Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Projekt "Wohnen am Steinbacher Hohl" - Neuentwicklung Areal Ex-Personalhochhaus Krankenhaus Nordwest (Praunheim)

    Das im vergangenen Juni in diesem Beitrag vorgestellte Projekt dürfte kurz vor dem Start stehen. Sämtliche Bäume auf dem Areal wurden gefällt, kürzlich, denn die Schnittstellen sind noch frisch. Zum nachfolgenden Bauvorhaben konnte ich nicht viel Neues finden: Einen Bauantrag haben Dirschl Federle Architekten am 22. Dezember 2021 eingereicht. Geplant sind 153 Wohnungen und ein sechszügiger Kindergarten. Ein Planungsbüro hat diese Mini-Grafik online. Schließlich hat sich der Lageplan gegenüber dem im verlinkten Beitrag gezeigten leicht verändert.



    steinbacherhohlplan1pj5h.jpg
    Grafik: Dirschl Federle Architekten / Instone Real Estate


    Eine kleine Bilddokumentation des seit langem überwiegend leer stehenden Baukomplexes.


    5037_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg


    5038_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg



    5051_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg


    Das zwölfgeschossige Hochhaus wurde 1966 nach einem Entwurf des Frankfurter Architekten Helmuth Hartwig gebaut. Es war Teil der Agnes-Karll-Schule, einer Fortbildungsstätte für Pflegekräfte. Die Schule gehörte zur "Stiftung Hospital zum Heiligen Geist", ebenso wie das nahegelegene Krankenhaus Nordwest.


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5039_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5040_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5041_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5042_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5043_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5044_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5045_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5046_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5047_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5048_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5049_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5050_wohnen_am_steinbacher_hohl.jpg

    Alle Bilder: Schmittchen

  • Mühlgasse 11 (letzter Beitrag #1480)


    Das Bockenheimer "Garagenhaus" (hans.maulwurf) strebt, wenn auch langsam, der Fertigstellung entgegen.


    Das Grundstück ist extrem klein, es endet an der fensterlosen Rückwand des Gebäudes, an die sich der Garten eines Nachbarhauses anschließt.


    muehlgasse-202003.jpg

    Foto von mir

  • Projektentwicklung Marschnerstraße 3-5 (Nordend)

    Meixner Schlüter Wendt haben die in Beitrag #1.502 ff. vorgestellten und nachfolgend diskutierten Pläne für den Neubau überarbeitet. Augenfällig ist vor allem der Farbwechsel von Leberwurst zu - nun ja - Teewurst. Ein paar Details haben sich auch geändert. Die unpassenden Dimensionen des Baukörpers und die seltsam klobig-schiefen Formen sind allerdings geblieben. Die äußerst unvorteilhaften Sichtbetonflächen zur Eckenheimer Landstraße wurden auf der folgenden Visualisierung (frühere Version darunter als Thumb) kurzerhand mit einem Baum kaschiert. So läuft's Business.


    marschnerstrasse_3-5_version_3.2022.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/marschnerstrasse_3-5.jpg

    Bilder: Max Baum Immobilien / Meixner Schlüter Wendt


    Das Projekt wurde kürzlich im Ortsbeirat vorgestellt. Die Grünen und die CDU bekundeten bei dieser Veranstaltung ihre Zustimmung, schreibt die FAZ heute in der Druckausgabe. Die Ortsbeirätin Guder von den Grünen sagte etwa, sie habe einen "sehr positiven Eindruck".

  • Wenn ich das in der FAZ richtig verstehe, geht mit dem Farbwechsel in - nennen wir es freundlich terracotta statt Teewurst - eine Wandlung einher von "schockiert vom grauen Koloss" in "beruhigt" mit einem "sehr positiven Eindruck". Zumindest bei den zitierten Grünen. Geholfen hat sicherlich auch die veränderte Perspektive der Visualisierung von einem erhöhten Standpunkt (was den Klotz weniger wuchtig erscheinen lässt) sowie üppiges Grün. Abgewinnen kann ich diesem Baukörper allerdings immer noch wenig. Dafür müsste man seine Form ändern ("weniger ist mehr"). Die zitierte Äußerung "potthässlich und viel zu wuchtig" von Manfred Zieran (Ökolinx) hat somit auch noch ihre Berechtigung - finde ich.

  • Man hat ja den "Hochpunkt" ganz links und die steile Fläche in der Mitte oben noch abgeschrägt, die Dachfenster in der Schräge rechts in Loggien umgeplant, die Löcher in der Schräge in Gauben umgestaltet, die Balkons verbreitert und weitere Fenster dazu. Überhaupt wurden mehr aufgesetzte Dachfenster geplant.

    Hübsch ist anders, aber konventioneller und angepasster findet offenbar Freunde.

  • ^.^ Jetzt müsste nur noch jemand dem Architekten/Bauherren erklären dass es vorteilhaft wäre wenn das Dach und die Fassade voneinander farblich getrennt werden. Dann würde das seltsam aussehende Ensemle mindestens weniger klobig wirken.

  • ^^^ Was die Farbgestaltung betrifft, so scheint es dabei sich sowieso um eine Art "Serviervorschlag" zu handeln. Die heute in der FR vorgestellte Variante tendiert flächendeckend zu Griesbrei.

  • Wohnbauprojekt "VIDO", Ludwig-Landmann-Straße 389 (Bockenheim)

    Das letzte Update war im November. Inzwischen sind die Häuser 9 bis 12 (Lageplan) von außen fertig. Haus 11 im Bildervordergrund:


    5068_projekt_vido.jpg


    Haus 12, Ostseite:


    5069_projekt_vido.jpg


    Mit den Häusern 1 bis 8 dauert es noch.


    5070_projekt_vido.jpg
    Bilder: Schmittchen

  • Bockenheim Updates

    Ein Beitrag, drei kleinere Projekte in Bockenheim. Der Abbruch des klassizistischen Gebäudes Leipziger Straße 68 aus dem Jahr 1828 verursachte viel Aufsehen, auch diesem Forum. Seit dem Abschluss des Rückbaus im Herbst 2019 ist hier eine Brache. Vor ein paar Wochen wurde eine Baustelle eingerichtet. Ein Blick über den Bretterzaun zeigt allerdings Bauarbeiten am rechten Nachbarhaus, der Leipziger Straße 66. Foto und Bauschild (Name der privaten Bauherrin der Diskretion wegen verpixelt).


    5077_bockenheim_updates.jpg


    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5078_bockenheim_updates.jpg


    ***


    Nahe der Ecke Friesengasse und Fröbelstraße wurde ein kleineres dreigeschossiges Wohnhaus abgerissen, die Fröbelstraße 2a. Dessen Fläche und teilweise auch eine vorhandene Baulücke werden zur Zeit bebaut. Dem auch online verfügbaren Bauschild nach wird ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen errichtet. Das Eckhaus selbst wird auch umgebaut, der Bauherr ist derselbe. Hier geht es um Rückbau und Wiedererrichten eines Dachgeschosses in geänderter Form und Herstellen einer Wohneinheit in einem Wohn- und Geschäftshaus. So sah es früher aus und so jetzt:


    5079_bockenheim_updates.jpg


    ***


    Ein Dauerprojekt ist die Kleine Seestraße 7. Seit Anfang 2018 wird hier gebaut (#1.180 / #1.214 / #1.241 / #1.308 / #1.384 ). Besonders ärgerlich war die für ein kleines Bauvorhaben sehr lange Dauer, weil die Straße die ganze Zeit über gesperrt war. Jetzt ist die Fahrbahn wieder frei - und das Haus immer noch nicht fertig. Hat sich das Warten gelohnt?


    5080_bockenheim_updates.jpg


    Nein. Architektur ist nicht alles, was nicht umfällt, wie es O. M. Ungers einmal wunderbar treffend formulierte. Auch nebenan wird gebaut, es müsste die Kleine Seestraße 5 sein. Zur Straße hat das Haus jetzt ein Vollgeschoss mehr als zuvor.


    5081_bockenheim_updates.jpg

    Bilder: Schmittchen

  • Kleine Seestraße 7 Rückseite

    in diesem Fall kann ein Blick vom rückwärtigen Spielplatz dem Objekt vielleicht doch noch etwas Charme abgewinnen ;)


    ">

  • Bockenheim, Mühlgasse 11


    Ich gebe es offen zu, hier habe ich mich getäuscht, so sehr man sich auch nur täuschen kann, und behaupte nun einfach mal das Gegenteil: ein schickes Häusle wird das, optimal in die Umgebung eingefügt. Der Blick von schräg oben:


    9e129378-8c91-4d3c-aplk4k.jpeg

  • Areal Hochbunker Glauburgplatz | Abriß

    Serendip hatte im vergangenen September letztmalig berichtet. Mittlerweile ist das gesamte Areal mit einer mehreren Meter hohen Schutzwand eingefriedet und vom ehemaligen Gebäudekomplex ist nichts mehr zu sehen da aktuell das 1. OG bzw. EG rückgebaut wird. Kurz zusammengefasst: Wie sie sehen, sehen sie nichts! 😉

    07d61258-1d3a-4af8-amsjd1.jpeg


    ac740209-919c-48fd-9b6j4f.jpeg

    Bilder: main1a

  • Projekt "at TOWN" - Umbau Elbinger Straße 15 (Bockenheim)

    zuletzt Anfang des Jahres in den Beiträgen ##1492 und #1493. Ganz fertig ist die Fassadenumgestaltung noch nicht, da wurde auch über Ostern mit Hochdruck dran gearbeitet. Inzwischen ist die Fassade aber schon großflächig mittels verschiedenfarbiger Folien der Firma Renolit auf den neuesten Stand gebracht.


    dsc00481bzojiw.jpg



    dsc00478bf1kqt.jpg



    dsc00489brfk8h.jpg

  • ^ Krass, einfach Folie drüber und fertig ist die neue Fassade! Über die Haltbarkeit dieser Folien und deren Diffusionsoffenheit kann man nur spekulieren. Schon vor vielen Jahren war die Firma "d-c-fix" bekannt für ihre Folien zum Überkleben von Schrankflächen, aber dass nun ganze Häuser überklebt werden, ist außergewöhnlich.

    2 Mal editiert, zuletzt von Beggi ()

  • ^ Diffussionsoffen ist die PVC-Folie sehr wahrscheinlich nicht. Soweit ich das auf Serendips Bilder im Beitrag #1493 richtig interpretiere sind die Fassadenplatten, auf denen die selbstklebende Folie aufgezogen wurde, aus (Aluminium-)Metall und diese sind es nicht. Zumindest wurde das Fassadenmaterial wiederbenutzt und spart aktuell gegenüber ihrem Recycling Strom oder Gas aus fossilen Quellen (Spekulation). Sollten sie in 10 oder 20 Jahren zum Recycling demontiert werden ist zu hoffen das wir in D bei der Energiewende soweit sind das auch bei solchen Prozessen Strom aus 100 % erneuerbaren Quellen genutzt wird.


    Der Hersteller schließt die Benutzung in tropischen und subtropischen Breiten wg. erhöhter UV-Bestrahlung aus um ein überdurchschnittliches Ausbleichen zu verhindern. Bin gespannt wie lang die Folie der hiesigen UV-Bestrahlung standhält bis sie unansehnlich wird.

    Einmal editiert, zuletzt von main1a ()

  • Weitere Informationen zu der Folie finden sich auf der Webseite des Produktes hier. Dort wird angegeben, dass die Folie mindestens 10 Jahre witterungsstabil sei.

  • Baugebiet an der Sandelmühle

    Kurzes Update hierzu, da ich heute in der Gegend war. Die Straßen scheinen so weit fertig zu sein. Müsste wahrscheinlich demnächst los gehen.

    20220428_165512bck5f.jpg

    Quelle: Thomas_N