Gateway Gardens - neues Stadtviertel am Flughafen (in Bau)

  • Hotel-Neubau für Premier Inn an De-Saint-Exupéry-Straße

    Im Oktober 2023 ging es in Beitrag #741 um den Verkauf eines Grundstück an der De-Saint-Exupéry-Straße an die Hotelkette Premier Inn. Nun ist ein Entwurf für einen Hotelneubau mit 198 Zimmern bekannt geworden. Das Büro Planquadrat ist laut Immobilien-Zeitung (hier hinter Paywall) beauftragt. Die Lechner Group wird das Gebäude in Modulbauweise errichten und dabei als Totalübernehmer fungieren. Geplant ist, einen Bauantrag im Sommer 2025 zu stellen. Auch aufgrund des hohen Vorfertigungsanteils, die Module samt Möbeln sollen aus einem Werk von Lechner kommen, ist die Fertigstellung in weniger als eineinhalb Jahren nach Erhalt der Baugenehmigung vorgesehen.

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    Bild: Planquadrat / Premier Inn / Lechner Group

    Das Baugrundstück liegt vermutlich in der Nähe der nördlichen Tunneleinfahrt in Richtung Terminal 2. Dazwischen ist noch ein Notausstieg für den hier viergleisigen Frankfurter-Kreuz-Tunnel und gegenüber steht das Bürogebäude "Exupéry10". Foto von 2024, im Hintergrund der Bürokomplex "The Move" mit der Siemens-Niederlassung.

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    Bild: Schmittchen

  • Ein klassisches, modernistisches Bauwerk im Stil eines massiven Klotzes, bei dem die Fenster in einer langen Reihe angeordnet sind – ein Prinzip, das heute keine Begeisterung mehr weckt. Um jedoch die Monotonie dieses Entwurfs zu kaschieren, wurde die Fassade mit Platten versehen, die in wenigen Farbvariationen chaotisch gemischt sind. Das Ergebnis ist ein Anblick, der beinahe schmerzhaft für die Augen ist. Studien, wie die von Russell L. McCulloch und Stephen J. Kaplan (1983), haben gezeigt, dass solche chaotischen Fassaden, die unruhige, unstrukturierte Muster aufweisen – typisch für die modernistische Architektur – bei Menschen Stress auslösen können, weil sie das visuelle System überfordern und das Wohlbefinden beeinträchtigen. Wer will denn noch heute solche Gebäude sehen? Auf jeden Fall nicht das breite Publikum. Solche Entwürfe sollten heute eigentlich nicht mehr gebaut werden. Sie finden nur bei Fachleuten Anklang, während das breite Publikum keine Begeisterung dafür zeigt.

  • Fehlt noch das 4o am Ende^^

    Naja es ist halt Flughafenarchitektur die für die entsprechende Nutzung optimiert und auf 15 Jahre runtergerechnet ist. Wenn jemand ein Zimmer für eine Nacht am Flughafen sucht, dann im Zweifel das günstigere und nicht das mit der schöneren Fassade. Architektur ist auch mehr als nur eine hübsche Fassade und das was sie hier soll kann sie schon sehr gut.

  • Nach wie vor wartet die S-Bahn-Station Gateway Gardens auf Vollendung, insbesondere die Dächer über den Stationszugängen fehlen. In einem aktuellen Magistratsbericht lesen wir dazu u.a. dies:

    Quelle: B_295_2025 vom 18.8.2025

    "Herbst 2025" ist ja bald, ich glaub erst dran, wenn ich es sehe. Interessant ist die Information, dass die Station keinen Stromanschluss hat und mittels Notstromaggregat betrieben wird. Wie kann man sich das erklären?

  • Hört sich so an, als wäre die Station noch nicht an das öffentliche 50Hz angeschlossen. Wobei das nur die Anlagen betrifft, die nicht an die interne Bahnstromversorgung angeschlossen sind.

  • Alpha Rotex

    Nach dem Verkauf der Logistik-Tochter "DB Schenker" der Deutschen Bahn und deren Auszug aus dem 68 Meter hohen Alpha Rotex sind auch am Gebäudeäußeren Veränderungen erkennbar. Viele Jahre prangte das DB-Schenker-Logo werbewirksam an drei Seiten des Hochhauses, nun ist dort Platz für neue Logos. Sicherlich wird es ein stilisierter Kondor sein. Die Fluggesellschaft Condor hat die Etagen 6 - 15 als Hauptquartier angemietet und wird in diesem Jahr einziehen.

    Das 2013 fertiggestellte Gebäude sieht von außen auch heute noch edel und stilvoll aus.

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    Einige Condor-Piloten werfen schon mal einen Blick auf das neue Hauptquartier.

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    Platz für neue Logos:

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    Fotos: Beggi

  • Dachkonstruktion S-Bahn-Station

    Aufgrund des von Schmittchen zwei Beiträge weiter oben verlinkten Presseartikels hatte ich vermutet, man könne schon einen aussagekrätigen Teil der Stations-Dachkonstruktion bewundern. Aktuell ist das noch nicht so. Vermutlich kann auch diese Phase der unendlichen Geschichte etwas länger dauern. Aber nach den vergangenen sechs Jahren Wartezeit, kommt es jetzt auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht mehr an. Ein Mobilkran oder anderes Montagegerät war gestern (Sonntag) nicht mehr zu entdecken. Die provisorische Überdachung wird bei gleichbleibendem Tempo noch eine Weile sichtbar bleiben.

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    Immerhin, der Anfang ist gemacht.

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    Weitere Rohre warten auf ihre Montage.

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    Fotos: Beggi

  • ^^ Knapp 5 Wochen später ist am Alpha Rotex deutlich zu erkennen, wer nun Hauptmieter ist.

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    ^ Und wieder einmal kann man über die Geschwindigkeit beim Bau der Stations-Dachkonstruktionen erstaunt sein. Ebenfalls knapp 5 Wochen nach den Bildern im Vorbeitrag ist nahezu keine Veränderung erkennbar. Voll krass!

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    Fotos: Beggi

  • Und dazu sind die Dächer auch nur bedingt brauchbar. So wie die Dinger konstruiert sind, regnet es von der Seite rein und dann auch bis auf die Treppen. Richtig Sinn machen die nur, wenn man die Seiten auch noch verkleidet. Weiß nicht, ob das noch kommt, aber auf den ersten Blick sieht es nicht so aus.

  • ^^ Die unendliche Geschichte des Stationsdachs geht mit kaum messbarer Geschwindigkeit weiter. Über zwei Monate nach dem letzten Foto in Beitrag #770 wurde das Dach lediglich um dürftige 30 - 50 Meter verlängert, im gleichen Zeitraum ist der Central Business Tower um 9 Stockwerke gewachsen.

    Drei Bilder von heute. Die blauen Stahlteile sind nur eine temporäre Konstruktionshilfe und werden nach Abschluss der Arbeiten wieder entfernt.

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    Fotos: Beggi

  • Die Doppelhelix aus Stahl ist nun auf einer Strecke von ca. 2/3 der späteren endgültigen Länge erkennbar. An manchen Stellen wird noch geschweißt, aber ein grober Eindruck der entstehenden Dachkonstruktion ist nun möglich. Freilich fehlen darauf noch die transparenten Kunststoffverkleidungen.

    Doppelhelix mit HOLM (House of Logistics and Mobility) im Hintergrund:

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    Hier wird noch geschweißt:

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    Ausgang neben dem HOLM, >>> hier <<< in einer Visualisierung:

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    Tageslichtschacht für die Bahnsteige in der Tiefe:

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    Hinten ist das Stationsdach noch als Provisorium erkennbar:

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    Fotos: Beggi