guter Überblick.
    Was mir auffällt: Es gibt so wenig, bis fast keine Verklinkerungen im Europaviertel. Dabei gibt es doch so schöne Möglichkeiten für eine wärmere Außenhaut, wenn man nicht nur ewig die gleichen Materialen oder die vorherrschenden grauen Farben bemüht. Das grau der neuen Häuser an der Hansaallee ist nicht wirklich ein gutes Vorbild.

  • Central & Park

    In diesem Überblick sind die drei Büros genannt, die den Auftrag für die Planung der einzelnen Gebäude des "Central & Park" erhalten haben. Darunter ist auch Landes & Partner. Seit kurzem zeigt das Büro die Entwürfe für 62 Eigentumswohnungen in zwei Punkthäusern und zwei länglichen Wohnhäusern auf seiner Website - gewohnte Landes-Qualität wird man sagen können:





    Bilder: Landes & Partner / Bouwfonds Immobilienentwicklung Frankfurt

  • Grauenvoll!


    Das ganze mag ja von der Architektur her noch halbwegs gefällig sein, wenn auch nicht mehr, so aber auch nicht weniger.
    Aber ich erinnere mich, wie hier noch städtebauliche Ansprüche formuliert wurden, (vielleicht muss man dazu inzwischen auch tragischerweise schon alt genug sein), in denen davon die Rede war, die Innenstadt durch das Europaviertel massiv zu erweitern, und einen geschäftigen Boulevard von weltstädtischem Zuschnitt zu erschaffen.


    Und dieses grune Idyll ist,was in unmittelbarer Nähe dazu entsteht?
    Ach Frankfurt!!
    Wer dich liebt, weint viel.

    Einmal editiert, zuletzt von Chewbacca ()

  • ^^ und alle anderen kichern... hihi


    Die Häuser sind an sich nicht schlecht, aber wie schon gesagt, passen sie eher in die Vorstadt - bzw. ich würde mir wünschen, dass derlei in der Vorstadt gebaut würde, leider sieht man dort anstelle dessen eher hutzlige Reihenhäuschen mit Minigärtchen und 'Carport'. Insofern ist dieses Projekt schon ein geglückter Kompromiss zwischen den zeitgeistigen Vorstellungen von Wohnqualität in der Stadt (urban aber mit grün drum rum) und der hohen Auslastung des Grundstücks.

  • Ja, was denn nun? Ist die Europa-Allee mir ihrer 8-stöckigen Blockrandbebauung zu massiv, zu großstädtisch, zu Karl-Marx-Allee-mäßig, das Dreieck von Central & Park hingegen zu vorstädtisch?


    Ich finde es genau richtig: Entlang der Europa-Allee mit Boulevard Mitte/West entstehen die Klötzer und die Wohnhochhäuser, alles schön halbgeschlossen blockrandbebaut mit Einzelhandel durchmischt. Das Viertel südlich davon zählt zum Gallus, und wer sich rund um Central & Park umschaut (Idsteiner Straße, Schneidhainer Straße, siehe Satellitenkarte), der wird dort vorwiegend 3-4-geschossige Gründerzeitler, Arbeiterhäuser und Wohnblöcke aus den 1950er-Jahren finden. Mit ganz viel Grün. Die geplanten Neubauten fallen von Norden - Richtung Europa-Allee zeigend - von sieben Geschossen bis zu vier Geschossen nach Süden ab und bilden insofern einen Übergang zum Gallus. Das geht städtebaulich in Ordnung.


    Was ich verstehen könnte, ist Kritik an der mangelnden Geschäftsinfrastruktur. Eine Flaniermeile à la Berger Straße oder Schweizer Straße wird die Niedernhausener Straße nicht. In den Gebäudesockeln sucht man vergeblich nach Läden und Gastronomie.

  • Bouwfonds-Gelände

    In einer bestimmten Entwicklungsphase des Europaviertels sollte wohl das Areal gar nicht überbaut werden, dazu gibt bzw.gab es auch ein Video, das dies dokumentiert. Warum hat man das Stückchen, das ja eh ganz Gallus ist nicht einfach den Bewohnern dort als Grünfläche spendiert? Muss immer alles überall überbaut werden? Die Anregung kommt zu spät, das ist mir wohl bewusst.

  • Fußgängerbrücke zum Zeppelinpark

    Die Fußgängerbrücke über die Straße der Nationen zum Zeppelinpark (Karte) war hier zuletzt im Mai Thema, wenn ich nicht irre. Ursprünglich war ihre Fertigstellung für letzten Sommer geplant. Der Termin wurde zuletzt auf Ende September verschoben. Neuer Fertigstellungstermin sei Frühjahr 2013, teilte Dezernent Stefan Majer in der Fragestunde der Stadtverordneten am 15. November mit (Quelle).


    Die Stadt habe einen städtebaulichen Vertrag mit aurelis, der Bauherrin. Letztere führte technische Gründe für den zweiten Verzug an. Die Übergangskonstruktionen hätten "nicht mehr dem Stand der Technik entsprochen" und mussten umgeplant werden. Außerdem sei es notwendig gewesen, die "Qualität der verwendeten Stahlblecher einer Revision zu unterziehen".


    Es war Herrn Majer nicht bekannt, ob der erwähnte Vertrag einen verbindlichen Termin vorsehe, zu dem die Brücke in Betrieb genommen sein muss. Die Information wolle er nachreichen. Die Eröffnungstermine der Parks an sich seien jedenfalls unabhängig vom Status der Brücke.