Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Wäre ich die Bauaufsicht, würde ich den Bauantrag unter Verweis auf § 9 HBO ablehnen:


    (1) Bauliche Anlagen müssen nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe so gestaltet sein, dass sie nicht verunstaltet wirken.
    (2) Bauliche Anlagen sind mit ihrer Umgebung derart in Einklang zu bringen, dass sie das Straßen-, Orts- oder Landschaftsbild nicht verunstalten oder deren beabsichtigte Gestaltung nicht stören.


    Wenn ich dran denke, mit welchen schwachsinnigen Argumenten Bauanträge hin und wieder abgelehnt werden, ist es hier ein Leichtes, vernünftig, plausibel und nachvollziehbar zu argumentieren.

  • Schwarzburgstraße 12 - Eine Bankrotterklärung

    Ich zähle die Schwarzburgstraße zu den schönsten Strassen des Nordends und bin entsetzt, dass das manche Architekten scheinbar zu provozieren scheint. Hier soll nun laut Entwurf das "Technische Rathaus" im Kleinen rekonstruiert werden mit brutalst möglicher Architektursprache aus dem Hause Sander Hofrichter. Prädikat: Glatte sechs, durchgefallen. Das ist der endgültige Beweis, dass die 70er Jahre mit voller Wucht wieder da sind und am besten dort, wo die Gründerzeit-Umgebung besonders stark zur Geltung kommt. Man wird es dem Manufactum-Bürgertum scheinbar nie verzeihen, dass sie sich für den Wiederaufbau der Neuen Altstadt eingesetzt haben.


    Auch im Dt. Architekturmuseum hat man den Trend erkannt und hegt bereits schlimmste Befürchtungen, dass der Brutalismus von der Geschichte nicht ausreichend gewürdigt wird. Dort hat man nun mit der Ausstellung "SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster!" reagiert. Man scheint dem Historischen Museum, dem Technischen Rathaus oder dem Allianz-Gebäude an der Hauptwache nachzutrauern. So sieht sie also aus, die Midlife-Crisis der modernen Architektur. :nono:

  • Ludwig-Landmann-Straße 349-351 "The Chamelieon"

    Das hier und hier vorgestellte Vorhaben der Bien-Ries AG scheint kurz vor dem baustart zu stehen. Das schließe ich wie immer aus der wasserrechtlichen Genehmigung vom 7.11.2017 für die Grundwasserentnahme im Rahmen einer temporären Grundwasserhaltung.


    Q: Amtsblatt v. 21.11.2017, 1571


    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 11/2017, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • ABG-Vorhaben "Ortsrand Alt-Nied"

    Vor zweieinhalb Jahren zuletzt war hier von einem Bauvorhaben berichtet worden, das so umschrieben wird:


    Die ABG FRANKFURT HOLDING mbH plant auf dem Grundstück an der Mainzer Landstraße am Ortsrand von Alt-Nied auf dem Areal des sogenannten "Nieder Loch" in 65934 Frankfurt am Main den Neubau von insgesamt ca.131 Wohnungen (75 WE im 1. Bauabschnitt, ca. 56 weitere WE sowie einem Einzelhandel in einem 2. Bauabschnitt).


    Im Rahmen der Baumaßnahme für den 1. Bauabschnitt ist gemäß gültigem BebauungsplanNr. 539 "Ortsrand Alt-Nied" (rechtsverbindlich seit dem 27.02.1996) sowie dem Fluchtlinienplan F1525 (förmlich festgestellt seit dem 04.07.1949) und für die Baumaßnahme für den 2.Bauabschnitt gemäß dem derzeit in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan Nr. 539 Ä eine Veränderung der verkehrstechnischen Erschließung vorzunehmen. Diese wurde im Rahmen eines Erschließungsvertrages zwischen dem Amt für Straßenbau und Erschließung und der ABG FRANKFURT HOLDING vom 16.07.2017 vertraglich zugesichert.


    Lange war davon nichts mehr zu hören oder zu sehen. Im Zuge einer Baumfällvorlage M_227_2017 ist ein Lageplan mit Details veröffentlicht worden, woraus sich auch die erwähnte Änderung der verkehrlichen Erschließung ergibt. Bisher verlaufen beide Fahrspuren westlich der Straßenbahn. Künftig soll die Fahrspur Richtung Höchst zwischen Alt Nied und der Niddabrücke östlich der Straßenbahn, also vor den Neubauten der ABG liegen. Vor der Niddabrücke gibt es eine Überfahrt auf die Westseite der Gleise und einen U-Turn. Die Wendeschleife der Straßenbahn - das war schon klar - entfällt und wird durch ein mittig liegendes Wendegleis ersetzt, die Wendeschleife wird überbaut. Anscheinend erwies sich die zunächst vorgesehene Erschließung über Alt Nied als unzureichend.


    Lageplan


    Nicht viel, aber ein bißchen zu diesem Projekt ist auf der website der Architekten zu lesen.


    dirschl.federle_architekten

  • Alpha Real Trust baut Rechenzentrum an der Borsigallee

    Wahrscheinlich handelt es sich um das Projekt auf dem ehemaligen Areal des Anlagenbauers Lurgi an der Ecke Gwinnerstraße und Borsigallee, über das Volker Thies an dieser Stelle berichtet hat: Für den Bau eines Rechenzentrums an der Borsigallee hat Alpha Real Trust nun die Genehmigung erhalten (TD). Entstehen sollen 15.750 m² IT-Fläche ("White Space"), 21.016 m² Technik- und 3.572 m² Bürofläche. Der Entwurf kommt von der Frankfurter ttsp hwp seidel Planungsgesellschaft, die bereits das Rechenzentrum der Citigroup im Gewerbegebiet Am Martinszehnten geplant hat (Fotos).

  • Studierendenwohnheim auf dem Sportcampus

    Über das Projekt eines Studentenwohnheims auf dem Sportcampus an der Ginnheimer Landstraße war zuletzt im August 2017 berichtet worden. Zu den schon damals nur spärlichen Informationen sind ein paar Informationssplitter aus einer Bauausschreibung hinzugekommen:



    Bauherr ist das Studentenwerk Frankfurt (MainSWerk)

  • Modernisierung Hessen-Center 2018-19

    Pläne des Centerbetreibers ECE, das betagte, im Jahr 1971 eröffnete Einkaufszentrum zu modernisieren und auch zu erweitern, wurden hier schon mehrmals angesprochen. Beabsichtigt war eine Erweiterung der bestehenden Verkaufsfläche von rund 39.100 Quadratmetern um rund 14.000 Quadratmeter. Dazu wollte die Stadt einen Bebauungsplan aufstellen. Nähere Informationen in den Beiträgen #1097 ff.

    Heute teilt ECE seine konkrete Planung mit. Demnach beschränkt man sich offenbar auf eine Modernisierung der Mall sowie den Abbruch und Neubau der Parkdecks. Gegen die zunächst geplante Erweiterung gab es unter anderem massive Widerstände aus dem Umland (dazu auch diese Beiträge). Folge ist wohl ein nun deutlich reduziertes Vorhaben. Das zeigt sich schon an den Kosten, die mit 45 Millionen Euro beziffert werden. Relativ wenig, bedenkt man, dass ECE alleine in Umbau und Erweiterung des Gastronomie- und Unterhaltungsangebots in den oberen Geschossen des 2009 eröffneten MyZeil deutlich mehr Geld investiert (zuletzt genannt 70 Millionen).


    Der Umbau beginnt oder begann in diesem Monat, bis Ende 2019 soll er abgeschlossen sein. Die heutige ECE-Pressemitteilung:


    [INDENT]Hessen-Center in Frankfurt wird für 45 Mio. Euro umgestaltet und aufgewertet


    Das Hessen-Center in Frankfurt wird in den nächsten beiden Jahren aufwändig modernisiert, umgestaltet und deutlich aufgewertet. Dafür setzt die ECE ein umfangreiches Maßnahmenpaket um, mit dem die Aufenthaltsqualität und das Serviceangebot signifikant gesteigert und ein attraktiver, zeitgemäßer Gesamtauftritt des Centers realisiert wird. Die Maßnahmen umfassen den Abriss und Neubau der Parkdecks, eine verbesserte Ausstattung und viele zusätzliche Serviceangebote für die Kunden – z.B. neue Sitzbereiche oder ein optimiertes Wegeleitsystem – sowie eine umfangreiche Aufwertung des Mall-Designs. Der Umbau erfolgt in mehreren Stufen, beginnt im Januar 2018 mit dem Abbruch des Parkhauses und soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Insgesamt werden in die Neugestaltung des Hessen-Centers rund 45 Millionen Euro investiert.


    „Unser Ziel ist, die Aufenthaltsqualität des inzwischen über 45 Jahre alten Hessen-Centers nachhaltig zu steigern und das Center mit einer Vielzahl von Maßnahmen fit für die Zukunft zu machen“, so Center-Manager Stephan Thiel. „Mit einer zeitgemäßen Optik, modernen Services und einer attraktiven Atmosphäre wollen wir unsere vielen Stammkunden aus dem Frankfurter Osten und den umliegenden Stadtteilen auch zukünftig für einen Besuch im Center begeistern und zudem neue Kunden hinzugewinnen.“ So sollen von dem runderneuerten Center verstärkt auch jüngere Kunden und Familien angesprochen werden. Mit der Ansiedlung des im November 2017 eröffneten Off-Price-Retailers TK Maxx hat die ECE einen ersten Schritt in Richtung einer jüngeren, trendigeren Ausrichtung und einer stärkeren Modekompetenz bereits realisiert. Im Januar eröffnet außerdem das Beauty- und Lifestyle-Konzept Rituals einen Shop im Hessen-Center.


    Im nächsten Schritt werden die am Center bestehenden Parkdecks abgerissen und durch einen modernen Neubau mit rund 1.800 Stellplätzen und verbesserten Funktionalitäten ersetzt, mit denen auf die gestiegenen Kundenwünsche eingegangen wird. Zukünftig soll es von einer neuen dritten Parkebene einen direkten Zugang zum ersten Obergeschoss des Centers geben: Das obere Mallgeschoss wird so bequemer für die Kunden erreichbar und zusätzlich belebt. Darüber hinaus werden auf den neuen Parkdecks als zusätzlicher Service zahlreiche Stellplätze mit besonderen Komforteigenschaften eingerichtet, darunter speziell reservierte Plätze für Frauen, Familien mit Kindern und Kunden mit Behinderung, zahlreiche verbreiterte Stellplätze mit einer Mindestbreite von 2,75 Meter sowie neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Installiert wird zudem eine Stellplatzanzeige, die freie Parkplätze anzeigt. Mit den Vorbereitungen für den Abbruch der bestehenden Parkdecks wird im Januar begonnen. Im Zuge des Parkhaus-Neubaus wird auch die Außenwirkung des Hessen-Centers deutlich verbessert: Mit einer ansprechenderen Fassadenoptik, neuen Grünstreifen und moderner Beleuchtung wird die Integration in den Stadtteil betont und das Center optisch näher an die Straße herangerückt.


    Weiterer wesentlicher Bestandteil der Umgestaltung ist die Modernisierung und Verschönerung der Mall sowie die Ausstattung mit zusätzlichen Serviceangeboten. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Center zu erhöhen, eine moderne, helle und freundliche Atmosphäre zu schaffen und die angebotenen Kundenservices zu optimieren und zu ergänzen. So wird das Mall-Design mit moderner Farbgestaltung, hochwertigen Materialien, neu gestalteten Decken, Wänden und Oberflächen sowie einem neue Beleuchtungskonzept aufwändig verschönert und auf den neuesten Stand gebracht. Neue komfortable Sitzgelegenheiten und gemütliche Lounge-Bereichen laden die Kunden zum Relaxen und Verweilen ein. Neu gestaltet werden auch die Kundenflure und Aufzugsbereiche, die Kunden-WCs sowie die Zugänge bzw. Vorräume zu den WC-Anlagen sowie die Zugangsbereiche von den Parkdecks, um mehr Komfort und einen besseren Service für die Kunden zu bieten. Auch in eine Verbesserung und Ergänzung der Beschilderung und der Informations-Services im Center wird investiert: So wird es eine aufgewertete Kundeninformation ebenso geben wie neue digitale Wegeleitsysteme und eine optimierte Beschilderung der im Center angebotenen Services. Auch für die kleinen Besucher wird es mit einer neu eingerichteten Kinderspielfläche im Obergeschoss zusätzliche Angebote geben.


    Die Optimierung und Erweiterung des Serviceangebots im Hessen-Center erfolgt im Rahmen der groß angelegten Service-Offensive der ECE, die unter dem Namen „At your Service“ zunächst in insgesamt rund 60 ECE-Centern umgesetzt wird – das Hessen-Center gehört dabei zu den ersten Centern, in denen „At your Service“ implementiert wird. Ziel der Initiative ist, ein für die Kunden von Anfang bis Ende positives Shopping-Erlebnis zu schaffen. Basierend auf den Erkenntnissen ihrer gleichnamigen Service-Studie hat die ECE hierfür die gesamte „Customer Journey“, also den kompletten Weg des Kunden von der Online-Recherche zuhause, über die Ankunft im Parkhaus, die Informationen und Relax-Services im Center bis hin zur Abfahrt nach Hause unter die Lupe genommen. Darauf aufbauend werden für jedes der analysierten Center Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, mit denen die angebotenen Services klarer hervorgehoben und an den für die Kunden relevanten Stellen verbessert oder ergänzt werden. Attraktive und individuell angepasste Serviceangebote sind entscheidend für den Erfolg eines Shopping-Centers und ein wichtiges Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb – online wie offline.


    Das Hessen-Center wurde 1971 eröffnet und bietet rund 115 Shops und Dienstleistungsbetriebe auf drei Ebenen. Das Center wird von mehr als 15.000 Kunden durchschnittlich pro Tag besucht, hat einen hohen Stammkundenanteil von rund 70 Prozent und ist damit insbesondere für die Nahversorgung im Einzugsgebiet am Standort Bergen-Enkheim im Frankfurter Nordosten bedeutend.[/INDENT]


    Luftbild-Visualisierung:



    Ausschnitt vergrößert:



    Mall innen nach Umbau:



    Bilder: ECE Projektmanagement

  • ^ Immerhin: Die Parkdecks werden zukünftig aus einem Guss sein, die jetzigen sind eine einzige Flickschusterei. Wenn dan noch die Fassaden dieses riesigen Sarkophargs wie angekündigt etwas aufgewertet werden und der breite Grünstreifen zur Borsigallee wie abgebildet kommt, wäre das Stadtbild schon ein kleines Stückchen verbessert.

  • Zu den Erweiterungsplänen hieß es in der PK, dass die nicht vom Tisch seien, die Stadt sich aber noch in der Abstimmung des Baurechts mit den Nachbrkommunen befinde. Ohnehin sei es sehr ambitioniert gewesen, bei Veröffentlichung der Pläne 2016 innerhalb von zwei Jahren Baurecht zu erwarten. Sagt man zumindest heute...


    Nun wolle man erst einmal das umsetzen, was man ohne Baurecht für die Erweiterung hinbekomme. Allerdings soll das neue Parkdeck u. a. schon mit einer Höhe und Säulenweite (weiß nicht, ob das der architektonisch korrekte Begriff ist) errichtet werden, die eine Überbauung durch ein Handels-Stockwerk ermöglicht.


    Mehr dazu, wenn ich das Thema im Blatt habe.

  • ^^^ Leider laut Visualisierung / Text weiterhin keine Verbesserung des Fußgängerzugangs von der U-Bahn-Station "Hessencenter". Beim Zugang aus Richtung Station "Enkheim" hingegen eine deutliche Aufwertung.


    Derzeit ist das am "Hessencenter"-Eingang via Ampel und schmucklosem Treppchen zum Parkdeck geregelt (Google Streetview). Ich habe in der größeren Version des Bildes (direkt auf der Website von ECE) an ähnlicher Stelle ein Kasterl ausgemacht, dass in einem Baum zu enden scheint. Ist das evtl. die besagte Treppe in neu?

  • Hessen-Center

    So oder so bleibt es ein Einkaufszentrum, dass sich in erster Linie an Kundschaft wendet, die mit dem Auto kommt. Die aktuell schon unerfreuliche Zugangssituation für Kundschaft, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, wird sich nur im Ansatz verbessern - da stimme ich Coatilex zu. Die Verbindung in Richtung Endstation Enkheim wäre in der visualisierten Variante tatsächlich ein Gewinn. Es bleibt jedoch immer noch der Weg quer durch bzw. übers Parkdeck. Hierzu wird in der Beschreibung leider nicht näher konkretisiert, z.B. ein entsprechender Korridor für Fußgänger. Diese Situation wäre allerdings auch nur durch eine Erweiterung des Centers bis an die Straße nachhaltig entfallen. Es bleibt zu hoffe, dass die neue Zugangssiutation nicht an der Kante des Parkdecks endet.


    Interessant bleibt längerfristig auch die Frage, wie das Center künftig an die Autobahn angeschlossen sein wird, wenn der Riederwaldtunnel und damit die Verbindung der A66 abgeschlossen ist. In früheren Visualisierungen und Planungen gab es sogar mal Überlegungen einer direkten Zufahrt für das Center. Nach den aktuellen Planungen wird sich die Anschlussslle Borsigallee jedoch ein ganzes Stück nach Westen in Richtung des bestehenden Parkhauses verschieben.

  • Ich habe in der größeren Version des Bildes (direkt auf der Website von ECE) an ähnlicher Stelle ein Kasterl ausgemacht, dass in einem Baum zu enden scheint. Ist das evtl. die besagte Treppe in neu?


    Während der PK wurde der Eingang aus Richtung U-Bahn gezeigt, bei dem eine Treppe in einem Kasten zu sehen war. Also dürfte die Annahme von Coatilex stimmen. Allerdings wurde auch betont, dass viele der zahlreichen Visualisierungen derzeit noch in internen und externen Verhandlungen stehen. Vermutlich gibt ECE deshalb nur solche Visus frei, bei denen sich die abgebildete Architektur wohl nicht mehr groß verändern wird. Da scheint man sich bei der Treppe noch nicht so sicher zu sein.

  • Hessencenter
    Volker ,@alle, es muß ja, wenn das obere Parkdeck dann überbaut werden sollte/dürfte, alles so zum Ausbau bzw.Weiterbau ausgelegt werden. Beginnend mit den Stützenfundamenten (Pfahlgründung drunter?) und die richtige und tragende dimensionierung der Stützen selbst. Ob nun in rund, quadrat, rechteck, Form oder was auch immer wird sich zeigen! Dazu werden sicher noch (Flucht)Treppenhäuser mit stabilisierenden und ggf. tragenden Wandscheiben eingebaut.

  • Ffm60ziger: So sehr ins Detail ging das nicht (und ich habe auch nicht nachgefragt, weil es bei mir im Wesentlichen um das Kaufmännische geht), aber im Großen und Ganzen wurde gesagt, dass die Parkdeck-Neubauten technisch auf die spätere Erweiterung ausgelegt werden.

  • Noch ein paar Fakten zum Hessen-Center aus der PK:


    - Der gesamte Umbau soll abschnittsweise im Betrieb stattfinden, mit einer Pause im Weihnachtsgeschäft 2018.


    - Es wird keine größere Veränderungen am Handelsangebot geben, es bleibt bei 115 Shops.


    - Ziele sind eine Erhöhung der durchschnitlichen täglichen Kundenfrequenz von derzeit 15.400 auf mehr als 16.000 und der durchschnittlichen Aufenthaltszeit von derzeit 101 Minuten auf bis zu 120 Minuten.


    - Als fehlende Sortimente werden Elektronik, Spielwaren und Sport genannt. Da wird es im geringen Umfang durch das Refurbishment Anpassungen geben, so richtig aber erst durch die Erweiterung. Gastronomie soll im Refurbishment geringfügig ausgebaut werden. Bei der zuvor unterrepräsentierten junger Mode sieht man sich nach dem Abschluss mit TK Maxx recht gut aufgestellt.


    - Ein Food Court ist auch nach der Erweiterung nicht geplant, sehr wohl aber Restaurantflächen mit großen Fenstern an der neuen Außenkante über dem Parkdeck.


    - Für mich besonders spannend: Wenn die neuen Parkdecks stehen, wird der ebenerdige Erweiterungsparkplatz in der A-66-Kurve im Südwesten frei. Für das 1 ha große Grundstück können sich die ECE-Vertreter einen Verkauf gut vorstellen. Dort sei allerdings baurechtlich keine Einzelhandelsentwicklung möglich, sondern nur ein Bürohaus.

  • Eschersheimer Landstraße 327

    Gestern leider nur im Vorbeifahren aus der U-Bahn wahrgenommen: Das Gebäude Eschersheimer Landstraße 327 wird offensichtlich saniert. Die bisherige Verkleidung mit dunklen Metallelementen wird an der Seite entfernt. Ob das nur eine Überarbeitung der gesamten Fassade wird oder mehr ansteht, ließ sich sich so schnell nicht einschätzen.

  • Neubau und Abbruch Lahmeyerbrücke

    Dazu zuletzt Beitrag #1138. Aus einer heutigen Pressemitteilung der Stadt ergeben sich weitere Einzelheiten zur Planung. Die Visualisierung unten lässt sich per Klick vergrößern.


    [INDENT]Die Lahmeyerbrücke ist für die Frankfurter Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung Riederwald eine wichtige Verkehrsverbindung, um die Hanauer Landstraße zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen zu können. Die Brücke ist allerdings mehr als 100 Jahre alt und marode. Deshalb wird das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) eine neue Brücke bauen, die sich in unmittelbarer Nähe westlich von der alten Lahmeyerbrücke befindet.


    Die Brücke führt ebenso wie die alte über die Gleise der Hafenbahn und ist rund 160 Meter lang sowie vier Meter breit. Über ebenfalls vier Meter breite Zugangswege wird die Brücke im Norden an die Iselinstraße angebunden, im Süden an die Hanauer Landstraße. Dabei achten die städtischen Planerinnen und Planer darauf, dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Brücke problemlos nutzen können.


    Im Herbst 2018 gehen die Bauarbeiten los, im Jahr 2020 wird die neue Brücke eröffnet. Die alte Lahmeyerbrücke kann auch während der Bauzeit weiter genutzt werden. Sie wird erst abgebaut, wenn die neue Brücke fertiggestellt ist.


    Die NetzDienste Rhein-Main (NRM) nutzen die Aktivitäten des ASE für eigene Baumaßnahmen. Entlang der stillgelegten Hafenbahn stellt die Mainova-Tochter neue Verbindungen zwischen zwei Umspannwerken her. Dazu verlegt die NRM auf der sogenannten Brombeertrasse insgesamt rund 20 Kilometer 110-kV-Hochspannungs- und 30-kV-Mittelspannungsleitungen. Damit sichert der Netzbetreiber die zuverlässige Stromversorgung im wachsenden Frankfurter Osten.


    Artenschutzrechtliche Untersuchungen haben ergeben, dass in dem alten Bahngleisbett am nördlichen Bahndamm Mauereidechsen leben, die unter besonderem Artenschutz stehen. Zur Vorbereitung der beiden Maßnahmen werden die kleinen Reptilien von Fachleuten für die Dauer der Bauzeit behutsam umgesiedelt. In dem Zusammenhang ist es notwendig, dass in dem Bereich kleinere Bäume und Sträucher entfernt werden. Das Vorgehen ist mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Naturschutzbeirat abgestimmt. In dieser Woche beginnen die Vorarbeiten dazu.[/INDENT]



    Bild: Stadt Frankfurt am Main

  • Bockenheim Contipark Parkplatz Juliusstraße 17

    Seit Dezember 2017 ist der Woolworth-Parkplatz gesperrt, und dient nur noch der Anlieferung. Schranken und Kassenhäuschen abgerissen.
    (Noch) kein Bauschild. Im Netz konnte ich nichts dazu finden. Auf der Contipark-Website wird der Parkplatz nicht mehr geführt.


    EDIT: Jetzt was im Parlis gefunden, das dazugehörige Woolworth-Gebäude in der Leipziger Str. betreffend: LINK



    Foto von mir.

    2 Mal editiert, zuletzt von Lu-Mo () aus folgendem Grund: Korr./Ergänzg.