Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Bolongarostraße Ecke Holzlachstraße (Nied)

    so was nennt man dann wohl "Blitzsanierung", Ansicht von vor nicht mal zwei Monaten siehe hier, nun hat man den Eindruck als ob das Haus durch Styroporplatten und viel Klebstoff zusammengehalten wird. Nun ja.


  • Neues Braunkohlekraftwerk im Industriepark Griesheim

    Das RP Darmstadt hat jetzt den Antrag der Fa. GETEC heat & power AG aus Magdeburg auf Genehmigung eines 19,5 MW-Braunkohlestaub-Kraftwerks offengelegt. Zur Projektbegründung heißt es:


    Zielsetzung für den Bau und Betrieb der Anlage ist die Schaffung einer zukunftssicheren und wirtschaftlichen Energieversorgung für die WeylChem Griesheim GmbH. Zu Produktionszwecken benötigt WeylChem thermische Energie in Form von bis zu 23 t/h Prozessdampf mit einem Betriebsdruck von 20,5 bar …


    Ein Teil der benötigten Energiemengen von WeylChem werden künftig durch die GETEC heat & power AG geliefert. Um auf Jahre hinaus stabile und wirtschaftliche Energiekosten garantieren zu können, werden die Dampfkessel hauptsächlich mit Braunkohlenstaub befeuert.


    Der aus Rheinischer Braunkohle hergestellte Braunkohlenstaub … ist ein hochwertiger Schwefel-und aschearmer Brennstoff. Die Anlieferung erfolgt im Silo-Lkw. Die Handhabung im geschlossenen System ermöglicht einen ölähnlichen Komfort. 3 Millionen t Braunkohlenstaub werden jährlich in den verschiedensten Feuerungsanlagen eingesetzt. Dazu zählen die Prozess-Wärmeerzeugung sowie der Einsatz in Niederdruck-und Hochdruckkesseln zur Prozessdampferzeugung. Staubfeuerungen zeichnen sich durch einen geringen Platzbedarf und eine hohe Regelgeschwindigkeit aus. Die Ascheentsorgung erfolgt durch den Brennstofflieferanten.

    Aufgrund der Feuerungsanlagenleistung von weniger als 50 MW erfolgt die Genehmigung ohne Öffentlichkeitsbeteiligung.


    Die Anlage besteht aus einem neuen Gebäude und in den Außenbereichen aus 2 Braunkohlenstaub-Silos, einer Rauchgas-Entstaubungsanlage, einer Abwasser-Kühlgrube sowie einem 49 m hohen Schornstein. Angeliefert wird der Braunkohlenstaub per Lkw über die Stroofstraße, eine Anlieferung während der Nachtstunden erfolgt nicht. Die Siloanlage hat eine Größe von 2 x 300 m³ und ist für einen Volllastbetrieb der Anlage bis ca. 72 Stunden ohne Neubelieferung ausgelegt. Bei Volllastbetrieb sind durchschnittlich 3 Silofahrzeuge pro Tag erforderlich. Die Erstbefüllung der Anlage erfordert 12 Lkw Ladungen. Ca. alle 7 Volllast Tage sind die Lagerkapazitäten des Aschesilos erschöpft so dass eine Entsorgung fällig wird. Die Asche wird mit denselben Silofahrzeugen abtransportiert, mit denen auch der Braunkohlenstaub angeliefert wird. Für den Aschetransport wird eine LKW-Ladung benötigt.


    Die Anlage soll rd. 9 Mio € kosten.


    Nachtrag:


    Vor einiger Zeit war mal zu lesen, in Griesheim solle auch ein Gaskraftwerk gebaut werden. Damit hat das oben beschriebene Projekt nichts zu tun.


    Und natürlich, völlig klar, der Protest lässt nicht auf sich warten.

  • Diplomatenpark | Hermann-Wendel-Straße (beide Bockenheim)

    An der Hedwig-Dransfeld-Straße hat die Firma Jöst mit der erstaunlichen Operation eines unscheinbaren Entleins zum hanseatisch-weißen Schwan begonnen (zum Vorhaben oben Beitrag #1014 ff.). Ich bin gespannt.



    Bild: Schmittchen


    ***


    An der Hermann-Wendel-Straße zeigte sich die damalige Situation heute unverändert. Die Baustellentore waren geöffnet, es dürfte also etwas im Gange sein. Nur was?

  • myBockenheim (Robert-Mayer-Straße 48-50)

    Auf der Website des Büros Architektenkontor Faller & Krück findet sich eine Projektseite mit einer ausführlicheren und höher aufgelösten Version der Visualisierung, die Schmittchen im Infobeitrag zeigte.



    Zudem gibt es die Rückseite des Entwurfs zu sehen:



    Visualisierungen: B.C. Horvath, gezeigt auf www.architektenkontor.com (Architektenkontor Faller & Krück)


    Schön, das nach oben verlängerte, verglaste und mit Klinker umrahmte Treppenhaus. Für sportliche Nutzvehikel könnte die Tiefgarageneinfahrt eng werden.

  • Projekt "phoenix Bockenheim" (Hermann-Wendel-Straße 10-14)

    Die Planung für das zuletzt in #1073 erwähnte Neubau-Projekt "phoenix Bockenheim" scheint fertig zu sein. Unter anderem das ist auf der oben verlinkten Projekt-Website zu sehen:



    Westseite:

    Bilder: Cityraum Development / Stefan Forster Architekten / optify!

  • Ich bin hin- und hergerissen. Zum Einen ist das Gebäude natürlich gut gelungen (besser als der dachverstümmelte Bau im Hintergrund ohnehin) und mit den "Regelverstößen" im dritten und vierten OG auch schön aufgelockert, zum Anderen fangen die Markenzeichen der Architekturbüros so allmählich an zu nerven. Riffelstein: Mäckler, Runde Massivbalkons: Forster, Bürogebäude mit Auskragung der Obergeschosse: OFB Auftrag...
    Am Ende also bei jedem Büro doch Schema F?

  • Bockenheimer Updates

    Der gastronomische Evergreen "Zum Tannenbaum" an der Jordanstraße wird nicht nur früheren Bockenheimer Studenten ein Begriff sein. Nördlich des Eckhauses besteht seit langer Zeit eine Baulücke, in deren Rückraum ein kleines Wohngebäude steht. Eben jenes wird nun umgebaut und dann als Einfamilienhaus vermarktet. Die Lücke Homburger Straße 21 wird mit einem schmalen Neubau ausgefüllt, in dem zwei Eigentumswohnungen entstehen. Grundrisse, Preise und weitere Informationen hier und dort.



    Bild: Schmittchen



    Bild: Vieten & Partner Immobilien


    Längst abgeschlossen ist das u. a. hier erwähnte Projekt "Jordan Garten" anstelle des früheren Outdoor-Ladens "Supertramp". Beim straßenseitigen Gebäude Jordanstraße 30 zumindest spricht das Ergebnis für sich:



    Und an der Hermann-Wendel-Straße wird den Gründerzeithäusern derzeit der Rest gegeben:



    Bilder: Schmittchen

  • Nordend-West

    Nach dem Bockenheimer Rundgang geht es nun weiter zum Nordend-West. Angefangen mit den Holzhausenschlösschen (letzter Beitrag, Lage), wo die Renovierungsarbeiten beendet sind und schon im September 2014 Wiedereröffnung gefeiert werden konnte (Quelle). Von außen fällt auf, dass an den Dachgauben und vor den Fenstern der zweiten Mansarde wieder Schlagläden angebracht wurden, ein wie ich finde sehr schönes Detail.





    Nach langer Pause (letzter Beitrag) gibt es auch zum Neubau an der Justinianstraße 3 (Lage) etwas Sichtbares zu zeigen.



    Direkt nebenan wird an der Wolfsgangstraße 14 (Lage) das Wohnheim der Drogenhilfe aufgestockt und so eine neue Wohnung geschaffen. Der Kran im Hintergrund gehört zu Justinianstraße 3.



    Gegenüber des Diakonissenareals (Thread) wird das Wohngebäude Cronstettenstraße 64 (Lage) abgerissen. Über das Bauschild erfährt man nur, dass es Pläne der raab.schmale GmbH gibt, deren homepage aber ebenfalls eine Baustelle ist.




    Weiter Richtung Innenstadt noch zwei Aufnahmen abgeschlossener Projekte, zum einen von Unterweg 17 (letzter Beitrag, Lage) an der Ecke zur Sternstraße. Interessant ist, dass in der spitzen Ecke hinter den vier "Fenstern" Loggien sind, was durch die Fortführung der Fassade auf den ersten Blick kaum auffällt.



    Und zum anderen das im Forum glaube ich nicht erwähnte, aber schon abgeschlossene Sanierungsprojekt Unterweg 13-15, wo die Monopolis Frankfurt GmbH 2014/15 in einem vorher eher unscheinbaren Wohnhaus 13 exklusive Mietwohnungen geschaffen hat (Projektseite).



    -Bilder von mir-

  • Eschersheimer Landstraße 10

    An der Rückseite der Eschersheimer Landstraße 10 wurden Gerüste aufgebaut, leider habe ich im Netz nichts über eine Revitalisierung gefunden, vieleicht wird auch nur die Fassade gereinigt ?



    Bild: thomasfra

  • Neubebauung Ex-Batschkapp-Areal (Eschersheim)

    Eine Projektvorstellung im tiefsten Sommerloch: In der heutigen Printausgabe der FAZ wird die anstelle der abgerissenen Batschkapp-Gebäude und des Rewe-Supermarkts geplante Bebauung gezeigt. Nach Plänen des Frankfurter Büros Jo. Franzke Architekten soll ein neuer Supermarkt und darüber 27 Mietwohnungen entstehen. Den Verfasser des Zeitungsartikels erinnert die Fassade an einen Lautsprecher oder an ein Radio im Retro-Look:



    Bild: Jo. Franzke Architekten


    Informationen zum Vorhaben an der Maybachstraße samt Fotos der abgerissenen Gebäude finden sich u. a. oben in Beitrag #1054. Im jetzt erstmals gezeigten Neubau sollen neben dem Supermarkt, mit 750 m² nun deutlich mehr Verkaufsfläche als bisher, auch 45 Kfz-Stellplätze für Kunden und Wohnungsmieter in einer Tiefgarage entstehen. Dafür ist wegen des abfallenden Geländes keine Rampe notwendig. Auch an der Nordostseite des Gebäudes ist der Eingang zu den Wohnungen geplant. Der Sockel bleibt frei von Öffnungen, abgesehen von Eingang und Zufahrt sowie einem verglasten Eingangsbereich des Supermarkts. Auch "eher geschlossen" bleibt die Rückseite des Gebäudes, die der stark befahrenen Strecke der Main-Weser-Bahn mit künftig vier Gleisen zugewandt ist.


    Die ABG Frankfurt Holding möchte noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen. 2016 ist die Fertigstellung des Gebäudes geplant.

  • Gruselig.
    Retro-Look trifft es schon ganz gut, allerdings erinnert es mich nicht an ein Radio, sondern an billige Nachkriegsbauten mit gekachelten Außenwänden (ja, ich weiß dass das hier keine Kacheln werden, das macht es aber nicht wirklich besser). Und dann auch noch dieses "shades of brown" - Fassadengliederung per Farbe, fast wie bei den guten alten Plattenbauten...

  • Da sind wir bereits zu dritt: Retro war auch mein erster Gedanke. Sehr gemischt, meine Gefühle. Der Sockel geht eigentlich gar nicht, auch wenn er mit Naturstein, Rillen und mit Efeu geschmückt sein soll. Das Büro Franzke steckt aber oft viel Liebe ins Detail, was die Ansicht aus der Nähe mildern könnte. Die leicht auskragenden Fensterrahmen, schmale Fensterprofile, die Profile an den Balkonbrüstungen und feine Materialien können Wunder wirken. Die eingebaute Tiefgarage ist zwar nett, der resultierende Sockel trägt aber ebenso zum "Retro"- und Bunker-Charakter bei wie die nicht weiter gegliederte lange Fassade.

  • Bauprojekt (Im Wörth - Eschersheim)

    Über das Wohnbauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Hochbunkers in Eschersheim (zuletzt berichtet in #972 und #961) wurde hier lange nicht berichtet. Anbei mal ein aktuelles Foto von vorgestern Abend (leider nur Handyqualität).


    Wie man sieht baut man mittlerweile am 3. Obergeschoss und hat nach dessen Fertigstellung dann nur noch das Staffelgeschoss ausstehend.


  • Wohnbauprojekt "Am Landgraben" in Frankfurt-Bergen

    Ein in meinen Augen gelungenes Beispiel für Nachverdichtung in der stark wachsenden Stadt soll in der Strasse "Am Landgraben" in F-Bergen entstehen. Anstelle eines mit einer Scheune, altem Wohnhaus sowie einem kleinen Elektroladen bislang völlig unterausgenutzten Grundstücks sollen 3 oder 4 Mehrfamilienhäuser mit schätzungsweise je 8 - 12 (?) Wohneinheiten entstehen:

  • Friedberger Anlage 32 (Hermesweg)

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Der Neubau am unteren Ende der Berger Straße harrt immer noch seiner Dämmung. Montiert sind die Fenster und die Balkonbrüstungen, und das Dach scheint ebenfalls soweit zu stehen. Letzter Beitrag dazu hier. Aktueller Schnappschuss der Front:



    Bild: epizentrum

  • Ein paar Updates um den Weißen Stein herum:


    Eschersheimer Landstraße 601-603


    Das Haus das hier noch bis vor kurzem stand (Street View) ist nun abgerissen:




    Geplant ist eine Wohnbebauung mit 3 einzelnen Häusern. Die äußeren geplanten Häuser nehmen dabei die Traufhöhe ihrer Bestandsnachbarbebauung auf. Was ich auf dem Handzettel sehen konnte sah recht gefällig aus. Könnte sich in dieser Gegend sehr gut machen.

  • Gebäude der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

    Die Land Hessen hat der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst eine Zusage über 100 Millionen Euro erteilt, wie in diesem Thread berichtet. Damit ist ein Neubau der Hochschule auf dem Kulturcampus in Bockenheim gesichert. Nach dem Umzug wird der aktuelle Sitz an der Eschersheimer Landstraße frei. Ein Foto von 2008:



    Bild: Dontworry (mit Lizenz CC BY-SA 3.0 @Wikimedia)