Bahnhof Ostkreuz Umbau

  • OriginalScore : Wenn man sich die Renderings für den Bahnhof ansieht, dann erkennt man, dass der Regionalbahnbahnsteig kein Dach bekommen sollte.


    http://pics-load.net/images/mDafwgGP0Nostkreuz.jpg
    http://pics-load.net/images/itFEAYIK82ostkreuz%202.jpg


    Ich denke, da kommt dann so ein Dach drauf wie auf den unteren Bahnsteigen. Dafür gibt es dann wahrscheinlich keine Wartehäuschen.


    tel33 : Umbau Bahnsteig E ist doch erst für 2013 geplant. Vlt. werden die Träger erstmal eingemottet. Vlt. aber auch nicht, wer weiß was die Bahn wieder macht...

  • Zitat

    Nachdem Bahn und Bund die Pläne für die Überdachung des Regionalbahnsteiges eingedampft haben und nur 6 Wartehäuschen errichten, springt nun das Land Berlin ein. Aus nicht gezahlten Mitteln an die S-Bahn wird eine Überdachung des Bahnhofs bezahlt.


    Ich halte das für eine ziemlich sinnlose Verwendung für das durch das S-Bahn-Chaos eingesparte Geld. Die Nord-Süd-Regionalverkehrstrecke am Ostkreuz ist eine relativ unwichtige Bahnlinie, da sie nicht über Hauptbahnhof führt, wie alle anderen Regionalverkehrlinien in Berlin. Meines Wissens nach soll hier auch in Zukunft nur eine Regionalbahnlinie verkehren, das heißt das der Bahnsteig wahrscheinlich nur einmal, höchstens zweimal pro Stunde angefahren wird. Dafür reichen Wartehäuschen vollkommen aus. Außerdem sind Wartehäuscen meist auch seitlich vor kaltem Wind geschützt, was bei einer einfachen Bahnsteigüberdachung wegfällt. Sie ist also auch nicht wirklich ein Komfort-Zugewinn für die Fahrgäste. Mir würden da ganz andere Infrastrukturprojekte in Berlin einfallen, für die die eingesparten S-Bahn-Millionen sinnvoller eingesetzt werden könnten. Zum Beispiel die Tram zum Hauptbahnhof gleich bis zur Turmstraße zu verlängern oder der Bau der Tram zwischen Alex und Potsdamer Platz oder Investitionen ins U-Bahn-Netz, z.B. der Lückenschluss der U3 von Krumme Lanke nach Mexikoplatz, oder... mir würde noch einiges mehr einfallen!

  • ^ Das Ostkreuz wird künftig einer der wichtigsten Berliner Umstiegspunkte im Regionalverkehr, wichtiger als Südkreuz oder Gesundbrunnen. Am hier diskutierten oberen Bahnsteig werden nach derzeitiger Planung bis zu 5 Regionalbahnlinien führen, auf dem unteren 3 Regionalexpresslinien. Auch wenn dies noch nicht final entschieden ist, die Funktion als Umsteigepunkt zwischen diesen Linien und zusätzlich zu den S-Bahn-Linien der zwich wichtigsten berliner Relationen, Ring & Stadtbahn, rechtfertigt den Aufwand definitiv. Der Lückenschluss der U3 oder die Tramstrecke Alex-Potsdamer wären erstens teurer und hätten zweitens auch ganz andere Funktionen. Die Maßnahmen sind gar nicht miteinander zu vergleichen.

  • ^^
    Natürlich sind diese Maßnahmen nicht zu vergleichen und hätten völlig andere Funktionen als ein Bahnsteigdach, nämlich die, dass neue zusätzliche ÖPNV-verbindungen entstehen würden. Es geht mir ja nicht darum, den oberen Bahnsteig des Ostkreuzes nicht zu bauen, aber die Züge können dort auch ohne Komplettüberdachung halten. Und nach dem von dir verlinktem Wikipedia-Artikel ist noch überhaupt nicht entschieden, welche Linien dort halten werden. Ich bezweifele stark, dass es wirklich 5 sein werden. Wahrscheinlich wird es am Ende doch nur eine, die RB 12, so stand es jedenfalls bisher in den Zeitungen. Die DB-Konkurrenten meiden nämlich gerne teure Halte an neuen DB-Bahnhöfen. Siehe Vogtlandbahn, die passiert als einzige Fernbahnlinie ohne Halt den Hauptbahnhof, weil dort ein Halt zu teuer wäre.

  • ^ Mit deiner Argumentation könnte man sich gleich sämtliche Bahnsteigdächer sparen :) im Ernst: für 10 Mio. Euro würdest du keine einzige zusätzliche ÖPNV Verbindung erhalten. Was die Privaten betrifft: die fahren dort, wo bestellt wird. Soll heissen, wenn der VBB eine Linie bis/über Ostkreuz bestellt, fährt diese dort auch entlang. Angesichts der Lage und Umsteigemöglichkeiten wird man nicht an diesen Bestellungen vorbei kommen, sag ich ma. Die Vogtlandbahn nach Berlin ist eine eigenwirtschaftlich betriebene Fernverkehrslinie, insofern also nicht als Beispiel tauglich.

  • Die Züge können dort sogar ganz ohne Bahnsteig halten und die Überdachung ist sicher auch nicht für die Fahrgäste gedacht. Ich vermute mal, man will aus dem Bahnhof ebenfalls ein Einkaufszentrum mit Gleisanschluss machen und da wäre es für die Vermietung der Geschäfte unpraktisch, wenn es in dem Laden zieht.

  • Bislang ist bei der Berichterstattung über den Umbau des (R)Ostkreuzes etwas untergegangen, dass parallel dazu auch der S-Bahnhof "Warschauer Straße" umgebaut und neu gestaltet werden wird. Hierzu ist geplant, ein komplett neues Gebäude auf Höhe der Warschauer Straße zu errichten, welches außerdem 7 (!) Vermarktungsflächen zur Vermietung bieten soll.


    Die Deutsche Bahn hat in einer Broschüre außerdem einen Entwurf für die Außenansicht sowie eine Reißbrettskizze für die innere Gestaltung veröffentlicht.


    Quelle: Drehscheibe Berlin - Das neue Ostkreuz (PDF-Dokument, Seite 18)


    Hinweis der Moderation: Herzlich Willkommen im Forum!
    Die Einbindung der Zitate aus der Broschüre habe ich mal entfernt.
    Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Texten achten. Vielen Dank. Jo-King

  • ^^
    Danke!
    Zunächst kurz zur Warschauer: Gut, dass es ein Zugangsgebäude geben soll, kann auf dieser zugigen Brücke nicht schaden.


    Nun zum Ostkreuz: Ja, die geplante Halle sieht schon ganz nett aus und ja, eine Sanierung/ Optimierung des Rostkreuzes war bitter nötig. Aber (wie kanns auch anders sein): Neue Bahnbauten sind immer kalt und viel zu betonlastig. Wie schön sind dagegen die alten Bahnhöfe mit Backstein, Gußeisensäulen, gekachelten Abfertigungshäuschen. Ich hätte mir mehr Erhaltung alter Bausubstanz gewünscht bzw. ein bisschen mehr Feingefühl beim Neubau. Man sieht das gut bei Batos Fotodokumentation vom 5.3., besonders wie die Bahnsteige früher vs. heute gestaltet sind. Wäre da nicht wenigstens eine Backsteinoptik möglich gewesen, wenn auch Fake? Dieser Beton wartet nur auf Siff und wird nach 1 Jahr so aussehen wie der Backstein nicht mal nach 100 Jahren aussieht. Ist mir einfach zu technokratisch diese moderne Bahnarchitektur... kalt und abweisend. Von Charme ist da nichts mehr zu spüren. Was nicht heißen soll, dass das Rostkreuz eine Schönheit war, aber man hätte die in ihm schlummernde "potenzielle" Schönheit wie etwa die Säulen oder einige Backsteinmauern mitnehmen können in den neuen Bahnhof! Ich hoffe, dass wenigsten die Abfertigungshäuschen, die so typisch sind für Berlin, erhalten bleiben.

  • ^ Bei aller Liebe sollte man nicht vergessen, dass es sich hier zunächst um Verkehrsbauwerke handelt, deren Qualität eher durch Faktoren wie Überdachung, Breite der Bahnsteige, Wegeführung der Umsteigebeziehungen etc. bestimmt wird als durch Backstein & Co. Nicht zuletzt muss heutzutage bei öffentlichen Bauwerken auch für Barrierefreiheit gesorgt werden, das wäre bei Kopfsteinpflaster wie früher wohl kaum gegeben. Die neuen Ringbahnsteige für S-Bahn und Regionalbahn sind großzügiger und werden besser überdacht sein denn je, die Umsteigebeziehungen (außer zur S9) verbessern sich und beides bringt den Nutzern, die das Ostkreuz täglich nutzen, weitaus mehr als Backsteinverblendungen.


    Der Bahnsteig auf dem letzten Bild von Batō sowie die gesamten Treppenanlagen sind im Übrigen temporär.


    #Warschauer Straße: ich frage mich, ob das Empfangsgebäude temporär errichtet wird, oder wie man da plant. Perspektisch ist ja weiterhin das Heranführen der U-Bahn an die S-Bahn geplat, mit optionaler Weiterführung zum Frankfurter Tor. Wenn ich das richtig sehe, würde das Empfangsgebäude der U-Bahn dabei im Weg stehen.

  • @ Baukunst:



    wie aus der verlinkten Broschüre zu entnehmen ist, werden bei zweien der drei unteren Bahnsteige die alten Dachkonstruktionen mit Säulen und so weiter wieder verwendet werden. Es soll durchaus ein Mix aus altem und neuem Ostkreuz entstehen.




    @ DaseBLN



    ein Bahnhof, vor allem einer wie Ostkreuz, ist bei weitem nicht nur ein funktionales Bauwerk, auch wenn die Funktionalität wohl hier eine besondere Wichtigkeit hat. Die Ausstattung und Gestaltung eines (solchen) Bahnhofs folgt auch repräsentativen und ästhetischen Gesichtspunkten. Bei über 340 000 Umsteigenden wird der Bahnhof auch als Visitenkarte der DB wahr genommen, und da darf es ruhig ein wenig mehr der Extravaganz sein. Ansonsten hätte man wohl alles abgeräumt und mit simplen Fertigteilen aus dem DB Baukatalog (wie bei Haltepunkten in der Provinz) aufgebaut.


    Zur Warschauer Straße:
    Ich denke das Empfangsgebäude wird so errichtet, das die Aussenmauern an den Stellen abgebrochen und die U-Bahn integriert werden kann. Die Zeichnung lässt das vermuten.
    Abgesehen davon danke ich nicht, das dies in den nächsten Jahren verwirklicht wird. Das ganze würde sehr viel Aufwand bedeuten, und dies bei dann schon sehr viel bequemeren Umsteigewegen durch die Extrabrücke zum jetzigen U-Bahnof. Und auch die dann nötige Verlegung der Straßenbahnhaltestelle auf die Brücke wird dann fällig.
    Die Planung der U-Bahn zum Frankfurter Tor wurde ohnehin (meines Wissens) offiziell begraben und die dementsprechend frei gehaltenen Flächen sind dafür nicht mehr vorzuhalten.



    D.

  • @ Dexter: volle Zustimmung in der Sache. Genau deswegen sind die neuen Bahnsteige so großzügig und es wird eine aufwändige Bahnsteighalle gebaut. Das ist ein wenig mehr Extravaganz als draußen in der Provinz, genauso wie der Erhalt der Bahnsteigbrücke im Westen sowie der Bahnsteigüberdachungen (was aber zugegebenermaßen dem Denkmalschutzstatus zu verdanken ist) oder die Tatsache, dass in Berlin fast alle S-Bahnhöfe über eine großzügige Bahnsteigüberdachung verfügen, was andernorts keineswegs selbstverständlich ist. Allerdings haben diese, nennen wir sie mal Features, im Gegensatz zu Backsteinverblendungen auch eine Funktion.

  • Dexter : Vielen Dank für den Hinweis bzgl. der Wiederverwendung historischer Bauteile, das ist mir leider trotz genauen Lesens der Broschüre nicht aufgefallen. Das freut mich dann doch und ich bin etwas beruhigter.


    DaseBLN : Keine Frage, Barrierefreiheit ist von erster Wichtigkeit! Dennoch muss funktional und barrierefrei nicht auf eine ansprechende Gestaltung verzichten. Wenn die Bahnsteige nur temporär sind wüßte ich gerne, wie deren Kanten beim fertigen Produkt aussehen. Denn - wie schon angesprochen - der BHF ist eine Visitenkarte und steht in der Tradition Berliner Großstadtbahnhöfe. Dann soll er auch ein wenig dieser Tradition erlebbar machen, wo das barrierefrei möglich ist. Aber wie ich Dexter schon sagte, die Wiederverwendung der Säulen freut mich und ist genau so ein Schritt, wie ich in meinem Aufreg-Beitrag meinte.

  • ^ Bei aller Liebe sollte man nicht vergessen, dass es sich hier zunächst um Verkehrsbauwerke handelt


    Bei einem stadtbildprägenden Bauwerk sollte man aber schon ein gewisses Engagement für den Erhalt bestimmter Äußerlichkeiten erwarten dürfen. Auch wenn es 'nur' für den Verkehr gedacht war. Die Erfahrung mit der Deutschen Bahn in Berlin offenbart aber leider genau das Gegenteil. Da wird mit einer Rücksichtslosigkeit abgerissen und losbetoniert, dass einem Angst und Bange wird.
    Ich fahre relativ regelmäßig am Ostkreuz/Kynaststr. vorbei und es zeichnet sich dort die gleiche großflächige und nachhaltige Zerstörung ab, wie bei ähnlichen Projekten Papestraße oder Gesundbrunnen. Brücke und Eingang Hauptstraße sind ja bereits komplett einer monströsen Bunkerarchitektur gewichen - ein paar Alibi-Säulen irgendwo auf dem Bahnsteig ändern da auch nichts mehr. Vielleicht lässt man sich ja auch zu einem ähnlichen Schildbürgerstreich wie bei der Brücke Stadthausstraße hinreißen, wo man die Hartungschen Säulen nicht etwa wieder an ihrem angestammten Platz (und wo sie auch nach wie vor problemlos hinpassen würden) anbrachte, sondern daraus ein paar Meter weiter ein lustiges Rondell bastelte.

  • ^ Es wird mehr auf denkmalschützerische Belange eingegangen als dies selbstverständlich wäre. Das wurde nun bereits mehr als einmal dargelegt. Ein Verkehrsbauwerk, soll es auch noch so repräsentativ sein, hat zunächst einmal funktionale Erfordernisse zu erfüllen. Alles andere sind schwülstige Fantasien aus Zeiten, als Berlin noch die Tagelöhner aus der Umgebung von den Feldern locken konnte.


    Ich glaube da würde als Reality-Check mal eine kleine Reise in die Provinz gut tun. Alternativ auch ein Blick in die Stränge der Münchener, Dortmunder oder Essener Hauptbahnhöfe. Dann würde hoffentlich auch klar werden, dass das Ostkreuz in seiner jetzt geplanten Form bereits das ist, was man andernorts als Luxus bezeichnen würde. Schade, dass das nicht Jedem genug ist - landläufig (leider) auch als Hauptstadtattitüde bekannt.

  • ^^
    ist ja ok :) Klar lohnt der Vergleich mit der sog. Provinz (wobei gerade Berlin sich mitunter gerne extrem provinziell gibt :lach:). Ehrlich gesagt, finde ichs aber nur umso trauriger für die "Provinz", dass dort noch nicht mal so gebaut wird wie in Berlin. Die "Hauptstadtattitüde" äußert sich für mich nämlich darin, gerademal einigermaßen der Geschichte und Bedeutung der Stadt angemessene Architektur zu bekommen, keinesfalls irgendeine "Wow-und-Boom-Architektur"! Das kann man von einzelnen Ausnahmen mal abgesehen eh vergessen. Deinen Hinweis Tagelöhner vs repräsentative Architektur kann ich nicht nachvollziehen - als wenn Schönheit beim Bau zwingend was mit Feudalherrschaft zu tun haben müsste... Der BBI als Bau der modernen, die Feudalzeit lange hinter sich gelassenen Zeit, ist doch trotz zweckorientiertem Verkehrsbau, was die Abflughalle angeht, wirklich SCHÖN. Warum? Weil den Bauherrn die Visitenkartenfunktion bewusst ist. Oder das Flaggschiff Berlin-HBF (trotz verkürzter Überdachung der Bahnsteige und Lochplattendecke im UG) Womit auch gleich klar ist, dass die Moderne (und unsere demokratische Zeit) sehr wohl zu Schönheit fähig ist. Etwas weniger Beton, etwas weniger grobschlächtig. Deswegen bitte nicht jeden Kritiker gleich in die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Ecke stellen ;)

  • Wer soll das bezahlen...

    Es wird immer vergessen, dass repräsentative Bauten der Bahn letzten endes auch vom Steuerzahler und vom Fahrgast bezahlt werden. Der möchte vor allem eines: befördert werden. Ich kann mich, gott sei dank, nicht mehr an die Zeiten erinnern da Bahnhöfe, wenn auch architektonisch sehr opulent, ziemlich verwahrlost waren. Das hat die Bahn mit einer gigantischen Sanierungswelle gut in den Griff bekommen. Bei den neuen Bauten bedient sich die Bahn einer schlichten formensprache, die durchaus nicht immer unelegant ist. Im Falle des Ostkreuzes geht es aber in erster Linie darum, ein hundertjähriges Provisorium zu beseitigen und das ist wichtig für den fahrgast und seinen Komfort. Wer heute noch so bauen will, wie zur Zeit der Eisenbahnpioniere, der lebt nicht in der heutigen Zeit. Schon damals war die Prunkfassade ein "Zugeständnis" an das Stadtbild. Heute können wir ästhetisch und zweckmässig bauen; das beweist der Hauptbahnhof.

  • ^ Vollkommene Zustimmung. Da der Goldesel nur im Märchen existiert, bedeutet jede Mehrausgabe an der einen eine Minderausgabe an der anderen Stelle. Unter diesem Gesichtspunkt kann Berlin froh sein: beim Ostkreuz handelt es sich weder um den Einzigen, noch den wichtigsten Bahnhof, noch um einen Fernverkehrshalt, sondern um eine (zugegebenermaßen sehr wichtige) Drehscheibe des Stadt- und Regionalverkehrs.


    Unter diesem Gesichtspunkt ist die jetzige Planung weitaus mehr, als die Bahn andernorts investiert. Das sollte man auch einmal anerkennen und nicht immer nur mehr fordern. Die Planung samt erheblich verbesserter Einbindung in den Sonntagskiez zusammen mit den zwei sehr auffälligen Bahnsteighallen wird hier genau das schaffen, was weiter oben gefordert wird: mehr als nur einen Zweckbau mit durchaus repräsentativen Qualitäten. Alles darüber hinausgehende ist Wunschdenken.

  • Da hier gerade wieder von 2 Hallen die Rede ist: Hierbei handelt es sich um einen Irrtum.


    Die ersten Planungen sahen eine Halle auf dem Regionalbahnsteig vor. Die Bahn hat die Halle dann gestrichen und lediglich durch ein paar Wartehäuschen ersetzt.


    Bei der kürzlich veröffentlichten Erweiterung von seiten des Berliner Senats handelt es sich jetzt um ein 60 bis 70 Meter langes Dach für eine Million Euro, nicht um eine Halle.


    Hier das ganze auch nochmal in einer Berliner Tagesszeitung erläutert:
    http://www.tagesspiegel.de/ber…s-bahn-chaos/1791926.html

  • ^ Danke für den Links, allerdings geht für mich aus dem Term "Jetzt wird der Bahnsteig immerhin teilweise überdacht" nicht hervor, ob es sich dabei um ein Bahnsteigdach oder um eine verkürzte Version der Halle handelt. Explizit steht das da nirgendwo. Auch die Summe von einem Euro kann ich im Tagesspiegel-Bericht nirgends entdecken...