"Nidda Höfe" (Alt Eschersheim 2a, 2b, 2c)
Über ein Jahr später befindet man sich hier nun auf der Zielgeraden. Viel Bauvolumen auf wenig Raum.


"Nidda Höfe" (Alt Eschersheim 2a, 2b, 2c)
Über ein Jahr später befindet man sich hier nun auf der Zielgeraden. Viel Bauvolumen auf wenig Raum.


Das "Unikat" / "Bethmanns am Park" befindet sich endlich auf der Zielgeraden. Die Fassade ist vervollständigt, der Bauzaun abgebaut, der Geh- und der Radweg können bald wieder freigegeben werden. Das letzte Update zu dem Projekt stammt von Anfang September (#1699). Insgesamt ergibt die ergänzte Bebauung entlang der Friedberger Landstraße im Rahmen der Möglichkeiten ein durchaus stimmiges Bild, und es scheint, die Farbgebung der beiden Neubauten orientiere sich an den großformatigen Fassadengemälden der Nachbarn:

Von Süden dominiert der Unikat-Turm:

Von Vorne wirkt das Metalldach - wegen eines Kupfer-Finish? - grünlich:

Ein gelungener Kunstgriff ist die doppelgeschossig hochgezogene Gestalt der beiden Eingangstüren, die entsprechend elegant schmal wirken. In Wirklichkeit handelt es sich um Türen normaler Höhe, deren Erscheinung (Glasrahmen und Türblatt) nach oben mehr als verdoppelt wird:

Weniger gelungen ist die Montage der Faserzement-Platten. Nachts werden bei der gewählten Eingangsbeleuchtung die Ungenauigkeiten deutlich sichtbar, was zusammen mit den vielen Nietenköpfen unschön ausschaut:

Bilder: epizentrum
Generell gibt es ansprechendere Fassadenmaterialien. Wenn es denn diese Platten sein sollen, gibt es originellere Gestaltungsmöglichkeiten, wie die Referenzseite eines Herstellers zeigt.
Von der Farbwahl des Unikats abgesehen finde ich die EG Zone völlig misslungen: glatte abweisende Wände, unproportioniert schmale Eingangsbereiche, die EG-Öffnungen (Fenster) - viel zu wenige - fügen sich nicht ins Fassadenraster. Das Gebäude will mit seiner Umgebung offenkundig nicht in Beziehung treten, sich abschotten, abweisen, dazu passt, es ist so hässlich, dass man es gar nicht anschauen will. Wer war noch mal der Architekt?
In die Garage passen dann solche Autos: klick
Stalburg bleibt erhalten und wird umgebaut
Um die Gaststätte und das Theater an der Glauburgstraße, Nordend, gab es reichlich Aufregung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Liegenschaft vor einigen Jahren. Ein Abbruch der traditionsreichen Gebäude und der Neubau von Wohnhäusern auf dem Grundstück schien mehr zu sein als nur ein Gerücht.
Vor diesem Hintergrund liest man heute Erstaunliches in der Frankfurter Rundschau. Geplant sei ein Umbau des Bestands, der überdies im Plan liege. Angestrebt werde eine Zurückversetzung der Gebäude in die Ursprungsform aus dem 18. Jahrhundert.
Das Wohnbauprojekt Berger Straße 88 auf der anderen Straßenseite hat seine Endhöhe erreicht. Und die ist beträchtlich, habe ich so nicht erwartet
Seit dem letzten Update im Februar hat sich doch so einiges getan. Lediglich die EG-Zone muss noch fertiggestellt werden.
Bilder von heute:



Die Präsenz der Fallrohre gefällt vermutlich nicht jedem:


^ Drei Monate später ist das Erdgeschoss so gut wie fertiggestellt und vor allem ist der Bauzaun entfernt. Zeit für ein Update, zumal dieser Neubau diesem Bereich der Berger Straße guttut, auch wenn er insgesamt niedriger hätte ausfallen können:

Ein Rundgang, angefangen mit dem Blick von Süden die Berger Straße hinauf. Rechts schließt sich das Nachkriegsgebäude an, das im Rahmen des Projektes ebenfalls saniert wurde und im Hochparterre das wiedereröffnete Lokal "Mirador" beherbergt:

Ladenfläche im Erdgeschoss:

Weitere Gewerbefläche:

Die Füßchen:

Bug und Durchsicht den Musikantenweg hinunter:

Bilder: epizentrum
Es wird spannend: Der Neubau Spener-/Mechtildstraße, mit Fotos ausführlich oben #1.711 und #1.713 ff., entspricht nicht der Baugenehmigung. Derzeit befindet sich die Stadt laut FR in einem Widerspruchsverfahren mit dem Eigentümer. Die Bauaufsicht hält sich deswegen bedeckt.
Die Grünen im zuständigen Ortsbeirat 9 bitten den Magistrat um Auskunft und wünschen, eine nachträgliche Baugenehmigung zu versagen (Antrag). Die CDU ist der Ansicht, dass ein Mansarddach hätte errichtet werden müssen. Der Bauherr habe einen Änderungsantrag gestellt, der aber abgelehnt worden sei. Die CDU fragt, warum die Bauaufsicht nicht eingeschritten sei. Seinem Antrag hat der CDU-Ortsbeirat Fotos angefügt (links 11.2024, rechts 2019):

Bilder: CDU im Ortsbeirat 9 / privat
Am kommenden Donnerstag steht die Sache auf der Tagesordnung der Ortsbeiratssitzung im Gemeindesaal Kirchhainer Straße 2 (TOP 19 und 20).
In der Cronstettenstraße (Hausnummer 17) wurde seit einiger Zeit ein Altbau entkernt. So weit so unspektakulär.
Nun aber klafft ein großes Loch in der Fassade:

Zoom:

Ich bin gespannt, was hier möglich/erlaubt/geplant ist. Auf der Webseite des Bauunternehmens lassen sich unter "aktuelle Projekte" keine Einträge finden. Ich lasse Updates folgen...
^ Das Bauschild in online verfügbar (Bauschild online) und auskunftsfreudig:
Über ein Jahr später befindet man sich hier nun auf der Zielgeraden. Viel Bauvolumen auf wenig Raum.
Nidde Höfe, ein Foto von heute. Das BV nähert sich äußerlich der Fertigstellung.

Der Vollständigkeit halber noch einmal eine Totale auf das Neubauprojekt "Unikat" - jetzt mit Sonne und ohne Bauzäune:

Bild: epizentrum
Im Februar ließ sich der Abriss eines Wohnhauses an der Lersnerstraße 5 beobachten, hier noch einmal vor dem Abriss zu sehen auf Google Streetview.
Ein Bauschild war weder vor Ort noch online zu finden. Mal schau'n ob und wie es hier weitergeht.

Beim Abriss

Bildvom 9.3.25

zu #1.741, Friedberger Landstraße 30-32
Leute, es ist mal wieder Zeit zum Meckern! 😄
Dieses Projekt gehört für mich zweifellos zu den top misslungensten Bauvorhaben Frankfurts der letzten Jahre. Der Architekt schien hier überhaupt keinerlei Vision zu haben: Mal ein Turm mit Flachdach, mal ein modernistisches Walmdach – als hätte er sich nicht entscheiden können. Dazu kommt das Chaos der unregelmässig platzierten Fenster, das ausdruckslose, monotone Erdgeschoss, das dann plötzlich in Weiß gehalten ist – ein seltsamer Kontrast zur ansonsten fast schwarzen Fassade. Man könnte fast meinen, die Stadt habe interveniert und gesagt: „Oben kannst du alles dunkel machen, aber unten muss es zumindest hell sein, sonst wird es zu düster.“
Besonders befremdlich ist das Gebäude am Ende des Ensembles, das – soweit ich mich erinnere – ebenfalls dazugehört. Es wirkt, als hätte der Architekt seine düstere Dystopie mit einer farbenfrohen Explosion entschuldigen wollen – oder vielleicht wurde er dazu gezwungen? Doch anstatt einen gelungenen Kontrast zu setzen, wirkt die Farbgebung so kitschig, dass das Gebäude billig erscheint. Die Materialauswahl verstärkt diesen Eindruck: Alles wirkt, als wäre es aus Plastik bzw. Lego gefertigt.
Hier sind wirklich so viele schlechte Merkmale der modernistischen Architektur vertreten. Ich sehe nur Chaos. Es fehlen einem fast die Worte. Ein bedauerlicher Verlust für die Stadt – gerade an dieser prominenten Stelle, direkt am Übergang von der Innenstadt ins Nordend. Links im Bild erkennt man eine harmonische, einladende meschenfreundliche Architektur, von der man sich mehr wünschen würde (hell, natürliche Materialien, sanfte Farben etc.). Rechts hingegen breitet sich eine höchst fragwürdige dystere Komposition aus. Aber keine Sorge, modernistische Architektur ist nicht nachhaltig (+ war nie und wird nie). Spätestens in fünf Jahren wird fast jeder verstanden haben, wie schlecht sie tatsächlich ist, und spätestens in 15 Jahren wird der nächste Investor kommen müssen, um die Bauten zu korrigieren (hoffentlich dann nach den prinzipien der klassischen Architektur!).
^
Leider trügt dich deine Erinnerung bezüglich des Gebäudes am Ende des Ensembles. Nachzulesen in Beitrag #1.143 von Schmittchen handelt es sich um ein generationsübergreifendes Wohnprojekt mit der Wohnbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG.
Und worauf gründet sich dein Verdacht, der Architekt wurde zu der von ihm gewählten Farbgebung gezwungen? Gezwungen von wem?
Auch würde ich bei solch lautstarker Empörung doch ein wenig mehr Bemühen um konkretere Benennung der von dir bemängelten "schlechten Merkmale der modernistischen Architektur" erwarten. Eine sinnvolle Diskussion über die von dir behauptete Nicht-Nachhaltigkeit ist nach einer solch schlagworthaften Verdammung einfach nicht möglich. Woher dann aber das Verständnis von "fast jedem" und der von dir prophezeite erleuchtete Investor kommen soll erschließt sich mir daher nicht.
Beim BV am Weißen Stein (zuletzt hier) werden schon langsam die Gerüste abgebaut. Das Ergebnis ist etwas ernüchternd bzw mindestens gewöhnungsbedürftig. Die Farben wirken wesentlich kräftiger als erwartet, so dass der Kontrast zwischen dem Blau und dem rötlichen Klinkerriemchen sehr stark ausfällt.



Nächstes Mal steuere ich noch ein paar Fotos von der Rückseite bei. So ohne Riemchen und mit billig aussehenden weißen Balkongeländern und Fensterrahmen wirkt diese sehr kalt und abweisend.
An obiger Merianplatz-Ecke war das Erdgeschoss lange Zeit kein Lichtblick - sowohl von der Nutzung als auch von der Optik. Siehe bspw. Street View. Beim Gebäude handelt sich um einen durchaus repräsentativen Gründerzeitler mit ockerfarbener Backsteinfassade mit Schmuckelementen aus hellem Sandstein und aus Eisen. Die Fenster ab dem 2. OG gehen auf einen flüchtigen Blick gerade noch als nahe an der bauzeitlichen Fassung durch - zumindestens, wenn keine Rolläden heruntergelassen sind. Im 1. OG hat man sich nicht einmal mehr die Mühe gegeben, beim Tausch gegen moderne Fenster die alte Teilung nachzubilden, und bei der Sanierung des Erdgeschosses schien in den letzten Jahrzehnten die restliche Gestaltung des Gebäudes völlig in Vergessenheit geraten zu sein. Genutzt wurde der untere Teil zuletzt von einem tipico-Wettbüro, bis es letztes Jahr auszog, um einem Café namens "Zoomserie" Platz zu machen.
Dazwischen wurden die Flächen saniert und die Fassade erneuert. Hoffnung keimte auf, nachdem die - damals wohl gutgemeinten Kalksandsteinplatten - entfernt waren. Das Ergebnis der Umgestaltung war dann allerdings ernüchternd. Wieder gutgemeinte backsteinartig gestaltete Riemchen deuten zwar einen Vorzustand an, aber weder das Material noch die restliche Gestaltung werden dem Anspruch an eine Annäherung an einen bauzeitlichen Zustand gerecht. Zur Dokumentation zunächst die Vorderseite des Hauses komplett:

EG und 1. OG:

Die Riemchen:

Bilder: epizentrum
Allein der Anblick des braunen Blechwulstes und des zugemauerten Eckfensters lässt mich verzweifeln.
Das Bürohaus Querstraße 8-10 gegenüber vom Parkhaus Turmcenter wurde 1990 fertig gestellt (SV). Die für die Nutzung durch mehrere Mieter konzipierte Immobilie bietet 8.000 m² Nutzfläche. Nun wurde das Bürohaus verkauft (Q). Verkäufer war die französische Amundi S.A. Die neuen Besitzer, Dunman Capital Partners und Tikehau Capital, planen den Umbau des Gebäudes samt Umnutzung für gewerbliches Wohnen. Geplant sind 170 Einheiten, die teilweise als Hotel, teilweise als Serviced Apartments betrieben werden sollen. Der Umbau soll im kommenden Jahr beginnen, nach Auszug der letzten beiden Mieter. Mit der Planung sind die Architekten Graf + Graf aus Montabaur beauftragt. Der Projektname lautet "The Q Frankfurt".
Einen vorläufigen Entwurf für den Umbau gibt es bereits:

Bild: Dunman Capital Partners / Tikehau Capital / Architekten Graf + Graf
Bestand - die Existenz eines rückwärtigen Flügels dürfte weitgehend unbekannt sein.

Bild: Google
Schwälmer Straße 24-28, Kurfürstenplatz | Neubau Feuer- und Rettungswache mit Betriebshof (update)
Vorgestellt von Schmittchen in Beitrag #1605 im Oktober 2022. Im April diesen Jahres zeigte uns tunnelklick in Beitrag #1687 den Baubeginn mit Link zum Projekt an. Von nun an ging es schnell voran. Der Rohbau ist inzwischen erstellt und die Fenster in der ersten Etage sind eingebaut.

Blick Richtung Nordwesten - Schlossstraße

Eckansicht Schwälmerstraße Kurfürstenplatz

Einfahrt Kurfürstenplatz
Baustand von Mitte April 2025

BV am Weißen Stein, mittlerweile auch ohne Gerüste und der Gehweg ist auch fast durchgängig wieder passierbar:






