Alexanderplatz: Diverses

  • Es geht bei diesen Feststellung nie um die Stigmatisierung aller Gruppenangehörigen. Wir reden immer von Minderheiten, die allerdings je nach Gruppe mal mehr mal weniger groß sind. Das ist eine ziemlich banale Festellung, um die man aber nicht herumkommt, wenn man die Probleme angehen will.

  • @ TwistedRoad
    In keiner europäischen/amerikanischen Metropole sind teure Apartment Türme direkt an den belebtesten Plätzen der Stadt positioniert...


    Ich weiß zwar nicht, ob das so ist, aber kann mir kaum vorstellen, dass es viele Wohlhabende gibt, die mit Blick auf die Karl-Marx-Allee teuer wohnen wollen ;).
    Solche Objekte passen doch eher neben Grünanlagen oder Gewässer.


    Und wenn die Pläne doch noch verworfen werden und es weitere 10 Jahre dauert, geht das für mich in Ordnung, wenn das der Preis für bessere Entwürfe wäre.

  • @ Baukörper: Das ist ja meine Meinung, in New York z.B. sind die teuren Wohntürme um den Central Park gruppiert und nicht am Time Square.In London z.B. um den Hyde Park und nicht am Piccadilly Circus.
    Und so kommt es in Berlin auch: Siehe Wohnturm Bachstraße/ Hansaviertel in Nähe zum Tiergarten. Der Turm ist vermutlich fertig bevor es eine einzige neu gebaute Eigentumswohnung am Alex gibt...


    Bei den Entwürfen bin ich nicht optimistisch denn WENN es Bürobauten würden wäre nur einfache Investorenarchitektur gefragt, es sei denn es würde ein großes Unternehmen eine Prestige trächtige Hauptverwaltung bauen ( Wie z.B. ThyssenKrupp in Essen)

  • Die Idee der Wohntürme, kam doch erst wieder durch den Boom der Eigentumswohnungen in Frage. Mir ist nicht bekannt, dass es immer schon so geplant war am Alex Wohntürme zu bauen.


    Im Gegenteil. Ähnlich wie in NYC, wünschte man sich doch auch am Alex Türme mit gewerblichem Charakter. Nur Firmen haben scheinbar noch weniger Interesse ihre repräsentativen Gebäude dort zu erreichten.


    Und das ist bei der "Stimmung" und dem Looks&Feel des Alex auch nicht verwunderlich. Daher kann ich mir vorstellen das die Strategie der etwas kleineren Wohn- und Hotel"stummel" (Grandaire, Motel One) die Lage insgesamt attraktiver macht für Investoren.


    Das Grandaire geht aber wirklich nur sehr schleppend voran.

  • Puhh, muss denn immer Neu York herhalten? Die Parallelen zu Berlin und zu Alex sind doch überschaubar. Auch der immobilienmarkt ist in den US ein anderer.


    Über "Wohntürme" am Alex ist ja nie so richtig gesprochen worden. Der Kohlhoffplan sieht ja meist einen gewerblichen Sockel mit 8 Geschossen vor und dieser sollte nirgends zu Apartments werden. Es geht also nur um schlankeren Teil der Häuser oberhalb, also in der Regel um weniger als 50 % der Fläche, die ggf. zum Teil Apartments werden könnten. Das ist doch auch kein Problem, aber angesichts der wenigen Baufelder auch keine Massenbewegung, die den Berliner Wohnungsmarkt beeinflussen wird.


    Ich sehe es - ausnahmesweise - mal wie Architektenkind: Wenn D1-3 ernsthaft losgeht, kommt da Schwung in die Bude. Ich vermute, dass der Eigentümer Testentwürfe machen läßt um die Einzelfelder einzen zu veräußern - das bringt den meisten Gewinn. Das ist aber nur eine Vermutung...

  • B&B Voltaire


    Ich konnte vom Zug gerade einen Blick auf den "B&B Voltaire" erhaschen (zuletzt hier), und war doch erstaunt. Wenn ich es in den wenigen Augenblicken richtig erkannt habe, wird die gesamte Fassade entfernt so aussehen wie der Sockelbereich des Moneo, sie scheint aus einem ziemlich dunklen, braunen, glatten Stein zu bestehen. Wenn es so sein sollte, wie gesagt, es war nur ein Blick, den ich erhaschen konnte, dann wird zumindest die Fassade dieses Baus doch überraschend auffällig geraten.

  • ^ Sicher, dass es sich dabei schon um die Fassade handelt? Ich dachte, das wäre irgendeine Dämmung, die später noch verputzt wird. Hätte aber nichts dagegen, wenn ich mich da irre – wäre mal was anderes als das übliche Hotelketten-Einerlei.

  • ^^So, ich war dort, es handelte sich beim tatsächlich (leider) um Dämmung. Es ist ein anderes, etwas dunklere als das übliche Dämmmaterial.


    Hier der Überblick vom Alexa:


    Hier eine Nahansicht;


    Hier noch näher dran:

  • ... aber danke. Das Haus der Gesundheit steht (immer noch) karl-Marx-Alle 3. ...


    Das ist zwar "off topic" aber nicht weit...


    Durch Dein Versehen ;) bin ich auf dieses hochinteressante Foto gestoßen


    Quelle: http://www.berliner-zeitung.de…nkirche-und-minolhaus.jpg


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    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddatei wurde gelöscht. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank.
    Bato


    Mir war bislang überhaupt nicht klar, dass der alte Alexanderplatz, also die nur zum Teil realisierte Neugestaltung Anfang der 30er Jahre, so weit reichte. Bisher dachte ich das neue Saturngebäude würde die alte östliche Ecke markieren.

  • Die schießschartenartige Fensteranordnung hat übrigens als Gadget eine eingebaute optische Täuschung: Von innen beleuchtet sieht man dass die Fenster eigentlich doppelt so groß sind, weil das direkt angrenzende, stark gewellte Fassadenelement dann transparent wird. Scheint wohl eine Art Lochblech zu sein. Mir ist leider beim Vorbeifahren noch kein vernünftiges Foto gelungen. Also: Im Dunkeln nur halb so schlimm.

  • Ich habe mich erneut in Lebensgefahr begeben und habe es gewagt, trotz anbrechender Dunkelheit den Alexanderplatz aufzusuchen. Hier ein Beweisbild – die im Entstehen begriffene Polizeiwache, die dazu beitragen wird, dass solche Unterfangen zuküftig weniger heldenhaft sein werden:


  • Fertigstellung der Wache am Alexanderplatz

    Der rbb berichtet mit Video von der Alexwache, die heute offiziell eingeweiht wurde.
    Größtenteils wird sie positiv aufgenommen, allerdings beschweren sich einige Ladenbesitzer in der Nähe darüber, dass es immer noch zu viele dunkle Ecken am Alex gebe. Die Chefin der Alexwache fordert daher mehr Videoüberwachung.

  • Falls jemand absurde Berliner Hochhausvisionen sehen möchte, bzw. den totalen Overkill an Hochhäusern in Berlin: Im Netflix-Film „Mute“ (von David Bowies Sohn Duncan Jones) ist ganz Berlin wirklich zugemüllt mit gigantischen Wolkenkratzern und zwar solche, die den Fernsehturm zwergenhaft erscheinen lassen. Allerdings steht das Haus der Elektroindustrie noch immer und kein einziges der geplanten Hochhauser am Alex wurde gebaut. Alle Flächen sind noch frei :lach: (der Film scheint allerdings unerträglich zu sein)