Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Bockenheim Kleine Seestraße 9 Neubau Mehrfamilienhaus

    In Kürze wird wohl der Kran aufgebaut, die Gewichte wurden schon angeliefert. Straße ist sehr eng, Fahrbahn gesperrt. Foto mit Handycam schwierig.
    Nach dem Bauschild entstehen hier 9 Wohneinheiten, 4 Vollgeschosse plus ausgebautem Dach. Im Erdgeschoss Raum für einen Freiberufler.



    Foto von mir.

  • Leipziger Straße 93 Bau Mehrfamilienhaus

    Zu 1188 ein aktuelles Foto von der beengten Situation an der Leipziger Straße, Kran auf dem Gehweg genauso wie der zu beladende Laster. Mal sehen, wo später das Material gelagert wird...



    Foto von mir.

  • Schloßstraße 24

    zu #1146
    Heute schon weit fortgeschritten. Im Sommer wird dort die erste Vegane Kita Frankfurts eröffnen. Ob das Ardi Goldman wohl noch in Freiheit erlebt?


    Der angeplante Umbau der Schlossstr. steht leider immer noch aus, da über die Ringstraßenbahn noch nicht entschieden wurde. Der heruntergekommene Gleiskörper mit massiver Trennwirkung dient nur täglichen Einzelfahrten von U- und Straßenbahn in die Hausener Reparaturwerkstatt.



    Foto von mir.

    Einmal editiert, zuletzt von Lu-Mo () aus folgendem Grund: Typo

  • Satellitenhäuser Vatterstraße

    8 sogenannte "Satellitenhäuser" baut die NH Wohnstadt seit letztem Jahr vor die 6 Häuserzeilen der Vatterstraße im Riederwald. Ankündigung, siehe in #1156. Die dreigeschossigen Würfel sind nun im Rohbau errichtet, das Richtfest fand letzte Woche statt. Eine Pressemitteilung mit Bild gibt an dieser Stelle. Nachfolgend das Bild, auf dem die verglasten "Ausguckecken" jeweils im obersten Geschoss der Gebäude zu sehen sind:



    Bild: NH Wohnstadt, Frankfurt

  • Cronstettenstraße 66 | Cronstettenstraße 64 (Nordend-West)

    Bitte zuerst Beitrag #1164 lesen, dort sind die beiden benachbarten Projekte beschrieben. Inzwischen ist der Neubau Cronstettenstraße 64 schon eine ganze Weile fertig gestellt.



    Von Osten gesehen, im Hintergrund die Cronstettenstraße 66:



    Das "Cron" genannte Gebäude Cronstettenstraße 66 wurde aus seinem Verschlag befreit. Noch verbirgt sich der Umbau hinter einem Schleier, aber man kann schon erahnen, wie es einmal werden wird.



    Bilder: Schmittchen

  • Unterweg 12-16 - Neubau Studentenwohnheim und Kindertagesstätte

    Wenn das hier das letzte Update zum Projekt war, dann liegt es genau ein Jahr zurück. Damals war der Abbruch des Bestandes vollbracht und die Grube für den Neubau vorbereitet. Jetzt (erst) steht der Rohbau. Immerhin sind die Fenster montiert:



    Bild: epizentrum


    Wie es einmal ausschauen soll, zeigt der Infobeitrag.

  • Rödelheimer Straße 32, ehemals Zweirad Sondergeld (Bockenheim)

    Am südlichen Ende der Breitenbachbrücke wird gerade das bis zum Frühjahr 2017 vom langjährigen Vespa- und Fahrradhändler Sondergeld genutzte Gebäude Rödelheimer Straße 32 abgerissen. Das Eckhaus (Street View) wurde 1989 gebaut, es ist mit den historischen Gebäuden des Schönhofs verbunden. Die Rundschau schrieb letztes Jahr, dass das Gebäude erhalten bliebe und ein Frühstückscafé darin geplant sei. Dazu kommt es nun nicht. Mir ist nicht bekannt, was stattdessen geplant ist.

  • Bäckerweg 10

    Im Blockinnern zwischen Bäckerweg, Gaußstraße, Elkenbachstraße und Mauerweg entsteht derzeit die Baugrube für ein Wohnhaus mit insgesamt 39 Wohnungen auf 3 Obergeschossen plus Staffelgeschoss. Interessant ist einerseits, dass eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen errichtet wird. Wer die Ecke kennt, weiß, dass hier jeder zusätzliche Parkplatz ein Segen ist. Für einen Neubau eine Rarität ist die zentrale und ruhige Nordend-Lage in Spuckweite des Bethmannparks (siehe Karte). Auffällig ist ferner die Kombination aus bekannten Größen der Frankfurter Bauwelt. Bauherr ist eine Gesellschaft von Orna Wiener, der Entwurf stammt von Scharnberger Architekten, die in Frankfurt schon mit einigen Bauten vertreten sind (siehe bspw. auf der Website). Ein 2-geschossiger Bestandsbau musste vorher weichen. Eine Visualisierung des Entwurfs konnte ich nicht finden, vor Ort sieht es derzeit wenig spektakulär aus:



    Bild: epizentrum


    Weitere Beteiligte: Bauleitung durch Planen & Bauen GmbH (Frankfurt). Der Rohbau wird durch die P. Lanz Bau GmbH (Sulzbach) errichtet, die Baugrube durch die Robert Zeller GmbH (Offenbach). Das Bauschild lieferte die Informationen.

  • Rödelheimer Straße 32, ehemals Zweirad Sondergeld (Bockenheim)

    Aktuell zu #1230


    Abriss schreitet weiter fort. Kein Bauschild gefunden. Nach dem B-Plan gilt hier MI III, ein Neubau könnte zudem weiter ums Eck westlich entlang der Rödelheimer Str. gezogen werden.



    Foto von mir (zeigt die Hofseite, 20.4.2018)

  • Neue Straßenlaternen im Nordend

    Ich poste das jetzt mal in diesem Thread, sollte es an eine andere Stelle gehören, bitte kurzer Hinweis von den Mods.


    Im Nordend rund um den Merianplatz werden zur Zeit die alten Gaslaternen durch neue Elektrolaternen ersetzt. Die Tatsache an sich, dass die Gaslaternen durch moderne, wartungsarmere Beleuchtungskörper ersetzt werden, finde ich zwar schade, ist aber durchaus nachvollziehbar insbesondere auch vor dem Hintergrund der höheren Energieeffizienz.


    Ich kann als Laie ebenfalls noch einigermaßen nachvollziehen, dass man in die alten Gaslampen nicht einfach Elektrolampem reinschrauben kann, sondern dass man wohl oder übel eine komplett neue Laterne installieren muss.


    Was ich aber gar nicht verstehen kann und was mich nicht nur wütend, sondern auch traurig macht, ist die Tatsache, dass man sich bei den neuen Lampen m.E. für so ziemlich das Hässlichste entschieden hat, das derzeit erhältlich ist. Diese neue Lampe passt sich nicht im Geringsten in ihr gründerzeitliches Umfeld ein. Sie ist dunkel-grau und erinnert in der Formgebung an alte DDR-Lampen am Sicherheitsstreifen bzw. Grenzübergang. Hier die neue Lampe im Zusammenspiel der Straßen.


    Am Merianplatz:



    Im Musikantenweg (dort sieht man auch noch die alten Leuchten daneben)



    Im Sandweg an der Kreuzung Herderstraße - ein wunderbarer Ensemble dieser Schönheiten ;-)



    Und schließlich noch eine "verformte" Variante:



    Ich kann das einfach nicht glauben! Wie kann man so dermaßen wenig Gestaltungswillen zeigen. Wieso entscheidet über so etwas wahrscheinlich allein das Straßenbauamt? Wieso gibt es hier keine vernünftige Vorgabe der Stadt über eine Gestaltungssatzung oder dergleichen? Wieso befragt man nicht mal die Bürger?


    Sorry für meinen Ärger, dem ich in diesem Beitrag ein wenig Luft verschaffen musste.


    Bilder: Marty

  • Neue Straßenlaternen im Nordend

    Zu #1235, marty:
    Wie so vieles sind auch die neuen Leuchten Geschmacksache, ich finde sie ok, die alten gefallen mir auch nicht besser. Nur diese verformte Variante verschreckt mich, was ist der Sinn?


    Übrigens stammen die alten Gasleuchten auch schon aus der zweiten Generation, die Reihenleuchten ersetzten in den 50ern die Aufsatzleuchten aus der Jahrhundertwende. Insofern haben sie genauso wenig mit der Gründerzeit zu tun wie die wie die neu installierten.


    Was soll und der DDR-Vergleich sagen?

  • Der optimale Platz für den Lichtpunkt der Leuchte ist halt genau über dem Fenster - aber man hat den Mast nicht direkt vor die Fensterreihe setzen wollen. Immerhin.

  • Erweiterung Equinix-Rechenzentrum Kruppstrasse

    Das auf einer ehemaligen Cartbahn an der Kruppstrasse gelegene Rechenzentrum des US-Betreibers Equinix wird derzeit erweitert. Blick von heute aus Richtung Friesstrasse:

    Weiß nicht, ob wir das zugehörige Bauschild schon hatten:

    Handy...

  • ^ Ich würde mal behaupten, dass das größte Rechenzentrum ist, das bisher in Frankfurt gebaut wurde. Ich schließe das aus der Tatsache, dass aufgrund ihrer Feuerungsleistung (über 100 MW) ein immissionsschutzrechtliches Genehmgiungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung für die Notstromanlage durchgeführt werden musste.


    Notstromanlage heißt:


    Q

  • ^Sicher das es sich bei den Diesel Tanks um Liter handelt? Für ein Kraftwerk mit einer Gasturbine die etwa 120 MW Leistung erzeugt ist der Tagesbedarf etwa 800 m3 also etwa 800.000 Liter. Ein Notstromdiesel hat eher einen niedrigeren Wirkungsgrad als eine Gasturbine und somit sollte der Verbrauch auch höher sein.

  • So stehts in der Genehmigung. Zugleich ist darin aber auch zu lesen, dass der Probebetrieb auf 1 h/Monat , der Notstrombetrieb pro Stromausfall auf 96 h und der Notstrombetrieb in der Summe auf 426 h/a begrenzt ist. Eine reguläre Stromerzeugung zur Deckung von Spitzenlastbedarf ist unzulässig. Und für diesen Bedarf müsst's reichen, zumal ja nachgefüllt werden kann.

  • Naja, ich denke die Jungs haben m³ (1000 l) mit Liter verwechselt. Bei Dieselgeneratoren rechnet man etwa 250 Gramm Diesel Verbrauch pro kW/h. Bei 55.9 MW sind das etwa 14.000 Liter pro Stunde. Das heißt eine Bevorratung für 96 h müsste etwa 1350 m³ haben. Das entspricht in etwa den 11 Tagestanks mit je 1200 m³ und nicht 1200 Liter.


    So, einen Tank nachzufüllen dauert auch seine Zeit, es sei denn man hat einen direkten Pipeline-Anschluss. Das dürfte aber nicht der Fall sein.
    Um einen 1200 m³ Tank zu befüllen braucht man etwa 40 Tanklastzüge mit je 30 m³. Um so einen Tanklaster zu entleeren braucht man etwa 1 Stunde die Tanköffnung 100 mm erlaubt keine schnellere Entleerung. Wenn man nur eine Entladestelle hat braucht man 40 Stunden um einen Tank wieder zu befüllen.


    Nachtanken bei laufenden Betrieb ist deshalb kaum möglich.

  • Das wird eine "Feldwerkstatt" der Münchner Firma Liwood. Hergestellt werden dort Holzmodule für eine Aufstockung der Wohnblocks in der Platensiedlung. Die ehemalige US-Housing-Area soll bekanntlich in den kommenden Jahren nachverdichtet werden (dazu dieser Thread). Durch die Fertigung in Frankfurt entfallen lange Transportwege. Auch das Holz stammt aus Deutschland, nämlich aus dem Bayerischen Wald. Das ergibt sich aus einem Artikel heute in der FNP.

  • Neubau Schloßstraße 24 (Bockenheim)

    Der Neubau Schloßstraße 24 der Bauherrn Goldman und Weiner, zuletzt oben #1226, ist errötet.



    Klinker, hier werden die Riemchen einzeln verarbeitet, und dazu rote Fensterrahmen erinnern an die im vergangenen Jahr fertig gestellte Oskar Residence an der Oskar-von-Miller-Straße (Fotos). Hier ist zusätzlich die Bekleidung der Gauben und die Dacheindeckung in Rot gehalten. Das Büro Stefan Forster Architekten bleibt seiner Linie treu.



    Bilder: Schmittchen