Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Untermainkai 66

    Nach einigen weiteren Feinarbeiten ist das Revitalisierungsprojekt auf dem Gewerkschaftscampus am Untermainkai (Nr. 66) abgeschlossen. Im letzten Beitrag dazu war der Eingangsbereich noch in Arbeit und blieb es bis vor kurzem auch. Seit kurzem ist auch dieser Endspurt geschafft, und im Kiesbett wachsen bereits frisch gesetzte Gräser:



    Bilder: epizentrum

  • Untermainkai 66

    Optisch etwas frischer als zuvor. Allerdings hätte ich den Sockel genauso dunkel angelegt wie die Stele links. Erstens sieht die Fassade so weiß in weiß aus, als wäre was vergessen worden (denn es gibt ja einen kleinen Absatz), zweitens wäre es eleganter und drittens würde man dann so schnell sehen, wie gerade der untere Teil der Wand verschmutzt. Und das wird schnell gehen... wenn nicht die Sprayer sogar noch schneller sind :-(

  • Unterweg 12-16

    Der zuletzt hier (Bild 1, Bild 2) abgebildete Bestand wird gerade abgebrochen. Bilder davon gibt es auf einer Infoseite der Architekten


    Der Begleittext wiederholt Daten zum Neubau, bringt aber auch neue Details: Im EG und im 1. OG entsteht eine deutsch-italienische Kindertagesstätte mit 6 Gruppen. Es wird eine Kinderküche und eine in einem Turm integrierte Treppe nach oben geben. In den 5 Geschossen darüber entstehen 56 voll möblierte Studentenwohnungen.

  • Neubau und Abbruch Lahmeyerbrücke

    Das heute Lahmeyerbrücke genannte Bauwerk wurde für die 1913 eröffnete Industriebahn Seckbach errichtet. Zweck war die Erschließung des Industriegebiets Seckbach für den Güterzugverkehr. Der Hafenbahnbetrieb wurde im Jahr 2007 eingestellt. Die Brücke zwischen den Ortsteilen Fechenheim und Riederwald wird nur noch als Verbindung für Fußgänger und Radfahrer genutzt. Der Standort auf einem Satellitenbild und ein Foto von 2008:



    Bild: Dontworry (mit Lizenz CC BY-SA 3.0 @Wikimedia)


    Anstelle des Güterzuggleises wurde ein mit Holzbohlen belegter Steg errichtet. Wie auf meinem Foto von 2012 sieht die im Forum auch an dieser Stelle erwähnte Brücke immer noch aus:



    Bild: Schmittchen


    Bei einer Brückenhauptprüfung wurde ein ungenügender Zustand des Bauwerks festgestellt. Auch ist keine Barrierefreiheit vorhanden, was bei diesem Foto des Weges zur Hanauer Landstraße glaubhaft werden sollte.



    Bild: Schmittchen


    Die Stadt plant den Abbruch der Brücke. Zuvor soll etwas weiter westlich ein Ersatzbauwerk errichtet werden. In "einer Variantenuntersuchung wurden drei Varianten (Hängebrücke mit Pylon, Integrale Stahlverbundbrücke und Einfeldträgerkette) untersucht" heißt es in einem aktuellen Vortrag des Magistrats (M 185). Mit dem Ergebnis, dass als Vorzugsvariante "die Stahlverbundbrücke als integrales Bauwerk mit drei Brückenfeldern ausgewählt" wurde. Bei der Untersuchung berücksichtigt wurden die geplanten Gleise der Nordmainischen S-Bahn.


    Zu beiden Seiten der neuen Brücke sind barrierefreie Rampen vorgesehen. Auf einem Lageplan zur Wegeanbindung im Süden (PDF) ist die bestehende Pagode Phat Hue nicht mehr eingezeichnet. Das Gebäude Hanauer Landstraße 443 (SV) soll der geplanten Verlängerung der Ferdinand-Happ-Straße nach Osten weichen. Das buddhistische Kloster (Web) wird sich einen Ersatzstandort suchen müssen.


    Die neue Brücke und die Anschlusswege sollen zwischen 2019 und 2020 gebaut werden. In der Vorplanung wird der Gesamtinvestitionsbedarf auf knapp 5,5 Millionen Euro brutto geschätzt. Ansicht und Längsschnitt, ein Klick öffnet ein PDF mit weiteren Planungsunterlagen:



    Grafik: Grontmij GmbH / Stadt Frankfurt am Main

  • Und noch 2 kleine Projekte im Mertonviertel.


    Die Bebauung ist inzwischen bis zum dritten Stock gewachsen.
    Zudem wurde in Heddernheim [URL='https://www.google.de/maps/place/50%C2%B009'22.1%22N+8%C2%B038'33.9%22E/@50.156143,8.6422088,186m/data=!3m2!1e3!4b1!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d50.156143!4d8.642756']die alte Tankstelle/ Werkstatt[/URL] abgerissen, derzeit wird sogar schon am Keller der (hoffentlich dort entstehenden) Wohnbauten gearbeitet.

  • Untere Berger | Berger Straße 24

    Die aufwendige Sanierung und Austockung der zuvor ziemlich runter gekommen Berger Straße 24 (Pre-Revitaliserungs-Post von Robffm) ist endlich abgeschlossen.
    Das Warten hat sich gelohnt, man hat das alte Schmuckstück behutsam erweitert und mit viel liebe zum Detail wieder aufpoliert. Fettes LIKE von mir. :daumen:




    Bilder von mir.

  • Sehr geschmackvolle und gelungene Sanierung.
    Da hier anscheinend eine realer zugewinn an Wohneinheiten stattgefunden hat!
    Meist geht sowas einher mit der Zusammenlegung von Wohnfläche was effektiv zu einer Reduzierung der Anzahl der Wohneinheiten führt.


    Off-Topic (weil eigentlich ein Beitrag im Strang "Wem gehört die Stadt"):
    Den Eigentümer zur Linken freut's sicherlich das er jetzt auch das Gerüst aufbauen darf um endlich seine Fassade zu streichen - dem Denk & Co sei ein Trullala!

  • Das ist wirklich sehr schön geworden. Nur ansatzweise sieht man die Kupferabdeckung auf den Fensterrundbögen.
    Derzeit fehlt noch die Erneuerung der Eingangstür und die Restaurierung des Sockels.


    Nicht nur der unmittelbare Nachbar wurde getagged, sondern auch noch der übernächste. Vermutlich sind die 'Maler' über das kleine Vordach gelaufen.

  • 180 neue Wohnungen an der Ludwig-Landmann-Straße

    Vorgestellt wurde das Bauvorhaben vis-à-vis vom Brentanobad in #1145. Zwischenzeitlich wurde die Planung wohl umfassend weiterentwickelt, denn Bien-Ries zeigt auf seiner Website nun einen deutlich veränderten Entwurf. Der Vermarktungsbeginn und der Baustart der Eigentumswohnungen sind für 2017 in Aussicht gestellt, die Fertigstellung für 2018.



    Bild: Bien-Ries AG


    Die bisherige Ludwig-Landmann-Straße 349, das in #1145 erwähnte "R&L-Center":



    Vom Südosten gesehen:



    Alle Fotografien: Schmittchen


    Ein wenig kurios ist es schon: an sich ist das 1989 erbaute "R&L-Center" ein Kandidat für Leerstand, aber tatsächlich macht es den Anschein guter Auslastung. Hinter fast jedem Fenster waren Zimmerpflanzen o. Ä. zu sehen. Schilderturm an der Königsberger Straße:



    Und doch soll es bald abgerissen werden. Anzeichen dafür waren noch nicht zu sehen.

  • ABG-Wohnbebauung an der Ecke Höhenstraße und Berger Straße

    Das von Schmittchen zuletzt im Februar (#1127) kommentierte Projekt Berger Straße / Höhenstraße scheint jetzt Fahrt aufzunehmen.
    Es wurden die Bodendecker an der Höhenstraße entfernt, ein Graben rings um den Bestand ausgehoben und schliesslich ein Bauzaun aufgestellt.
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    Bild vom 23.11.

    5 Mal editiert, zuletzt von robffm () aus folgendem Grund: Einfügung Titel / Einfügung Bild

  • Berger Straße / Ecke Höhenstraße

    Auch wenn das Grundstück strenggenommen zum Nordend gehört, passt es denke ich hier.


    Die Stadt Frankfurt hat im Februar eine Bekanntmachung zum Grundstück Höhenstraße /Berger Straße herausgegeben.Frankfurt.de


    Am Standort soll ein Wohn- und Geschäftshaus in Passivhausbauweise mit 3 Ladeneinheiten und 19 Wohnungen entstehen. Davon sollen 18 durch das „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ gefördert werden.




    © ABG Frankfurt Holding GmbH


    Ursprünglich war eine Fertigstellung dieses Jahr(Stand 2014) geplant. Vor Ort beginnt man allerdings jetzt erst mit der Entkernung des noch abzureißenden Hauses.



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    Mod: Verschoben. Größere Ansichten und Informationen u. a. in Beitrag #1127.

  • Schloßstraße 24

    Und er baut doch noch! Ardi Goldman errichtet zusammen mit Partner Ronny Weiner ein fünfgeschossiges Wohnhaus direkt am Von-Bernus-Park an der Schloßstraße in Bockenheim (Karte mit Street View). Bisher standen an dieser Stelle wenig ansehnliche Flachbauten.


    Der Neubau wird 5 Geschosse haben und inklusive Satteldach mit großen Gauben Platz für 13 Wohnungen und einer Kita bieten.


    Ähnlich wie die Nachkriegshäuser in der Nachbarschaft (mit Ausnahme des direkten Nachbarn) steht das Haus mit der langen Seite und der Traufe zur Straße. Dennoch bietet es einen sehr deutlichen Kontrast: Die Fassade wird komplett, bis zur höchsten Giebelspitze, verklinkert sein, und das mit rotem Stein Ton in Ton mit der Dachhaut. Ein Ausrufezeichen in rot!



    Bild: Stefan Forster Architekten, Frankfurt


    Die Bauarbeiten sollen laut Projektseite Anfang 2017 beginnen und im März 2018 abgeschlossen sein.

  • Ex-Batschkapp-Areal, Maybachstraße (Eschersheim)

    Heute ist offizieller Baubeginn für die geplante Neuentwicklung des ehemaligen Batschkapp-Areals in Eschersheim. Auszüge aus der Pressemitteilung der ABG Frankfurt Holding:


    [INDENT]Drei Jahre ist es her, dass der 1976 gegründete Musikclub „Batschkapp“ vom S-Bahnhof in Eschersheim an sein neues Domizil in Seckbach umgezogen ist. Wo früher legendäre Rockkonzerte und Discopartys gefeiert wurden, entstehen jetzt neue Wohnungen. Die ABG Frankfurt Holding hat das Grundstück entlang der Bahnstrasse erworben und errichtet hier im Erdgeschoß auch einen neuen REWE-Verbrauchermarkt. Am Montag (12.12.2016) haben der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann und ABG-Geschäftsführer Frank Junker auf dem rund 300 Meter langen Areal in der Maybachstraße die Bauarbeiten für ein neues Wohnhaus mit 27 Mietwohnungen in Passivhaus-Bauweise gestartet. [...]


    Als „bauliche Herausforderung“ bezeichnete ABG-Geschäftsführer Frank Junker das Projekt. Wegen der Lage direkt an der Bahntrasse musste dem Schallschutz und Erschütterungen durch den Zugverkehr besonders Rechnung getragen werden. „Gemeinsam mit dem Team des Architekten Jo Franzke und den Ingenieuren der ABG haben wir diese Herausforderungen aber hervorragend gelöst und hier ein sehr attraktives Ensemble geplant“, so Junker weiter, „die Wohn und Schlafräume wurden zur Maybachstraße hin ausgerichtet, so dass in Verbindung mit der besonders schalldichten Passivhaus-Bauweise mit dreifach verglasten Fenstern ein ruhiges Wohnen sichergestellt ist.“


    Auf drei Stockwerken werden die 27 Wohnungen über dem Verbrauchermarkt im Erdgeschoss errichtet und von der Stichstraße in der Nähe des Bahnübergangs her erschlossen. Von dort kommen die Bewohner über ein Treppenhaus oder einen Aufzug zunächst auf die als Garten gestaltete Dachfläche des Supermarkts zu den drei Hauseingängen. Diese erschließen jeweils neun Mieteinheiten. [...]


    Im Untergeschoss hat der Neubau eine Tiefgarage mit 32 Stellplätzen für die Mieter und das Personal des Supermarkts. Hier sind auch die Technikräume, das Blockheizkraftwerk, Mieterkeller und Fahrradstellplätze untergebracht. Der Eingang des ebenfalls barrierefrei zugänglichen und mit 900 Quadratmeter deutlich vergrößertem Supermarktes wird, wie bisher, auf der Gebäudeseite gegenüber des benachbarten Sportclubs Eschersheim liegen. Über den Hof auf dieser Seite werden auch von der Maybachstraße her die Waren angeliefert. Die ABG plant die Fertigstellung des Neubaus zum 31. März 2018. Einen Monat später soll der REWE-Markt bezugsfertig sein.[/INDENT]


    Visualisierung mit anderer Perspektive als die bereits bekannte:



    Bild: Jo Franzke Architekten / ABG Frankfurt Holding

  • Sonnenstand im Rendering: Für den Schatten links, steht die Sonne auf West-Nordwest, während sie für die Personen im Bild im Südwesten stehen muss. Dazu steht die Sonne um so tiefer, je weiter rechts die Person im Rendering steht (vergleiche die Länge der Schatten).


    Wieso kann (m)ein zehn Jahre altes Stück Architektursoftware bei Angabe von Standort, Datum und Uhrzeit den korrekten Sonnenstand berechnen und das womit heutuzutage Renderings gerechnet werden, liefert so einen Sch...? Es würde vermutlich schon helfen, wenn man das Entstehungsdatum des Hintergrundfotos eintippen würde.

  • Berger Straße / Ecke Höhenstraße

    Entkernung und Abriss sind schon durch.
    Der Bauzaun steht auch schon. Es sieht so aus als ob hier noch diese Jahr richtig angefangen werden soll.

  • Schloßstraße 24

    Hier die Bestandsbilder zum Bau erwähnt in Beitrag #1178:




    Ich denke, der Abriss kann ohne Tränen vergießen von statten gehen, der neue Entwurf geht IMHO in Ordnung. Erinnert mich von der Farbgebung etwas an den Portikus.


    Was wohl mit diesem kleinen Relikt passiert? Angeblich stammt das noch vom Bockenheimer Schlösschen, war wohl der Untersatz einer Statue. Quelle: Stadteilführung Bockenheim


  • Wittelsbacher Allee 40

    Ich glaube das hatten wir noch nicht. Das bislang 2-stöckige Haus Wittelsbacher Allee 40 wird aufgestockt um 2 Etagen nebst Dachgeschoss. Es fügt sich dann der bestehenden Nachbarbebauung sicherlich besser ein. Foto von letzter Woche:



    Ich versuche noch mehr in Erfahrung zu bringen.


    Bild: Marty