Hospitalviertel (Sammelthread)

  • Das Quadrat ist fertig.


    Ihre Residenz beim Renitenz LOL



    Das Gallion ist ebenfalls fertig.



    Am Theo10 wird fleißig gewerkelt.



    Bilder: Silesia

  • "Wohnen im Hospitalviertel"


    Heute in der StN und im Forum-Hospitalviertel.de soll das ehemalige Bankgebäude am Hospitalplatz 17-19 im Frühjahr 2011 komplett abgerissen werden und durch einen Neubau Wohn- u. Geschäftshaus mit 27 Mietwohnungen ersetzt werden.


    Das Stuttgarter Büro Schwarz-Architekten verwirklichen das Projekt im Auftrag einer Eigentümergemeinschaft.


    http://www.forum-hospitalviert…hnhaus.Hospitalplatz2.jpg

  • Sieht brauchbar aus, auch wenn die Hospitalviertelneubebauungen irgendwie ein bißchen Hospitalviertel bleiben. Entwickelt sich so von Note 4,5 nach 2,5. Immerhin.

  • ...wertet es bestimmt auf, wenn endlich mal ein architektonisches Meisterstück aufgetan wird!
    sorry, aber bisher ist einfach nur ledigliche "Nachverdichtungsarchitektur" zu sehen..
    :nono:

  • Theo 10 im mapolismagazin:


    • 4.000 qm Geschossfläche
    • Im Erdgeschoss und teilen des ersten und zweiten Obergeschosses gastronomisches Konzept mit Außenflächen
    • Obergeschosse für Büros und Arztpraxen
    • Obenauf Penthouse mit umlaufender Terrasse
    • Innovative Fassade mit transparenten und farbig beschichteten Glasflächen


    Quelle: mapolismagazin.com

  • Die Revitalisierung des Viertels geht weiter. Theo10 und v.a "Das Quadrat" machen echt was her und wurden auch gut angenommen. Das grösste Problem ist hier aber die Wohnbebauung, die wird sicher nicht revitalisiert.


    Ergänzend zu Wagahai's Infos zum Neubau des Hospitalhofs hier ein paar Bilder. Da wird so einiges abgerissen wie es ausschaut...










    Bilder: Silesia

  • Der neue Hospitalhof

    In der StZ ist ein Rendering des neuen Hospitalhofs zu sehen. Architekten sind Lederer, Ragnarsdóttir, Oei. Der Neubau orientiere sich an den Grundrissen des ehemaligen Klosters. Großer Saal für 900 Menschen, 150 Arbeitsplätze.


    Quelle: StZ-Online


    Auf den ersten Blick scheint das recht passabel zu werden, nachdem mich das Büro Lederer in den letzten Jahren mit ihren Entwürfen eher enttäuscht hatte. Ich hoffe, der Bau bringt ein wenig Frische in die angestaubte Ecke.

  • Ärger im Hospitalviertel: das jahrhundertealte Wengerterhaus soll abgerissen werden.


    http://www.stuttgarter-zeitung…88-92b2-413b8bc09715.html
    http://www.stuttgarter-zeitung…00-8e43-9a4454eb4f56.html


    auch wenn ich vermutlich mit meiner Meinung eher alleine dastehen werde, das nette Häuschen mittlerweile ziemlich deplaziert wirkt und vermutlich schon ziemlich daran rumgebaut wurde - ich finde es schade.

  • Armutszeugnis des Denkmalschutzes in meinen Augen. Offen wird davon gesprochen, dieser sei nicht für Stadtbildpflege zuständig. Also doch nur "Substanzfetischismus", bewahren von alten Steinen und Holz. Ich glaube es wäre an der Zeit Stadbildpflege und Denkmalschutz miteinander zu verbinden. Fälle wie diese häufen sich, auch in Mannheim existiert solch ein Beispiel.


    Zur Situation vor Ort, damit veschwindet wohl der letzte Indikator in dieser Straße der bezeugt, dass man sich in Stuttgart bzw. überhaupt in Deutschland befindet.

  • Überhaupt nicht schlimm angesichts der in der Stuttgarter Innenstadt massenhaft und in schierem Übermaß erhaltenen historischen Bausubstanz aus Mittelalter und Renaissance. Da muss man auch mal ein Auge zudrücken können.

  • Gott sei Dank sieht Stuggi nicht aus wie Freiburg. Immerhin handelt es sich bei ersterem um eine wichtige deutsche Großstadt.


    Ich kann an dem Häuschen (nur nach den Fotos geurteilt) wirklich nichts Nettes, besonders Erhaltenswertes erkennen. Wer auf solche (bzw. schönere) Bauten ähnlichen Stils steht, wird sicher in S-Heslach, -Möhringen, -Plieningen u.a. fündig.


    Wenn es denn wenigstens etwas originell oder halbwegs identitätsstiftend wäre, könnte und sollte man sich etwas überlegen. So ist das aber m.E. Substanzfetischismus, ganz richtig.

  • Ansichtssache. Europäische (Groß-)Städte leben von ihrer identitätsstiftenden Architektur, die sich üblicherweise im Laufe mehrerer Jahrhunderte oder gar Jahrtausende ortsspezifisch entwickelt hat. Ich möchte nicht in einem auswechselbaren Konglomerat moderner Architektur oder Baustoffe, wie Glas, Stahl und Beton leben. Ansonsten würde ich nach Hong-Kong oder Singapur auswandern.


    Schmälert das Dom-Römer-Areal etwa in irgendeiner Art und Weise die Hochhaus-Skyline von Frankfurt? Und was bitte haben die Peripherie-Dörfchen mit der Stuttgarter Innenstadt zu tun? Darum geht es doch überhaupt nicht.


    Man sollte meinen hier hätten die Erben von Arnulf Klett ein "Ich-lerne-nicht-aus-meinen-Fehlern-Gedächtnis-Forum" aufgemacht.

  • Dieses zusammengeschusterte Hüttchen mit einem angeblichen Sandstein aus dem Mittelalter im Keller mit historisch gewachsenen Schmuckstücken in Innenstädten zu vergleichen ist (gelöscht wegen Selbstzensur)
    Wenn es historisch bedeutsames wäre, wie ein Römerpuff, eine Stutentränke aus der Alemannenzeit oder dem Klett sein Geburtshaus, dann vielleicht.
    Aber so, weg damit