Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • ^Das Grundstück ist gerade noch in der Obhut des Liegenschaftsamtes. Dieses lässt die Garagen abreißen. Anschließend wechselt es zum von dir genannten Amt. Das wiederum muss die dort neu entstehende Kita erst ausschreiben. Erst dann beginnt der Bau. Die Quartiersgarage und die Kita sind aber getrennte Projekte. Für erstere wurde ein Betreiber gesucht. Ob sich dieser gefunden hat oder ob das Projekt überhaupt noch verfolgt wird entzieht sich meiner Kenntnis.

  • Die LVZ gibt einen Überblick über die bisherige Entwicklung und Expansion des Gewerbeparks an der Berliner Brücke (früher Heimat der ältesten Wollkämmerei Deutschlands). So entsteht derzeit eine 6000 Quadratmeter große Halle als mechanisierte Zustellbasis für DHL - Fertigstellung im vierten Quartal 2018, 100 Arbeitsplätze sollen entstehen. Darüber hinaus plant man eine neue Zufahrtsstraße und Ende April startet der Bau eines weiteren Gebäudes mit über 1200 Quadratmetern Grundfläche. Dieses beherbergt anschließend einen Großhandel für Handwerker. Perspektivisch könnten neben der Brücke noch zwei Bürohäuser hinzukommen:


    http://www.lvz.de/Leipzig/Loka…aechst-neue-Paket-Station


    Das neue DHL-Verteilzentrum hat bereits teilweise seinen Betrieb aufgenommen. Zukünftig wird damit das Gebiet innerhalb des Autobahnrings beliefert und für die Bewohner eine Verbesserung durch flexiblere Lieferzeiten ermöglicht. Auf der anderen Seite der Schienen, an der Ecke Maximilianallee/Theresienstrasse plant ein Investor ein “Bürohochhaus”:
    http://www.lvz.de/Leipzig/Loka…un-auch-in-der-Messestadt

  • Auf der anderen Seite der Schienen, an der Ecke Maximilianallee/Theresienstrasse plant ein Investor ein “Bürohochhaus”:
    http://www.lvz.de/Leipzig/Loka…un-auch-in-der-Messestadt

    Das ist ja eigentlich die interessante Information in dem Artikel. Es müsste sich demnach um dieses Grundstück handeln. Wo ja eine kleinere Höhendominante durchaus passen würde. Die Lage mit S-Bahnstation, Tram, Ausfallstraße in Richtung Autobahn, sowie dem Hbf. in der Nähe, auch günstig. Ob es wirklich zu einem privaten Investment kommt, würde ich aber abwarten. Auch wie hoch das Gebäude tatsächlich werden soll. Denn ich sehe den Büromarkt in Leipzig noch nicht an einem Punkt, wo sich Hochhäuser rechnen würden. Außer es gibt schon einen Ankermieter.


    Dennoch wäre es städtebaulich natürlich zu wünschen. Die Berliner Brücke mit der recht ausladenden Kreuzungsfläche und den eher flacheren Gewerbebauten, bräuchte etwas mehr Fassung.


    Auch wären die geplanten kleineren Bürobauten des Gewerbeparks natürlich positiv. Denn die gegenwärtige Gewerbepark-Struktur könnte in Richtung "Fliederhöfen" schon etwas mehr Blockrand vertragen.

  • Im aktuellen Magazin der CG-Gruppe wird ein Projekt vorgestellt, dass wir hier glaube ich noch nicht vorgestellt haben.
    In der Zerbster Straße 6 soll bis 2021 ein Neubau für Gewerbe (Fläche 5600m2) entstehen. Als Architekten werden Homuth und Partner genannt. Es sieht so aus als wenn das schon stark in Mitleidenschaft gezogene Fabrikgebäude mit zum Projekt gehört.
    Hier im Forum wurde mal dieses Projekt vorgestellt, bei dem im selben Gebäude Lofts entstehen sollten. Das hat sich dann wohl erledigt.

    Einmal editiert, zuletzt von indautxu () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Bei der "Self-Storage"-Halle am Listplatz hatte ich Angst vor einer flachen Kiste. Anscheinend wird das Gebäude doch um einiges höher und gibt dem Listplatz tatsächlich eine passable Kante:


  • ^ zwei und besser drei/vier Geschosse sollten es aber noch werden, damit es eine ordentliche Raumkannte zum Lisztplatz wird. Außerdem würde es wahrscheinlich den Anfang einer fortgesetzten Raummkannte - entlang der Mecklenburger- und Brandenburger Straße - machen. Die runtergekommenen flachen Gewerbebauten machen, auf dem Weg in die Innenstadt, wirklich keinen guten Eindruck.



    Das Projekt selbst kann ja durchaus interessante Akzente setzen. Das bauen mit Boxen oder Container ist nun auch nicht neu (Beispiel 1, 2, und 3. Da gäbe es am Eingang zur Eisenbahnstraße und dem dynamischen Quartier dort, richtig Potential an Gestaltungsmöglichkeiten. Als Projektionsfläche wie auch bespielbarer Raum bzw. Fläche für Kunstinstallationen etc.


    So weit wird's sicher nicht kommen. Aber eigentliche wäre es der richtige Standort.

  • Denda Architekten mit einer ganzen Reihe an neuen Projekten (Studien?) bei denen sich m.M.n. schwer abschätzen lässt wie konkret die einzelnen Vorhaben sind (evtl. in den Neubaubedarf-thread verschieben wenn hier unpassend).


    Gneisenaustraße 12


    https://www.denda-architekten.de/projekt17.htm


    Riemannstraße


    https://www.denda-architekten.de/projekt19.htm


    Torgauer Straße


    https://www.denda-architekten.de/projekt20.htm


    Spinnereistraße


    https://www.denda-architekten.de/projekt22.htm


    Berliner Platz


    https://www.denda-architekten.de/projekt21.htm

  • ^^ Holla - in der Tat relativ spektakulär. Ein Auftraggeber steht ja zumindest überall dabei.


    Ich dachte, das Grundstück in der Riemannstraße gehört der LWB, zumindest wurde es von denen auch schon mal beplant. Ob das abgebildete Gebäude zur LWB-Planung auf dem Nachbargrundstück passt, ist meiner Ansicht nach fraglich.


    Die Projekte gefallen mir - und wenn jemand die Lücke in der Gneisenaustraße schließen würde, fände ich das sehr gut.


    Wie die Realisierungswahrscheinlichkeit insgesamt aussieht - keine Ahnung. Die höchsten Chancen würde ich aufgrund der Stadtnähe im Moment dem Bürogebäude an der Berliner Straße einräumen.

    Einmal editiert, zuletzt von Birte () aus folgendem Grund: Straßennamen korrigiert.

  • Spekulations-Visualisierungen

    Die 90er sind wieder da!!!
    Vorrangiger Zweck der Bilder wird es sein, die Grundstückspreise durch möglichst viel dargestellte Baumasse in die Höhe zu schrauben.
    Gerade die Entwürfe für die Riemann- und Spinnereistraße sehen nicht gerade so aus, als wären sie schon mit der Stadt abgestimmt.

  • An der Stelle des Berliner Platzes soll doch laut Bautafel eine Waschanlage entstehen.


    Nicht mehr. Ich vergaß bisher, dies hier zu erwähnen. Zum Jahresanfang machte ich ein Besuch in der Gegend und stieß auf eine Bautafel von KSW. Aber außer dem Logo und einem Spruch war nichts vermerkt.


    Der Neubau am "Berliner Platz" sieht Klasse aus. Erinnerte mich auch gleich an die 90er Jahre. Jedoch könnte die Visu ziemlich täuschen, da die Fläche nicht zu groß ist.


    Sehr schade hingegen finde ich, dass die LVB sich die Chance (mal wieder) vertan hat, den Straßenbahnhof Wittenberger Straße langfristig zu erhalten. Nachdem am 16. Oktober 2016 der Linienbetrieb eingestellt wurde, steht im neuen Nahverkehrsplan, diesen wieder als möglichen vierten Betriebshof auferstehen zulassen. Hätte die LVB dieses Grundstück gekauft, hätte man die Klebe-/Werkstatthalle, die sogenannte Apelhalle, durchbinden können. Notfalls müsste man den Industriebau an der Berliner Straße abbrechen, um weitere Gleise zu durchbinden. Aber architektonisch passt dieser Bau einfach in diesem Abschnitt.

  • ^ die meisten städtischen Verkehrsbetriebe gehen ja an den Stadtrand und konzentrieren sich auf größere Werkhallen. Ich denke auch nicht, dass das so wirklich schlecht ist.


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    Auf der Website von DENDA ARCHITEKTEN sind mehrere Neubauprojekte veröffentlicht worden. Da das Architekturbüro in den letzten Jahren nur eine handvoll Projekte realisiert hat, mache ich mir hier keine große Hoffnung. Aber zumindest ist eines davon sicher: Bürokomplex in der Berliner Straße / Ecke Wittenberger Straße. Denn das Grundstück gehört tatsächlich der KSW Firmengruppe.

    Danke für die unzähligen Fundstücke aus dem Netz! Also das Quartier um die Wittenberger bietet sich ja förmlich an, um daraus ein neues Wohn- und Geschäftsviertel zu machen.


    Tatsächlich habe ich aus dem Zug auch wieder Abrissarbeiten sehen können. So 100% logisch durchdacht scheint mir der Entwurf aber noch nicht. Ist das wirklich sicher?

  • ^ die meisten städtischen Verkehrsbetriebe gehen ja an den Stadtrand und konzentrieren sich auf größere Werkhallen. Ich denke auch nicht, dass das so wirklich schlecht ist.


    Unrecht hast Du nicht. In Leipzig ist es so, dass keine Betriebshöfe mehr in Wohngebieten gebaut werden dürfen. Außer, sie haben Bestandsschutz, wie Paunsdorf zum Beispiel. Diesen wollte man mit kompletter Inbetriebnahme in Heiterblick schließen. Nun denkt man, ihn weiterhin als Straßenbahnhof zu nutzen. Bei der Angerbrücke und Wittenberger Straße hat/hätte man kurze Wege.

  • Auf dem brachliegenden Grundstück Georg-Schwarz-Straße / Ecke Rückmarsdorfer Straße in Leutzsch sind seit einiger Zeit Aktivitäten zu verzeichnen, die auf einen Neubau hindeuten. Zuerst dachte ich, dass die ollen Schuppen im Zuge der Sanierung der Georg-Schwarz-Straße platt gemacht werden. Doch dann wurden auch Bäume gefällt und inzwischen sind auch Vermessungsarbeiten ersichtlich und das Grundstück wurde an den Strom angeschlossen. Auf die Schnelle konnte ich allerdings nichts über einen bevorstehenden Neubau finden, erinnere mich aber vage daran, dass vor vielen Jahren auf diesem Grundstück eine Seniorenresidenz geplant war und sogar eine Visualisierung durchs DAF geisterte.


    Seht selbst, besagtes Grundstück ist ziemlich groß und es sieht für meine Begriffe nach Neubau aus.



    Bilder: Cowboy