Aktuelles | Sonstige Meldungen und Projekte

  • Wir sind Weltkulturerbe!

    Heute wurde von der Unesco in Quebec entschieden, dem seit Januar 2006 laufenden Antrag auf Aufnahme der Berliner Siedlungen der Moderne in die Weltkulturerbeliste zu entsprechen!
    Damit besitzt Berlin neben der Berlin-Potsdamer Schlösser- und Parklandschaft und der Museumsinsel eine dritte Weltkulturerbestätte.


    http://www.spiegel.de/kultur/g…aft/0,1518,564417,00.html


    so schlecht können die ollen modernen, über deren neuaufgüsse sich hier ja manche immer so heftig beklagen, wenn irgendein entwurf nich der geheiligten stimmannkollhoffkleihuespatzschkeneoklassik zu entsprechen wagt ja also nicht sein;)
    Haben Berlin immerhin was gebracht, worauf die Berlinische Architektur wohl noch hundert Jahre warten muß:lach:

  • Was haben solche modernen Siedlungen am Stadtrand mit den Neubauten in der Innestadt zu tun? Und es geht dabei ja auch um die damals innovative "soziologische" Seite, nicht nur um die Gestaltung etc., worüber sich manche hier im Zusammenhang mit Patzschke etc. aufregen.

  • Staatsbibliothek UdL

    Nur mal so zur Info, da es mir positiv aufgefallen ist: Nach gefühlten 450 Jahren sind auch die mittlerweile sanierten rückwärtigen Fassaden (zur Universitäts-, Charlotten- und Dorotheenstr.) der Staatsbibliothek von ihren Gerüsten befreit worden.
    Besonders schön zu sehen aus Richtung Westen, wenn man die nach Umzug der US-Botschaft endlich wieder befahrbare Dorotheenstr. entlangkommt.

  • Campus Berlin-Buch


    Wurde dieses Projekt hier schon mal vorgestellt (wenn ja, bitte dorthin verschieben :))? Der biomedizinische Campus Berlin-Buch hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte aus den Überresten der Akademie der Wissenschaften der DDR zu einer der größten Konzentration an biomedizinischer Forschung in Deutschland entwickelt. Berlin-Buch selbst hat eine lange Tradition als Standort für Kliniken und Forschung und Entwicklung. Der Campus selbst wurde über die Jahre kontinuierlich ausgebaut, und mit der Eröffnung des neuen Helios-Klinikums ist die Bedeutung wegen der Verbindung an Forschung und medizinischer Praxis noch gewachsen.


    Es wundert mich, dass der Campus in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so bekannt ist wie z.B. Adlershof, obwohl die internationale Reputation vergleichbar ist. Nun aber Schluß mit der Werbung und noch ein paar Bilder und Links :D.



    Einige interessante Webseiten:


    Webauftritt des Campus Berlin-Buch, man beachte die interaktive Karte


    Homepage des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch


    Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)


    Campus Buch der Charité


    HELIOS Kliniken GmbH


    Berlin-Buch (Wikipedia)



    Google-Karte des MDC


    Karte des Helios-Klinikums (hier noch im Bau)



    Ein paar Bilder... miese Qualität, aber ich hatte keine Zeit für mehr/bessere Aufnahmen.

  • necrokatz :


    Danke für die Bilder. Ich habe schon öfter von Buch gehört, war aber noch nie dort. Die (Erfolgs-)Geschichte erinnert tatsächlich ein wenig an die von Adlershof. Hoffentlich entwickeln sich noch viele andere Forschungscluster in und um Berlin so erfolgreich.

  • Dreifaltigkeitskirche

    In der westlichen Friedrichstadt gab es einst die Dreifaltigkeitskirche (1737), die Ruine wurde nach Kriegsende abgetragen. Sie lag an der heutigen Glinkastraße, zwischen Kronen- und Mohrenstraße etwas östlich der jetzigen, wunderschönen :D Botschaft Nordkoreas. (Siehe Lageplan.)


    Im Zuge der Straßen- und Gehwegarbeiten wurden der Grundriss dieser Kirche (zumindest teilweise) im neuen Gehwegpflaster kenntlich gemacht, so wie es in den 90er Jahren etwas weiter südlich mit dem Grundriss der Bethlehemskirche gemacht wurde.


    (Bilder anklicken zum vergrößern)



    Leider habe ich nur das Bauschild fotografiert, aber die inzwischen weitgehend fertiggestellte Pflasterung entspicht der der Bethlehemskirche. Evt. liefere ich (oder sonst jemand) ein Foto nach.


    Ich persönlich finde es eine gute Idee, solche vergangenen Bauwerke in irgendeiner Form wieder sichtbar zu machen, auch wenn man sie nicht immer rekonstruieren kann.

  • Wie in #29 schonmal erwähnt, geht die Sanierung der rückwärtigen Fassade des Admiralsplasts zur Planckstraße dem Ende entgegen. Jetzt werden die Gerüste entfernt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!


    Weitere Bilder durch Anklicken dieser Miniatur erreichbar:


  • wau, das schaut irgendwie richtig märchenhaft aus. Danke für die Bilder!
    Was wurde denn genau da gemacht? Ich kenne diese Fassade leider erst seit ihrer ersten Erwähnung hier im Thread, hab sie mir auch schon mal extra deswegen angeschaut. Weil ich eben fragen wollte, hier ein paar Vorherbilder. noch [1] [2]

  • Tja, was hat man gemacht...? So ziemlich alles! Die Fassade war von einem einheitlichen Schwarz-Braun-Grau überzogen, sodass man von der jetzigen Farb-, Material- und Formenvielfalt nichts bzw. kaum etwas gesehen hat. Ich hätte wirklich nicht erwartet, was sich da hinter dem Dreck versteckt.Schade nur, dass man die Fenster zugemauert (gelassen ?) hat und auch die Türme nicht wieder hergestellt wurden. Macht beides einen unvollendeten Eindruck :(...

  • Ja, die verputzten Flächen anstelle der einstigen Fenster sind nicht so toll.
    Dennoch bin ich froh, dass die Fassade überhaupt mal restauriert wurde, auch "unvollendet" ist sie ja recht ansehnlich.

  • Noch ein Artikel zur Gestaltungssatzung. Nicht unbedingt was neues, aber vielleicht etwas detaillierter.


    Dass das Schloss eine Antenne und Satellteschüssel bekommt, war meine kleinste Befürchtung ;).