MITTE - CITY [Gleisdreieck]

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Hallo, ich melde mich hier als ehemaliger Bewohner der "Blume im Revier", und ich muß sagen, daß es mich schockiert, mit welcher Leichtfertigkeit mancher hier das in die Mülltonne kloppen des baulichen Erbes der Nachkriegszeit bejubelt...
    Gerade die Physiognomie Bochums ist bis heute durch keine andere Epoche so sehr geprägt wie durch die Zeit des Wiederaufbaus der 1950er/60er Jahre; Bochums Innenstadt kann trotz der bereits erfolgten Zerstörungen (als Stichwort seien hier nur das Ensemble am Hbf mit Altem Stadtbad und Altem Arbeitsamt genannt) als flächig vorhandenes Beispiel eines gelungenen, moderat modernen Wiederaufbaus gelten, und ich verstehe nicht, warum Bochum diese Qualität auch in einem touristischen Zusammenhang nicht viel offensiver nach außen trägt, da durchaus nicht wenige Interessierte die Architektur und Ästhetik dieser Zeit schätzen.
    Die Zerstörung des Eden zu Gunsten eines Spielhallenzentrums (!!!) ist ein Akt des praktizierten Vandalismus...
    Das Hotel Eden ist ein (zumindest für BO-Verhältnisse) großstädtischer Bau mit repräsentativen und bis heute erhaltenen zeittypischen Details in städtebaulich exponierter Lage; natürlich besteht nach jahrelangem Leerstand Sanierungsbedarf, aber es gibt mittlerweile gute Beispiele für eine denkmalgerechte und energetischen Erfordernissen genügende Rehabilitierung von Bauten der Nachkriegsmoderne (siehe z.B. Haus Hardenberghttp://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Hardenberg).
    Mit einem entsprechenden Betreiberkonzept sollte es doch eigentlich möglich sein, an diesem Standort gleich in der Nähe des Hbf und des Bermudas ein Hotel zu betreiben, was gerade die 50er-Jahre Ästhetik des Hauses als Alleinstellungsmerkmal nutzt, zumal der Hotelmarkt in BO ja weitgehend von Allerwelts-Ketten-Zombies a la "Holiday Inn" geprägt wird, und das Segment der smarteren Hotellerie eher unterbesetzt ist.
    Zum guten (?) Schluß:
    Was sagt eigentlich BO's Denkmalpflege zu diesem Irrsinn?

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Urbanist
    der ehemalige Stadtbaurat Hr. zur Nedden wollte mal eine öffentliche Diskussion zur Denkmalwürdigkeit der Bochumer Nachkriegsmoderne anstoßen. Doch der ist jetzt in Leipzig....
    Ein Herr Hanke hat sich im Rahmen seiner Dissertation diesem Thema gewidmet...
    Mit Außnahme dieser beiden Herren hat die Wiederaufbaumoderne kein gutes "Standing" in der Stadt.

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    nikolas


    Stimmt, Hanke ist mir auch noch aus der Zeit der Stadtbaddiskussion als engagierter Streiter bekannt; daß zur Nedden jetzt in Leipzig ist war mir noch nicht bekannt...
    Ich hab mir in der Zwischenzeit mal die Bilder in dem WAZ-Artikel angeschaut; daß das Eden mittlerweile verdammt abgerockt aussieht ist unbestritten, aber wenn die Feuchtigkeit und der Schimmel nicht die konstruktive Grundsubstanz angegriffen haben (das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen) wäre es immer noch zu retten...
    Zu den "Investoren": Schmierig ist ja wohl ein Euphemismus...;-)
    Und genauso besch...en sieht auch das Mafia-Outlet-Center aus, was sie da hinrotzen wollen...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Es tut mir Leid, aber ich persönlich finde, dass die Nachkriegsarchitektur hier in Bochum ästhetisch betrachtet nicht wirklich reizvoll ist.


    Praktisch gesehen hat sie sicherlich ihre Funktion nach dem Krieg erfüllt, doch genügt diese meiner Meinung nach
    heute den Ansprüchen an eine moderne Stadt nicht mehr.


    Einige Bauten sind natürlich erhaltenswert und sind davon ausgenommen, doch der grösste Teil muss der Zeit angepasst oder abgerissen werden.


    Übrigens könnten die Pläne für das Eden Hotel wegen einem Streit um die Sperrstunde platzen und die Stadt müsste sich dann nach einem anderen Investor umsehen.
    Ich finde die Idee mit der Spielhalle auch nicht gut, aber weitere 14 Jahre auf einen Investor zu warten wäre für mich auch keine Option.


    Q: RN

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    @(Anti-)Urbanist


    Konny hat es ziemlich gut getroffen.


    Es ist ziemlich ignorant ausschliesslich den schnellen Wiederaufbau der unmittelbar nach dem Krieg erfolgte als maßgeblich für die Zukunft oder "erhaltenswert" anzusehen.


    Die Gebäude wurden SO nur realisiert, weil sie einfach billig und schnell aufzubauen waren - mehr nicht.
    -Kein Vergleich zu den Gebäuden die man durch den Krieg verloren hat...


    Der Wiederaufbau geht doch immer noch weiter!!!??!



    Was haben denn einige hier gerade speziell im Falle von Bochum mit der Denkmalhysterie der besch.....enen Nachkriegsarchitektur....
    Hier soll wohl am besten jeder Wellblechverschlag für alle Ewigkeit konserviert werden...?


    Wird in Berlin nichts verändert gegen das man sich "wehren" / engagieren könnte??
    Z.B. historische Rekonstruktionen von Gebäuden oder Statuen die schon seit etlichen Jahrzehnten überhaupt nicht mehr vorhanden sind? usw.
    Denn DIE würden ja auch in die Geschichte eingreifen, indem sie vortäuschen, nicht dem Krieg anheim gefallen zu sein.


    Man könnte jetzt auch noch einen Schritt weiter gehen und kritisieren, dass überhaupt die Trümmer weggeräumt wurden....
    -denn jetzt erinnert sich ja niemand an die Zustände ZUR ZEIT DES KRIEGES....???


    Muss man sich jetzt schon in die Angelegenheiten der für dich "Kleinstadtmäßigen" Stadt Bochum einmischen, wenn man in Berlin wohnt?


    Die Stadt hat doch keine Zukunft als Museum für die Notarchitektur die durch Geldmangel noch nicht ersetzt werden konnte...?!?
    Bochum wie das gesamte Ruhrgebiet verliert massenhaft Einwohner.
    -sicher nicht, weil immer alles so schön war (Jahrzehnte lang!! an denen man sich daran "erfreuen" konnte....) oder weil das Hotel Eden jetzt vielleicht durch ein neues Haus (von dessen Gestaltung ich auch nicht begeistert bin) ersetzt wird...


    Wieso gibt es dieserlei "Beschwerden" denn eigentlich erst immer, wenn bekanntgegeben wird, dass etwas umgebaut/abgerissen wird und nicht schon, wenn etwas deutlich vor sich hingammelt und in diesem Falle auch mittlerweile schon seit 14 Jahren leersteht???


    Die Behauptung dass das "Hotel Eden" (die Namensgebung ist wirklich Ironie Pur) "für Bochumer Verhältnisse Grossstädtisch ist, ist absolut lächerlich.
    Bist Du dir sicher, mal in Bochum gewohnt zu haben??


    Im gleichen Atemzug dann noch die Stadtbadgalerie zu verteufeln, die "selbst für Berliner Verhältnisse" ein auffälliger und grosstädtischer Bau wäre, setzt dem Ganzen dann noch die Wahrnehmungsverzerrte Krone auf.
    Hat Berlin vielleicht irgendwie dein Gedächtnis getrübt??
    Was ist denn das für ein Provinzgeschwätz???
    Diese "denkmalwürdige" Architektur a la "Hotel Eden" gibt es noch in den allermeisten Städten Deutschlands und viele werden noch Ewig zwangsweise darauf sitzten bleiben, da niemand Geld hat oder etwas investieren will.
    Das "Hotel" unterscheidet sich ausser durch seinen (sogar überdurchschnittlich) maroden Zustand kaum von den umliegenden Wohnreihenhäusern.


    Ich würde deshalb auch sagen, dass ein "Paar" dieser Schandflecke in einer Stadt auch reichen. -und nicht, dass die gesamte Stadt für immer aus dieser homogenen Masse bestehen muss...


    Wenn man solch eine provinzielle entwicklungsblockierte Museumsstadt für Nachkriegszweckgebäude erzwingen will, könnte man sich auch dafür eine deutlich kleinere und ärmere Stadt aussuchen, mit der es eh zuende ist.
    Um die "Entwicklung" von Bochums veramter Vorstadt "Herne" braucht man sich also keine Sorgen zu machen. (da nicht vorhanden)


    Hier ist man auch ganz verbissen "Stolz" auf den abgewrackten Zustand und redet den Leuten ein, dass dies das Paradies sei.
    Ein paar Zitate aus Zeitung und Plakaten:
    -"Urlaub in Herne -gerne!"
    -"Kauft in Herne - ist doch alles da!"
    -"Nirgends ist Karneval so schön wie in Herne!"
    -"Wir sind Mitte. Herne."
    -"Wir sind Kultur. Herne."
    -"Wir sind Wohnen. Herne."
    etc.


    Ich nenne die sog. "Stadt" deshalb (und auch wegen des vielen wuchernden Getrüpps auf den Straßen (bei beeindruckend idyllischen 15% unversiegelter Fläche insgesamt)) oft den "Märchenwald" oder auch "Garten Eden"....


    Nur so´ne lustige Parallele am Rande...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Wohnklotz


    Mea Culpa, aber ich weiß gar nicht, was ich verbrochen habe, daß ich so eine emotionale Reaktion ernte...


    Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, daß es bedauerlich ist, wenn ein Zeugnis einer ganz bestimmten Epoche, die keineswegs nur aus ärmlicher Notarchitektur besteht verschwindet.
    Das ärmliche mag für die frühen 50er gegolten haben, aber das Eden ist ja schon eher der zweiten Hälfte der 50er zuzurechnen, und es weist eine ganze Reihe von Details zeittypischer Repräsentanz auf, die eher auf Witschaftswunder-Käseigel-ToastHawaii Stolz verweisen denn auf Lebensmittelmarkentristesse...;-)
    Ich habe das Gefühl, daß die Abneigung gegen die Nachkriegsmoderne, und auch der Unwille, sich nur ansatzweise differenziert mit ihr zu beschäftigen eher auf einen Phantomschmerz verweist, der den Verlust des Alten im Krieg immer noch nicht überwunden hat, und deswegen alles was danach kam pauschal abwertet; das gilt im übrigen auch für Städte außerhalb des Ruhrgebiets, denn...


    Zitat

    Wird in Berlin nichts verändert gegen das man sich "wehren" / engagieren könnte??
    Z.B. historische Rekonstruktionen von Gebäuden oder Statuen die schon seit etlichen Jahrzehnten überhaupt nicht mehr vorhanden sind? usw.

    auch anderswo will man so tun, als ob nie etwas passiert wäre, und als ob man eine Stadt wie einen Themenpark oder eine Mall je nach Lust "stylen" könnte, und das lehne ich genauso ab...


    Zitat

    Muss man sich jetzt schon in die Angelegenheiten der für dich "Kleinstadtmäßigen" Stadt Bochum einmischen, wenn man in Berlin wohnt?

    Definitiv ja...;-)
    Wäre ja auch schlimm, wenn sich nur aktuelle Einwohner einer Stadt zu ihrer Entwicklung äußern dürften...


    Zitat

    Bochum wie das gesamte Ruhrgebiet verliert massenhaft Einwohner.
    -sicher nicht, weil immer alles so schön war (Jahrzehnte lang!! an denen man sich daran "erfreuen" konnte....) oder weil das Hotel Eden jetzt vielleicht durch ein neues Haus (von dessen Gestaltung ich auch nicht begeistert bin) ersetzt wird...

    Daß das Ruhrgebiet Einwohner verliert hat doch wohl eher ökonomische Gründe, und liegt weniger daran, daß seine Einwohner wegen der Architektur fliehen...


    Zitat

    Die Behauptung dass das "Hotel Eden" (die Namensgebung ist wirklich Ironie Pur) "für Bochumer Verhältnisse Grossstädtisch ist, ist absolut lächerlich.
    Bist Du dir sicher, mal in Bochum gewohnt zu haben??

    Ja, ganz sicher, elf Jahre lang...
    Wenn man berücksichtigt, daß Bochum auch in seinem inneren Stadtbereich eine durchschnittliche Geschossigkeit von 3-4 aufweist, dann ist das Eden mit seinen 5 Geschossen, seiner Lage am die Innenstadt umschließenden Straßenring, und seiner Ausprägung als kommerziell genutztes Haus sehr wohl ein Beispiel einer für Zeit und Ort "großstädtischen" Lösung...
    Ich denke, daß es sogar ein Potential für die Bochumer Innenstadt darstellt, das Erbe der Nachkriegszeit zu rehabilitieren und neu zu nutzen, anstatt das, was den Charme Bochums ausmacht wegzuwerfen und einer "Großstädtischkeit" und "Entwicklung" hinterherzuhecheln, die man an tausend Orten schon gesehen hat und eigentlich niemanden hinter dem Ofen hervorlockt...
    Ich würde mir einen Weg wünschen, der das Spezifische (z.B. ein denkmalgerecht qualifiziertes und von gescheiten Betreibern, die das Potential des Hauses erkennen gemanagetes Hotel Eden) mehr Wert schätzt als das Typische (z.B. ein "großstädtisches" Holiday Inn, was vollkommen austauschbar und peinlich ist).
    Gerade die Lage des Eden am Scharnier zwischen Bermuda und Rotlichtviertel ist doch sehr interessant, um dort ein Hotel in einer Stilimmobilie der 50er zu betreiben, die ganzen schwülen Assoziationen, die einem da in den Sinn kommen...(das Mädchen Rosemarie...; Wiederaufbau im Puff bei Faßbinders "Lola";-)
    OK, das war es eigentlich, wenn du willst, kannst du dich ja mit einem ordentlichen Berlinbashing revanchieren...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    @ urbanist
    Im Prinzip gebe ich dir Recht. Die Debatte um den Erhalt der 50er Jahre Architektur darf geführt werden und ja, am besten auch ohne "ideologische" Scheuklappen. Gegen eine Revitalisierung des Eden im 50er Jahre chic als corporate design ist ja gar nichts einzuwenden. Nur findet sich dafür seit Jahren kein Investor. Wenn dann die Abrissbirne winkt, weil die Geduld der stadtplanerischen Akteure am Ende ist, darf man sich nicht wundern.
    Selbst im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten befinden sich in der Bochumer City überdurchschnittlich viel 50er Jahre Architektur.
    Ob das zu begrüssen oder zu bedauern ist, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.
    Fakt ist, dass es damals von Clemens Massenberg u.a. (nach 1945ff Leiter der Bauverwaltung) so gewollt war und man heute auch nicht mehr dahinter zurück kann!!!
    Anstatt seinen Fokus ausschließlich in "heimattümelnder" Manier auf das bishen vermeintlich Historische und Historistische in der City zu konzentrieren, sollte man sich ernsthaft Gedanken machen, wie mit dem dominanten Rest zu verfahren sei.
    Das Wort "Denkmalschutz" als Drohkeule muss dabei noch nicht mal geschwungen werden. Vielmehr geht es darum, durch eine ausgeruhte Stadtplanung eine gewisse gestalterische Nachhaltigkeit im Stadtbild zu erzeugen.
    In der Tat hat es die funktionale 50er Jahre Archtitektur in diesem Kontext besonders schwer. Während ungepflegte historisierende Fassaden implizit auf ihre vermeintliche "Alterswürde" verweisen und damit per se als Erhaltenswert gelten , assoziert man mit einer funktionslos gewordenen Moderne immer nur eins: Verfall. Die Forderung lautet dann meistens Abreißen, um Platz für Neues, vermeintlich Modernes zu schaffen.
    So verfahrend würde die Bochumer City natürlich immer Provisorium bleiben.
    Um das zu umgehen bleibt - ob man will oder nicht - meist nur das Bauen und v.a. Gestalten (!!!) im Bestand. Die behutsame Sanierung des Bochumer Hbfs bietet hierfür sicher ein gutes Beispiel.
    Wo dies jedoch augenscheinlich nicht mehr möglich ist (Hotel Eden), droht als letzte Konsequenz nur Abriss und Neubau.

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Nachschlag
    Anscheinend diskutieren wir hier noch über ungelegte Eier. So schreiben die Ruhr Nachrichten, dass man von Seiten der Stadt keinesfalls bereit sei die Sperrstunde von 1h auf 3h zu verlängern.
    Dies hatte der Investor bekanntlich als conditio sine qua non für den geplanten Neubau ausgegeben.
    Quelle: Ruhr Nachrichten

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    nikolas


    Ja, ich sehe es im Großen und Ganzen auch so ähnlich; das eigentliche Drama im Fall des Eden Begann ja schon Mitte der 90er, als das Haus brachfiel und es keinerlei Zwischennutzung oder dergleichen gab. Daß nach 14 Jahren die leerstandsbedingten Schäden viel größer sind und potentielle Investoren abschrecken ist kein Wunder, und wenn der Bau konstruktiv so hinüber ist, daß er nicht mehr oder nur mit ökonomisch nicht darstellbarem Aufwand gerettet werden kann, dann muß man ihn wohl preisgeben.
    Allerdings sollte es für die Zukunft ein Ziel sein, im Falle von Leerstand bei vergleichbaren Bauten seitens der Stadtentwicklungsbehörden gezielt Eigentümer und Zwischennutzer zusammenzuführen; Zwischennutzung schont nicht nur die Gebäudesubstanz, sondern kann auch einen Weg zu einer kulturellen Inwertsetzung der jeweiligen Immobilien bedeuten, und so auch deren Attraktivität für neue Investitionen für eine Revitalisierung erhöhen.
    Es müßte eine Art Netzwerk geknüpft werden zwischen den Eigentümern solcher stadtbildprägender Nachkriegsbauten, der Stadtplanung, dem Amt für Denkmalpflege, potentiellen Zwischennutzern, Architekten mit Erfahrung im Bereich der sensiblen Revitalisierung solcher Bauten, und nicht zuletzt engagierten Freunden und Streitern für das Erbe dieser Epoche, um auch einen Bewußtseinswandel in der Öffentlichkeit herbeizuführen. Daß heute Gründerzeitfassaden per se als erhaltenswert gelten ist ja schließlich auch die Folge eines Bewußtseinswandels und war noch vor 30-40 Jahren ganz anders...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    "....aber ich weiß gar nicht, was ich verbrochen habe, daß ich so eine emotionale Reaktion ernte..."
    "....und ich muß sagen, daß es mich schockiert, mit welcher Leichtfertigkeit mancher hier das in die Mülltonne kloppen des baulichen Erbes der Nachkriegszeit bejubelt..."
    "Die Zerstörung des Eden zu Gunsten eines Spielhallenzentrums (!!!) ist ein Akt des praktizierten Vandalismus..."
    "Was sagt eigentlich BO's Denkmalpflege zu diesem Irrsinn?"


    Wenn Du schon empört von "Vandalismus" und "Irrsinn" sprichst, bist Du wohl der letzte der mein Posting quasi als emotionale Strafrede bezeichnen sollte...
    Ich hätte auch furztrocken kontern können, dann hätte es aber ein wenig Unterhaltungswert eingebüßt.


    "...Ich habe das Gefühl, daß die Abneigung gegen die Nachkriegsmoderne, und auch der Unwille, sich nur ansatzweise differenziert mit ihr zu beschäftigen eher auf einen Phantomschmerz verweist, der den Verlust des Alten im Krieg immer noch nicht überwunden hat, und deswegen alles was danach kam pauschal abwertet..."

    1. Ist mir ein bisschen zu viel peinlich spekulative Pseudopsychologie....
    2. Alles wird doch garnicht abgewertet. Du hingegen hast ziemlich pauschal alles neue abgewertet, wessen Bau nicht in die direkte Nachkriegszeit sondern in die Neuzeit fiel...
    Haben nur die 50/60er eine Existenzberechtigung? Davon gibt es auch in z.B. München mehr als genug.
    -In den eher billigeren Gegenden....


    ..."auch anderswo will man so tun, als ob nie etwas passiert wäre, und als ob man eine Stadt wie einen Themenpark oder eine Mall je nach Lust "stylen" könnte, und das lehne ich genauso ab..."


    Ja, die Geschichte und deren NATÜRLICHE Entwicklung VOR dem Krieg ist natürlich keinen Pfifferling wert.... -sehe ich auch so...:nono:


    Wurden die Städte nicht nach dem Krieg auch (wie eine Mall) gestylt? - Wo ist da die Logik????


    Eigenes Zitat:
    "Muss man sich jetzt schon in die Angelegenheiten der für dich "Kleinstadtmäßigen" Stadt Bochum einmischen, wenn man in Berlin wohnt?"


    -Ich wollte nur wissen, ob in Berlin nicht genug los ist, wenn Du dich schon für ein (für Bochumer Verhältnisse meiner Meinung nach) eher durchschnittlichen Bau so interessierst...


    "Daß das Ruhrgebiet Einwohner verliert hat doch wohl eher ökonomische Gründe, und liegt weniger daran, daß seine Einwohner wegen der Architektur fliehen..."


    Das ist einer der Gründe.
    Ein anderer ist auf alle Fälle die mangelnde Lebensqualität durch die grottige, aber dafür massenhafte Verbauung und die daraus resultierende Tristesse.
    Wie sollte man sonst erklären, dass die kleineren ländlicheren Städte um die großen Kernzentren des Ruhrgebietes weniger Abwanderung bzw. sogar Zuwanderung aus diesen haben...?
    Entschuldigung, aber ich finde es tatsächlich etwas lächerlich das zu leugnen...
    "Gute" Gegenden (auch in anderen Städten/Stadtteilen) bieten einfach ANDERE Architektur als die durchschnittliche Ruhrgebietswohnbebauung oder das Hotel Eden.
    Wie ich schon erwähnte, gibt es auch Wohnhäuser in München, die in Bochums Armenvierteln stehen könnten.
    Allerdings hat München doch ein durchschnittlich deutlich besseres Erscheinungsbild.
    Warum sind Städte wie z.B. Paris denn so begehrt, wenn nicht auch durch ihre Architektur? Warum reicht den wohlhabenden Leuten dann nicht ein Sowjetähnlicher-Vorort von Paris??


    "Wenn man berücksichtigt, daß Bochum auch in seinem inneren Stadtbereich eine durchschnittliche Geschossigkeit von 3-4 aufweist, dann ist das Eden mit seinen 5 Geschossen....."


    .....im Schnitt 1-2 Etagen höher.............. - als die anderen WOHNHÄUSER.
    -Sehr auffälllig....


    "Ich denke, daß es sogar ein Potential für die Bochumer Innenstadt darstellt, das Erbe der Nachkriegszeit zu rehabilitieren und neu zu nutzen, anstatt das, was den Charme Bochums ausmacht wegzuwerfen und einer "Großstädtischkeit" und "Entwicklung" hinterherzuhecheln, die man an tausend Orten schon gesehen hat und eigentlich niemanden hinter dem Ofen hervorlockt..."



    Wieso sollte man denn sämtliche Zweckbauten auf biegen und brechen "rehabilitieren"?? -schön, dass Du aber das Wort verwendet hast.
    Etwas was allgemein als schön empfunden wird, müsste man gar nicht entschuldigen...


    Im Übrigen empfinde ich es genau anders herum.
    Und Bochums schlechter Ruf (von Dir als "Charme" bezeichnet) als häßliches Entlein kommt wohl nicht von ungefähr...
    Ich weiß garnicht warum man sich diese 100.000.000 grauen Klötze gerade im Ruhrgebiet immer so schön reden muss...-sie waren halt zweckmäßig.
    Sie sind aber doch nicht "gottgegeben"...?? Und nirgends wo man sich es anders leisten kann, wird soetwas gebaut.


    Es gibt sicher noch viele häßlichere Städte, die einfach zu klein oder unbekannt sind, aber "schön" war Bochum auf keinen Fall.
    Schon garnicht, vor den vielen Umbaumaßnahmen der letzten Jahre, die wirklich zum grössten Teil äusserst gelungen sind und durch die man sich auch vor z.B. Düsseldorf nicht mehr verstecken muss. (Massenbergstraße, Bahnhofsvorplatz und Schützenbahn z.B.)


    "...z.B. ein "großstädtisches" Holiday Inn, was vollkommen austauschbar und peinlich ist..."


    Weiss nicht, was daran peinlich sein soll.
    Man sollte es aber mal neu verkleiden und richtig in Szene setzen. -und nicht wieder so ne halbe Nummer....


    Nicht nur die 50er Jahre haben eine Existenzberechtigung.
    Und wie Du ja auch schon selbst geschrieben hast:


    ..."Daß heute Gründerzeitfassaden per se als erhaltenswert gelten ist ja schließlich auch die Folge eines Bewußtseinswandels und war noch vor 30-40 Jahren ganz anders..."


    Das heisst jetzt für mich allerdings auch, dass man auch neuen Gebäuden die Chance geben müsste, sich irgendwann mal zu den Schandflecken oder Klassikern von morgen entwickeln lassen zu können.... -logisch oder?


    -Diese Art von Architektur ist aber nicht umsonst zu teuer zu realisieren für heutige Verhältnisse....


    "... mit einem ordentlichen Berlinbashing revanchieren..." ??


    -Danke für das Angebot, kein Interesse...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    @ohnklotz
    Ich glaube wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von dem, was Stadtentwicklung, Denkmalflege und "Schönheit" angeht, und ich glaube. daß wir da wohl auch so schnell nicht zusammen kommen werden...
    Ich hab das Eden immer schon interessant gefunden, und nach eineigen jahre Beschäftigung mit der Architektur der Nachkriegszeit finde ich es sogar schön, auch wenn manche es kaum glauben können...
    Wieso soll das Ziel der Bochumer Stadtentwicklung darin bestehen, "sich vor Düsseldorf nicht verstecken" zu müssen?
    Düsseldorf ist Düsseldorf, Bochum ist Bochum, und das ist ja wohl auch gut so...;-)

    Zitat

    [B]Ja, die Geschichte und deren NATÜRLICHE Entwicklung VOR dem Krieg ist natürlich keinen Pfifferling wert.... -sehe ich auch so...:nono:

    Sag mal geht's dir noch gut???
    Eine "NATÜRLICHE" Entwicklung, an deren Ende 55 Millionen Tote und ein halb verwüsteter Kontinent stehen ist etwas worauf ich definitiv verzichten kann...
    Vielleicht haben die Trümmerhaufen, die die von dir so beklagte Aufbauarchitektur erst nötig machten ja auch irgendwas mit dieser "NATÜRLICHEN" Entwicklung zu tun, könnte ja sein...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Düsseldorf ist Düsseldorf .......bla bla bla....

    Wieso soll das Ziel der Bochumer Stadtentwicklung darin bestehen, "sich vor Düsseldorf nicht verstecken" zu müssen?


    ?????????
    Wieso soll das Ziel der Bochumer Stadtentwicklung darin bestehen, "sich vor Düsseldorf verstecken" zu müssen????????


    Ich habe nie gesagt, dass man die Städte nicht voneinander unterscheiden können sollte....
    -alleine schon beim Image und der allgemein empfundenen Attraktivität ist dies definitiv noch gegeben. Zu ungunsten des Ruhrgebietes.
    Was hat man bitte davon?


    Mir ist es ein Rätsel, wieso Du in Berlin scheinbar schon Mangelerscheinungen nach grauen Klötzen bekommst.
    Berlin bietet ja nicht gerade wenig dieser sogenannten "Qualitäten".
    -schön verkommen.
    Leider gibt es auch dort noch Ausnahmen...
    Der Reichstag und das Brandenburger Tor müssen ja schon in deinen Augen schmerzen, nachdem Dich nach jahrelangem Studieren der "Architektur" des Hotel Eden die Erleuchtung durchfahren hat...


    Ich glaube wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von dem, was Stadtentwicklung, Denkmalflege und "Schönheit" angeht, und ich glaube. daß wir da wohl auch so schnell nicht zusammen kommen werden...


    Soweit ich weiss, steht das Hotel Eden nicht unter Denkmalschutz....
    Stimmt. So etwas wie "Stadtentwicklung" würde es mit Leuten wie Dir wohl auch kaum geben.
    Ausserdem würde ich auch nicht prinzipiell jeden 50er Jahre Bau unter Denkmalschutz stellen wollen, nur weil Du durch
    Deine erlangte Weisheit diese Gebäude lieben "gelernt" hast.
    Übrigens: Gratulation dazu.
    -Dass das nicht jedem gelingen kann, bitte ich demütigst zu entschuldigen...


    Sag mal geht's dir noch gut???
    Eine "NATÜRLICHE" Entwicklung, an deren Ende 55 Millionen Tote und ein halb verwüsteter Kontinent stehen ist etwas worauf ich definitiv verzichten kann...
    Vielleicht haben die Trümmerhaufen, die die von dir so beklagte Aufbauarchitektur erst nötig machten ja auch irgendwas mit dieser "NATÜRLICHEN" Entwicklung zu tun, könnte ja sein...


    Im Gegensatz zu Dir wollte ich nicht über den Krieg ansich sprechen -oder ihn gar runterspielen, sondern mein empfinden von Ästhetik kundtun.
    Die "NATÜRLICHE" Entwicklung bezog sich auf die Hunderte von Jahren vor dem zweiten Weltkrieg. Ja, davor soll es auch eine Welt gegeben haben....
    Mich auf andere Leute kosten als "Gutmensch" darzustellen, oder dafür Äusserungen zu verdrehen habe ich Gott sei Dank nicht nötig.


    In anderen sowohl deutschen als auch ausländischen Städten wurden und werden alte Gebäude wieder aufgebaut.
    Ich sehe daran nichts verwerflliches. -Vielleicht bin ich deswegen auch tatsächlich nicht so "politisch korrekt" wie Du.
    -Da man diese Bezeichnung als "scheinheilig" übersetzten kann, habe ich auch kein schlechtes Gewissen.


    Wenn es den Krieg nicht gegeben hätte, würdest Du vielleicht jetzt nicht in den Genuss kommen, dich an der heissgeliebten Tristess zu ergötzen.
    Auch wenn Du es nicht glauben magst, (weil ich Dir damit deinen Vorwurf zunichte mache) auch ich hätte auf diesen Krieg verzichten können....
    Leider hatte ich keinen Einfluss darauf, und werde mir deshalb den "Böse-Menschen-Schuh" nicht anziehen. Tut mir sehr leid....


    Dies war übrigens nicht der erste Krieg den die Welt je gesehen hat. Wenn jeder so denken würde wie Du, würden wir wohl noch in Höhlen wohnen.
    Und jetzt spiel Dich bitte nicht wegen dem speziellen Verlauf des Krieges auf. Skupellose Brutalität und Verfolgung gab es schon vor 1933 auch wenn es nicht in Deine "ach so "korrekten" (hysterisch schuldbekennenden) deutschen Ansichten" passt.

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    Wohnklotz


    Da ich glaube, daß wir unsere Argumente ausreichend ausgetauscht haben, möchte ich zusammenfassen, daß ich es für richtig halte, sich mit dem baulichen Erbe der Nachkriegszeit auseinanderzusetzen und wenn möglich zu erhalten, und du offenbar nicht.
    In Sachen Stadtentwicklung denke ich daß eine Stadt wie Bochum ihre eigenen Stärken und Qualitäten entwickeln sollte, anstatt zu versuchen ein Abziehbild von z.B. Düsseldorf zu werden (was sowieso immer auf ein groteskes Scheitern hinauslaufen würde).


    nikolas

    Zitat

    Selbst im Vergleich zu den anderen Ruhrgebietsstädten befinden sich in der Bochumer City überdurchschnittlich viel 50er Jahre Architektur.
    Ob das zu begrüssen oder zu bedauern ist, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.
    Fakt ist, dass es damals von Clemens Massenberg u.a. (nach 1945ff Leiter der Bauverwaltung) so gewollt war und man heute auch nicht mehr dahinter zurück kann!!!

    Vollkommen richtig, die heutige Bochumer Innenstadt ist in ihren Grundzügen eine Schöpfung Clemens Massenbergs...
    Man kann sogar sagen, daß er aus einem Trümmerhaufen nach 1945 Bochum neu erfunden hat, und durch seine geschickte Reorganisation der Innenstadt (Verlegung des Hbf, Ausbau des Rings, Straßenzug Massenberg-/Bongardstr.) Bochum eigentlich erst ein großstädtisches Gepräge und Wachstumsmöglichkeiten verliehen hat...

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    ............Man kann sogar sagen, daß er aus einem Trümmerhaufen nach 1945 Bochum neu erfunden hat, und durch seine geschickte Reorganisation der Innenstadt (Verlegung des Hbf, Ausbau des Rings, Straßenzug Massenberg-/Bongardstr.) Bochum eigentlich erst ein großstädtisches Gepräge und Wachstumsmöglichkeiten verliehen hat...


    1. (Reorganisation/Wiederaufbau) ..."großstädtisches Gepräge und Wachstumsmöglichkeiten verliehen hat..."
    Das traf wohl auf die allermeisten andere Städte genauso zu...
    2. Schön, dass damals (selbst provisorische) Entwicklung und Umgestaltung noch nicht so verpönt waren wie heute.

    ........zusammenfassen, daß ich es für richtig halte, sich mit dem baulichen Erbe der Nachkriegszeit auseinanderzusetzen und wenn möglich zu erhalten, und du offenbar nicht.


    Das habe ich so nie gesagt. Was soll das??
    Im Falle des Eden und einiger anderer Projekte finde ich eine Änderung aber angebracht.


    In Sachen Stadtentwicklung denke ich daß eine Stadt wie Bochum ihre eigenen Stärken und Qualitäten entwickeln sollte, anstatt zu versuchen ein Abziehbild von z.B. Düsseldorf zu werden (was sowieso immer auf ein groteskes Scheitern hinauslaufen würde).


    Das ist richtig.
    Aber als Kritik an meiner Aussage ebenfalls nicht geeignet, da ich auch DAS so nie gesagt habe.
    Ich sprach sehr viel eher von der neuen "Wertigkeit" der Umgestaltung, nicht von der (nicht erfolgten) Kopie irgendwelcher Bauwerke oder Strassen....


    Kaum verständlich für mich, wie man so viel missverstehen konnte, dabei schreibe ich doch schon so viel, um mich möglichst klar auszudrücken....
    -vielleicht steckt ja Absicht dahinter....

  • Neues Wohn und Geschäftshaus am Hellweg

    Auf einem städtischen Grundstück am Hellweg direkt in der Innenstadt, welches zur Zeit als Parkplatz genutzt wird, soll ein neues Wohn und Geschäftshaus errichtet werden.


    Geplant ist ein fünfgeschossiges Gebäude mit einem Ladenlokal, zwei Büroeinheiten und zwei Wohnungen.


    So soll es aussehen.



    Quelle: Architekturbüro Beilmann & Seitz / Stadt Bochum

  • Neues Wohn und Geschäftshaus am Hellweg

    erinnert an eine kleine, rote version der design school auf zollverein in essen aber trozdem nicht 08/15 sondern zeitgemäße und relativ schöne architektur
    mir gefällts=)

  • Neues Wohn und Geschäftshaus am Hellweg

    Bin auch der Meinung, dass es architelktonisch sehr ausergewöhnlich aussieht, ist nicht die Regel in der Metropole Ruhr.
    Mir gefällt es auf jeden Fall, wird sicherlich die Innenstadt aufwerten. ;)

  • Glücksspielbetrieb an der Rottstraße

    Der Bau des Glücksspielbetriebs an der Rottstraße wird
    immer unwahrscheinlicher.


    Denn generell gilt im Bochumer Stadtgebiet für Spielhallen eine Sperrzeit zwischen 1 und 6 Uhr. Da will die Stadt keine Ausnahme machen.
    Der Investor will nämlich eine Öffnungszeit bis 3 Uhr früh durchsetzen.


    Der Antragsteller hat laut Bauordnungsamt jetzt vier Wochen Zeit, sich zu der Entscheidung der Stadtverwaltung zu äußern. Reagiert er nicht, erfolgt die Ablehnung der baurechtlichen Voranfrage.


    Der Investor will nun offenbar vom Kaufvertrag zurücktretten, da er keinen Zweck für weitere Verhandlungen sieht.


    Offensichtlich hat sich Petros Vasiliou mehrfach in der Planung des Neubaus den Wünschen der Stadt gebeugt, hat Fassaden und Gestaltung verändert zugunsten einer schlichten unaufdringlichen Architektur.

    So wird uns wohl das Hotel als Schandfleck erhalten bleiben oder hat die Stadt einen besseren Investor gefunden und daher die Sturheit :confused:


    Quelle: WAZ

  • Hotel Eden Abriss + Neubau

    "......mehrfach in der Planung des Neubaus den Wünschen der Stadt gebeugt, hat Fassaden und Gestaltung verändert zugunsten einer schlichten unaufdringlichen Architektur."


    Genau DAS fehlt der "Stadt" Bochum auch am dringendsten...
    Bitte etwas schlichter!!


    Der ganze schwule Stuck überall geht einem ja schon auf die Eier !! ....