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  • Bilder Grundriss Dreifaltigkeitskirche

    In Ergänzung zu #127 (Thema: Grundriss der Dreifaltigkeitskirche im Gehwegpflaster der Glinkastr.) hier noch die "versprochenen" Bilder. :)



    (Kleines Bild bitte anklicken)

  • Oh, vielen Dank. Natürlich nicht ganz so schön anzusehen, wie die Bethlehemskirche, aber dennoch eine gute Methode, an sie zu erinnern. Scheint ja ganz schön groß gewesen zu sein, oder täuscht das?

  • Auf jeden Fall war sie größer als die Bethlehemskirche, der Wikipedia-Artikel spricht von einem Zentralbau mit 22 m Durchmesser.
    An der jetzigen Grundriss-Darstellung finde ich interessant, dass sie in den Straßenasphalt reinragt.

  • Der Tagesspiegel bringt in letzter Zeit eine Serie zum Thema Berliner Architektur, insbesondere Alex. Der Artikel zählt nur ein par Sachen auf, aber die Leserkommentare geben Auskunft über den geistigen Zustand der Republik. Im Prinzip nichts sinnvolles zur Sache, sondern nur Beschimpfungen des Autors, Senats, Wowereits und anderer Leser. Es bleibt wohl dabei, wir müssen die Fahne der guten Architektur und Stadtentwicklung alleine oben halten. Zur Sonne zur Freiheit. :gruppe:


    http://www.tagesspiegel.de/ber…anderplatz;art270,2599752

  • Fortsetzung der Alex-Serie im TS. Laut Baustadtrat Gothe bestünden für 2 Hochhäuser "so gute Chancen" gebaut zu werden, dass man hierfür sofort Genehmigung erteilen würde. Die Rede ist vom Alexa-Turm und dem vor "Die Mitte" auf dem Hines-Areal.


    ...wer's glaubt...


    Ansonsten nichts Neues an der Hochhausfront; mit der Realisierung der Alex-Skyline basierend auf den Kollhof-Plan wird wohl so schnell nicht gerechnet.


    http://www.tagesspiegel.de/ber…anderplatz;art270,2600245

  • @Dreifaltigkeitsmosaik
    Ich konnte heute mal einen Kruzen Blick drauf werfen. Einserseits ist es interessant, dass das Mosaik teilw. auf der Straße liegt, aber irgendwie etwas unpraktisch, dass es somit immer zugeparkt sein wird...Ich warte mal, bis der restl. Sand weggeschwemmt wurde und schaus mir dann noch mal genauer an.
    Aber habe ich was verpasst? Mir ist aufgefallen, dass ja die halbe N-koreanische Botschaft jetzt ein "City Hostel" ist...Die Botschaft scheint nur noch am Ziethenplatz zu sein. Wurde das schon mal hier angesprochen?


    @Alex
    In den beiden Fällen kann man nur hoffen, dass da bald die Türme kommen. Diese leere Fläche beim Alexa sieht doof aus und der Hines-Bau wird bestimmt auch wie ein Stummel wirken. Dass das mit dem Kollhoffplan so schnell nichts wird, dürfte wohl jedem klar gewesen sein, oder?

  • Hallo Ben:


    Ich wusste gar nicht mehr, dass der weiße Plattenbau einst zu der nordkoreanischen Botschaft gehörte, habe aber gerade einen Artikel im Netz gefunden, der das bestätigt. Demnach hat man sich einst von dem Hauptgebäude getrennt (angeblich aus Kostengründen) und nutz nur noch das ehem. Wohngebäude zum Ziethenplatz. Immerhin ist der "Klassiker", der stets gepflegte Schaukasten zur Glinkastraße, noch da :D .


    Die Webseite der Botschaft ist übrigens auch klasse, dieses herrliche Lächeln:
    http://www.botschaft-kdvr.de/


    Jedenfalls wird der weiße Plattenbau schon seit einer gefühlten Ewigkeit andersweitig genutzt, vor dem Hostel war da doch schon längere Zeit ein Frauen-Fitness-Studio drin.


    So, jetzt hab ich doch noch einen detaillierten Artikel aus der Berliner Zeitung von 2001 gefunden, demnach wurde die Botschaft 2001 wiedereröffnet:
    http://www.berlinonline.de/ber…0308/none/0013/index.html


    Zurück zur Dreifaltigkeitskirche.: Dass deren Mosaik in den Straßenasphalt reinragt, liegt wohl daran, dass man die Originalposition exakt nachzeichnen wollte. Mit dem Zuparken wird man leben müssen, es sei denn, man pollert diesen Bereich ab...

  • Ich schätze, du meinst diesen Artikel. Ich kannte es eben so, wie auf dem kleinen Bildchen: Sicherhetszaun, dieser Schaukasten und noch ne Fahne glaube ich. Von einem Fitnessstudio habe ich gar nichts mitbekommen. Dabei bin ich immer wieder mal die Mohrenstr. langgefahren, wenn ich zum Schinkelplatz oder Fritzewerder wollte, um den Baufortschritt abzuchecken...Na egal, habe ich wohl die letzten Male gepennt. Vielleciht ist das ja langfristig ein erster Schritt richtung Abriss :D.


    Dass das Mosaik wegen der Lage der Kirche teilw. auf der Straße liegt, ist mir klar. So blöde bin ich nun auch nicht ;).

  • Der Tränenpalast zwischen dem Bahnhof Friedrichstraße und dem neuen Spreedreieck soll nach Plänen der Bundesregierung eine Dauerausstellung mit dem Thema "Teilung und Grenze im Alltag der Deutschen" werden. Es eines der wenigen erhaltenen Gebäude aus der Zeit. Der Vorteil wäre, dass dann das Bahnhofsgebiet wohl besser gegen Vandalismus geschützt würde.


    http://www.berlinonline.de/ber…n/detail_dpa_18766092.php


    Links im Bild:


    (eigenes Bild)

  • Moabit hat einen Baumarkt!

    Bzgl. des Postings #908 in diesem inzwischen geschlossenen Thread:
    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=177168#post177168:


    Als einer der ersten Neubauten auf der in Umgestaltung befindlichen Gewerbefläche an der Quitzowstraße in Moabit hat vorgestern dort ein Hellweg-Baumarkt eröffnet (kurz vor der Einmündung der Quitzowstraße in die Perleberger Str.
    Die Zufahrt erfolgt über eine neue, größtenteils noch nicht fertiggestellte Straße, die zukünftig parallel zur Quitzowstraße entlang der Nordbahngleise führen wird.


    2 Bilder:

  • An Bato: Klar, so ein rot-weißer Blechkasten ist natürlich architektonisch öde. Ich mochte das ursprüngliche Baracken-Sammelsurium mit kleinen Werkstätten und Firmen eigentlich ganz gerne (so wie die traurigen Reste auf dem zweiten Foto).


    Aber ein Baumarkt hat in der Gegend evt. wirklich gefehlt.


    Sonst gibt es ja (westlich neben der Putzlitzbrücke) noch so eine neue große Blechbüchse, in gelb von der Umzugsfirma Tolmien.

  • Ein kleines, hübsches Detail im Stadtbild:


    An der Scharnhorststraße, südlich der neuen Häuser "Am Pankepark" (zwischen Invalidenfriedhof und BND-Baustelle) wird gerade ein großer Tank bemalt - sieht jetzt aus wie ein antiker Rundtempel. Ganz nette Idee: :)


    - -

  • Ein interessantes Interview mit I. Junge-Reyer zum Thema Gestaltungssatzung. Es werden noch mal einige Punkte erläutert.


    Da wir neulich das Thema Staffelgeschosse hatten: "Auch, dass sich künftige Bauherren an der Dachneigung ihrer Nachbarn orientieren sollen, finde sich (...) richtig. Staffelgeschosse haben zwar dazu geführt, dass Investoren zusätzlichen Raum gewonnen haben. Aber dass große Klötze auf dem Dach entstehen, wollen wir nicht mehr."


    Wie schon bei der UpperEastSide gesagt wurde, sind diese Staffelgeschosse ein typisches Merkmal von Investorenarchitektur, bei der es in erster Linie darum geht, das meiste rauszuholen, ohne Rücksicht auf das Umfeld.


    Backstein
    Das ist wirklich eine tolle Lösung, einfach mal einen "Tempel" auf Hinterhof zu stellen.


  • Wie schon bei der UpperEastSide gesagt wurde, sind diese Staffelgeschosse ein typisches Merkmal von Investorenarchitektur, bei der es in erster Linie darum geht, das meiste rauszuholen, ohne Rücksicht auf das Umfeld.



    Heute wieder das Radio laut aufgedreht, bevor der passende Sender eingestellt war?

    Staffelgeschosse interessieren Investoren von hause aus überhaupt nicht! Die würden so weit senkrecht in den Himmel bauen, bis das optimale Baukosten-/Mieteinnahmen-Verhältnis erreicht ist. Erst wenn eine Administration auf Traufhöhen besteht, Wohnanteile in Geschäftshäusern festlegt (stell Dir mal Balkone vor, die auf die obersten Stockwerke begrenzt sind oder Loggien, die aus Satteldächern ragen) und Staffelgeschosse als Kompromiss(!) vorgibt, um zwischen den damals notwendigen Dachformen und den heutigen Möglichkeiten zu vermitteln, kommen diese Dinger auf den Tisch. Die Schuldfrage ist hier daher ziemlich eindeutig. Ein paar geltungssüchtige Polit-Hanseln legen etwas fest, um sich gleichermaßen beim Volk und beim Kapital beliebt zu machen.

    Am Ende stöhnen die Investoren wegen zu vieler Restriktionen und der Bürger poltert genau so wie zuvor. Ich sag's ja, Reglementierungen abschaffen und unqualifiziertes Gequatsche ignorieren. Dann wird das Meckern zwar auch nicht aufhören, aber wenigstens entfallen so die Schuldzuweisungen. Und unter Umständen klingelt's auf die Art sogar in der Kasse.

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    Ich sag's ja, Reglementierungen abschaffen und unqualifiziertes Gequatsche ignorieren.


    Genau; dann würde hier von einigen aber anstatt Gemeckere nur noch verzweifeltes Jammern kommen weil auf deren Schönheitsideal noch weniger Rücksicht genommen würde.


    Das mit dem Kompromiss seh ich genauso und dieser ist m.M. auch ein guter.

  • "Staffelgeschosse interessieren Investoren von hause aus überhaupt nicht! Die würden so weit senkrecht in den Himmel bauen, bis das optimale Baukosten-/Mieteinnahmen-Verhältnis erreicht ist."


    Genau das sage ich doch! So viel Platz wie möglich, ohne Rücksicht auf die Umgebung. Aber man muss ja trotz Traufhöhe jeden mm ausnutzen, also kommen 3 Staffelgeschosse drauf, die das Haus teilw. schon erdrücken.
    Dass ein Investor nicht sagt "Als Investor ist es meine Pflicht, dem Haus ein Staffeldach verpassen zu lassen!" ist mir schon klar.


    Balkone und Loggien in/an/auf Satteldächern gibts doch schon, z.B. das die Hotelplatte am Gendarmenmarkt an der Ecke Charlotten-/Franz. Straße oder ein sanierter Altbau in der Oranienburger Str. ggü. dem Monbijou-Park. Sieht ohne Frage auch komisch aus, wenn das sone Löcher im Dach sind. Aber trotzdem sorgt das restl. zu erkennende Dach für einen einheitlicheren Eindruck.


    Ohne die Vorgaben wär UdL heute vielleicht eine zweite Leipziger Str. Oder wer weiß, wie das Eingangsgebäude der Museumsinsel aussehen könnte.