Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • August-Schanz-Straße

    Die Gebäude in der August-Schanz-Str. sind bis auf den südlichen Bereich im Rohbau fast fertig (Zuvor #931, #942 und #953). Zunächst der Blick auf den südlichen Bereich, wo dem dortigen Gebäudeteil noch Höhe fehlt.



    Entlang der Straße, gegenüber des Lidl Parkplatz, ist die endgültige Höhe erreicht



    Durchsicht durch die Gebäude am nördlichen Baufeldende


  • Über den Abbruch des Eschersheimer Hochbunkers in der Straße "Im Wörth" (zuletzt erwähnt von Schmittchen in #961) berichtet heute die FNP.


    • Der Abbruch des Hochbunkers soll ab März beginnen, aktuell fehlen aber noch einige wenige Genehmigungen
    • Der Bunker soll von oben nach unten abgebrochen werden. Dazu kommt eine Spezialzange zum Einsatz, die bis zu 1,50m dicke Betonwände abreißen kann.
    • Sofern diese Wände jedoch mit viel Eisen durchzogen sein sollten, muss die Zange aufgeben und stattdessen würde dann gesprengt werden.
    • Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Sprengungen kommt liege bei ca. 50%.
    • Auf einer Fläche von 30-50 qm würden dann rund 20 Löcher in die Decke gebohrt und mit Sprengstoff gefüllt. Dies sei nicht mit einer Großsprengung wie der des AfE-Turms vergleichbar.
    • Muss ein Teil des Bunkers tatsächlich gesprengt werden, wird der Abbruch ca. 2,5 Monate dauern. Allein die Sprengung der Decke dauert dabei ca. 2-3 Wochen.
    • Während der Abbrucharbeiten bleibt die Straße "Im Wörth" befahrbar. Lediglich die Parkplätze direkt vor dem Bunker fallen weg und die Bushaltestelle wird vorverlegt.
  • Keine Neuigkeiten zum Baugebiet "An der Sandelmühle" (Heddernheim

    In meiner Handykamera schlummerten auch noch drei Bilder vom 19.12.2013, die zeigen, daß es in Frankfurt offenbar immer noch zuviele Wohnungen gibt, denn sonst würde es im zukünftigen Wohngebiet "An der Sandelmühle" (zuletzt erwähnt hier, hier und hier) sicher schneller vorangehen. Vor zwei Wochen war ich das letzte Mal dort und es sieht immer noch so aus, wie vor zwei Monaten, weswegen ich die Bilder hier auch noch poste. Standort ist der Eingang der Straße "Brühlfeld".






    Bilder: sipaq

  • Der Bebauungsplan ist immer noch im Verfahren, am Bauherrn in spe wird es also nicht liegen. Im Verfahren beschäftigt man sich derzeit mit einem Wunschzettel des Ortsbeirats von August 2013. Übrigens: Gestern vor zwei Jahren wurde der städtebauliche Entwurf "im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung" dem zuständigen Ortsbeirat vorgestellt (Q).

  • Umbau, Umnutzung und Sanierung Scheidswaldstraße 32-36

    Dazu Beitrag #850, zuletzt berichtete tunnelklick in #960 vom Stand der Dinge. Heute wurde die Ausschreibung eines Bauauftrags der Stiftung Waisenhaus veröffentlicht. Gegenstand ist Umbau, Umnutzung und Sanierung des Gebäudes. Es soll aufgestockt werden, außerdem ist der Neubau einer Tiefgarage geplant. Die bestehende Kindertagesstätte wird erweitert. Ansonsten entstehen, wenn ich den Ausschreibungstext richtig deute, ausschließlich Wohnungen, insgesamt 14 Einheiten. Los geht es im ersten Bauabschnitt mit dem Vorderhaus, Fertigstellung im Mai 2015, dann folgt das Mittel- und Hinterhaus sowie die Tiefgarage in einem zweiten Bauabschnitt bis Mitte 2016.


    In einem vorausgegangenen Verfahren wurden die Planungsleistungen ausgeschrieben. Den Zuschlag hat im Mai 2013 das Büro Hirschmuellerschmidt Architektur aus Darmstadt erhalten.

  • Park Pure; Fürstenbergerstraße 1; Annastraße 4

    Bei Park Pure (Fürstenbergerstraße 11) wurde seit dem letzten Beitrag auch das Erdgeschoss verkleidet, die restlichen Gerüste sind verschwunden. Zur Erinnering: So sah das Gebäude vor Um- und Anbau aus.





    Nur wenig weiter wird beim Wohnhaus Fürstenbergerstraße 1 (Lage) das Dachgeschoss ausgebaut. Mehr erfährt man beim =B-2013-642-4%20&tx_vierwdbafinfothek_infothek[action]=bauschild"]Bauschild: Die BauWerte GmbH baut das Mansardgeschoss um, wobei straßenseitig die Mansarde teilweise durch einen großen Giebel ersetzt wird. Zudem werden die Gauben vergrößert, Loggien eingebaut und zwei Doppelparker errichtet. Die zwei neu geschaffenen Maisonettewohnungen sind schon verkauft. Wie das Haus vorher aussah, kann man auf der homepage der BauWerte GmbH sehen. Und so sieht es jetzt aus, gut zu erkennen der neue Giebel.



    Ansonsten ist zu erkennen, dass der Putz erneuert wird.



    Die Hausseite zum Oeder Weg.



    Der Neubau Annastraße 2-4 ist jetzt vollendet, letzte Fotos hier, Lage dort.




    -Bilder von mir-

  • Park Pure - Was zum Gründerzeitler fehlt

    Danke für den Rundgang.


    Annastr. 2-4 zeigt wie moderne, zeitgenössische Architektur sich wunderbar in eine Umgebung wie dem Holzhausenviertel einfügen kann. Wertige Materialien und venezianische Blenden als Hingucker.


    Im Vergleich fällt das Niveau des "Park Pure" schon deutlich ab. Selbstverständlich ist das Gebäude im Vergleich zum Vorgänger eine Verbesserung. Dennoch hat man scheinbar nicht verstanden, was die Beliebtheit von 120 Jahre alten Gründerzeitlern im Kern ausmacht. Der Anspruch schien gewesen zu sein, das Aussehen eines Gründerzeit-Baus nachzuahmen und hier scheitert der Bau aus folgenden Gründen:
    [INDENT]- Die Deckenhöhen fallen im Vergleich zum echten Gründerzeitler zu niedrig aus, so entsteht der Eindruck als ob man noch eine "Extra-Etage" unterbringen wollte. So beraubt man einem solchen Bau einen der grössten Vorzüge des Gründerzeitlers, die hohen, luftigen Decken, die ein ganz anderes Raumgefühl ermöglichen und u.a. die hohe Beliebtheit von Altbauwohnungen erklären.
    - Die Gitter vor jedem Fenster entstellen das Gebäude. Man stelle sich vor man würde vor jedem Gründerzeit-Fenster Frankfurts Gitter anbringen, es würde die Eleganz der Gebäude verloren gehen. Ich verstehe, dass die Gitter als Schutz für Kinder gedacht sind, aber hier hätte Glas viel besser ausgesehen.
    - Die quadratische Fensterreihe zum Park nimmt dem Gebäude die Vertikalität und lässt es etwas "gedrungen" wirken.
    - Der depperte Name "Park Pure" ist angesichts der klassischen Umgebung und der begehrtesten Lage der Stadt völlig deplatziert; hier wird kein cleverer Werbegag benötigt um das Projekt "sexy" zu machen, "Fürstenberger 11" hätte gereicht. Hier wurde ein plumper Versuch gestartet einen Pseudo Gründerzeitler in ein Raster zu pressen.
    [/INDENT]


    Trotz der Anklageschrift bin ich natürlich dankbar, dass Investoren überhaupt versuchen die Optik nachzuahmen und in echte Dächer investieren. Allerdings sollte man bei diesen Summen auch erwarten können, dass nicht nur in "kosmetische" Effekte investiert wird, sondern in altbaugemäße Deckenhöhen, gitterlose Fenster und vertikale Streckung.

    4 Mal editiert, zuletzt von Golden Age () aus folgendem Grund: Ausbesserung der Formulierung

  • Scheidswaldstraße 32-36, ex Mutter-Kind-Haus

    Wie hier schon beschrieben (#850, #960, #978) wird das ehemalige Mutter-Kind-Haus in der Scheidswaldstraße 32-36 umgebaut, umgenutzt und saniert.


    In den letzten Wochen wurde das Gebäude geräumt und erste Innenausbauten entfernt. Seit kurzem steht nun auch ein Bauschild, der vorhandene Komplex erfährt in der Umgebung zahlreicher erhaltener Altbauten leider keinerlei Aufwertung.


    Folgend Bilder vom Ist-Zustand heute, sowie dem Bauschild.






    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • "Berger115", Berger Straße 115-119

    Unter dem Projektnamen „Berger 115“ kündigt sich ein mittelgroßes Wohnprojekt an der Berger Straße an. Bebaut werden soll das Gelände der Berger Straße 115 bis 119. Hier befinden sich zur Berger Straße hin heute in einem einstöckigen Flachbau sowie ein Fischgeschäft/Restaurant mit durchaus interessanter Namensgebung. Im Hof finden sich weitere Flachbauten.
    Geplant sind auf dem Grundstück 3 Gebäude mit 58 Wohnungen zwischen 38 und 73qm Wohnfläche, sowie 3 Gewerbeeinheiten. Weiterhin ist eine Tiefgarage geplant.


    Man rechne wohl mit einem Baubeginn ab Ende 2014, wobei das Vorhaben in 3 Bauabschnitten ausgeführt werden soll.


    Das Projekt hat bereits eine Homepage: http://www.berger115.de
    Hier finden sich auch Lagepläne sowie einige Ansichten. Auch wenn im rückwärtigen Bereich nicht unbedingt auf tolles Aussehen geplant wird, so empfinde ich die Fassade zur Berger Straße hin immerhin als deutliche Aufwertung, die gewisse Elemente der benachbarten Altbauten aufgreift.


    Aktueller Bestand (flüchtiges Mobiltelefonfoto von mir)


    Geplante Fassade zur Berger Straße (Quelle: http://www.berger115.de / Terra-Immobilien)

    Einmal editiert, zuletzt von Micha81 () aus folgendem Grund: Anpassung.

  • Projekte Platenstraße & Händelstraße

    Aus der beliebten Reihe: Ich war mal ein Altbau...
    Das Ergebnis der von Mainolo in Beitrag 882 beschriebenen Entkernung an der Eckenheimer Ldstr./Händelstraße hatten wir noch nicht. Wozu man die Fassade hat stehen lassen erschließt sich mir aber auch nicht wirklich.



    Bilder von mir vom 19.5.14.

  • Einzelhandelsprojekt Wächtersbacher Straße 83 (Fechenheim)

    Kaufland ist der geheimnisvolle Einzelhändler auf dem früher industriell genutzten Areal (dazu oben #967 und mit Fotos #969 f.) Das schreibt heute die Immobilien-Zeitung. Der Großflächendiscounter aus Neckarsulm habe sich gegen massiven Widerstand der Stadt Frankfurt durchgesetzt, heißt es in dem Artikel ("Kaufland knackt Frankfurt"). Die Stadt lehne großflächigen Einzelhandel in Industriegebieten ab. In einer über Jahre hinweg geführten gerichtlichen Auseinandersetzung sei sie aber - infolge eines Verfahrensfehlers - unterlegen. Die Stadt Frankfurt habe in der Folge eine Baugenehmigung für einen Verbrauchermarkt mit 5.700 Quadratmetern Verkaufsfläche auf dem Grundstück Wächtersbacher Straße 83 erteilen müssen.


    Vorbereitende Arbeiten für den Bau der Kaufland-Filiale haben begonnen (IZ-Foto). Auch eine Infotafel wurde bereits aufgestellt.

  • August-Schanz-Str.

    Die zuletzt hier gezeigte Baustelle in der August-Schanz-Straße aktuell. Die Fenster sind fast alle gesetzt, und neben der Wärmeisolierung sind nun auch links im Bild erste Fassadenelemente zu sehen. Die Baukräne sind in der Zwischenzeit natürlich schon längs abgebaut.


  • Alter Uhrenturm Pfingstweidstraße

    Habe heute Morgen mit Freude festgestellt, dass der alte Uhrenturm an der Pfingstweidstraße / Anlagenring eingerüstet worden ist. Meine Hoffnung besteht nun darin, dass der wunderschöne, aber leider ziemlich marode Uhrenturm wieder restauriert, zumindest in Stand gesetzt wird. Kurzer Schnappschuß im Vorbeigehen.



    Bild: Marty

  • ^ Restauriert wird er, und zwar vollständig. Ab heute baut man den 120 Jahre alten Turm inklusive Steinsockel ab und arbeitet die einzelnen Teile in unterschiedlichen Werkstätten auf. Die Hälfte der 100.000 Euro, die das Projekt kostet, seien aus Spenden des Vereins "Freunde Frankfurts" (Frank Albrecht & Co., siehe Website) und von 100 Privatpersonen zusammengekommen, und auch der Ortsbeirat 4 habe Geld aus seiner Kasse abgezweigt, berichtet beispielsweise die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Im Herbst soll das gute Stück wieder an seinen Platz zurückkehren.

  • Wächtersbacher/ Neubau. Kaufland baut hier bzw. noch läuft der Abriss der früheren Hallen und Fahrstraßen. Von Süd nach Nord aufgenommen



    Ich hatte ja hier mal berichtet.
    http://www.deutsches-architekt…hp?p=413468&postcount=970




    Letzte Abbrucharbeiten, am früheren Trafohaus.




    Noch befinden sich große Schuttberge auf dem Gelände, einer besteht nur aus "KnochenSteinen"



    Alle Bilder sind, wie immer, mein Eigentum!






    .

  • Friedberger Anlage 32 (Hermesweg)

    Offiziell zum Gebäude mit der Adresse Friedberger Anlage 32 (Karte) gehört ein zweigeschossiger Zwischenbau, der eigentlich am Hermesweg an der untersten Berger Straße liegt. Der Flachbau wird gerade abgerissen:



    Bild: epizentrum


    Entstehen soll ein 5-geschossiger Neubau mit vier Wohnungen und einer Einheit für freiberufliches Arbeiten (Quelle). Bauherren sind die Proreha-Eheleute vom Hauptgebäude, der Entwurf stammt vom Frankfurter Architekten Friedrich Keller bzw. seinem Büro exitecture (Website). Letzteres steht in Verbindung mit dem Kleinen Ritter in Sachsenhausen, dessen Entwurf eigentlich von Franken Architekten stammt. Möglicherweise geht es dabei nur um die Umsetzungsplanung/Bauleitung o.ä. Eigene Projekte waren bisher vor allem in der Sanierung angesiedelt: die Außen- und Innensanierung des Museums [für] Angewandte Kunst, die Sanierung des Silberturms, die Modernisierung des Amerika-Hauses etc.

  • Rohmerplatz

    nicht mehr viel übrig vom ehemaligen Hochhaus - sorry für die wirklich bescheidene Qualität, aber die Morgensonne hat die Handycam dann doch überfordert...



  • Eineinhalb Jahre nach der Ankündigung (oben #862 ff.) fand gestern der erste Spatenstich für das Wohnbau-Projekt auf dem Areal eines längst abgerissenen Tramdepots gegenüber des Schönhofs statt. Gebaut werden 66 Wohnungen und eine Kindertagesstätte. Einzelheiten zum Projekt in einer heutigen Pressemitteilung der ABG.



    Bild: ABG Frankfurt Holding



    Bild: Alex Kraus / ABG Frankfurt Holding


    Nachtrag: Der Entwurf ist von Jo. Franzke Architekten.