Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • Büro-Neubau Weißenfelser Str. 86 in Plagwitz

    Auf verschiedenen Immobilienportalen ist jetzt eine Visualisierung des geplanten Büro-Neubaus in der Weißenfelser Str. 86 in Plagwitz augetaucht:


  • ^ Danke.


    Ich finde, ein gelungener Entwurf. Links schneidet sogar ein Parkhaus an. Schade, dass die Weißenfelser Straße - in diesem Bereich - nicht wirklich so breit ist. Außer, man beabsichtigt den Abriss der gegenüberstehenden Gebäude. Aber bei Visus soll man ja die volle Bandbreite der Architektur sehen können. :D

  • Neubau Polizeirevier Leipzig-Nord

    An der Essener Straße gegenüber des bisherigen Standorts entsteht der Neubau des Polizeireviers Leipzig-Nord.


    Der Neubau gliedert sich in jeweils einen fünf- und einen dreigeschossigen Baukörper, welche einen geschützten Innenhof umgeben. Nach außen hin präsentiert sich der Neubau mit einer massiven Klinkerfassade und überwiegend stehenden Fensterformaten. Gleich einem umlaufenden Band verlaufen alternierend vorgerückte Klinkerreihen um das erste Obergeschoss und schützen gleichzeitig vor Einblick.


    Bauzeit: 2019 - 2022


    © Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

  • ^ Schöner Fund! Ich denke mal, es wird ein Wettbewerbsbeitrag sein. Nach dem ersten Schock beim Anblick muss ich sagen, dass ich es gar nicht so schlecht finde. Mit feingliedrigen Strukturen braucht man an der aufgeweiteten Straße nicht zu arbeiten und das Gebäude bringt ordentlich Präsenz auf die Kreuzung. Viel wird auf die Fassadenmaterialien ankommen.
    Was mir zur Beurteilung fehlt, ist eine Visu von Westen gesehen, d. h. die Perspektive, die man vom Augustusplatz sehen wird und auf der die Anbindung an die Wasserwerke zu sehen ist.

  • Städtisches Grundstück im Interessenbekundungsverfahren

    ^ Es handelt sich bei der Ecke Nürnberger Str./ Grimmaischer Steinweg um ein städtisches Grundstück, für das sich Investoren bis zum 8. April in einem Interessenbekundungsverfahren bewerben konten.
    Kaufpreis mindestens 6,7 Mio Euro, Konzeptvergabe: Wertung zu 50% Wirtschaft (Ansiedlung Arbeitsplätze etc.), 30% Preis, 20% Architektur. Auch müssen die 100 Parkplätze der Leipziger Wasserwerke, die sich heute auf dem Grundstück befinden, in der Tiefgarage neu erstellt werden. Alle Infos mit Lageplänen etc. im Exposé.
    Ob das Rendering den Siegerentwurf des Ausschreibungsverfahrens zeigt, ist somit noch offen.

  • Die LVZ berichtet heute zum Neubau der Staatsanwaltschaft. Demnach sind die Bauarbeiten im Plan und mit einer Fertigstellung Ende 2020 ist zu rechnen. Allerdings wird das Gebäude bei Fertigstellung bereits zu klein sein und die Außenstelle Nonnenstraße erhalten bleiben.



    Im zweiten Bauabschnitt soll das Amtsgericht nach und nach "für die elektronische Aktenführung auf Vordermann gebracht und saniert werden". In dem Zuge entstehen auch Räume für das Grundbuchamt und eine Leitstelle der Informationstechnik der Justiz im Gebäude.
    Der dritte Bauabschnitt wird dann aus der Errichtung eines Fachgerichtzentrums für Arbeits-, Sozial- und Verwaltungsgericht in der Bernhard-Göring-Straße 62 bestehen.


    Ergänzung: Letzteres war mir neu - damit ist dann auch eine der letzten unbeplanten Brachen in Zentrum-Süd und Südvorstadt weg. Auf die Planungen bin ich gespannt, wobei die Planungsleistung erst ausgeschrieben werden muss.

  • Ein Kopfgebäude am Waldplatz?

    Der Waldplatz soll komplettiert werden. Der hiesige Architekt Prof. Ingo Andreas Wolf plant einen fünfgeschossigen Kopfbau, der das kleine Eckgrundstück zur Jahnallee besetzt und zukünftig den Stadteingang aus westlicher Richtung definiert. Bleibt nur die Frage: Was wird aus dem heutigen SUBWAY-Häuschen, welches Teil des ehemaligen „Täubners Restaurant“ ist?


    © pwbaukunst _ Prof. Ingo Andreas Wolf

  • ^ Interessanter Fund!
    Erstmal zum Entwurf: Ich denke mal, es soll ein Bürogebäude darstellen. Die Tiefgarageneinfahrt muss ja dann wohl in der Willmar-Schwabe-Straße sein. Die Belastung der nach Freilegung der alten Elster am Ufer gelegenen Straße mit Anfahrtsverkehr sehe ich kritisch. Insgesamt fehlt mir für die Lage an der großen Kreuzung mindestens eine Etage an der Ecke - oder zumindestens eine stärkere Ausdifferenzierung der Ecke, um etwas Struktur auf die Kreuzung zu bringen.


    Nun zum Häuschen:
    Mein Wunsch wäre, das Gebäude zu erhalten - notfalls ab Etage 3 zu überbauen. Ob das technisch überhaupt möglich wäre (Untergrund) kann ich nicht beurteilen.
    Für mich wiegt allerdings die städtebauliche Komponente schwerer als der Erhalt dieses kleinen Gebäudes. Die Kreuzung dort muss stärker gefasst werden und falls das nur in Verbindung mit einem Abbruch gehen sollte, würde ich in den sauren Apfel beißen.
    Vielleicht würde sich bei einem so kleinen Bau die Demontage und der Aufbau an anderer Stelle lohnen?

  • Schlecht proportioniertes Erdgeschoss

    Das Erdgeschoss ist viel zu niedrig und wirkt aus diesem Grund unproportioniert.
    Auch könnte die Ecke eine Betonung durch eine Höhendifferenzierung vertragen.
    Ich hoffe mal, das ist nur eine erste Studie und der Entwurf wird noch qualifiziert.

  • ^ Klasse! Obwohl - ich glaube, da steckt die Platte im hinteren Teil noch drin, wenn ich mir die Einmündung der Elsterstraße so ansehe. Womit dann die Thomasiusstraßenecke vermutlich weiterhin brach liegen wird.
    Auf jeden Fall aber eine deutliche Verbesserung gegenüber der zurückgesetzten jetzigen Bebauung - auch wenn mir eine Schließung des Blockrands auf beiden Seiten lieber wäre.

  • ^
    Soweit ich das beurteilen kann, gab es das hier noch nicht zu sehen.
    Allerdings ist Ausführung 2018-2021 hinfällig, bis Juni 19 (letztes Mal dort vorbeigefahren) war an der Stelle nichts passiert.
    Sieht aber ganz ordentlich aus, passt sich ein wenig dem Nachbarn (rechts) auf der gegenüberliegenden Seite an und gefällt mir weit besser als die beiden dahinter folgenden Gebäude Ri. Käthe-Kollwitz-Str..

  • Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass wir die Brache Gottsched-/Bosestraße hier vor gar nicht mal so langer Zeit thematisiert hatten. Ein (ziemlich dürftiger) Entwurf für ein Wohnhaus wurde hier meines Wissens auch gezeigt.


    Der von C.S. vorgestellte Hotelentwurf ist seit 24. Mai online, also noch recht frisch und es ist somit sicher auch kein Wunder, dass diese geplante Herberge mit stattlichen 145 Zimmern bei der jüngsten Hotel-Hysterie in der Lokalpresse noch gar nicht erwähnt wurde. Der angegebene Zeitraum zwischen 2018 und 2021 schließt die Planungen sicher mit ein.


    Der Entwurf wirkt gefällig, aber es kommt wie so oft auf die verwendeten Materialien an. Für die Gottschedstraße stellt die Beseitigung dieser Brache noch einmal eine enorme Aufwertung dar.



    Visualsierungen








    Grundrisse EG + OG



    Visualisierungen: OCHS SCHMIDHUBER ARCHITEKTEN / BDA

  • ^ Ich glaube, wir hatten hier zwei verschiedene Bürohausentwürfe, die aber beide nicht so der Brüller waren. Das Hotel gefällt mir - die gelben Felder sehen nach Klinkern aus. Könnte gut werden. Parkplätze könnten ein Problem werden - ich tippe mal auf eine zweistöckige TG.
    Ich hätte zwar lieber Wohnungen dort gesehen, aber das stand wohl nicht zur Debatte. Den Realisierungstermin sehe ich auch kritisch - ich gehe mal davon aus, dass die Archäologen dort ranwollen, oder wurden alle Reste der Vorbebauung bereits ausgebaggert?

  • Eine Aufwertung des städtebaulichen Empfindens wird es definitiv, darüber muss man sich nicht schreiten. Dennoch fehlt mir beim Entwurf eine stärkere Definition und Unterteilung der Fassadenabschnitte. Das wird zwar angedeutet, fällt aber etwas flach ab im Kontext der großen Gebäuden der HMT und des Theaters. Das geht auf jeden Fall intelligenter!


    Auch wäre eine stringentere "geschliffene" Ausführung der Ecke kein Widerspruch mit dem Schauspiel, eher eine Weiterleitung der HMT, welche sich da, im Gegensatz zum Hauptportal des Schauspielhauses auf der Bosestraße, durch das fehlende Hauptportal die Ecken stärker definiert.


    Das kann dann bei der Ausführung eines runden Kopfbaus an der Stelle wirklich die Materialien, wie von 'Cowboy' schon geschrieben, in den Vordergrund rücken. Hoffentlich wird der Entwurf noch einmal etwas schärfer gemacht. Da fehlt mir gegenwärtig noch der "letzte Schliff". Warum zB. kein deutlicherer und Hoteleingang mit kleinem Portal auf der Ecke?

  • Der Neubau Lionstraße 8 steht kurz vor der Fertigstellung. Man findet nach wie vor kaum was im Internet dazu. Wahrscheinlich soll er zumeist eine gewerbliche Nutzung erhalten (Büros, Arztpraxen) und nur wenige Wohnungen. Im EG stand hier mal was von einem Rewe-Supermarkt. Na, mal sehen.


    Die Lionstraße 8 setzt sich von Norden nahezu perfekt in Szene. Leider schmälert die einfache Putzfassade und die ausdruckslosen Fenster einmal mehr das Ergebnis. Schade.
    Bilder: Cowboy

  • Das deal-Magazin meldet heute den Verkauf eines Gewerbegrundstücks "am Innenstadtring" an eine Projektentwicklungsgesellschaft der "Haus & Capital Unternehmensgruppe". Es soll ein Gebäude mit Serviced Appartements errichtet werden. Das Grundstück dürfte nicht direkt am Innenstadtring liegen - laut dieser Pressemitteilung handelt es sich um Apels Garten 4-6, wo ab Herbst nächsten Jahres 120 Appartements plus Lounge und Tiefgarage in einem fünfstöckigen Gebäude entstehen sollen.