Aktuelles | Sonstige Meldungen und Projekte

  • Dieser kommt wohl nicht in den Neubau am Tauentzien, bereits am Montag (14.12.) meldete PM: . . . Tauentzienstraße 5 wird derzeit, nach den Plänen des bekannten Architekten Sergei Tchoban, ein 35 Millionen Euro teures Büro-, Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Aktiv-Schuh steht bereits als Mieter des zweistöckigen Ladenlokals fest."
    Jetzt darf weiter spekuliert werden:D


    Das Standort des Apple-Geschäfts steht wohl fest. Die neue Adresse lautet Rosenthaler Str. 49


    http://www.berlin-mitte.com/berlin/neueroeffnungen/

  • Und genau diese Seite verwirrt mich jetzt, denn auch diese Meldung: http://www.kurfuerstendamm.de/berlin/neueroeffnungen/ existiert (direkter Link leider nicht möglich, aber bei Neueröffnungen demnächst ist es eine der ersten Meldungen). Demnach würde sich also der Schuhladen die Flächen mit Apple teilen.
    Was die Rosenthaler Str. betrifft, ich weiß nicht wer oder was "Re-Store" ist, vielleicht wirklich nur ein Fachhändler und nicht Apple direkt:confused:

  • Beim Laden in der Rosenthaler steht ja Apple-Fachhändler (namens reStore),deswegen denke ich wird es wohl eher kein apple store.


    Auch Computerbild hält den Tauentzien für wahrscheinlich.Angebliche Quelle:ein Bauarbeiter.


    Computerbild

  • Die 2005 in diesem Beitrag erwähnte Preußensiedlung soll im Juli für 8,5 Millionen Euro endlich saniert werden. Die seit der Wende(und imo auch davor) dem Verfall ausgesetzten 38 Häuser werden mit Privatgärten, Terrassen und Balkons ausgestattet und meistens um 60m² groß sein. Die Siedlung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts(1911-14) von den renommierten Architekten Muthesius, Bel und Clement entworfen. Der Vertrieb von Eigentumswohnungen hat bereits begonnen. Die Preise liegen zwischen 2900 und 3000 Euro je Quadratmeter.


    Hier ein paar Bilder


    Link zum Artikel der MoPo

  • Geplatzte Träume


    Die Berliner Zeitung berichtet über einige Projekte in Berlin, die in Folge der Finanzkrise gescheitert sind bzw. zurückgestellt wurden.
    Dazu gehört die neue BMW-Hauptstadtrepräsentanz am Kaiserdamm. BMW hat vorerst alle Bauvorhaben zurückgestellt, hält jedoch auf längere Sicht an dem Projekt fest. Wann es realisiert wird ist aber ungewiss.
    Das Hotel Barcelona auf dem Grundstück des ehemaligen DDR-Gesundheitsministerium wird wohl vorerst auch nicht realisiert. Die spanische Hotelkette Best-Hotels hat wegen der Finanzkrise Schwierigkeiten Kredite zu bekommen, da die Banken den Berliner Hotelmarkt für gesättigt halten.
    Das Haus Cumberland ist wieder auf dem Markt, weil der Schweizer Investor, der es kürzlich von Orco gekauft hat, den Kaufpreis nicht zahlen konnte.
    Weiter geht's mit dem Postgelände am Postbahnhof am Ostbahnhof. Der zuletzt interessierte dänische Investor hat sich zurückgezogen, die Post sucht nun erneut nach Interessenten.
    Auf dem Anschutz-Gelände rund um die O2-World stockt die Entwicklung auch. Die Finanzierung des geplanten Entertainment-Viertels sei momentan sehr schwierig.
    Das Haus Luise am Köllnischen Park, wo 200 Luxus-Wohnungen geplant waren, wird wohl auch nicht realisiert. Die Objektgesellschaft der Vivacon hat Insolvenz angemeldet. Auch hier ist ein Verkauf an einen Schweizer Investor gescheitert.
    Der Bau von elf Luxusvillen auf der Tegeler Hafeninsel wurde abgebrochen, weil die realisierende Firma kein Geld mehr hat nachdem sich der britische Investor zurückgezogen hat.


    Alles in allem sehr schlechte Nachrichten würde ich sagen. Jedoch auch kein Grund zur Panik. So wahnsinnig wichtige Projekte sind meiner Meinung nach nicht dabei, außer das Haus Cumberland, was aber sicherlich noch einen Käufer finden wird. Auf die Bebauung rund um die O2-World wartet man ja ohnehin schon seit längerem. Irgendwann wird dort sicherlich was passieren...

  • Anbei 2 Artikel aus dem Tagesspiegel zur Sanierung der Nikolaikirche. Nach zweijähriger Bauzeit wurde am gestrigen Sonntag feierlich wiedereröffnet. Die Sanierung habe fast 4 MEURO gekostet. Der alte Fußboden wurde auf 1.200 m² mit neu verlegten rötlichen Terrakottafliesen aus der Märkischen Keramikmanufaktur in Reichow ersetzt. 3.000 m² rissige Wand- und Gewölbeflächen wurden restauriert und saniert sowie neue vertikale Leuchten als Lichtbänder installiert.


    Artikel vom 20.03.
    Artikel von heute
    Bildergalerie

  • ^^
    Das finde ich auch. Seltsamerweise hat sich bis in die heutige Zeit unter den meisten Kunsthistorikern die Auffassung des 19. Jh gehalten, nachdem Backsteinkirchen ziegelsichtig errichtet wurden. Stimmt nicht, Kirchen wurden innen wie außen gestrichen, zumindest geschlämmt. Gerne in kräftigem rot. Ein Indiz dafür sind die Zeichen der Handwerker, die nach einer Tagesschicht in die Ziegel geritzt/ gestempelt wurden. In ziegelsichtigen Kirchen fallen diese Markierungen auf. Jedoch war das zur Bauzeit (deswegen wurde ja drübergestrichen) sicher nicht beabsichtigt!
    Absolut ahistorisch in nahezu jedem Gebäude des Mittelaters ist weiß. Nicht ein Gewölbe oder eine Kreuzrippe wurde im Original weiß gestrichen. Bei Restaurierungen wird es immer gerne verwendet, da man ja nicht wisse, wie´s im Original aussah. Verblüffende Logik - dann macht man´s eben gleich richtig falsch und hat darüber dann 100%ige Gewissheit ;)

  • Schade, dass die Schornsteine weg sollen. Haben zwar heutzutage keinen bzw. wenig Nutzen - ich finde allerdings, dass sie zu einem authentischen Aussehen dazugehoeren. Ansonsten scheinend ja weitestgehend die Details des Originalbaus uebernommen zu werden. Der Wintergarten im zweiten Stock sieht eh ziemlich nach einem nachtraeglichen Anbau aus...

  • Technologiezentrum Bosch Siemens

    Laut Morgenpost investiert Bosch Siemens 50 Mio in ein neues Technologiezentrum für Entwicklung, Forschung, Qualitätsmanagement und Warenwirtschaftsplanung am Rohrdamm. Konkret sollen dort Waschmaschinen entwickelt werden, die dann direkt in den jeweiligen Märkten produziert und ausgeliefert werden sollen. Die 550 Mitarbeiter, die bisher in der Ferigung tätig waren, sollen bis zum zweiten Halbjahr 2011 umziehen. Klingt also nach einer sehr kurzen Bauzeit. Es gibt Potential für 750 Mitarbeiter.


    Ein Bild ist auch dabei. Sieht schon ganz nett aus, wenn auch nichts wirklich Spektakuläres wie ich finde.


    Quelle: http://www.morgenpost.de/wirts…-Millionen-in-Berlin.html


    Edit: Der Tagesspiegel schreibt auch darüber und gibt etwas mehr Infos. Außerdem wird dort ein Autohaus mit Turm für 32 Mio erwähnt, dass Audi in Adlershof errichten möchte:
    http://www.tagesspiegel.de/wir…f-grundstein/1855836.html


    Ich habe auch die Seite der Projektentwickler mit den Kenndaten gegooglet. Es handelt sich um die Witte Projektmanagement GmbH. Die Bauzeit wird von Mai 2010 bis Juli 2011 angegeben. Den Bauauftrag erteilte übrigens die Projektentwicklungsgesellschaft Technologiepark Berlin GmbH & Co. KG die wiederum zur Paribus Real Estate GmbH, Hamburg und Deutsche RealCorp (DRC) GmbH & Co. KG, Berlin gehört. Bosch Siemens wird sich also "nur" einmieten.


    Website: http://www.witte-projektmanage…_lv_start_MyReferenceLV=3


    PDF des Projektes: http://www.witte-projektmanage…V%2009-12%20-%20BSHII.pdf

    3 Mal editiert, zuletzt von jan85 () aus folgendem Grund: Neue Infos

  • Auf der Website der Architekten Gewers & Pudewill gibt es neben der Visualisierung, die auch shcon in der Morgenpost zu sehen ist, zwei Zeichnungen zum Projekt. Einmal ein Lageplan und dazu eine Konzeptskizze. Angefügt ist auch noch ein Erläuterungstext, ohne den ich wahrscheinlich nicht gemerkt hätte, das viele Ecken des Gebäudes mehr oder weniger abgerundet sind (...Bezug zur Waschtrommel ;)).


    Weitere Erkenntnisse: 31.500qm Bruttogeschossfläche und Außdenmaße von 105 * 85 Metern.

  • Schade, ich finde die Marke "Wissenschaftsstadt" Adlershof sollte nicht durch Autohäuser verwässert werden, auch wenns hochwertige sind. Warum nicht z.B. das zentralere, nagelneue leerstehende Kroymanns in der Oberlandstrasse nehmen?

  • Na ja, das Profil als Forschungsstandort um WISTA mag ja das Aushängeschild von Adlershof sein, aber trotzdem besteht Adlershof aus mehr. Dort wohnen Leute (übrigens auch viele Rentner und andere normale Leute), dort gibt es Einkaufsflächen etc. und da gehören auch Autohändler dazu. Es ist ja nicht die letzte Freifläche die dafür zugebaut wird.


    Ich finde aber leider die Architektur nicht so toll, wie der erste Artikel erhoffen ließ. Halt doch nur etwas besserer Standard + Turm. Vielleicht wirkt das ja in real noch besser, aber ich finde die ganze Gegend architektonisch nicht besonders - von einigen WISTA-Gebäuden abgesehen... :nono:

  • im ersten Halbjahr 2010 sollen 4,2 Millionen Gäste nach Berlin gekommen sein


    die Abendschau berichtet über den Hotel-Boom


    folgende neue Hotels werden im Beitrag gezeigt


  • Neuer Hafen in Oberschöneweide

    Hallo miteinander,


    nachdem ich nun einige Jahre im Berlin-Thread mitgelesen habe, bin ich bestrebt, in Zukunft auch meinen Beitrag zu leisten.


    Aus der Abendschau:
    Auf dem ehemaligen Rundfunkgelände an der Nalepastraße in Oberschöneweide baut die Touristendampfer-Reederei Riedel einen neuen Hafen für ihre Flotte. Dieser soll mit 11000 qm 14 Schiffen einen Liegeplatz bieten. Der bisherige Standort am Urbanhafen wurde zu klein für weiteres Wachstum. Ausserdem werden ein Verwaltungsgebäude, Werkstatt und Schiffshalle errichtet. Zur Zeit wird der Boden dekontaminiert. Investiert wird ein einstelliger Millionenbetrag.


    Beitrag inkl. Visualisierung:
    http://www.rbb-online.de/abend…chau_20100913_riedel.html