Bahntower (ca. 220 Meter | zurückgestellt)

  • Soweit ich weiß hatte sie dem neuen Bauvorhaben zugestimmt, auch wenn dazu nach neuem Recht nicht mehr ihre Stimme notwendig gewesen währe... Steht irgendwo auch in einem verlinktem Artikel in diesem Thread, glaube ich..

  • Der Entwurf ist ja der Hammer! Wahnsinn, ich bin echt begeistert. :applause:


    Man kann nur hoffen und wünschen, dass sowas bzw. ähnliches auch gebaut wird. Stahl und Glas wären mal eine angenehme Abwechslung zu Beton und poliertem Granit

  • Stahl und Glas: so wie die Türme der Deutschen Bank, der Main Tower, Skyper, das Trianon, die Commerzbank, der Silver Tower, Gallileo, das Eurotheum, der Eurotower, die Garden Towers, das Plaza Büro Center, das City-Haus, T11, das Hochhaus am Park, das Bürocenter Nibelungenplatz, der Westhafen Tower, das Bürohaus an der Alten Oper, das WestendDuo, das Radisson, das Rhein-Main-Center, Castor und Pollux, der BHF-Turm, das Hochhaus am Turm, das Amex-Gebäude, alle Hochhäuser in Niederrad, überwiegende Teile der Westend 1 und des FBC, bald die Türme des Palais Quatier, der PWC-Turm und (evtl.) die Türme der EZB... - wir brauchen wirklich mehr Stahl und Glas!


    Edit: Der Campanile-Entwurf gefällt mir aber auch.

  • "Der Campanile ist tot, es lebe der Campanile."


    So, oder so ähnlich könnte ich mir gerade eine Überschrift dazu vorstellen.


    oder auch: "Tot gesagte, leben länger"


    Es freut mich echt für Frakfurt, dass man sich bei einem alten Streitthema nun scheinbar geeinigt hat.
    Ein wenig gewöhnungsbedürftig finde ich, dass die Straßenführung, deshalb derartig verlegt werden soll. Handelt es sich bei dieser Straße nicht um eine viel befahrene? Im Konzept wirkt es so, als wenn nach der Realisierung des Projektes, nur noch Busse in diesem Bereich fahren dürfen. Über welche Straße soll dann zukünftig der Verkehr laufen?


    Die Fotomontage des "gereiften" Campanile sieht jedenfalls beeindruckend aus. Die Tatsache, dass die Bahn in diesen Tower einzieht, passt wie die Faust aufs Auge. Direkt am Hbf Frankfurt. Näher geht es nicht mehr. Auch ist es sicherlich eine sehr interessante und vor Allem imposante Wirkung, wenn sich direkt neben dem Hbf, ein Hochhaus dieser Größe in den Himmel streckt.
    Mit etwas Glück wird er sogar mit seiner Spitze den Commerzbank Turm überragen und das höchste Gebäude Frankfurts werden. ;) Immerhin scheint die Spitze des Campanile zur Gebäudestruktur zu zählen, anders als bei der CoBa.


    Ich drücke jedenfalls die Daumen für Frankfurt und werde dieses Thema weiterhin mit großem Interesse verfolgen.

  • ich hoffe da wird was markantes hohes gebaut, das glasgestell in der illustration ist zwar nicht sonderlich übel, aber ich finde man sollte es dem rest der welt nicht gleich tun und auf verglaste fassaden setzen, gerade in frankfurt sehe ich potential das man gewisse akzente setzt und nicht immer verglast.


    auf alle fälle irgendwie sowas wie den opernturm , vielleicht mit markanter stufenpyramiden spitze und ruhig ein paar art deco geschnörkel. dann kommt man sich nämlich nicht unbedingt so vor wie in hongkong oder wie in anderen städten wo der junkfood-glasbaustil angewandt wird.


    ansonsten hoffe ich das in frankfurt nichts stehen bleibt und so weit es finanzierbar ist auch weiterhin an mainhattan gewerkelt wird.

  • Das Areal ein eventuell, zukünftigen Bahntowers vom Pollux aus gesehen. Der Anblick, über die Friedensbrücke hineinfahend, wäre mit Sicherheit spektakulär.




    Bilder: cyfi

  • Danke für die Bilder! Dass das Grundstück in der Achse der Friedensbrücke liegt, war mir so noch gar nicht aufgefallen. Bei einer entsprechend spannenden Architektur des Hochhauses wäre die Wirkung sicher extrem. Ich wiederhole hiermit meine Forderung nach einer historisch angehauchten Gestaltung, dass es am Opernplatz funktioniert ist ja unbestritten, und dass der Neo-Art-Deco-Messeturm der Frankfurter Dauerfavorit ist, muss man auch nicht mehr erwähnen... :D


    Übrigens wäre die Beziehung zwischen Friedensbrücke und Bahnturm noch tiefgreifender als man gemeinhin annehmen würde. Der Vorgänger der Brücke, die ehemalige Wilhelmsbrücke, trug einst die Gleise der Main-Neckar-Eisenbahn, der zweiten großen Bahnlinie, die in Frankfurt ihr Ende fand - und war nebenbei auch noch die zweite Frankfurter Mainbrücke überhaupt, nach der Alten Brücke.

  • So es ist entschieden, die Bahn zieht in den Dresdner Bank Turm. Mietvertrag ist schon unterschrieben. Bahngremien müssen nur noch zustimmen.


    Quelle: Nachrichten FFH

  • Ich habe es geahnt...


    Jetzt ist es an der Zeit, dieses Projekt angemessen zu beerdigen (traurig, traurig) und diesen üblen Platz ordentlich zu entwicken. Meinetwegen ein richtiger Busbahnhof, der architektonisch mit dem HbF mithalten kann!


    Ein HH brauche ich hier nicht unbedingt.



    OT: Das DB-Logo wird perfekt zur Architektur des Silvertowers passen :-)

  • Na ja, ihre laut FFH-Meldung 10.000 Mitarbeiter in Stadt und Region wird die Bahn nicht im Silver Tower zusammenziehen können. Für die Dresdner Bank arbeiteten rund 2.000 Beschäftige in dem Hochhaus. Im Bahntower wollte die Bahn gemäß Vereinbarung mit der Stadt 3.000 Mitarbeiter unterbringen. Ob sich die Bahn ein zweites Hochhaus wird leisten können, erscheint allerdings fraglich. Doch abwarten.


    Die Bahn hat die FFH-Meldung der FAZ gegenüber bestätigt (Artikel). Vermieter ist die Commerzbank als neuer Eigentümer des Hochhauses.


    Nach einem Bericht von hr-online vom 6. März 2009 will die Bahn den Gebäudekomplex an der Stephensonstraße behalten. Das dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Gebäude angemietet werden müssen, deutlich verringern.


    Zur Diskussion über die Entscheidung der Bahn im Thread "Stadtgespräch Frankfurt" bitte hier entlang.

  • Die gedruckte FAZ berichtet heute (RMZ S. 44) unter der vielsagenden Überschrift "Die Karten für den Campanile werden völlig neu gemischt". Demnach wollen die Grünen den Standort nicht ohne weiteres mit 200 Metern in den Hochhausrahmenplan aufnehmen. Laut Koalitionsbeschluss soll diese Höhe nur gelten, wenn die Bahn einzieht und außerdem im Sockel den geplanten Busbahnhof betreibt.


    Laut FAZ hofft Grundstückseigentümer und Projektentwickler Vivico, dass die Bahn weiterhin Interesse hat. Doch ist eine Anmietung durch die Bahn, so die Einschätzung des Verfassers, aufgrund der Entscheidung der Bahn für den Silberturm der Dresdner Bank deutlich unwahrscheinlicher geworden. Gleich zwei Hochhäuser für die Bahn kann man sich auch in der Immobilienbranche nicht so recht vorstellen, selbst wenn im Silberturm nur rund 2.000 Beschäftigte unterkommen können.


    Sofern Vivico einen anderen Mieter gewinnt, muss laut Olaf Cunitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen, neu verhandelt werden. Was allerdings nicht bedeuten muss, so Cunitz weiter, dass man zwangsläufig auf 100 Meter zurückfällt.

  • Das klingt erstmal komisch, aber ich denke, der Idee der Grünen ist, dass die Bahn sich einfacher auf den Busbahnhof einlässt als irgendein Unternehmen, das stärker repräsentieren muss und nicht so ÖP(N)V-verbunden ist.


    Dass der Busbahnhof für die Grünen ein Muss ist, finde ich gut, sinnvoll und sehr nachvollziebar - oder gibt es Ideen für einen Alternativstandort?

  • Die Planungsausschuss-Sitzung gestern Abend hat zwar nicht die zunächst angekündigte Vorstellung des Taunusturm-Projekts erbracht, eine interessante Diskussion gab es laut FR dennoch: Planungsdezernent Schwarz berichtete von einem Gespräch mit einem Bahn-Vorstandsmitglied am vergangenen Wochenende. Demnach würde der Bahntower zwar wegen der Finanzkrise nicht gleich, aber doch sicher gebaut.


    Außer dem Silberturm würden zwei weitere Adressen für 8.500 DB-Beschäftigte gebraucht, denn langfristig will die Bahn nur noch drei Standorte in Frankfurt haben. Die Zeitung zitiert Schwarz so: "Der Tower hat da hohe Priorität." Die FNP schreibt heute sogar von 11.500 Arbeitsplätzen an derzeit 30 Standorten. Diese sollen erst auf 16 und auf lange Sicht auf drei bis vier reduziert werden. Darunter sollen die Zentrale an der Stephensonstraße, der Silberturm und eben der Bahntower sein.

  • Zum FR-Artikel: Wenn die Bahn tatsächlich langfristig 8.500 Mitarbeiter auf nur zwei weitere Standorte verteilen will und der BahnTower Platz für 3.000 Mitarbeiter bietet wird ein weiteres Gebäude für 5.500 Mitarbeiter benötigt - dazu fällt mir nur der Millennium Tower ein! :lach:


    Die FNP berichtet von 3-4 Standorten insgesamt, da wären abzüglich des Silver Towers (2.500) und des BahnTowers noch 6.000 Mitarbeiter auf ein oder zwei Standorte zu verteilen. Weiß jemand wieviele Mitarbeiter derzeit in der DB-Zentrale im Gallus arbeiten? Ich dachte dieser Standort sollte aufgegeben werden ...


    Insgesamt hört sich das alles doch vielversprechend an, auch wenn es nicht sofort los geht mit dem Neubau.

  • Wie die heutige Printausgabe der FAZ (RMZ S.38) berichetet, sind es wohl laut Edwin Schwarz um die 11.500 Mitarbeiter, die heute auf über 30 Standorte in der Stadt verteilt sind. Die Anzahl der Standorte soll in der ersten Stufe auf 16 und in einem weiteren Schritt auf nur 3 reduziert werden. Er beruft dabei auf die Aussagen eines für die Konzern-Immonbilien zuständigen Vorstandsmitglieds der Deutschen Bahn AG. Er glaube deshalb, daß die Bahn trotz der Anmietung des Silberturms weiterhin an dem Projekt interessiert sei, "...es habe feste Absprachen und einen "parafierten" Vertrag gegeben...".

  • Stadtregierung baut auf den Bahn-Tower

    Der Magistrat geht weiterhin davon aus dass der Bahn Tower gebaut wird.
    Das 200m Hochhaus für 3000 Arbeitsplätze habe weiterhin "gute Chancen" so zumindest Verantwortliche bei der Deutschen Bahn und Vivico.
    Die Bahn beschäftigt rund 11500 Mitarbeiter in Frankfurt.
    Ziel sei es, diese auf wenige Standorte zusammenzuführen.


    Dazu reichen die Kapazitäten im ehemaligen Silber Turm der Dresdner Bank nicht aus.


    :daumen:


    http://www.fr-online.de/frankf…staetigen-Umweltzone.html

  • Laut HR-Online, die sich auf den Focus berufen, kommen durch die Konzentration der Bahnstandorte Mehrkosten bis 2013 i.H.V. 129 Mios auf die Bahn zu, alleine die Anmietung des Silvertowers schlägt mit 93 Mio zu Buche.
    Zudem gebe es Knatsch mit den Betriebsräten wegen der Großraumbüros.


    Link zu HR-Online