Abriss IBA Bauten (Ungers) / Dibag Neubauten

  • Lützow Carré

    Die Dachaufbauten scheinen jetzt auch fertig zu sein.


    Blick von der CDU-Bundeszentrale:



    ... von der Brücke über den Landwehrkanal (Herkulesbrücke):



    ... und von Süden vom Lützowplatz aus:



    (alle Bilder von mir aufgenommen)

  • Ist schon richtig, ein großes Bauvolumen. Naja die Ungersbauten hatte sicher auch Ihre Existenzberechtigung, aber das neue BV ist schon etwas freundlicher in seiner Aussengestaltung.

  • ^
    Sicher werden dort wohl keine WBS-Wohnungen gebaut, aber laut Website (www.lützowcarre.berlin) werden dort 128 Mietwohnungen entstehen. Allerdings sind diese in den rückwärtigen Bauten vorgesehen. Macht ja auch Sinn, so lärmtechnisch.
    Der Rest ist für Büros und Ladenflächen vorgesehen.


    Architektonisch ist die Neubebauung keine Offenbahrung aber nach meinem vorläufigen Eindruck trotzdem eine Verbesserung. Es öffnet sich mehr zum Platz hin, alleine schon durch die neuen Ladenlokale. ich habe ein wenig Hoffnung dass sich dort auch mehr städtisches Leben abspielen wird, könnte der Lützowplatz sicher mal gut vertragen.


    Bitte das dusselige Zitate-Tennis künftig unterlassen (gilt auch für Camondo). Danke.
    Bato

  • ^ Immerhin. Was den Platz angeht, da muss man sich auchmal eine Neu-Konzeption einfallen lassen. Nur Verschönerung wird da nicht helfen.
    Es wird jetzt auch höchste Zeit mit dem Erweiterungsbau des Bauhaus-Archivs anzufangen.

  • Schön dass man noch den direkten Vergleich der Ungersbauten durch Google StreetView hat.


    Camondo : stimmt der Erweiterungsbau vom Baushaus liegt auch noch immer im Dornröschenschlaf. Ich hoffe dass das Projekt, wenn auch verzögert, trotzdem noch einer Realisierung entgegen sieht.

  • Lützow Carré

    Beil Lützow Carré wurden jetzt die ersten Gerüste am nordöstlichen Eckgebäude(teil) entfernt. Das Ergebnis sieht für mich doch etwas enttäuschend aus, so nach 60er Jahre Bürogebäude...


    Ein paar Handybilder von gesten Abend:





  • So enttäuschend finde ich es von der Formen- sowie der Wahl der Materialen eigentlich gar nicht. Vor allem das Dach gefällt mir gut. Die Reminiszenz an die 60er Jahre stören mich gar nicht.


    Was allerdings doch einen erheblichen Wermutstropfen darstellt und leider vielen Neubauten zu schaffen macht, ist das viel zu gedrungene Erdgeschoss und die zu eng aufeinander sitzenden Geschosse darüber.

  • Ah, die haben das Schimmelpfeng Haus hier wieder aufgebaut!
    Nur hat jemand beim Wiederaufbau den Bauplan auf dem Kopf gelesen, daher sind die Dachgeschosse doppelt so hoch und das Erdgeschoß etwas gedrungen...
    Na, eine Rekonstruktion mehr oder weniger in Berlin, wen juckts...:)

  • Diesen Turmabschluss oder Dachabschluss (oder wie man dieses Gebilde nennen soll) finde ich erstaunlich. Ich will gar nicht darüber urteilen, ob es schön oder hässlich ist. Aber immerhin hat der Architekt damit Mut bewiesen. Heutzutage kommt es ja nicht mehr häufig vor, daß Architekten Mut beweisen.

  • Ein bisschen unentschlossen, weil der Dachaufbau nach den 50er/60ern aussieht und der Rest eher nach den 90ern, aber es wirkt weder billig noch langweilig. Auf jeden Fall ist Gestaltungswille erkennbar, ohne dass das Ergebnis peinlich oder erzwungen rüberkäme. Und es kommt (Natur-?)Stein statt verputztes Styropor zum Einsatz. Kann ich gut mit leben, zumal ja auch nicht nur dieser eine Eckbau so gemacht wird, sondern ein ganzer, rhythmisch gegliederter Block. Ich finde, das hat was.

  • Der Bau macht aus jeder Perspektive eine gute Figur, insbesondere schafft er es, dem Lützowplatz Kontur und Halt zu geben. Selbst aus der Ferne, von der Hiroschimabrücke aus über das Wasser fotografiert, zeigt die Ecksitutation ihre Stärken. Der für die Verkleidung der Fassade gewählte Stein strahlt Dichte aus. Ich finde ein gelungenes Beispiel guter Gebrauchsarchitektur. Hauptmieter des Bürotrakts soll die Commerzbank sein.

  • Da passt oben und unten nicht zusammen. Oben luftig durch Säulen in der Optik von Regenwasser-Fallrohren unterbrochen und unten massiv. Das rechte Säulenpaar leitet die Kräfte auch noch direkt auf ein Fenster. Das macht sie vollends absurd.

  • Es sieht wirklich sehr nach 50er Jahre aus. Mein Fall ist es nicht. Zu einfach, starr und einfallslos trist ist mir die Fassade, zu groß die Dimensionen und um gestalterische Differenzierung hat man sich auch nicht bemüht. Für Fans der 50er mag das was sein, aber abgesehen davon erkenne ich in dem Bau keinerlei Qualitäten.

  • dieses haus passt wunderbar an der karl marx allee. hätte man die dort gebaut, würde die gegen etwas dichter und hätte sich kein Stil Bruch ergeben.