Mülheim/Ruhr: Bauprojekte und Stadtplanung

  • MH-Saarn: PORR errichtet Rohbau für neue PVS-Hauptverwaltung


    Die PORR Hochbau Region West arbeitet seit September 2023 auf vertrautem Terrain. Vor einigen Jahren hatte das Hochbau-Team einen Erweiterungsbau für 170 Mitarbeitende der Privatärtzlichen Verrechnungsstelle (PVS) in direkter Nachbarschaft zur PVS-Hauptverwaltung in Mülheim an der Ruhr errichtet. Jetzt wird das Bestandsgebäude aus den 1980er Jahren durch einen nachhaltigen Neubau ersetzt. Die Niederlassung Münster erhielt erneut den Rohbauauftrag. Alle Abläufe werden mit LEAN getaktet, denn der Zeitplan ist straff.


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    © Architekt: Gabor Kovacs Architektur BDA, Visualisierung: Patricia Bagienski


    Die energetische Sanierung und Ertüchtigung des Bestandsbaus war nach eingehender Begutachtung verworfen worden. An gleicher Stelle entsteht nach dem Abriss nach den Entwürfen des Essener Architekten Gabor Kovacs eine zeitgemäße, nachhaltige Hauptverwaltung mit 7.973 m2 Bruttogeschossfläche und 2.902 m2 Nutzfläche. Das lichtdurchflutete Gebäude, bestehend aus Untergeschoss, Erdgeschoss und zwei Obergeschossen ist auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestimmt. So gibt es ein Mitarbeiter-Restaurant, eine Dachterrasse und ausreichend Grünflächen für die Erholungspausen zwischendurch.


    Fertigteile reduzieren Bauzeit


    Vor den eigentlichen Rohbauarbeiten musste ein Stemmbagger das Felsgestein im Baugrund lösen. Nachdem er den Aushub für Vouten, Aufzugsunterfahrten und Grundleitungen erledigt hatte, wurde die Gründung mit Untergeschoss abgeschlossen. Bis zum Endtermin im Juli 2024 arbeiten sich die Hochbauexpertinnen und -experten nun für Etage nach oben.

    Die Außenwände des Untergeschosses wurden wegen des hoch anstehenden Grundwassers konventionell aus geschaltem WU-Ortbeton ausgeführt. Bei der Erstellung der weiteren Geschosse werden Ortbetonarbeiten und Fertigteilstützen kombiniert. Aufgrund des sehr engen Terminplans kommen im Inneren Filigranwände zum Einsatz, viele Stützen werden ebenso wie die Treppenläufe als Fertigteile ausgeführt.



    Quelle: https://porr.de/news-medien/pr…-in-muelheim-an-der-ruhr/

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat () aus folgendem Grund: Visu erneuert

  • MH-Heißen: Neubau Hallenbad Heißen

    Der Neubau eines Hallenbades für 20 Millionen Euro durch den Mülheimer Stadtrat trotz klammer Kassen und enorm gestiegener Kosten ist freigegeben worden.

    Das marode Friedrich-Wennmann-Bad (Luftaufnahme), dessen Dachschäden keine Freibadsaison mehr zulassen, soll nach Fertigstellung des neuen Bades abgerissen werden. Dieses soll, wenn alles gut läuft, Anfang 2026 der Fall sein.

    Den schon fast obligatorischen Ärger gibt es diesmal von Seiten der städtischen SPD-Opposition. Der neue Name für das 'Hallenbad Heißen' berücksichtigt nicht mehr den Macher des Altbades und Urgestein der Partei. Die Bürger sollten sich an der Namensgebung beteiligen, so ein vermittelnder Vorschlag einer weiteren Oppositionspartei; Q.

    Zuschlag aus MülheimEntwurf für den Ersatzbau eines Hallenbades am Standort des Friedrich-Wennmann-Bades in Mülheim-Heißen. Foto: geising + böker / Architekten bda

    Für den Neubau eines Bades in Mülheim an der Ruhr und dem Rückbau des alten, stark sanierungsbedürftigen Bades haben wir im Oktober den Zuschlag erhalten. Das Heißener Hallenbad wird nun betriebskostenarm und energieeffizient auf dem vorhandenen Grundstück neu errichtet und der Altbau nach Fertigstellung rückgebaut. Sowohl Familien mit Kindern, Senioren sowie Sportler der Vereine sollen sich in Zukunft mit dem umfassenden Angebot wohl fühlen. Für die verschiedenen Altersgruppen und Nutzer stehen demnächst ein Lehrschwimmbecken, ein Schwimmerbecken mit Sprunganlage sowie ein Kinderplansch- und Familienbereich zur Verfügung.


    Quelle: https://www.geising-boeker.de/aktuelles/archiv/

    Erster Spatenstich für das neue Hallenbad Heißen

    08.11.2024. Mit einem ersten Spatenstich haben Oberbürgermeister Marc Buchholz und weitere Beteiligte aus Verwaltung, Sport und Politik den offiziellen Startschuss für den Neubau des Hallenbads Heißen gegeben.

    Das in die Jahre gekommene Friedrich-Wennmann-Bad hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Einschränkungen im Schwimmsport geführt. Das knapp 50 Jahre alte Gebäude und vor allem das mobile Hallendach sind mittlerweile stark sanierungsbedürftig. Daher hat der Rat der Stadt Mülheim Ende April 2024 den Bau eines neuen Hallenbads beschlossen - und zwar auf dem bisherigen Grundstück in Heißen. Die Investitionssumme liegt bei rund 20 Millionen Euro. Die Kosten muss die Stadt Mülheim ohne Bundes- und Landesmittel alleine stemmen. Das neue Schwimmbad erhält ein 25-Meter-Sportbecken mit einer zusätzlichen sechsten Bahn. Geplant sind außerdem ein Dreimeterturm und ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden - beide in wartungsarmer Edelstahlausführung - zusätzlich ein Kleinkinderbereich mit Planschbecken. Im Außenbereich des Hallenbads entsteht eine Liegewiese.

    Alle Bereiche werden barrierefrei gestaltet. Beim Bau wird auf eine energieeffiziente Gebäudeversorgung gesetzt - mit einer Photovoltaikanlage und einem Gründach. Mit dem Neubau des Hallenbads investiert die Stadt in die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Bürger*innen. Das moderne Bad wird nicht nur dem Schul- und Vereinssport dienen, sondern auch ein attraktives Freizeitangebot für alle Altersgruppen bieten.

    Die Ausmaße der Baugrube zeigen schon jetzt die Größe des künftigen Hallenbads Heißen. Um mit den Rohbauarbeiten beginnen zu können, musste ein Baugrubenaushub von rund 13.000 Kubikmetern erfolgen:

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    Foto: Stadt Mülheim an der Ruhr/Helena Grebe


    Visualisierung des neuen Hallenbads von außen (Architekturbüro Geising + Böcker GmbH):

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    Visualisierung des neuen Hallenbads von innen (Architekturbüro Geising + Böcker GmbH):

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    Quelle: https://www.muelheim-ruhr.de/cms/neubau_hallenbad_heissen_die_bauarbeiten_sind_am_07112024_offiziell_gestartet.html

  • MH-Saarn: Büroprojekt ''Ruhrtalbogen'' am Kouvola-Park

    2.400 m² Mietfläche - 4 Geschosse - Büros und Praxen - Holz-Hybrid-Bauweise


    Anfang des Jahres begann das Projekt mit der Entfernung des Unterholz auf der Baufläche. Im Sommer konnten die ersten Erdgeschosswände aufgestellt werden. Im September war eins der vier Geschosse fertig. (WAZ+)

    Der Bürogebäude soll sich bogenförmig am kleinen Wald des Kouvola-Parks einfügen:2024-02-16-MH-Neubauprojekt-Ruhrtalbogen.webp



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    Der Neubau eines Bürogebäudes in Mülheim an der Ruhr wird in Holz-Hybrid-Bauweise realisiert. Diese setzt sich aus einem massiven Gebäudekern im Kombination mit Decken und Wänden in Holzmodul- bzw. Holzrahmenbauweise zusammen:

    202405-MH-Saarn-Imoba-B-ro-Projekt-Fortschritt.jpgAlle Fotos: smyk fischer architekten

  • MH-Heißen: Modernisierung Eichbaumsiedlung

    (Ganzheitliche Quartiersentwicklung in Mülheim-Heißen)

    Die Eichbaumsiedlung liegt im Südosten des Stadtteils Heißen zwischen A40, Velauer Straße und Gneisenaustraße. Die SWB-Wohnungen, die seit 2018 modernisiert bzw. neu errichtet werden, befinden sich an der Filchnerstraße, der Kleiststraße sowie am Amundsenweg. Das gesamte Quartiert streckt sich bis zur Gneisenaustraße. Das in mehreren Bauabschnitten von der städtischen Mülheimer SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH durchgeführte Projekt befindet sich im Schlussdrittel.

    1. Bauabschnitt (2018–2021)

    Neubau von Mietwohnungen an der Kleiststraße und am Amundsenweg

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    Nach dem erforderlichen Rückbau von zehn Wohnhäusern mit 76 Wohnungen begannen 2019 die Arbeiten für die Neuschaffung von acht Wohnhäusern mit 100 Wohnungen. Die Wohnfläche verdoppelte sich nahezu: von vormals rund 4.300 m2 auf über 7.650 m2. Die entstandenen Wohnungen bieten eine durchweg barrierefreie Ausstattung und entsprechen auch im Hinblick auf Zuschnitt, Wohnkomfort oder Energieeffizienz den Ansprüchen an zeitgemäßes Wohnen.

    2. Bauabschnitt (seit 2018)

    Einzelmodernisierung an der Kleiststraße

    Bei den 42 Wohnungen an der Kleiststraße 4–20 setzte die SWB auf Einzelmodernisierungen: Zwischen Leerzug und Wiedervermietung einer Wohnung wird diese modernisiert. Bedeutet konkret: Bäder nach SWB-Badstandard, neue Ver- und Entsorgungsleitungen, Fenster, Fußböden, Wohnungstüren sowie weitere Maßnahmen. Die jeweiligen Wohnhäuser hat die SWB bereits vor einigen Jahren umfassend energetisch saniert.

    3. Bauabschnitt (2019–2022)

    Großmodernisierung mit Grundrissveränderung an der Filchnerstraße

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    An der Filchnerstraße hat die SWB nach Leerzug zwölf Wohnhäuser mit 96 Wohnungen im Rahmen eines Großprojektes modernisiert. Eine logistisch große Herausforderung: Die Modernisierungsarbeiten umfassten diverse Maßnahmen, unter anderem die energetische Sanierung der Immobilien inklusive Anschluss an ein Blockheizkraftwerk (BHKW). Mit Grundrissveränderungen entwickelte die SWB ihr Wohnungsangebot konsequent im Hinblick auf die Bedürfnisse der verschiedenen Zielgruppen.

    4. Bauabschnitt (2021-2022)

    Sanierung Punkthochhaus


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    Das Punkthochhaus an der Gneisenaustraße 12 mit insgesamt 48 Wohnungen wurde energetisch saniert. Das Gebäude bekam eine neue Außenhülle und eine markante Fassadengestaltung, der Eingang ist nun barrierefrei gestaltet. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaikanlange installiert, der erzeugte Strom wird für den Allgemeinstrom zum Beispiel im Treppenhaus eingesetzt. Die Bäder in allen Wohnungen wurden beziehungsweise werden modernisiert. Insgesamt dauerten die Bauarbeiten ein Jahr.

    5. Bauabschnitt (2024-2026)

    Mehrfamilienhäuser / Seniorenwohnungen / Ärztehaus an der Filchnerstr. 2-6

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    Voraussichtlich im April 2024 startet der nächste Bauabschnitt an der Filchnerstraße 2-6. Der Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbes sieht rund um einen gestalteten Quartiersplatz Wohnbebauung mit 126 Wohnungen vor. Neben dem bereits modernisierten Punkthochhaus Gneisenaustraße 12 entstehen zwei fünfgeschossige Gebäude, in die unter anderem der SWB-Quartierspunkt, die Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Hausärzte Ruhr sowie eine Tagespflege für Senioren und eine ambulante Wohngruppe, die vom DRK betreut werden, einziehen. Das daran anschließende viergeschossige Haus auf der nördlichen Seite des Areals bietet 16 Wohnungen für Betreutes Wohnen. Zusammen mit weiteren vier- bis zweigeschossigen Wohngebäuden bildet es mit der kompakteren Bauweise städebaulich das „Rückgrat“ des neuen Quartiers. Entlang der Filchnerstraße werden fünf Einzel-Mehrfamilienhäuser entstehen - erstmals wird hier Holz als Baustoff eingesetzt. Die Wohnungsgrößen variieren, sie bieten sowohl dem Single als auch der Familie Wohnraum nach individuellem Bedarf. Es ist ein Mix aus freifinanzierten und preisgebundenen Wohnungen vorgesehen. Alle Häuser werden im Energieeffizienzstandard KfW 40 gebaut und durch Nahwärme der medl mit Energie versorgt. Die Photovoltaik auf den Dächern ermöglicht es, Mietern günstigen lokalen Grünstrom aus erneuerbaren Energien anzubieten.

    Nachdem Ende September der Bewilligungsbescheid für die Förderung in Höhe von rund 29,5 Millionen Euro eingegangen war, wurde noch im Oktober mit den Vorbereitungen für den umfangreichen ersten Bauabschnitt an der Filchnerstraße begonnen. Das Gelände wird baureif gemacht, damit die ersten Baugruben für die geplanten Häuser ausgehoben werden können. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Baubeginn dieses großen Projektes nun einen weiteren Meilenstein in der Quartiersentwicklung der Eichbaumsiedlung setzen“, stellt Oliver Ahrweiler, Technischer Geschäftsführer der SWB fest.


    6. Bauabschnitt (gestoppt)

    Neubau von Doppelhaushälften

    Baukostensteigerung, Zinserhöhung, Inflation:

    Dieser Bauabschnitt kann derzeit nicht realisiert werden!


    Quelle: https://www.swb-mh.de/projekte/eichbaumsiedlung + https://www.muelheim-ruhr.de/c…der_eichbaumsiedlung.html

  • MH-Innenstadt: Seniorenwohnprojekt entsteht im ehemaligen Hotel Handelshof

    Die Blankbau Gruppe entwickelt in der Mülheimer Innenstadt das alte, lange leerstehende Hotel Handelshof zu einem modernen Wohnungsbauprojekt für Senioren. Neue Ansichten gibt es dazu auf der Website; zuletzt #324.

    • Ort: Mülheim-Stadtmitte
    • Objekttyp: Betreutes Wohnen
    • Bruttogeschossfläche: 9.985 qm
    • Bauherr: 5.nido Mülheim GmbH & Co.KG
    • Architekt: RKW+ Architektur, Düsseldorf
    • Fertigstellung: Sommer 2026

    Das Hotelgebäude wird unter Erhalt der historischen Vorderfassade kernsaniert. Die Nebengebäude werden abgerissen und durch Neubauten ersetzt, die bis zum gegenüberliegenden Blockrand reichen. Durch die besondere Gefällesituation auf dem Grundstück konnte mit den Architekten RKW+ aus Düsseldorf ein spannendes Konzept entwickelt werden, das eine attraktive Hofgestaltung zwischen der Teinerstraße und der Friedrichstraße ermöglicht. Das moderne Wohnungsbauprojekt für Senioren umfasst 96 barrierefreie Apartments für ein bis zwei Personen sowie eine Tagespflege mit angeschlossenen Gastronomie- und Gemeinschaftsflächen.


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    Bilder: Blankbau Gruppe

  • MH-Heißen: Modernisierung Eichbaumsiedlung I Webcam


    Die Bauunternehmung Gebr. Lorenz aus Waltrop hat auf vielen ihrer Baustellen löblicherweise Webcams installiert. So auch beim hiesigen Projekt.

  • Mülheim-Innenstadt: Land fördert Umgestaltung des Rathausmarkts und IGA-Projekt "Grüne Mitte"

    Blick auf den neugestalteten Rathausmarkt vom RS1 - Smyk Fischer Architekten

    Blick auf den neugestalteten Rathausmarkt vom RS1. Animation: Smyk Fischer Architekten

    Positive Nachrichten aus Düsseldorf: Wie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mitteilt, profitiert Mülheim an der Ruhr vom Städtebauförderprogramm. Für das Projekt „Grüne Mitte“ im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 bekommt die Stadt rund 4,4 Millionen Euro, für die Umgestaltung des Rathausmarktes (einschließlich des Platzhauses) gibt es weitere 600.000 Euro.

    Die Förderung für das Projekt „Grüne Mitte“ bezieht sich insbesondere auf den Fossilienweg, die ökologische Umgestaltung entlang der Düsseldorfer Straße, die grüngestalterische Öffnung der MüGa zum RS1 und die Umgestaltung des Eingangs zu den Mülheimer Gärten an der Stadthalle.

    Mülheim kann bereits jetzt mit der Umsetzung beginnen – auch ohne die jeweiligen Bewilligungsbescheide. Mit der Veröffentlichung der Programmliste hat das zuständige Ministerium dem Maßnahmenbeginn zugestimmt.

    Quelle: https://www.muelheim-ruhr.de/c…projekt_gruene_mitte.html

  • MH-Verkehr: Umbau der Kaiserstraße für den Radverkehr beginnt

    Visualisierung der umgestalteten Kaiserstraße:

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    Quelle: Peter Obenaus/P3 Agentur/Total Real

    Quelle: https://www.muelheim-ruhr.de/c…aiserstrasse_beginnt.html

  • Mülheimer Doppelhochhaus soll nach Modernisierung grün werden

    Im Juli 2023 wurde hier darüber berichtet.

    Wie es zur Zeit aussieht, laufen wohl noch die Planungen für die Sanierung des Doppelhochhaus Hans-Böckler-Platz 7/9 in der Mülheimer Innenstadt.

    Auf der Architektenseite sind dagegen aussagekräftigere Ansichten aufgetaucht; s. Tor 5 Architekten:

    Das bestehende Doppelhochhaus wird umfassend nach aktuellen Standards saniert. Dabei wird die Struktur und Zonierung der Gebäude erhalten und die Sanierungsmaßnahmen fokussieren sich auf die energetische Sanierung der Fassade. Als besonderes Merkmal im Entwurf gelten die Balkon- und Fassadenbegrünungen. Beginnend vom ersten Geschoss, werden bis zum neunten Geschoss die Balkonbrüstungen mit einer Begrünung ausgestattet. In den oberen Geschossen wird diese Optik der Begrünung mit einer gefärbten Glasbrüstung fortgeführt. Zusätzlich wird auf einer stirnseitigen Fassadenseite eine großflächige Fassadenbegrünung angebracht. Insgesamt entsteht ein harmonisches Bild, das den klaren Gedanken einer zukunftsfähigen, naturnahen und begrünten Stadt vermittelt.


    Die Balkon- und Fassadenbegrünungen wirken gegen die starke Erhitzung der Fassaden, Straßen und Plätze in der Stadt. Sie verbessern Klima und Luft, schützen den Wohnraum vor Hitze und Kälte und sind selbst Lebensraum für Tiere, denen es im urbanen Raum oft an selbigem fehlt. Ergänzend werden auf beiden Stirnseiten Photovoltaik Fassaden angebracht und die Fassade wird durch eine Dämmung auf aktuelle energetische Standards gebracht.


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    Bildrechte: Tor 5 Architekten

  • Umbau (H) Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof


    Der Umbau des in die Jahre gekommenen U-Bahnhofes startete Anfang 2022. Kernstück der Baumaßnahme ist der Umbau der vorhandenen Verteilerebene aus dem Jahr 1976. Dafür entsteht eine neue offene Überdachung, die freistehend über dem U-Bahnhof geplant ist. Nach bald 45 Jahren wird dieser Bereich nun architektonisch ansprechend bebaut und bietet der Haltestelle Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof zukünftig einen hellen, modernen Zugang und Wartebereich.

    Umbau während des laufenden Betriebs

    Da die Arbeiten während des laufenden Betriebes stattfinden, werden vorab Schutzgänge, so genannte „Löwengänge“ und Gerüste errichtet, um Kunden und Passanten zu schützen. Staubintensive Arbeiten werden hauptsächlich in den betriebsarmen Zeiten ausgeführt. Einschränkungen für die Ruhrbahn-Fahrgäste und die Kunden des Forums sollen dadurch auf ein Minimum reduziert werden.


    Neben den vielen technischen Erneuerungen und der Erhöhung der Aufenthaltsqualität für die Ruhrbahn-Fahrgäste wird mit Beendigung des Umbaus auch das neue Ruhrbahn-KundenCenter in Betrieb genommen: ein freistehender Pavillon auf der Westseite des Bahnhofes, mit viel Tageslicht für unsere Mitarbeitenden und Kunden und bestmöglicher Erreichbarkeit im Herzen des Ruhrbahn-Standortes Mülheim.


    Der Umbau des in die Jahre gekommenen Bahnhofes erfolgt seit Anfang 2022 - begonnen wurde mit der Modernisierung der beiden Aufzüge. Sie wurden von Hydrauliktechnik auf störungsärmere Seilaufzugstechnik umgerüstet. Diese Arbeiten sind seit Mitte 2023 abgeschlossen.


    Nach den Genehmigungsverfahren durch die Technische Aufsichtsbehörde für die Bahnsteigebene, erfolgte Mitte 2024 auch die Genehmigung des Bauantrags für die Überdachung und das neue Ruhrbahn-KundenCenter. Im Oktober 2024 startete der Baubeginn für die Arbeiten auf der Bahnsteigebene mit dem Abbruch der Rabitzdecke und einem Provisorium für die Baubeleuchtung. Diese Arbeiten sind im April 2025 abgeschlossen worden. Weiterhin erfolgen nun die städtebauliche und architektonische Aufwertung des Bahnhofbereiches sowie die Anpassungen zur Sicherung der geltenden brandschutztechnischen Anforderungen in der Verteilerebene und auf der Bahnsteigebene. Das eingeschossige Gebäude der Verteilerebene wird dazu aus Brandschutzgründen abgebrochen und durch ein geschwungenes Dach aus ETFE-Folienkissen ersetzt.


    191203_Muelheim_Ansicht_4.jpgCopyright: ZETCON Ingenieure GmbH/Ruhrbahn GmbH

    Die Baumaßnahme im Überblick

    Das Dach: Das gesamte Dach ist in zwei Richtungen parabolisch gekrümmt und liegt zwischen 5 und 9 Metern über der Verteilerebene. Es besteht aus Ethylen-Tetraflourethylen-Folienkissen, wie sie auch z.B. beim Bau der „Allianz Arena“ verwendet wurden. Die pneumatischen ETFE- Luftkissen sind durch ihr beschichtetes Fluorpolymergewebe sehr beständig gegenüber UV-Strahlung und Witterungseinflüssen und ebenso gegen chemische Beanspruchungen. Fluorkunststofffolien sind extrem glatt, ähnlich wie eine teflonbeschichtete Bratpfanne. Wegen der ausgeprägten Oberflächenspannung der Folien bleiben Verschmutzungen nicht haften, sondern werden durch den Regen abgespült.

    Die Verteilerebene: hier findet sich zukünftig das neue Ruhrbahn-KundenCenter. Die Böden der Verteilerebene werden erneuert und es werden taktile Leitsysteme integriert. Die alten Betriebs- und Technikräume werden zurückgebaut und zukünftig im neuen KundenCenter-Pavillon integriert. Beleuchtung, Klimatechnik, Brandschutztechnik und Lüftungstechnik werden erneuert.

    Die Bahnsteigebene: Auch hier werden Beleuchtung, Klimatechnik, Brandschutztechnik und Lüftungstechnik erneuert. Die Bahnsteige werden verkürzt und es entstehen jeweils am Ende des Bahnsteiges neue Technikräume. Die Bodenbeläge werden teilweise erneuert und erhalten ebenfalls taktile Leitsysteme für sehbehinderte Menschen.


    Sektionen_Onepager_MH_hbf6.jpgCopyright: ZETCON Ingenieure GmbH/Ruhrbahn GmbH

    Verkehrsknotenpunkt und Umstiegsplatz für den ÖPNV

    Die Haltestelle Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt und Umstiegsplatz im Zentrum von Mülheim an der Ruhr. Rund 31.000 Fahrgäste nutzen den Standort täglich um mit Bus, Tram und U-Bahn an ihre Fahrtziele zu gelangen.

    Die Haltestelle ist ein wichtiger Verknüpfungspunkt für das ÖPNV Netz und für die Linien der Deutschen Bahn AG. Sie ist das Eingangstor zur Innenstadt und dem Einkaufszentrum „Forum“ und bietet den zahlreichen Firmenstandorten beste Erreichbarkeit mit dem ÖPNV. Der U-Bahnhof wurde in den Jahren 1971 bis 1976 gebaut und im Jahre 1977 mit der Einweihung der Stadtbahnstrecke Essen – Mülheim in Betrieb genommen. Eine U-Bahnlinie, zwei Tramlinien und sechs Buslinien fahren ab hier in die Stadtteile.


    Bautagebuch/Fotos/Ruhrbahn:


    Foto: Hauptbahnhof Mülheim  csm_Sektionen_Onepager_MH_hbf3__2__65ad9ab9a6.png

    Arbeiten im Mai 2025:

    Vorsichtig wurden die kunstvollen Metall-Reliefs (Liebsch Blech Reliefs) an den Abgängen zum Busbahnhof durch fachkundige Hände von den Wänden abmontiert. Sie werden in Abstimmung mit den Kulturbetrieben der Stadt Mülheim restauriert und anschließend eingelagert.

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    Der Rückbau der Deckenpaneele und des Dämmmaterials hat begonnen! Eine Filteranlage saugt den beim Rückbau entstehenden Staub und die Fasern ein und filtriert diese Partikel aus der Luft.


    Arbeiten im Juli 2025


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    Der Abbau der Deckenpaneele in der Verteilerebene schreitet voran. Im Bereich der Bahnsteige liegen die Decken teilweise bereits offen, damit ist Platz für neue Kabel geschaffen.


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    Alle Fotos Ruhrbahn



    Quelle: https://ausbau-zukunft-muelheim.ruhrbahn.de

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat () aus folgendem Grund: Baufortschritt ergänzt

  • Shopping-Center "Forum City Mülheim" wird zum "Forum Medikum" umgebaut

    Einige medizinische Einrichtungen haben zwischenzeitlich in der ersten Etage die ersten Räumlichkeiten bezogen. Die Umgestaltung weiterer Flächen läuft aber noch eine Weile. Der Nebeneingang zeigt schonmal den Weg.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • MH-Heißen: Modernisierung Eichbaumsiedlung I 5. BA / Neubau 126 WE

    (Ganzheitliche Quartiersentwicklung in Mülheim-Heißen)


    26.09. - Die Baustelle, gestartet im letzten Herbst, wachsen alle Rohbauten unterschiedlich in die Höhe, der letzte westliche Abschnitt steckt dabei noch in der Baugrube.

    Weitere angrenzende Altbestände der städtischen SWB dürften hier mittelfristig in die Modernisierungsphase des Wohnbauviertels aufgenommen werden.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • MH-Innenstadt: Seniorenwohnprojekt entsteht im ehemaligen Hotel Handelshof

    Nachdem monatelang bereits die Innenarbeiten mit der Entkernung laufen, sind nun die Bagger mit den Abrissarbeiten der Nebengebäude bis zum gegenüberliegenden Blockrand beschäftigt.

    An deren Stelle kommen später Neubauten. Das kernsanierte Hauptgebäude des ehemaligen Hotels wird unter Erhalt der Vorderfassade (Geschosse 1-3) modern aufgebaut. Projektinfos hier.


    Ansichten Friedrichstraße:

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    Blockrand Teinerstraße: Vorbereitende Arbeiten zum Abriss des ehemaligen Hotels Alt-Mülheim und der Ührchen-Kneipe:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Umbau (H) Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof

    Während oberhalb von Arbeiten zur neuen Umsteigestation noch nichts zu sehen ist, geht es unterhalb arbeitstechnisch zur Sache. Die Baufirma Hofschroer aus Lingen an der Ems hat sich dessen angenommen. Bau- und Schuttcontainer prägen jetzt noch das Bild vor dem alten Flachbau und Übergang zum EKZ Forum der später weg muss und an dessen Stelle sein designter Nachfolger (folgendes Bild) kommen wird.


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    Screenshot Ruhrbahn


    Für die Reisenden und Pendler bietet sich schon bald ein freundlicheres Entree zu den dann barrierefreien Bahnsteigen des ÖPNV. Gleichzeitig wird die Sicherheit für den Brandschutz ausgebaut. Beides, Brandschutz und Barrierefreiheit sind heute bei Neubauten verpflichtend. Die Baukosten sind mittlerweile von 10,4 auf 15,4 Millionen Euro gestiegen. Zum Umbau Infos hier.



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    Massive Wände für Räumlichkeiten werden derzeit auf den U-Bahnsteigen gebaut:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    2 Mal editiert, zuletzt von hanbrohat () aus folgendem Grund: Korrekturen

  • MH-Innenstadt: Dickswall-Erneuerung mit Bauminsel


    Seit dem 19. August 2024 erneuert das Amt für Verkehrswesen und Tiefbau den Dickswall im Bereich zwischen Althofstraße und Tourainer Ring. In der Mitte der Straße soll eine grüne Bauminsel entstehen. Sie ist zur Regenwasserspeicherung und Ableitung gedacht. Der riesige Grünstreifen besteht aus zwei Teilen, hat eine Länge von 177 Meter und eine durchschnittliche Breite von 8,70 Meter. Geplant sind auf der Fläche mindestens 16 große Bäume. Das Klimaschutzprojekt kostet rund eine Million Euro, wird aber mit mehr als 700.000 Euro gefördert.


    Außerdem werden nach den zurückliegenden Bauarbeiten und der provisorischen Wiederherstellung des Bereichs jetzt final Fahrbahn, Parkflächen, Geh- und Radwege, einschließlich Frostschutz- und Schottertragschicht sowie die Oberflächenentwässerung erneuert. Geplant sind insgesamt vier Bauabschnitte in den nächsten zwei Jahren. (Quelle: Stadt Mülheim an der Ruhr)


    Ab Montag, 19. August 2024 erneuert das Amt für Verkehrswesen und Tiefbau den Dickswall im Bereich zwischen Althofstraße und Tourainer Ring. In der Mitte der Straße soll eine grüne Bauminsel entstehen. Sie ist zur Regenwasserspeicherung und Ableitung gedacht. -  loomn architekturkommunikation

    Foto: © loomn architekturkommunikation



    Zur Zeit sieht es dort so aus.


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    Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Mülheim-Innenstadt: Land fördert Umgestaltung des Rathausmarkts und IGA-Projekt "Grüne Mitte" (14.05.2025)

    Blick auf den neugestalteten Rathausmarkt vom RS1 - Smyk Fischer Architekten

    Blick auf den neugestalteten Rathausmarkt vom RS1. Animation: Smyk Fischer Architekten

    Quelle: https://www.muelheim-ruhr.de/c…projekt_gruene_mitte.html


    Begonnen wurde bereits mit dem Abriss des bestehenden Kiosk. Ein Übersichtsbild aus gleicher Position wie die Animation vom RS1-Radschnellweg.


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    Foto hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


    10.07.2025: Mehr Grün und moderne Gestaltungselemente

    Die Planung zur Umgestaltung der Platzfläche wurde im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf angepasst. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Begrünung des Platzes: Neue Hochbeete mit ansprechender Bepflanzung sollen – abweichend zu den bisher vorgesehenen ebenerdigen Beet-Bereichen, die lediglich mit einer extensiven Begrünung vorgesehen waren – nicht nur für ein angenehmes Stadtklima sorgen, sondern auch optisch die Aufenthaltsqualität steigern.


    Das Platzhaus, das ein gastronomisches Angebot, einen Spielzeugverleih sowie eine öffentliche Toilette und weitere Serviceangebote beherbergen soll, erfährt ebenfalls gestalterische Verbesserungen, die ein architektonisches Highlight an diesem besonderen Ort erzeugen. Eine nachhaltige Wärmepumpe soll für eine effiziente Beheizung sorgen. Das Konzept zum Betrieb des Platzhauses bleibt integrativ und lädt alle Generationen zum Verweilen ein.


    Das neue Platzhaus mit gläserner Fassade - Smyk Fischer Architekten

    Das neue Platzhaus mit gläserner Fassade | Smyk Fischer Architekten

    Barrierefreie Erreichbarkeit der Tiefgarage

    Die Tiefgarage des Rathausmarkts soll künftig durch den Bau einer neuen Aufzugsanlage barrierefrei erschlossen werden. Besonders für mobilitätseingeschränkte Personen stellt dies eine erhebliche Verbesserung dar – insbesondere im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Arztpraxen und Geschäfte in der Umgebung. Die Maßnahme geht auf eine Initiative der politischen Gremien und der Werbegemeinschaft Innenstadt zurück und soll den Wegfall der rund 30 ebenerdigen Stellplätze städtebaulich verträglich begleiten. Auf Wunsch der Politik wurde die ursprüngliche Planung überarbeitet: Statt einer separaten Überdachung wird nun eine vollständig verglaste Einhausung des Aufzugs und der Treppenanlage vorgesehen.


    Perspektive mit Blick auf die Aufzugsanlage auf dem Rathausmarkt in Richtung RS1 - Smyk Fischer Architekten

    Verglaste Einhausung des Aufzugs und der Treppenanlage zur Tiefgarage | Smyk Fischer Architekten

    Finanzierung und Zeitplan

    Die Gesamtkosten für die Umgestaltung des Rathausmarktes, den Bau des Platzhauses sowie die Errichtung der Aufzugsanlage und Überdachung des Tiefgaragenabgangs in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro werden zu 80 Prozent durch Mittel der Städtebauförderung finanziert. Die verbleibenden 20 Prozent der Kosten sind durch die Stadt zu tragen.

    Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Rathausmarktes sollen noch in diesem Jahr mit dem Abriss des bestehenden Kiosks beginnen. (Quelle: Stadt Mülheim)


  • MH-Innenstadt: Erweiterung Max-Planck-Institute

    Auf dem Mülheimer Kahlenberg gibt es gleich zwei zusammenhängende Institute der Max-Planck-Gesellschaft, die für die nächsten Jahre fit für die Zukunft gemacht werden sollen. Eine dreistellige Millionensumme steht dafür im Raum. Der einheitliche Bauplatz beschränkt sich dabei auf das vorhandene Areal mit Rückbau von Bestand für die Neubauten. Schließlich hat die Forschungsinstitution zwei Nobelpreisträger hervorgebracht.

    - Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Betreibt Grundlagenforschung auf allen Gebieten der Katalyse. Zentrales Thema ist die Umwandlung von Verbindungen mit größtmöglicher Selektivität).

    - Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion (beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen).

    Die Planungen laufen bereits seit 2012, 2017 begannen die Arbeiten für das Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion mit vier Gebäuden. Nun konnten sie weitestgehend fertiggestellt werden, d.h., aktuell laufen noch Restarbeiten am neuen Elektronenmikroskop-Gebäudes auf dem Gelände des Mülheimer Max-Planck-Instituts. Q1: Niemann / Steege - Q2: Nickl & Partner - Q3: RVR - Q4: WAZ+

    Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung hat jetzt die Um- und Neubaupläne für ihren Bereich benannt. Separater Beitrag in nächsten Post.


    ^ Aus dem vorhergesagten Parkhaus ist nun das Elektronenmikroskop-Gebäudes geworden. Das angrenzende Gebäude hat somit eine Erweiterung bekommen und eine Fassadenauffrischung ist noch im Gange.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • MH-Innenstadt: Erweiterungen Max-Planck-Institute I MPI für Kohlenforschung

    ^ Das MPI für Kohlenforschung nimmt quasi den Staffelstab für die nun folgenden eigenen Bauarbeiten auf dem gemeinsamen Areal von den Chemikern entgegen. 60 Millionen Euro werden hierfür in die Hand genommen.


    Geplant sind Neubauten für eine gemeinsame Kantine und für ein neues Chemikalienlager. Die Verwaltung kommt zur alten Villa am Kaiser-Wilhelm-Platz (wird gerade renoviert), die alte Verwaltung wird zurückgebaut, an gleicher Stelle wird mit dem neuen Analytikgebäude ein Neubau in den aus unterschiedlichen Epochen bestehenden Blockrand gesetzt. (Quelle: WAZ+ v. 23.01.2025)


    Luftaufnahme der Max-Planck-Institute auf Mülheims Kahlenberg. MPI Kohlenforschung ist der ungefähre hälftige untere Teil des Areals. Gründungsgebäude und Villa unten in der Mitte und rechts:

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    © Max-Planck-Institut für Kohlenforschung Mülheim


    Modell Kantine und Chemikalienlager am Höhenweg:

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    © Max-Planck-Institut für Kohlenforschung Mülheim / Modell


    Neu- und Altbauten am Höhenweg. Der hintere Bestand kommt weg. Noch stehen Baucontainer für den abgeschlossenen BA:

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    Nach Abriss der Altbauten mit dem alten Chemikalienlager kommen hier das neue Chemikalienlager und dahinter die Mitarbeiterkantine für beide Institute hin:

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    Nach dem Abriss dieses älteren Verwaltungsgebäude aus den 70ern...

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    ...ist dieses dann der nächste Platzhalter. Das Analytikgebäude präsentiert sich als markanter Bau mit 4 Geschossen und Staffelgeschoss an der Lembkestraße. Es ist in Flucht zum denkmalgeschützten Altbau positioniert und beinhaltet Mitarbeiter-, Analytik- und Laborbereiche (Haberman Decker Architekten):

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    © Max-Planck-Institut für Kohlenforschung Mülheim / Modell


    Visualisierung:

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    Bildrechte: Haberman Decker Architekten


    Kaiser-Wilhelm-Platz: Die zur Zeit in der Renovierung befindliche Villa des Firmengründers (rechts) beheimatet demnächst die Verwaltung:

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    Institutsgebäude Lemkestraße Blickrichtung Nord:

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    Alle nicht bezeichneten Fotos hanbrohat. Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei:

  • MH-Innenstadt: Dickswall-Erneuerung mit Bauminsel

    Vor ein paar Tagen noch vor Ort (#355), quasi sofort im Anschluss erfolgten die ersten Baumpflanzungen. PM der Stadt Mülheim an der Ruhr:


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    Fotos: Stadt Mülheim an der Ruhr

  • Richtfest für das neue Hallenbad Heißen


    PM: Mit dem Richtfest für das neue Hallenbad Heißen wird ein wichtiger Meilenstein im Bauverlauf erreicht. Der Rohbau ist weitgehend abgeschlossen und macht den künftigen Umfang sowie die Nutzung des Gebäudes jetzt deutlich erkennbar. Die Stadt Mülheim an der Ruhr würdigt diesen Baufortschritt gemeinsam mit den beteiligten Fachfirmen und dankt allen Projektpartnerinnen und -partnern für die bisher geleistete Arbeit.


    Eckdaten des Projekts

    • Investitionsvolumen: rund 20 Millionen Euro
    • Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2027
    • Bauherr: Stadt Mülheim an der Ruhr


    Geplante Ausstattung

    • 25-Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen und 3-Meter-Sprungturm
    • Lehrschwimmbecken mit Hubboden
    • Sport- und Lehrschwimmbecken in wartungsarmer Edelstahlausführung
    • Kleinkinderbereich mit Planschbecken
    • Außenbereich mit Beschattung und Liegemöglichkeiten
    • Barrierefreie Gestaltung aller Bereiche
    • Energieeffiziente Gebäudeversorgung


    Sechste Schwimmbahn


    Das bisherige Bad verfügt über fünf Schwimmbahnen. Durch die zusätzliche sechste Bahn wird es künftig möglich, das Sportbecken in drei gleich große Bereiche zu unterteilen. Dadurch kann die Anzahl der Schwimmstunden im Schulsport deutlich erhöht und perspektivisch verdoppelt werden. Bisher erfolgt die Nutzung durch eine Teilung in zwei und drei Bahnen.


    Hubboden


    Höhenverstellbare Zwischenböden, sogenannte Hubböden, dienen dazu, Bereiche des Beckens variabel zu nutzen. Hierdurch kann die Wassertiefe den Bedürfnissen der Nutzenden angepasst werden. Die aktuelle Wassertiefe muss immer deutlich erkennbar gekennzeichnet sein.

    Folgende Wassertiefen sind üblich:

    • 0,30 m Wassergewöhnung
    • 0,60/0,90/1,35 m Schwimmerlernung und Nichtschwimmer

    Besonderheiten des Projekts


    Der kontinuierliche Badebetrieb bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Der Neubau entsteht auf dem Grundstück des bestehenden Friedrich-Wennmann-Bades, das bis zur Fertigstellung des neuen Hallenbads weiter in Betrieb bleibt. Damit ist sichergestellt, dass Schulen, Vereine und die Öffentlichkeit auch während der Bauphase uneingeschränkt Zugang zu einer Schwimmstätte haben.


    Aktuelle Arbeiten


    Zurzeit laufen die Zimmer- und Fassadenarbeiten, parallel beginnen die haustechnischen Gewerke. Wichtige Bauteile befinden sich in Produktion und werden planmäßig montiert. Weitere Ausbaugewerke sind ausgeschrieben. (Quelle: Stadt Mülheim/Ruhr)



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    © Helena Grebe | Stadt Mülheim an der Ruhr


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    © Helena Grebe | Stadt Mülheim an der Ruhr


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    © Helena Grebe | Stadt Mülheim an der Ruhr