Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • ^ Das war eine Bauchlandung mit Ansage. Wie konnte das Planungsamt annehmen, man könne das Hessen-Center um 14.000 m² Verkaufsfläche erweitern, ohne das mit den Nachbarkommunen abzustimmen und ohne Änderung des Regionalen Einzelhandelskonzepts in der Planungsversammlung? Wir erinnern uns, welche Probleme es schon wegen 3.000 m² Verkaufsfläche "Beisortiment" im einst geplanten Segmüller-Markt in Bad Vilbel gab. Das Planungsamt hätte nach der Pleite mit dem Honsell-Dreieck gewarnt sein müssen. :nono:

  • Rechenzentrum (Borsigallee 1-7)

    Für das in #1202 erwähnte Projekt liefert die aktuelle Ausgabe von Plan.Werk 2017 (S. 58) weitere Informationen, insbesondere einen Freiflächenplan, auf dem die Lage und die Dimension der Rechenzentrumsgebäude gut zu erkennen sind:



    Freiflächenplan: ttsp hwp seidel Planungsgesellschaft mbH


    Als Projektentwicklerin wird die Sixteen Rock Rose S.á.r.l. & Co. Vermögensverwaltung KG, Düsseldorf, genannt. Die Gesellschaft scheint Teil eines Unternehmensverbunds der Alter Domus Deutschland (Düsseldorf und Luxemburg) zu sein.


    Das Besondere an dem Projekt ist die Kooperation der Stadt mit Partnern im Rahmen des Bundesforschungsprojektes "Grün statt Grau - Gewerbegebiete im Wandel". Das weitläufige Areal wird nicht nur mit Gewerbegroßbaukörpern bebaut, sondern eben auch landschaftlich gestaltet mit dem langfristigen Ziel, nachhaltige Gewerbegebiete zur stadtklimatischen Entlastung zu schaffen. Auf dem Plan oben sind links Sandflächen mit Totholz und "Steinsetzung" (wohl Natursteinbrocken), Rasenflächen, Birken und eine extensive Wiese / "mehrjährige Blütenwiese" zu erkennen. Letztere entsteht am Dreieck an der Borsigallee und Gwinnerstraße (an gleichnamiger U-Bahn-Haltestelle, siehe Karte), was an dem verkehrstechnisch hochfrequentierten Abschnitt ein willkommener Blickfang werden dürfte.

  • Genossenschaftliches Wohnen in Griesheim?

    In Griesheim gibt es anscheinend Pläne, westlich der A5, zwischen S-Bahn-Gleisen und Main, im Schatten der Lärmschutzwand die bestehende Bebauung für ein genossenschaftliches Wohnprojekt nachzuverdichten. Leider ist nicht viel mehr darüber herauszukriegen als dies:


    Griesheim: Kündigung der Gärten auf dem Grundstück Schöffenstraße 15 bis 17


    Das die Anfrage betreffende Grundstück soll im Zuge der Nachverdichtung einer Wohnbebauung zugeführt werden. Aus diesem Grund wurden als vorbereitende Maßnahme unter anderem die bestehenden Pachtverträge gekündigt bzw. in eine jederzeit kündbare Zwischennutzung überführt.


    Im Zuge der Vergabe hat sich gezeigt, dass aufgrund der Nähe zur Autobahn A 5 und der schwierigen Erschließungssituation eine Umnutzung einer vorherigen intensiven Abstimmung zur Baurechtschaffung bedarf. Aus diesem Grund ist vorgesehen, die Vermarktung über den städtischen Immobilienfonds zur Förderung von genossenschaftlichem Wohnen durchzuführen. Von dort ist derzeit eine Bauvoranfrage eingereicht. Sobald diese positiv beschieden ist, soll das Grundstück im Erbbaurecht einer Genossenschaft zur Bebauung zur Verfügung gestellt werden.


    Q


    Abgesehen davon, dass es ein Grundstück Schöffenstraße 15-17 nicht gibt - entweder 11-15 oder 17-21 - wäre das Projekt hier zu finden:


    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 07/2018, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Sicher keine bevorzugte Lage, aber der Mangel an bebaubaren Flächen weckt anscheind auch Interesse für solche Lagen.

  • Ersatzneubau Lahmeyerbrücke 2019-2020

    Ergänzend zu den Informationen in #1137 und #1221 ist über den Fortgang des Projektes zu berichten, dass der Magistrat die Bau- und Finanzierungsvorlage auf den Weg gebracht hat. Danach sollen für das Gesamtprojekt 7,883 Mio € aufgewendet werden, wovon rd. 56% (4,4 Mio €) auf die Brücke selbst entfallen. Der Bau des neuen Bauwerks und der anschließenden Wege ist für 2019 - 2020 vorgesehen. Die neue Brücke wird westlich der alten Brücke hergestellt. Nach Fertigstellung werden die Wegeanbindungen in die Iselinstraße im Norden und die Hanauer Landstraße im Süden über barrierefreie Rampen hergestellt. Das Bestandsbauwerk wird im Anschluss zurückgebaut.


    Grafik: Stadt Frankfurt am Main, ASE

    Bauwerksplan

  • Am Stockborn 1-7

    Satte sechs Jahre reift das Wohnprojekt in der Nähe des Nordwestzentrums nun. Siehe u.a. #802 und #1056. Möglicherweise hat sich das Warten gelohnt, denn die Architektur wurde weiterentwickelt, und zwar ausnahmsweise nicht in Richtung Vereinfachung, sondern Vertiefung des Entwurfs:



    Die Fassade wirkt lebendig und hochwertig, ohne anzubiedern oder beliebig zu werden. Sie gliedert den langen Baukörper in kleine Einheiten und "bespielt" das Sockelgeschoss deutlicher als in den Vorgängerentwurfen. Bei den drei Punkthäusern sieht es ähnlich aus. Der sehr lebendige Klinker zieht sich bis zur Dachkante hoch, gruppierte Gesimsbänder schaffen auch über den Putzflächen Plastizität und Gliederung und schließen die Fassade ab:



    Ein Lichtblick in der Nordweststadt! Zur Lage, siehe nachfolgenden Schwarzplan:



    Bilder (Ausschnitte): Architektenkontor Faller & Krück, Frankfurt


    Die Projektseite der Architekten nennt weiterhin Wilma & Bamac Bauträger GmbH als Bauträger. 140 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte sollen mit einer Bruttogrundfläche von 24.300 Quadratmetern entstehen. Zeiträume werden nicht genannt.

  • Rohmerplatz (Bockenheim), Areal Ex-Sozialrathaus

    Mehr als vier Jahre ist es her, dass am Rohmerplatz das als Sozialrathaus genutzte Hochhaus (Foto) abgerissen wurde. Gewohnt sehr langsam ging es danach mit dem städtischen Grundstück weiter. Vor zweieinhalb Jahren hieß es, das Areal werde an "die Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) im Wege der Bestellung eines Erbbaurechts" vergeben. Geplant sei "die Errichtung einer Kita und einer großen Zahl von Wohnungen für Studierende". Danach passierte offenbar längere Zeit wieder nichts.


    Nun hat die KEG eine Planung gefertigt, die im April 2018 bei einer Sitzung des zuständigen Ortsbeirats vorgestellt wurde. Auf der rund 4.100 m² großen Fläche ist der Neubau einer Kindertagesstätte mit zehn Gruppen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss geplant (Q). Darüber hinaus sollen in den Geschossen zwei bis fünf 121 Studenten-Apartments entstehen. Außerdem geplant ist eine Tiefgarage mit 18 Pkw-Stellplätzen und 100 Stellplätzen für Fahrräder. Mit dem Baubeginn ist Ende 2018 zu rechnen.


    So soll es aussehen (Klick vergrößert):



    Bild: BSMF / KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

  • AGB Neubau - Höhenstraße

    Der Bau ist weit fortgeschritten und von Außen so gut wie fertig. Blick von der gegenüberliegenden Seite der Berger Straße:



    Hier im Nachgang auch noch das zwischenzeitlich fertiggestellte EG:



    Bilder: Marty

    Einmal editiert, zuletzt von marty-ffm () aus folgendem Grund: Weiteres Bild vom EG eingefügt

  • Projekt "M68" statt Apfelweinwirtschaft "Oma Rinks" (Nordend)

    Das Projekt wurde von Schmittchen hier vorgestellt.


    Zwischenzeitlich ist man beim Aushub der Baugrube angekommen:



    Bilder: Marty

  • Untere Berger

    Ein lange dauerndes Unterfangen wurde endlich vollendet. Das Haus, in dem der REWE auf der Unteren Berger untergebracht ist, verwandelte sich endlich vom elenden Kachelhaus zum modernen Gebäude. Die komplette Fassade wurde verändert, neue Fenster etc. Ist ganz schön geworden:



    Bilder: Marty

  • Rödelheimer Straße 32, ehemals Zweirad Sondergeld (Bockenheim)

    ...jetzt mit Dach. Die zusätzliche Etage hat dem Gebäude (und der Ecke) gut getan, wirkt nicht mehr so gedrungen.
    Warum baut eigentlich niemand mehr Mansarddächer?


  • Bebauung Rohmerplatz, Bockenheim

    ...wollte es neulich schon kommentieren, aber da hab ich weggeklickt, so schlimm finde ich diese Planung - DAS ist gar nichts. Eigentlich eine Schande. Selbst am Riedberg würde das nicht gut ausschauen. Aber der Rohmerplatz, an drei Seiten ( bis auf ein einzelnes Haus) mit Altbauten umrandet, mit dem schönen, baumbestandenen Platz in der Mitte - ein Altbau ist das neoklassische, aus meiner Sicht sehr schöne Postgebäude - wird so architektonisch völlig runtergezogen. Warum kein Blockrand, warum nicht wenigsten in Anlehnung an die Altbauten ein angedeutetes Mansardendach? Warum so einen Thermoskannenschrott in bester Lage? Dann hätten sie das Sozialrathaus auch gleich stehen lassen können. Hat der große Meister Josef eigentlich noch irgendeinen ästhetischen Blick auf die Stadt, in der er für das Bauwesen verantwortlich zeichnet? Mir fällt da nur das Sprichwort vom Essen und kann nicht so viel davon zu mir nehmen, wie ich von mir geben möchte, ein.

    3 Mal editiert, zuletzt von Hennes () aus folgendem Grund: Ergänzung Überschrift

  • Berger Straße 103 (ABG-Mietwohnungen)

    Nachdem die Mieter nach und nach einziehen, hier noch ein Fertigstellungsbild vom grauen Vormittag heute:



    Bild: epizentrum


    Der Sprühspruch "F*ck Neubau" - *=i, immerhin auf deutsch - ist besonders dämlich, weil an dieser Stelle vorher ja eine Brache lag, auf der das städtische Unternehmen ABG Wohnungen errichtet hat, die gerade nicht das Luxussegment bedienen. Und selbst wenn: Jede neue Wohnung in Frankfurt trägt zur Entspannung der extremen Angebotsknappheit bei.


    Wie auch immer: Im Erdgeschoss richten sich gerade die Villa Vinum (links) und anscheinend O2 ein. Die zwei Läden rechts daneben müssen noch bespielt werden.

  • Sehr, sehr schöne geschwungene Formen, klasse "runde Ecke", die Traufhöhen beider Nachbarschaften exakt aufgenommen. So passt das! Schöne Farbe noch dazu. Davor eine Brache und jetzt toller Wohnraum in bester Lage. Perfekt!

  • Wichtigstes Gestaltungselement sind die durchgängig tiefen Fenster welche die proportionale Flächigkeit der Fenster der benachbarten Günderzeitler aufgreift. Das kaschiert sehr gut die niedrigere Geschosshöhe des Neubaues und dieser fügt sich trotz seiner modernen Form gut in die gründerzeitliche Nachbarschaft ein da er dadurch nicht so gedrungen wirkt wie sonst.


    Der Sprühspruch ist um so unverständlicher weil hier keine Eigentumswohnungen mit den aktuell fast exzessiven Quadratmeter-Preisen gebaut wurden. Oder bin ich falsch informiert?

  • ^ Mit nur einer Zelle im Hirn kommen halt keine schlaueren Sprüche heraus.


    Den geäußerten Meinungen zum Erscheinungsbild kann ich mich nur anschließen, die geschwungene Form und das Staffelgeschoss mit den Terrassenflächen wirken überaus stimmig und antilangweilig. Der f*uck Neubau wird seiner wichtigen Funktion als Eckgebäude mehr als gerecht und fügt sich unaufdringlich zwischen Bestandsbauten ein. Die unterschiedliche Geschosszahl im Vergleich zum rechten Haus war offensichtlich unvermeidbar.

  • Es geht hier einfach nur ums dagegen sein um des dagegen seins Willen. Ich amüsiere mich immer noch über den "Stadt für Alle" Spruch den so ein Vogel an den Bauzaun des neuen Flügels des Bürgerhospitals gesprüht hat. Ehrlich Mann, wenns ein Luxusapartmentblock wär, könnt ichs ja noch halbwegs nachvollziehen, aber ein KRANKENHAUS? Was ist gegen den Ausbau von Krankenhäusern auszusetzen?

  • Bäckerweg 10

    Der Rohbau im Blockinneren zwischen Bäckerweg, Mauerweg, Baumweg und Elkenbachstraße ist inzwischen zu einer stattlichen Größe herangewachsen. Zustand im April, siehe #1197. Das ist Verdichtung:



    Bild: epizentrum

  • Wohnungsbauprojekt Ludwig-Landmann-Straße 389 (Bockenheim)

    Das in den Beiträgen #1149 ff. vorgestellte Wohnbauprojekt des Projektentwicklers Corpus Sireo Real Estate an der Ecke Ludwig-Landmann-Straße und Rödelheimer Landstraße steht am Baustart. Antal beginnt.



    Bild: Schmittchen

  • Neubau Wohnanlage Schwarzburgstraße 12 (Ecke Spohrstraße) | Erstellung der Baugrube


    Mitte Juni hatte Schmittchen letztmalig im Beitrag #1219 von dieser Baustelle berichtet.
    Mittlerweile (Stand Ende November) wird munter die Baugrube gebaut und eine Menge Beton mit schwerem Gerät zerkleinert und hervor geholt.
    Diese "Fräse" in Aktion zu sehen ist schon beeindruckend. Weiß jemand im Forum wie der korrekte Fachbegriff für diese "Fräse" lautet?

    Bild: main1a


    Das Bauen im Bestand teuer ist, wen wundert's?

  • Vatterstraße

    Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt teilt mit, dass die 8 Punkthäuser zwischen den Nachkriegszeilen an der Vatterstraße etwas früher als geplant fertiggestellt sind. Entstanden waren seit 2017 insgesamt 32 Mietwohnungen (je Haus 2 kleinere Einheiten im Erdgeschoss und 2 großzügigere Maisonettes im 1. und 2. OG). Einen Infobeitrag dazu findet sich in #1129.


    Das Besondere an den Häusern ist ihre serielle Bauweise, mit der Kosten gespart werden konnten. Trotz freier Finanzierung verlangt die NH 8,60 Euro Miete je Quadratmeter, ortsüblich seien inzwischen etwa 14 Euro. Ein Bild eines fertigen Hauses gibt es auch:



    Bild: Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt, Frankfurt / Kassel