Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Update: 1. Noventi Froschhäuser/Ahornstraße und 2. Neubau Grün- und Sportflächen Ahornstraße im Rahmen des Programmes Stadtumbau Griesheim Mitte Stadtplanungsamt

    ">Stadtplanungsamt


    Zu 1: Vorgestellt in Beitrag #1268 von Schmittchen und zuletzt vor etwa drei Monaten in Beitrag #1357


    Nahezu fertiggestellt ist das auf dem Rendering rechts unten zu sehende Gebäude. Für die dahinterliegende Reihe ist bisher nur die Unterkellerung erfolgt. Mit dem nun vis a vis begonnenen Neubau von Grün und Sportflächen und dem langfristig zu verwirklichenden Schulzentrum auf dem ehemaligen FC Motor Village Gelände (siehe Beitrag #1292), kann das ein ganz attraktiver Standort für junge Familien werden.


    dsc07628h8k3p.jpg">

    Blick auf die Hintere Front in Richtung Südosten

    dsc07635binkvf.jpg">

    Gesehen aus der Ahornstraße



    dsc07630zkkog.jpg">

  • Umbauprojekt Elbinger Straße 15 (Bockenheim)

    Sie waren schon zahlreicher, aber es gibt sie noch, die Umwandlungsprojekte von Gewerbe- in Wohnnutzung. Eines ist derzeit im Bockenheimer Wohn- und Gewerbequartier "Industriehof" in Bau. Durch eine kurze Meldung auf der Website des Entwicklers, der in Frankfurt gut bekannten GeRo Real Estate AG, habe ich davon erfahren. Gegenstand ist die Elbinger Straße 15, ein in unmittelbarer Nähe der Lateral Towers (ehemals "Neue Börse") gelegenes Gewerbegebäude mit drei Geschossen (Foto und Street View). Nordöstlich ist dem Luftbild zufolge ein größeres Parkhaus angebaut.


    Zum Status des Projekts schrieb GeRo Real Estate im vergangenen November, die Entkernung des Bestands sei fertig gestellt und der Ausbau habe begonnen. Die Fertigstellung sei im dritten Quartal 2021 geplant.


    Dem auch online verfügbaren Bauschild zufolge umfasst das Vorhaben eine Nutzungsänderung von einem Bürogebäude in ein Mehrfamilienhaus mit 47 Wohnungen. Der Entwurf ist von GHP Architekten, Oberursel. Näheres konnte ich auch mit diesen Informationen nicht herausfinden.

  • Kommt die neue Fassade noch, oder bleibt das wie gehabt? Ist eine neue Dämmung drauf gekommen, kommen evtl. noch Balkon dran oder ist das neue Wohnen im Bürogebäude jetzt angesagt? Was hat der Architekt gemacht? Ist jemand da, der mich aufklärt (also über das Objekt) ?

  • Update Kleine Seestraße vorgestellt in Schmittchens Beitrag #1254 im April 2019 und zuletzt in Beitrag #1311 im März 2020


    ">

    Das hat dann doch noch ein Jahr gedauert, bis der Putz aufgetragen wurde

  • Friedberger Landstraße 28-34

    Vor 3,5 Jahren in #1.146 angekündigt, tut sich nun endlich etwas auf der langjährigen Brache an der unteren Friedberger Landstraße. Bis spät in den Herbst hinein stand noch eine Pop-Up-Bude mit kulinarischen Köstlichkeiten auf der ehemaligen Parkplatzfläche, jetzt ist alles geräumt, abgesperrt und auch schon vermessen:


    EPI_85C8242C1.jpg


    Der ganze Streifen mit ein wenig Kontext bis zur Gauß- bzw. Rotteckstraße hoch:


    EPI_85C8240C1.jpg

    Bilder: epizentrum


    Tätig sind Weimer Bau aus Lahnau (Website) sowie Kirchner Spezialtiefbau (Website). Die Bushaltestelle an der Stelle ist seit gestern ein Stück die Straße hochgezogen. Vom Gemeinschaftsprojekt des "Gemeinsam Suffizient Leben e.V." mit der Frankfurter Wohnbaugenossenschaft findet man im Netz weitere Informationen, unter anderem dieses Modellfoto (leicht vergrößert):


    202102.friedberger.dgj.jpg

    Bild: DGJ Architektur, Frankfurt


    Der Entwurf stammt von DGJ Architektur (Drexler Guinand Jauslin Architekten GmbH) aus Frankfurt. Deren Projektseite scheint theoretisch eine ganze Reihe von Bildern zu zeigen; beim Laden gibt es aber Fehler, sodass man nichts sieht. Immerhin informiert ein Textteil ausführlich über die Architektur, die 2016/2017 nach einem Wettbewerb entstand. Gebaut wird zunächst ein Mehrfamilienhaus auf einer Teilfläche, eventuell wird das die Hausnummer 30. Wenn ich mir in PlanAS die Flurstücke anschaue, tippe ich eher auf die 34, also auf das nördliche Flurstück mit gut 300 Quadratmeter Fläche. Es sollen 9 Wohneinheiten mit 1.080 m² Wohnfläche in einem Volumen von 3.132 m³ entstehen. Dazu ein Doppelparker mit Carsharing, E-Ladestation und eine Tagesmutter-Einrichtung im EG. Es wird eine gemeinsame Wohnküche, Gemeinschaftsbalkone (am zur Straße liegenden Treppenhaus) sowie - im 4. OG - ein "Gäste- oder Jokerzimmer" geben. Gebaut wird in Holzbauweise als Aktivhaus. Die Tragwerksplanung stammt von Bollinger und Grohmann. Die Fassadenansicht im Plan von der WBG-Seite:


    202102.friedberger.wbg.jpg

    Bild: Wohnbaugenossenschaft in Frankfurt am Main eG


    Jede der 2- bis 5-Zimmerwohnungen enthält mehrere Schlafzimmer und eine Wohnküche, aber auch Zimmern zugeordnete eigene Balkone. Die Gemeinschaftsküche und der große Gruppenraum befinden sich im Erdgeschoss, eine Gemeinschafts-Waschküche im Keller. Das kann ein schönes Gemeinschaftshaus werden - sofern die Bewohner gut miteinander auskommen. Ein buntes Haus wird es auf jeden Fall.

  • Borsigallee 9: Abbruch und Neubau Apartmenthaus (Seckbach)

    Auf dem Grundstück Borsigallee 9, an der Ecke zur Gwinnerstraße, steht oder stand ein altes Bürohaus, das bis Herbst 2019 von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) genutzt wurde. Die IGFM ist nach Bergen-Enkheim gezogen, der Bestand wird oder wurde bereits abgerissen. Foto von 2013:


    IGFM.jpg

    Bild: Hvd69 (mit Lizenz CC BY-SA 3.0 @Wikimedia)


    Eigentümer der Liegenschaft ist die GBI AG Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen. Diese plant auf dem 2.044 m² großen Grundstück bis 2022 den Neubau eines Apartmenthauses der Marke Smartments Business. Auf einer BGF von 4.862 m² sollen 128 Apartments entstehen. Visualisierung:


    borsigallee_9_gbi-projekt_smartments_business.jpg

    Bild: GBI Planung und Baumanagement

  • Der Entwurf ist nun wahrlich nichts berauschendes, sondern relativ simple Copy&Paste Architektur, die man schon hunderte Mal woanders gesehen hat. Der einzige Vorteil ist, dass der Bestand noch schlimmer aussieht. Aber ob der Neubau mehr als 20 Jahre überdauert lasse ich mal dahingestellt.

  • Maximal einfallslos der Entwurf, aber er reiht sich geschmeidig in die Tristesse entlang der Borsigallee! Während man in den letzten 30 Jahren die Hanauer zwischen Riederhöfen und alter Feuerwache aufgewertet und sogar Wohnung gebaut hat, scheint man in Seckbach/Enkheim kein Interesse daran zu haben. Den Wegzug von Lurgi/Zimmer hätte man nutzen sollen, um dort Wohnungen zu bauen und somit Anschluss an die Wohnungen im Riederwald finden können. Stattdessen baut man ein fensterloses Rechenzentrum mit Anschluss an zwei U-Bahnlinien und Autobahnanschluss. Welch eine Verschwendung. Und auch bei weiterer gewerblicher Nutzung entlang der Borsigallee hätte man die Möglichkeit mehr zu verdichten und attraktiver zu bauen. Schade um die vertanen Chancen. Aber ich bin bei sipaq: Die Scheußlichkeiten werden in 20 Jahren nicht mehr stehen (s. auch: nachhaltigen Bauen).

  • Anspruchsvolle Architektur wäre an dieser Stelle doch geradezu fehl am Platze. Von daher kann ich die GBI-Planung nachvollziehen. In städtebaulicher Hinsicht bin ich allerdings ganz Deiner Meinung, penultimo. Wobei sich "man" in den meisten Fällen durch "die Stadtplanung" ersetzen lässt. Im Jahr 1984 (sic!) wurde für die Gwinnerstraße ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst. Dabei ist es bis heute geblieben.


    Das Desinteresse oder/und Unvermögen der Stadt, hier planerisch zu ordnen und zu gestalten, führt etwa beim ehemaligen Lurgi/Zimmer-Areal dazu, dass das sich in Bau befindende Rechenzentrum (i) exakt mittig auf dem riesigen Areal platziert wird, obwohl eine Randlage plus etwas Anpassung an das Grundstück wohl zusätzlich eine (gewerbliche) Randbebauung zum Straßenraum und damit eine städtebauliche Fassung von Gwinnerstraße und Borsigallee erlaubt hätte. Autismus wie in den 1960er-Jahren. Klar - Iron Mountain, dem hier tätigen US-amerikanischen Unternehmen, ist das gleichgültig. Bei der Stadtplanung sollte es jedoch anders sein. Ist aber es nicht, stattdessen arbeitet sich diese an Nebensächlichkeiten wie etwas Öko-Folklore bei Rechenzentren ab (Seite 38 f.).

  • Da bin ich absolut bei Dir, Schmittchen. Wenngleich ich meine, dass man sich trotzdem mit der Architektur etwas mehr Mühe geben dürfte. Sicherlich wird man entlang der Borsigallee keine architektonsich anspruchsvollen Gebäude bauen, die man an einem Opernplatz planen würde. Aber etwas ansprechender darf es doch auch sein - auch was die städtebauliche Fassung angeht, wie Du ganz richtig schreibst. Entlang der Hanauer hat man das sehr gut gemacht (bspw. Ex-Raab-Karcher, Ex-Schwanzl, Ex-Aral - noch im Bau). An der Hanauer sind auch keine Premiumhäuser entstanden, aber bspw. allein der Block Hagen-/Mayfarth-/Weißbachstraße ist doch wirklich sehr ansehnlich geworden. Gleiches würde ich über die Neubauten zwischen Hanauer und Lindley weiter östlich sagen. Also da ist mMn viel Luft nach oben, bevor man bei wirklich anspruchsvoller Architektur ankommt.

  • Update Nied: Mainzer Landstraße 830-846

    Seit dem letzten Beitrag vom Oktober 2020 #1355 nähert man sich hier wohl mit einer Verzögerung von ca. 3 Monaten der Übergabe


    ">

    Blick in die Mainzer Landstraße Richtung Höchst


    ">

    Ansicht von der Rückseite


    ">

  • Update Vido Ludwig Landmannstraße 389

    Zuletzt in Beitrag #1362 im November 2020. Hier geht der Baubetrieb trotz der Pandemie weiter. Die aktuellen Übersichtsbilder gibt es weiterhin auf der Webseite des Projektes Vido. Hier ein Rundgang im Norden beginnend. Zur Orientierung sei das Rendering aus dem Beitrag #1142 von Schmittchen empfohlen.

    dsc09975avhjis.jpgDer nördlichste, etwas von der Rödelheimer Landstraße zurückgesetzte, am weitestesten fortgeschrittene Baukörper

    dsc09974bj5krr.jpg">

    Ansicht Rödelheimer Landstraße der nördlichere dort angrenzenden Häuser


    dsc00126bdmjpq.jpg">

    Ansicht von der Baustelleneinfahrt Ludwig-Landsmannstraße


    dsc00129bmdk1j.jpg">

    Blick nach Osten zur Rödelheimer Landstraße

  • Areal Hochbunker Glauburgplatz | Abriss


    Wie im Januar berichtet lag die Abrissgenehmigung vor aber die Bauherrin hatte selbigen noch nicht angezeigt. Dieses ist wohl mittlerweile geschehen denn die Trümmer der Grundstücksmauern und des Treppenvorbaues am Glauburgplatz umgeben das Abrissgebäude. Fast alle Fenster sind mittlerweile ausgebaut. Anzunehmen ist das der Rückbau der Gebäudetechnik im Inneren auch fortschreitet, sodass wenn alles planmäßig verläuft wohl um den September rum der Abriss dieses Klotzes beendet sein könnte.

    ad9516af-f500-45fd-82hk0j.jpeg
    Bild: main1a

  • ^ Zum Bauprojekt gibt es unter https://www.baustelle-lortzingstrasse.de/ einen Blog. Der letzte Eintrag vom 24. Februar weist auf den Abbruch der Treppe hin.


    Am Lindenbaum 40 erfolgt derzeit eine "Erweiterung des Bestandsgebäudes um eine Gruppe für Kinder unter 3 Jahren und Neuorganisation der bestehenden Räumlichkeiten des Kinderzentrum [sic] Am Lindenbaum (KiZ 86)", so das Bauschild. (Ich habe hier im Forum keinen Beitrag dazu gefunden.)


    pxl_20210331_175702324xk5p.jpg


    Foto von mir vom 31. März 2021.

  • Kulturdenkmal Woogstraße 43 - Sanierung nach Brand (Ginnheim)

    Die Woogstraße 43 ist eine Hofreite aus dem Jahr 1601 (Foto / Foto), sie gilt als eines der ältesten Anwesen im Frankfurter Norden. Es besteht Denkmalschutz. Das Hauptgebäude ist ein Fachwerkhaus unter Putz. Anfang Januar 2017 brach dort im Dachgeschoss Feuer aus. Dieses Geschoss brannte komplett aus, das Haus galt danach als einsturzgefährdet. Einzelheiten und ein Bild gibt es in der FNP. Danach war war nichts mehr zu vernehmen.


    Gestern kam ich zufällig an der Woogstraße 43 vorbei. Erfreulicherweise zeigte sich das historische Wohnhaus saniert und in überwiegend gutem Zustand. Bauherr ist laut Bauschild der Eigentümer von 2017 (steht im FNP-Artikel), der Entwurf ist vom Rüdesheimer Architekturbüro Alexander Lill.


    4749_woogstrasse_43.jpg


    Lavori in corsa ...


    4750_woogstrasse_43.jpg


    4751_woogstrasse_43.jpg
    Bilder: Schmittchen

  • Nachverdichtungsprojekt Vatterstraße 37a u.a. (Riederwald, Naussauisches Heim, fertiggestellt)

    Über dieses Projekt hatte vor 2, 3 Jahren  epizentrum berichtet, aber außer einem Bildchen aus der PM war bisher nicht viel zu sehen, deshalb noch mal ein Nachschlag.


    vatter_air_159k1b.jpg


    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 2012, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

    Der Abstand zwischen den Wohnblocks beträgt sehr großzügige 28 m, naheliegend, diese Fläche zu nutzen. Von den Ostseiten der Bestandsbauten halten die Neubauten 5 m Abstand,von den Sonnenseiten 13 m. Deshalb sehen sie von oben aus wie Satelliten.


    vatter_air_2qyk4c.jpg


    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 04.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Die FNP hatte damals berichtet, die Herstellungskosten hätten 1.600 €/m² Wfl betragen, was tatsächlich sehr wenig ist. Grund dafür dürfte der Verzicht auf Unterkellerung sein, der Verzicht auf Treppenhäuser, erschlossen werden die Obergeschosse über Außentreppen, und der Entfall von Grunderwerbskosten, weil auf eigenem Grund gebaut wurde.


    dscn8159u8jee.jpg


    dscn8164vxk9m.jpg


    dscn8162bwjlk.jpg


    dscn8159u8jee.jpg


    dscn8160i6jdq.jpg


    Bilder von mir


    Aufgrund der Platzverhältnisse eine, wie ich finde, wohlgeratene Aternative zur Aufstockung der Wohnblocks.

  • Update Equinix Rechenzentrum Lärchenstraße 141

    Hier geht es wirklich zügig voran. Die Endhöhe ist erreicht, erste Verkleidungselemente werden angebracht. Heute wurden Spundbohlen entfernt.


    img_5370bsaks0.jpg

    Hier darf man gespannt sein, ob sich die auf dem Werbebanner angedeutete Begrünung realisieren wird #1374


    img_5379bu4j77.jpg">



    img_5382bbtjay.jpg">

    Für die Kenner und Liebhaber schwerer Baumaschinen ;)