Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Die Fotos zum vorausgegangenen Beitrag. Die Ecke Hohensteiner und Rossittener Straße:


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    Schadstoffsanierung vor dem Abbruch.


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    Hier ist auch der Garagenhof zu sehen:


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    An der östlichen Grundstückgrenze stehen sechs noch recht neue Wohnhäuser, die weitgehend baugleiche, ebenfalls zweigeschossige Zeilenbauten aus den späten 1940er-Jahren ersetzten. Baubeginn war 2011. Hier war allerdings ein privater Projektentwickler tätig (damalige Bautafel).


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    Kleiner Exkurs, weil ganz in der Nähe: Noch Anfang des Jahres stand hier das Käthe-Kollwitz-Haus, 1963 von der städtischen Saalbau als Bürgerhaus errichtet. Nach Umbau wurde es als Kirche der koptisch-orthodoxen St.-Markus-Gemeinde genutzt. An dieser Stelle wird demnächst ein Kirchenneubau entstehen.


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    Bilder: Schmittchen

  • Wohnbauprojekt Oberschelder Weg 8 (Heddernheim)

    Gut drei Jahre nach der Vorstellung des Vorhabens in Beitrag #1.575 war gestern Spatenstich im Stadtteil Heddernheim. Zwischen Ludwig-Reinheimer-Straße und Oberschelder Weg errichten die ABG Frankfurt Holding und das Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke drei Mehrfamilienhäuser mit rund 7900 m² BGF. Es entstehen 71 Mietwohnungen und 180 m² Bürofläche. Unter den drei Gebäuden wird eine Tiefgarage mit 68 Stellplätzen gebaut. Wie im verlinkten Beitrag nachzulesen, war auf dem Areal früher eine Tennisanlage ("Tennishalle Nordwest Riede").


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    Bild: Jochen Müller / © ABG Frankfurt Holding. V.l.n.r.: Julia Schönhals, Niederlassungsleiterin Ten Brinke, Frank Junker, ABG, und Dezernent Marcus Gwechenberger


    Der Entwurf wurde gegenüber der in #1.575 gezeigten Planung komplett verändert. Die Baukörper werden nun gleich groß:


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    Die Fertigstellung ist im dritten Quartal 2027 geplant. So sollen die Neubauten aussehen:


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    Bilder: Ten Brinke Group B.V.

  • Projekt "Wohnen am Steinbacher Hohl" - Neuentwicklung Areal Ex-Personalhochhaus Krankenhaus Nordwest

    Die Wohnbauentwicklung "Wohnen am Steinbacher Hohl" im Stadtteil Praunheim ist fertig gestellt. Das überrascht nicht, denn das letzte Update hier war im Januar 2024. Instone Real Estate übergab das Wohnquartier, drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 153 Wohnungen, einer Kindertagesstätte und einer Tiefgarage, nun an die ABG Frankfurt Holding. Der Großteil der 150 Wohnungen soll an Klinikpersonal und Menschen in medizinischen Berufen vergeben werden (PM).


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    Bild: Alex Habermehl

  • Zuletzt in #1728 im Februar 2025 erwähnt, scheint das Umbauprojekt in der Cronstettenstraße 17 zwischenzeitlich nahezu fertiggestellt.

    Meiner Meinung nach ein behutsamer Umgang mit dem Altbau und ein gelungenes Ergebnis. Den Ansprüchen an "modernes Wohnen" wurde mit größeren Fensterflächen entsprochen, die sich aber durch die Einfassungen mit Naturstein gut in die Fassade mit dem zum Vorzustand (noch bei Google-Maps einsehbar) nahezu unveränderten Erdgeschoss einfügen.20251001-180311.jpg


    Bild von mir.

  • Neubau Studentenwohnheim in Hausen (seit 2024)

    Viel fehlt nicht mehr bis zum Richtfest – Stand des hier vorgestellten und dort aktualisierten Projekts auf dem Areal des Friedrich-Dessauer-Hauses:


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    Bild: Schmittchen

  • Um- und Anbau Nesenstraße 3


    Im Nordend-West wird ein 4-geschossiges Wohngebäude mit zwei Dachgeschossen und einem Untergeschoss aus dem Jahre 1959 saniert und und zur Wohnraumerweiterung angebaut. Die interessante Planung stammt von der Firm #Franken Generalplaner


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    Hier lohnt sich der Blick auf den Vorzustand bei Streetview Google maps und ein Vergleich mit der neuen Planung der Firma Franken Generalplaner Gmbh



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    ©Franken Generalplaner GmbH



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    ©Franken Generalplaner GmbH: Nachbild der Gründerzeitfassade durch dreidimensionale Fräsung



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    ©Franken Generalplaner GmbH: Holzbaukörper im Hofseitigen Anschluss zur Erweiterung der Wohnflächen

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    Die Idee der Fräsung der Vorgänger-Fassade in den Putz finde ich irgendwie witzig, jedenfalls mal etwas anderes. Bin gespannt, ob man das später tatsächlich erkennt, wobei der rechte Nachbar als Referenz sicher hilft. Hat jemand zufällig ein Foto des Vorgängers?

  • In Rüsselsheim hat man die Fassade der alten Synagoge mit dieser Methode wieder sichtbar gemacht. Es ist in Natura nicht sofort ersichtlich, ergibt aber einen netten Aha-Effekt, sobald man ihn erkennt.

  • FR8.2 - zweiter Bauabschnitt Equinix-Rechenzentrum Lärchenstraße 141 (Griesheim) und Vorbereitung FR15

    Zuletzt in Beitrag #1686 im Juli 2024. Der Erweiterungsbau ist inzwischen fertig. Es wird zu 100% mit erneuerbaren Energie betrieben #Equinix FR8


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    Blick in die Lärchenstraße Richtung Süden auf FR8.1


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    Einmündung An der Schellteich/Lärchenstraße mit Blick auf den östlichen Teil von Anbau FR8.2


    Tunnelklick machte in Beitrag #1629 - sorry, Link funktioniert nicht - darauf aufmerksam, dass Erweiterungen anstehen, siehe auch Beitrag #1630. Die Lagerhallen des Baustoffshändlers sind inzwischen abgerissen und die Vorbereitungen für ein weiteres Rechenzentrum FR15 der Firma Equinix haben begonnen. Hinzu kommen lt. Bauschild noch ein Gebäude mit Büro-, Lager- und Parkhausnutzung mit Verbindungsbrücke und 30 Stellplätzen

    Baustellenseitig war zu erfahren, dass vermutlich im Laufe des Februars 2026 Baubeginn ist.


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    Blick auf die Anschlussstelle des neuen Rechenhzentrums, dann vermutl. Lärchenstraße 139


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    Blick nach Norden mit einer "Kollektion" von Kränen


  • Industriehof: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben lässt Wohnquartier mit 160 Wohnungen errichten

    Um das Projekt an der Rossittener und der Lötzener Straße ging es zuletzt in #1.760 (Fotos im folgenden Beitrag). Zwischenzeitlich hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben einen Planungsauftrag vergeben. Beauftragt wurde das Frankfurter Büro Raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung.


    Errichtet werden acht viergeschossige Mehrfamilienhäuser in Holzmodulbauweise (FNP). Insgesamt sollen 160 Wohnungen mit einem bis vier Zimmern mit Flächen zwischen 38 und 78 m² entstehen. Gebaut wird mit hohem Vorfertigungsgrad im KfW-40-Energieeffizienzstandard.


    Eine Baugenehmigung gibt es noch nicht. Mit einer Erteilung wird im Spätsommer 2026 gerechnet, anschließend soll der Neubau beginnen. Die Fertigstellung wird Anfang 2028 erwartet.


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    Grafiken: Raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung / Rendertaxi

  • Projekt "Wohnen am Steinbacher Hohl" - Neuentwicklung Areal Ex-Personalhochhaus Krankenhaus Nordwest

    Zuerst in Beitrag #1521 im März 2022 und zuletzt in Beitrag #1763 von Schmittchen. Kam dort kürzlich vorbei, deshalb hier 3 aktuelle Bilder. Empfinde das als deutliche Verbesserung zum vorher dort stehenden Personalhochhaus.


    Steinbacher Hohl, frontaler Blick nach Osten, rechts anschließend das Parkhaus


    Blick entlang des Steinbaher Hohl Richtung Nordosten


    Blick in den Hof

  • Lersnerstraße 5

    Zuletzt in Beitrag #1732 anläßlich des Abrisses im März 2025. Inzwischen hat das private BVH seine Endhöhe erreicht und die ersten Fenster sind eingebaut. Dem online-Bauschild kann man entnehmen, dass hier ein Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten entsteht. Überrascht war ich, als ich den Architekten nachschlug. Es handelt sich um Dipl. Ing. A. Krück vom Architektenkontor Faller und Krück. Bekannte Projekte dieses Büros sind das Kreisler am Baseler Platz und den Umbau des Hotel Hohenzollern am Bahnhof.



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    Lersnerstraße 5


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    Bemerkenswert hier ein Dachstuhl und ein Mauerwerk (Kalksandstein?)

  • Auf die Wände wird noch ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) befestigt, sodass das Mauerwerk mit (hoffentlich) schönen Verputz kaschiert wird (zu erkennen an den vorstehenden Fenstern mit Rolladenkästen).


    Das Dach wird aus Kostengründen nicht zum Mansarddach, da sonst ein Aufzug nötig wäre.


    Kann dann weg.

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  • Oeder Weg 74 - 78 (zueltzt im Beitrag #1754)

    Hier wird seit einigen Wochen gearbeitet. Aktuell ist bereits die Dämmung entfernt. Auf der Rückseite wurde ein Garagenbau abgerissen und dort Container aufgestellt.


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    (eigenes Foto)

  • ^ Oeder Weg 74-78 / Hermannstraße 42a/b,46(a) / Adlerflychtstraße 35-41

    Noch einmal der Verweis auf den Infobeitrag von Sommer 2025. Bekanntlich übernahm die Abrdn Investments Deutschland AG (zuvor Aberdeen * GmbH/AG mit wechselnden Namensteilen für das Sternchen *) die Immobilie von der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Zum Komplex gehören nicht nur die im Abbruch befindlichen Hausnummern 74, 76 und 78 am Oederweg, sondern auch die Adlerflychtstraße 35 bis 41 sowie die Hermannstraße 42a, 42b, 46 und 46a. Oeder Weg 80 hätte ich zum Ensemble dazugerechnet, wurde allerdings in einer Beschlussvorlage des Ortsbeirats von Juni 2025 (kurz vor dem Verkauf an abrdn) nicht erwähnt.


    Vom 1950er-Jahre-Riegel Oeder Weg 74-78 mit drei separaten Erschließungen war vorgestern nur noch die 78 übrig:


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    Links im Bild die Nummer 80, auf deren oberstem Balkon sich ein Bewohner tanzend schon über die bevorstehende freie Aussicht freut. Mit angeknabbertem Dachstuhl der 78:


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    Übersicht mit der Hermannstraße 46(a) und 42a/b rechts im Bild sowie weiteren Teilen an der Adlerflychtstraße im Hintergrund:


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    Bilder: epizentrum


    Bekannterweise sollen am Oeder Weg nun 34 Wohnungen entstehen. Die 31 des Bestandes standen seit 2018 leer. Ein Bauschild war online nicht zu finden, vor Ort schaue ich demnächst nach.

  • ^ Die Obergeschosse auch von der Hausnummer 78 sind nun Geschichte; das Erdgeschoss muss über die gesamte Länge noch abgetragen werden:


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    Bild: epizentrum


    Weiteres Foto hier. Auch gestern fand ich vor Ort kein Bauschild. Dafür klebte ein Infozettel mit Telefonnummer und Website-Adresse an den Containern. Auf letzterer stehen einige Informationen zu den Maßnahmen und zum Zeitplan:

    • Abbruch bis März 2026
    • Ab Frühjahr 2026: Neubau beginnend mit "Fundament und Tragstruktur". (Anscheinend soll also auch der Bestandskeller abgetragen werden.)
    • Bis Herbst 2026 soll der Rohbau stehen
    • Bis Herbst 2027: Abschluss der Bauarbeiten
    • Bis Ende 2027: Fertigstellung und schrittweiser Bezug der Wohnungen

    Am Neubau soll es barrierefreie Zugänge, Grünanlagen und Fahrradabstellplätze geben. Und: "Die Bauweise wird energieeffizient ausgeführt, und Materialien aus dem Rückbau werden – wo immer möglich – wiederverwendet oder recycelt, um Ressourcen zu schonen und die CO₂-Bilanz zu verbessern."

  • Keine Tiefgarage? In der Gegend braucht man ja nicht unbedingt ein Auto, es werden aber fast alle eins haben und sich dann beschweren das die Stadt nicht ausreichend Parkplätze bereitstellt.