Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • Danke für den Entwurf, DaseBLN. Ja, es könnte ja ebenso noch einen weiteren neuen Kindergarten geben. Speziell für die Schleußiger, wobei das Käferhaus in Plagwitz den Ersatz bieten soll. Westlich der alten Schokoladenfabrik in der Könneritzstraße (Roter Altbau mit Industriebau und Terassen entlang) wird zur Zeit ein großer Altbau saniert. Würde für mich das "Rathaus Schleußig" abgeben. Hier könnte es auch prima einen Kindergarten geben. Wenn die Bewohner von der alten Schleußiger Schokoladenfabrik den Lärm von den Kleinkindern der LIS ertragen müssen (ob er laut ist, keine Ahnung), kann dies gleich doppelt geschehen. Man müsste nur noch den flachen Hinterbau abreißen und man hätte einen schönen "Kindergarten" mit Anschluss zum Auenwald. Und wenn da hinten mal wieder die Rödel fließen wird, sogar mit Anlegesteg. Oder sogar mit Hafenbecken? Nagut, wollen wir es mal nicht übertreiben ;-)

  • Im Bürgerportal auf Leipzig.de ist nachzulesen das bis Ende diesen Jahres insgesamt 13 neue Kitas in Betrieb gehen sollen. Drei davon im Stadtbezirk Mitte, vier in Süd, eine in West, vier in Altwest und eine in Nord.

  • Im SEKo sind die Standorte bereits genannt:
    http://www.leipzig.de/imperia/…o_Teil_B_Fachkonzepte.pdf S. 71


    Neubau von Kitas in Altlindenau (Demmeringstraße, Rietschelstraße), Lindenau (Josephstraße), weiterhin Kapazitätserweiterungen .... Die bisherigen Kitas sollen anscheinend in "Familienzentren" umprofiliert werden.


    Neubau von Kita-Außenstelle in Lindenthal (Karl-Mannfeld-Straße) geplant


    Neubau Kitas Herloßsohnstraße/Fechnstraße (Gohlis-Süd), Nordweg (Wiederitzsch) geplant, Kapazitätserweiterung bei Kitas Gohlis-Mitte


    Neubau K-Siegesmundstraße (Reundnitz-Thonberg)


    Neubau Kita Altenburger Straße 3, Fichtestraße 28, Lößniger Straße 6 (Südvorstadt), Biedermannstraße 23-29, Frohburger Straße 33 (Connewitz) in Planung


    Neubau Kita Käferhaus in Plagwitz


    Neue Kitas Brüderstraße 14 (Zentrum Südost) sowie Karl-Liebknecht-Str. 30-32 (Zentrum Süd)


    Auch bei Schulen steht einiges an:


    Sanierung oder Ersatzneubau am Standort ehem. List-Gymnasium aös Ersatzbau für Erich-Kästner-GS (Gohlis-Süd)


    Sanierung Förderschule J.-H. Pestalozzi (Gohlis-Mitte)


    Sanierung und Wiederinbetriebnahme ehem. Coppi-Schule


    Komplexe denkmalgerechte Sanierung Henriette-Goldschmidt-Schule ...


    Neubau Sporthalle für mindestens 3 Schulen der Ortsteile Zentrum West, Südvorstadt


    zahlreiche weitere Schulsanierungen


    Lohnt es sich angesichts dessen nicht bereits jetzt, einen eigenen Thread für Kitas und Schulen einzurichten?


    Nein, denn es gibt schon einen passenden Thread dafür, und zwar den hier. Dabei sollten wir es auch belassen. Gruß, Cowboy

  • Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters:


    Neue Sporthalle am Stadtteilpark Rabet


    Vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates soll am Leipziger Rabet eine
    neue Sporthalle entstehen. Der Ersatzneubau im Stadtteil Leipzig Ost ist
    notwendig geworden, weil die Sporthalle in der Konradstraße in der Nacht
    vom 11. zum 12. März fast vollständig abbrannte.


    „Es ist wichtig, dass wir eine neue Halle bauen, denn sonst wäre die
    wertvolle sportliche und soziokulturelle Arbeit umsonst gewesen, die hier
    über Jahre hinweg geleistet wurde“, erklärt Sportbürgermeister Heiko
    Rosenthal, der eine Dreifachhalle favorisiert. „Um der Bevölkerung des
    Leipziger Ostens auch in Zukunft vernünftige Angebote im Breitensport
    machen zu können, ist eine funktionstüchtige Halle am Rabet wichtig.“ Mit
    dem Ersatzneubau wird, im Vorgriff auf das Sportkonzept 2015, schon 2009
    mit der ersten von drei geplanten Dreifachhallen begonnen. „Dieser Schritt
    ist wesentlich für die Infrastruktur der Sportstadt Leipzig“, hebt Heiko
    Rosenthal hervor.


    Die Kosten für das Neubauprojekt, das 2011 fertig sein soll, werden auf
    rund 3,5 Millionen Euro prognostiziert, wovon eine Million Euro bereits in
    diesem Jahr aufgebracht werden muss. Es wird davon ausgegangen, dass 50
    Prozent der Kosten mit Fördermitteln gedeckt werden können. Hinzu kommt
    noch der Einsatz von Versicherungsgeldern, der den städtischen Eigenanteil
    für den Neubau auf voraussichtlich rund 1,17 Millionen Euro senkt.


    Die abgebrannte Sporthalle war für die in ihrem Einzugsbereich liegenden
    Stadtteile eine Bereicherung, denn der Hallenpächter, der Sportverein
    „Leipziger Löwen“, richtete einen großen Teil seiner Betreuungsangebote an
    Kinder und Jugendliche aus Aussiedler- und Ausländerfamilien. Diese
    Sportangebote des Vereins leisteten einen wichtigen Beitrag zur Integration
    der in Leipzig lebenden Bevölkerungsteile mit Migrationshintergrund, die in
    den angrenzenden Quartieren einen hohen Anteil an der Gesamtbevölkerung
    aufweisen. Auch für die Absicherung und Ausweitung des Schulsports ist der
    Hallenneubau ein wichtiger Schritt. Die vorhandenen Schulsportstätten
    genügen zwar bisherigen Anforderungen, ein Ausbau der Angebote im
    Schulsport ist dort jedoch nicht möglich, da die Hallen relativ klein und
    nur unzureichend ausgestattet sind.


    Die Überreste der früheren Sporthalle Konradstraße sind bereits abgebrochen
    worden und das 350 Quadratmeter große ehemalige Sporthallengelände soll vom Amt für Stadtgrün und Gewässer begrünt werden, so dass diese Fläche dem Stadtteilpark Rabet zugeordnet wird. Hierdurch und aufgrund des Neubaus der Halle auf einer zuvor verwilderten Brachfläche, auf der verschiedenste ordnungspolitische Problemlagen bestanden, werden der Rabet und sein Umfeld erheblich aufgewertet.



    Über die Neubaupläne am Rabet wird die Ratsversammlung am 25. Februar 2009 abstimmen.+++ PM: Stadt Leipzig

  • Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters:


    Schulsanierungen in Altlindenau, Thekla und Zentrum-Ost


    Die 172. Schule (Prießnitzstraße 19, Ortsteil Altlindenau), die Schule
    Portitz (Lidicestraße 12, Ortsteil Thekla) und das der Erwachsenenbildung
    dienende Schulgebäude in Czermaks Garten 8 (Ortsteil Zentrum-Ost) sollen
    saniert werden. Es handelt sich um Plattenbauten aus den 1970er Jahren,
    deren Bausubstanz dringend saniert werden muss. Das Gebäude Czermaks Garten 8 soll zudem barrierefrei gestaltet werden. Oberbürgermeister Burkhard Jung wird auf Vorschlag der Bürgermeister Martin zur Nedden (Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau) und Thomas Fabian (Beigeordneter für Jugend,
    Soziales, Gesundheit und Schule) die entsprechenden Baubeschluss-Vorlagen
    dem Verwaltungsausschuss zur Beschlussfassung vorlegen. Die Maßnahmen
    sollen von Oktober 2009 bis Ende September 2010 umgesetzt werden. Die
    genannten Standorte gelten im Rahmen der Schulnetzplanung als sicher.


    Die 172. Schule, ein Plattenbau aus dem Jahre 1977, wird als Grundschule
    mit Ganztagsangeboten genutzt. Das Gebäude weist bauphysikalische Mängel
    auf, die Baukonstruktion ist schadhaft. Die Sanierung der äußeren Hülle –
    Dach, Fenster, Fassade - dient der energetischen Verbesserung der
    Außenbauteile und der Behebung der Mängel. Zur Senkung der Betriebkosten
    werden u. a. die Außenwände mit einer Dämmung versehen und neue Fenster
    eingebaut. Die Maßnahme umfasst auch die Erneuerung von Eingängen,
    Treppenanlagen und Vordächern. Die Gesamtkosten betragen rund 1,1 Millionen
    Euro. Die Stadt hat dafür bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) etwa 543 000
    Euro aus dem Förderprogramm „Städtebauliche Erneuerung, Stadtumbau Ost,
    Aufwertung“ beantragt.


    Auch die Schule Portitz ist ein Plattenbau des Jahres 1977. Sie fungiert
    als Mittelschule mit offenen Ganztagsangeboten. Ähnlich wie bei der
    172.Schule umfasst die Sanierung der äußeren Hülle auch die Verbesserung
    der Wärmedämmung und die Erneuerung von Eingängen, Treppenanlagen. Die
    Kosten werden mit rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt. Bei der SAB wurden
    dafür Fördermittel aus dem Programm „Schulhausbau“ in Höhe von rund 674 000 Euro beantragt.


    Das 1974 als Plattenbau errichtete Schulgebäude Czermaks Garten 8
    beherbergt drei Einrichtungen des zweiten Bildungsweges für Erwachsene.
    Hauptnutzer ist das Leipzig-Kolleg, außerdem sind hier das Abendgymnasium
    und die Abendmittelschule untergebracht. Hier soll Barrierefreiheit
    geschaffen werden, vor allem durch den Bau eines behindertengerechten
    Aufzugs. Als zweites Teilprojekt ist die äußere Sanierung vorgesehen. Die
    Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Ein Antrag auf rund
    884 000 Euro aus dem Förderprogramm „Städtebauliche Erneuerung, Stadtumbau Ost, Aufwertung“ wurde bei der SAB gestellt. +++


    PM: Stadt Leipzig

  • ^ Zum Beitrag # 65:


    Hier gibt es einen Artikel in der Lizzy, der allerdings auch keine wesentlichen neuen Aspekte zutage fördert. Da ja aus den gegeben Informationen hervorgeht, das nicht am bisherigen Standort gebaut werden soll, stellt sich die Frage, welche Brachfläche gemeint ist? Kann sich ja eigetlich nur um das von Wildwuchs überwucherte Gelände an der Ecke Hermann-Liebmann/Konradstrasse handeln. Weiß jemand genaueres?

  • ^ Also ich würde mal vermuten, dafür sind mehrere Gründe ausschlaggebend:


    1. Eine Dreifachhalle ist ziemlich groß - wenn man mal bei google maps nachschaut, müssten wohl für einen Erweiterungsbau an der alten Halle die beiden noch genutzten DDR-Flachbauten fallen, sowie der bereits fertiggestellte Rabet-Rundweg fallen.


    2. Es ist ja die Rede von einem Sporthallenkonzept - eventuell gab es bereits Pläne für die Dreifachhalle und die alte Halle sollte in einer anderen Nutzung erhalten bleiben. Eine Änderung solcher bereits bestehender Pläne wäre mit Kosten und Zeitverzögerungen verbunden, die es, wie im Artikel steht, zu vermeiden gilt.


    Natürlich sind das Annahmen, ich will aber damit aufzeigen, dass es durchaus möglich ist, dass gute Gründe für das Verfahren der Stadt bestehen. Schade um die alte Halle ist es natürlich trotzdem.

  • Sporthalle Rabet:
    Die Lage quasi „mitten“ im Park war doch schön, warum muss die neue Halle an den Rand verlegt werden?


    Radio Mephisto:
    http://mephisto976.uni-leipzig…-sporthalle-am-rabet.html


    Di, 13. Januar 2009
    Neue Sporthalle am Rabet
    Am Rabet soll eine neue Sporthalle gebaut werden.


    Nach Angaben der Stadt ist der Neubau notwenig, nachdem die Sporthalle in der Konradstraße im Frühjahr abgebrannt ist. Insgesamt würden 3,5 Millionen für das Bauvorhaben veranschlagt. 50 Prozent sollen über Fördermittel finanziert werden. Die Stadt werde rund 1,2 Millionen Euro selber aufwenden und zusätzliche Versicherungsgelder investieren. In diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen und bis 2011 abgeschlossen sein. ...


    Noch genauer weiß es die LVZ


    http://www.lvz-online.de/aktuell/content/84757.html


    Der Ersatzneubau im Stadtteil Leipzig Ost sei notwendig geworden, weil die Sporthalle in der Konradstraße in der Nacht zum 12. März vergangenen Jahres fast vollständig abgebrannt war. Damals wurde vermutet, dass der von Unbekannten gelegte Brand im Zusammenhang mit dem Leipziger Diskokrieg steht. ... Die Überreste der früheren Sporthalle Konradstraße sind bereits abgebrochen worden. Das 350 Quadratmeter große Gelände soll nun vom Amt für Stadtgrün und Gewässer begrünt und in die Parkanlage Rabet integriert werden.

  • Laut der gestrigen LVZ, soll es neue Chancen für den Bowlingtreff am Wilhelm-Leuschner-Platz geben. So soll laut zur Nedden noch in diesem Jahr eine Lösung gefunden werden. Laut der Leipziger Kulturstiftung soll es das Kulturzentrum Mitte werden. Die Sanierungen belaufen sich auf ein 1 Jahr und sollen als Pachtvertrag mit der Stadt Leipzig abgeschlossen werden. Hier könnte es in Zukunft Ausstellungen und Pop-Konzerte geben.


    Immerhin ist die eine einzigartige Location. Wer wünscht sich den keine Bar, wo man in die Erde steigt??

  • ^ Das gibt es um die Ecke bereits in der MB... ansonsten aber Zustimmung, m.E. eines der wenigen Gebäude aus den späten Jahren der DDR, dass erhaltenswert ist, wenn auch eher wegen dem Inneren als der äußeren Erscheinung.

  • Man muss vielleicht noch sagen , dass zuerst der kleine bereich saniert werden soll , und für die Bowlingbahn bereits ein Betreiber bereit steht. Der größere Bereich soll in den nächsten 3-4 Jahren saniert werden

  • ^ In der morgigen LVZ ist zu lesen, dass das Unternehmen Porta den Standort eines der ersten Leipziger Möbelhäuser nach der Wende - Möbel Boss in der Zschortauer Straße in Eutritzsch - kaufen und für 2 Mio. vergrößern und modernisieren möchte. In einem Nebensatz wird weiterhin erwähnt, dass Porta in naher Zukunft ein drittes Discount-Möbelhaus in Leipzig eröffnen will. Nähere Auskünfte zum Standort gibt es aber noch nicht.

  • Porta will das gerne. ;-) Porta wollte sich aber auch schon in Chemnitz ansiedeln und hat sich nach langem Hickhack wieder zurückgezogen. Mal sehen, wie es nun in L.E klappt.

  • ^ Naja, Porta ist es mit den Filialen in Paunsdorf (Marke Porta!) und Eutritzsch (Marke Möbel Boss) ja bereits zweimal gelungen. Hinzu kommt die Riesenfiliale in Wiedemar. Angesichts dessen, dass seit Jahren das Gebäude von Möbel-Erbe an der A9 leer steht frage ich mich aber schon, ob überhaupt noch bedarf besteht. Wenn, dann hätte ich in Leipziger früher oder später eher mit etwas wie Stilwerk gerechnet.

  • ^ Stimmt, davon hatte ich auch mal gelesen. Was ich eigentlich damit sagen wollte, ist, dass scheinbar momentan der Markt für Discountmöbel gesättigt ist.

  • #34: Nachdem vor ein paar Wochen das Richtfest stattgefunden hat, kann man sich inzwischen ganz gut vorstellen, wie das Parkhaus Brüderstrasse insgesamt wirken wird. Zunächst nochmal die Visualisierung:



    Jetziger Stand:



    Blick aus der Brüderstrasse: