Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • TASCHENKAUFHAUS-ZENTRALE


    Das Taschenkaufhaus, welches seinen Sitz in der Riemannstraße und seine Filiale in der Ritterstraße hat, baut seine neue Zentrale in Lindenau.


    Die Planung für das Büro- und Logistikgebäude übernimmt das Planungsbüro Frank Kühne >> http://www.baukombinat.de <<



    Das Bauschild an der Karl-Heine-Straße Ecke Gießerstraße.



    Blick auf die neue Lagerhalle vom Taschenkaufhaus.



    Selbe Halle, nur näher an der Aurelienstraße dran.



    Blick auf die neue Taschenkaufhaus-Zentrale.


    Somit wird das Gelände zwischen Engertstraße, Karl-Heine-Kanal und Karl-Heine-Straße wieder belebt. Eine weitere lebendige Ecke wird in Plagwitz/Lindenau und im Leipziger Westen entstehen. Da lohnt sich die Haltestelle Karl-Heine-/Gießerstraße der Linie 14 doch noch umso mehr, um diese Straßenbahnlinie zu erhalten.


    Die Taschenkaufhaus GmbH ist unter http://www.taschenkaufhaus.de erreichbar.

  • ^ gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds? Seit wann fördert man damit den Bau von Firmenzentralen?
    Wie schon einige Verantwortliche für EU-Mittel sagten: Wenn man es gut begründen kann, kann man jeden Mist fördern. Andere Firmen erhalten solche Förderung auch nicht. Zumal SOZIALfonds was ganz anderes impleziert. Wenn, dann sollte es wohl eher ein wirtschaftsnahes Förderprogramm sein.

  • Im Rahmen des ESF gibt es das Programm Soziale Stadt, dass die Aufgabe hat, benachteiligte Quartiere ganzheitlich zu foerdern. Ich koennte mir vorstellen, dass der Neubau der Firmenzentrale und Produktionsstaette im Rahmen dieses Programmes gefoerdert wird, es gibt aber noch etliche andere.


    Warum der Bau, der doch genau in den Plagwitzer Schwerpunkt Kreativwirtschaft passt, "Mist" ist, kannst du alerdings ruhig noch einmal naeher erlautern. Ansonsten kann man nur sagen, dass in Plagwitz mehr oder weniger alles direkt oder indirekt gefoerdert wurde. Ohne jegliche Foerderung haette es wohl die positive Entwicklung der vergangenen Jahre nicht gegeben.

  • Da viele den richtigen Fehler machen und Cowboy und andere sich sicher wundern würden, wenn ich nichts dazu schriebe : ;)


    Die Flurgrenze zwischen Lindenau und Plagwitz folgt recht genau der alten Trasse der via regia. Sie läuft entlang der Felsenkellerstraße, der Südostecke des Karl-Heine-Platzes/Knochenparkes (hier gut zu erkennen: http://www.leipzig.de/imperia/…/Zentrenpass_Plagwitz.pdf S. 3), genau in der Mitte der Karl-Heine-Straße bis kurz vor die Ecke Gießerstraße, wo sie leicht nach Süden abknickt. Der Knick ist genau vor der ehemals schönen Villa auf dem Jahrtausendfeld, die die Freunde von der TLG vor wenigen Jahren so vorrausschauend weggeknackt haben. Aufgrund von Flächenzusammenlegungen und Flächentausch wird es nun etwas undurchsichtig. An der Ecke Engertstraße und Weißenfelser Str. (in der Mitte der Ecke des Bürgersteigs nordwestlich vor der Durchfahrt ;) ) kommt die alte Flurgrenze wieder klar zum Vorschein und läuft dann schnurgerade auf die alte Salzstraße zu. Die Wendeschleife vor und die nordwestliche Ecke des Bahnhofs Plagwitz liegen damit noch in Lindenau :D .
    http://maps.google.de/maps?f=q…0.00238,0.004699&t=h&z=18
    Die Flurgrenze ist, wenn man genau hinschaut, auch auf der Karte in Anlage B zu sehen, sowohl an der Ecke Karl-Heine- und Gießerstr. als auch quer durch das Gelände des Bahnhofs Plagwitz unterhalb der Nummer 2. [Die andere lange Linie über der Nummer 6 von der Alten Salzstraße bis zur Gießerstr. (und weiter bis zur Zschocherschen Str.) ist die alte Flurgrenze zwischen Plagwitz und Kleinzschocher. Aber das das Gewerbegebiet Plagwitz überwiegend in Kleinzschocher liegt ist schon wieder eine ganz andere Geschichte ;): http://www.leipzig.de/imperia/…ungen/325_begruendung.pdf ].


    Der von Dave vorgestellte Neubau der Taschenkaufhaus-Zentrale liegt daher genauso in Lindenau wie die Baumwollspinnerei, die Katholische Pfarrkirche Liebfrauen Leipzig-Lindenau (Maria Himmelfahrt) - http://www.liebfrauen-lindenau.de/ -, das Jahrtausendfeld, die Schaubühne Lindenfels und der Knochenpark. Nur der Felsenkeller nicht. Und die Karl-Heine-Straße liegt zur (nördlichen) Hälfte in Lindenau. (Und wenn man krümelkackerisch sein, will wie ich es bisweilen gern bin, zwischen Spinnereistraße und Gießerstraße sogar komplett. :D)


    PS: Die Flurgrenzen sind auch ganz gut hier zu sehen, da als einer Langer-Strich-Punkt-Linie eingetragen: http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/docid/346C4B50614B17E3C12577E5002B3119/$FILE/V-ds-852-anlage-2.pdf
    Hier ist vor allem auch die etwas verzackte und verzwickte neue Flurgrenze zwischen Engertstr. und Gießerstr. eingetragen, d.h. das da capo liegt noch in Plagwitz, die s+p Software und Consulting AG entgegen der üblichen Meinung schon in Lindenau ;)

  • Nicht ganz richtig, denn alle Gebäude auf der nördlichen Seite der Karl-Heine-Straße, wie auch die Schaubühne Lindenfels, gehören noch zu Plagwitz, während alle Gebäude dahinter zu Lindenau gehören. Das erklärt auch, warum alles in der K-H-Straße die PLZ 04229 hat. Ab der Gießerstraße magst du Recht haben, das war mir so nicht bewusst. Danke für die Verbesserung!

  • Oh, ich fürchte, wir ziehen uns den Zorn von Cowboy zu, weil wir off topic diskutieren. Ich versuche es kurz zu machen. Woher beziehst Du Dein Wissen?


    Die 1993 eingeführten fünfstelligen Postleitzahlen sind ein eigenes System der Deutschen Post (http://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_%28Deutschland%29), das sich weder an die seit dem Mittelalter bis heute existierenden Flurgrenzen (Gemarkungen) und auch nur zum Teil an die in Leipzig 1992 neu eingeführten Ortsteilgrenzen hält: http://www.leipzig-lexikon.de/KOMMGLIE/ORTSTEIL.HTM


    Auch bei den modernen Ortsteilen bildet die Karl-Heine-Straße die Grenze zwischen Lindenau und Plagwitz und zwar auf der gesamten Länge. Die Hausnummern 2-112 auf der Nordseite gehören zu Lindenau und die Hausnummern 1-113 auf der Südseite zu Plagwitz: http://www.leipzig-lexikon.de/STRASSEN/05078.HTM


    Die Schaubühne Lindenfels weiß zumindest, dass sie in Lindenau liegt und ihren Ursprung in der „Gesellschaftshalle zu Lindenau" hat: http://www.schaubuehne.com/ind…?id=geschichte-des-hauses

  • Noch zwei aktuelle Bauvorhaben in Plagwitz, die Erweiterung für einen Kindergarten und ein Altenpflegeheim, interessanter Weise fast an zwei Ecken des gleichen Dreiecks Walter-Heinze-Str., Merseburger Str. und Weißenfelser Str.: http://maps.google.de/maps?hl=….002393,0.004823&t=h&z=18


    Bereits im Forum angesprochen wurde der Neubau für den Kindergarten "Treffpunkt Linde" an der Ecke Merseburger Straße/Lauchstädter Straße. Bauschild und Blick auf den Bauplatz sind nur wenig aussagekräftig.




    Mittlerweile habe ich die Website zum Projekt gefunden:
    http://www.kita-linde-neubau.de/der-neubau/
    Da steht ein bißchen mehr, aber die Visualisierungen sind arg klein geraten.


    An der rechten Basis des Dreiecks wird ein Erweiterungsbau des städtischen Altenpflegeheims "Seniorenhof Plagwitz", Walter-Heinze-Str., entstehen. Architekt_in: http://www.architekt-brakenhoff.de/




    Und so schließt sich der Kreis des Lebens ;). Nun bleibt nur noch die Frage offen, ob auch noch die Spitze des Dreiecks - Weißenfelser Ecke Merseburger Str. - in Zukunft neu bebaut wird. Und womit? Momentan wird die Fläche vom Eigentümer dem Mütterzentrum e.V. und der Nachbarschaft als Grünfläche zur Verfügung gestellt. Mütter (und Väter) - das klingt doch sehr passend. ;)


  • Erweiterungsbau der Galerie KUB Kantstraße 18

    Wenn ich mich nicht irre, hat folgendes Projekt hier im Forum noch keine Erwähnung gefunden: die Erweiterung der Galerie KUB in der Kantstraße, mit einem Neubau, von "tagebau" Architekten Leipzig geplant. Der Kunstverein artpa e.V. hat mit eigenen Mitteln bereits mit Sanierung der Altbausubstanz Kantstraße 18 begonnen. Auf dem für den Neubau vorgesehenen Grundstück müssen offenbar noch Ruinen abgerissen werden. Der Bau soll eine Höhe von 4m und eine Fläche von 100m² bekommen. Die Fassade soll aus Cortenstahl bestehen. Weitere Infos: L-IZ-Artikel, Beschluss der Stadt, KUB (ohne aktuelle bauliche Infos), Cortenstahl (Wikipedia), Projekt bei Tagebau Architekten (mit Bildern)

  • Bach-Gellert-Gruft Johannisplatz

    Die LVZ berichtet heute, geologische Messungen, in Auftrag gegeben vom Verein Johanniskirchturm e.V. und durchgeführt von der Geophysik und Geotechnik Leipzig GmbH, hätten ergeben, die Gruft mit den alten Grabstätten Johann Sebastian Bachs und Christian Fürchtegott Gellerts der alten Johanniskirche sei noch relativ gut erhalten. Die Messung habe bereits Ende Oktober stattgefunden, jetzt seien die Daten ausgewertet. Der Verein sucht nun Sponsoren zur Finanzierung einer Grabung. Geplant ist, zunächst Informationstafeln oder Installationen zu Kirche, Gruft und Luther-Melanchton-Denkmal zu errichten. Eine weitere Idee wäre, die Gruft sichtbar zu machen, beispielsweise mittels einer Glasplatte. Zudem möchte der Verein eine Schriftenreihe zur Historie des Johannisplatzes herausgeben. Das eigentliche Ziel, die Rekonstruktion des Johanniskirchturms, würde bis zu 2 Mio. € kosten.
    Noch ein ergänzender Link: Artikel der Mitteldeutschen Zeitung

    Einmal editiert, zuletzt von Abyssalon () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Dankeschön für die Informationen, Abyssalon.


    Eine Gedenkstätte auf dem Johannisplatz zu errichten, finde ich eine geniale Idee. So wird es, unter anderem, neben der Thomaskirche und dem Bachmuseum einen weiteren Anziehungspunkt für Fans der klassischen Musik und Johann Sebastian Bach geben. Aber auch der Dichter und Schriftsteller, Christian Fürchtegott Gellert, kommt nicht zu kurz.


    Ich wünsche dem Johanniskirchturm e.V. viel Glück, dass sie Gelder für eine Grabung finden.

  • TASCHENKAUFHAUS-ZENTRALE


    Der Bau der neuen Taschenkaufhaus-Zentrale in Lindenau hat die letzten Wochen Fortschritte gemacht >>



    Das neue Lager an der Gießerstraße, rechts das Jahrtausendfeld.



    An der Karl-Heine-Straße mit Blick auf die Lagerhalle.




    Ob dieser Teil schon zum Bürogebäude gehört...




    Rechts im Hintergrund die Philippuskirche von Lindenau.



    Links das derzeitige Ende der neuen Lagerhalle.



    Blick von der Karl-Heine-Straße auf die neue Taschenkaufhaus-Zentrale.

  • Am 25.11.2010 war der Spatenstich für das neue Technologiezentrum von Yamazaki Mazak. Es ist erstaunlich zu sehen, wie weit man jetzt schon gekommen ist.


    Bauupdate: 09.01.2011






    Bilder: Dr.Faust

  • TASCHENKAUFHAUS-ZENTRALE


    Fortsetzung vom 01.01.2011 >>



    Blick auf die angrenzende Lagerhalle.



    Eins von zwei Bürogebäuden.



    An der Karl-Heine-Straße.



    Dieses Gebäude ist bereits um ein weiteres Stockwerk gewachsen.




    Blick auf die Fassade der im baubefindlichen Lagerhalle.



    Rechts wird noch ein weitertes Bürogebäude entstehen.



    Die Lagerhalle an der Gießerstraße.




    Blick auf die Halle vom links angrenzenden Jahrtausendfeld aus.




    Eine Sichtbetonfassade an der Gießerstraße. Wie ich jedoch dem Entwurf entnehme, wird sie nicht ihre aktuelle Farbe behalten.

  • BEDAV - Erweiterungsbau in Liebertwolkwitz

    Während die Telekom am Leipziger Hauptbahnhof nach einem Fassadenwettbewerb in die unterste architektonische Schublade greift, hat sich die Leipziger Softwarefirma BEDAV mit Sitz in der Bornaer Straße in Liebertwolkwitz einen Architekturwettbewerb für die Erweiterung ihres Firmensitzes geleistet. Gewonnen hat diesen die Bürogemeinschaft Baukomplex in Person von Architekt Fassauer, der sich beispielsweise auch für das Ärzte-Kompetenz-Zentrum am Simsonplatz verantwortlich zeichnet. Laut Projektseite gibt es eine Option auf einen weiteren Erweiterungsbau, der das Objekt campusartig komplettieren würde. Schade, dass der Neubau so weit draußen entsteht.








    Quelle aller Bilder: baukomplex.de

  • ^ Danke für die Visualisierungen. Das Architekturbüro Baukomplex sollte in der Stadt öfter zum Zuge kommen. Deren Entwürfe, für manchen sicher zu kompromisslos modern, sind durchdacht und heben sich wohltuend vom Raster-Lochfassaden-Einerlei ab. Und vor allem erbringt das Büro den Beweis, dass gute Architektur nicht die Kosten sprengt. Wirklich schade nur, dass der Neubau irgendwo im Liebertwolkwitzer Nirgendwo entsteht. Die Architektur hat einen zentrumsnahen Standort (z.B. Alte Messe, Liebigstraße oder Prager Straße) verdient.

  • Mittlerweile fallen die Planen am Neubau des Pflegewohnstiftes an der Ecke Breite Str/Täubchenweg. In einigen Straßenbahnen und Bussen wird bereits nach Pflegepersonal zum April 2011 gesucht. Bilder habe ich noch keine, aber es ist eine weiß/gelbe Fassade. Wenn alle Planen gefallen sind, kann man sicher mehr sagen.
    Betreiber wird den Werbeplakaten die DSG (Deutsche Seniorenstift Geselschaft) sein. Hier ein Link zum Flyer.

  • NEUBAU LYONER BRÜCKE


    Um den Autoverkehr während des Um- und Neubaus der Luisenbrücke umzuleiten, hatte ich in Erinnerung, dass ein Brückenneubau für die Lyoner Brücke geplant ist. Vermutlich kommt diese erst später. So wurden im November 2010 die Gleisanlagen der Museumsfeldbahn im Bereich dieser Brücke zurückgebaut. Auf den folgenden Link kann man aktuelle Bilder von der Dammaufschüttung sehen. Vermutlich wird direkt daneben die neue Brücke gebaut.

  • Das Seniorenstift Täubchenweg/Breite Straße lässt wie bereits hier verkündet langsam die Hüllen fallen. Einen Preis bekommt es sicher nicht, aber die strikte Einhaltung des Blockrands sollte städtebaulich m.E. schon gewürdigt werden. Und architektonisch gesehen scheint es zumindest anspruchsvoller zu werden als die Neubebauung direkt gegenüber. In Anbetracht der nach wie vor vorherrschenden städtebaulichen und gewissermaßen auch sozialen Notstandssituation in diesem Gebiet stellt das Seniorenstift sicher eine Bereicherung dar.


    Zwei aktuelle Aufnahmen:




    Bilder: Cowboy

  • Auffallend hohe Geschosse, so dass die Rasterung fast dem Gründerzeitler rechts daneben entspricht. Auch die unterteilten Fenster in stehendem Format machen sich gut. Einfach, aber könnte mit einem gesimsartigen Abschluss an der Traufkante und einer etwas freundlicheren Farbgebung im Erdgeschoss insgesamt richtig gut aussehen.