Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Ich verstehe die aufkommende Diskussion nicht. 1. wohnen in Bergen allgemein und am Berger Hang (Südlage, Skylineblick) im besonderen schon immer die etwas Betuchteren unter uns und 2. sehe ich in den vorgestellten Projekten wahrlich keine Protzbauten für Superreiche, sondern typische Randlagenbebauung.

  • Sandweg 82-84

    Am Sandweg habe ich die Ecken der Baustelle "ausgeleuchtet". Micha81 lieferte vor ein paar Wochen die letzten Fotos, die Rendering sind in Schmittchens Beitrag zu sehen. Dies hier ist die Seite zur Wingerstraße. Ein kleiner Bagger buddelt sein eigenes Grab, so scheint's:



    Hier die Seite am Sandweg. Im Vordergrund links befindet sich ein Plateau, das man über eine Rampe vom Sandweg her erreicht:



    Das hier ist das Plateau. Auf dem südöstlichen Eck des Grundstücks steht noch eine Baracke, in der ein "Leipold-Markt" irgendwelche Dinge verkauft(e):



    Auf dieser Ecke scheint im Rahmen des Projektes ein Doppelhäuschen mit gefängnisartiger Ummauerung zu entstehen. Diesen Eindruck erweckt jedenfalls das Rendering von der Forster-Projektseite (Bild 4):



    Noch weiter in Richtung Nordosten steht sowohl vom Sandweg als auch von der Ingolstädter Straße aus in zweiter Reihe dieser gar nicht so unattraktive Geschäftshausriegel. Er beherbergt die Firma IS Innovative Software, deren Website alles andere aus auskunftsfreudig und funktionsfähig ist:



    Rendering: Stefan Forster Architekten, Frankfurt am Main
    Fotos: epizentrum

  • Das Gebäude (bzw. das größte der Gebäude) auf Grundstück Sandweg 94 hat vor einiger Zeit auch mein Interesse geweckt - mit ein wenig Recherche hat sich ergeben, dass es sich hierbei um den ehemaligen Sitz der Engelhard Arzneimittel handelt. Gründer war Karl Engelhard, der die 1826 gegründete Rosen-Apotheke (Am Salzhaus 3) übernommen hatte. Der erste Bau im Sandweg wurde 1891 errichtet, 1943 im Krieg zerstört, 1947 nahm der Betrieb im Sandweg nach Neubau seine Arbeit wieder auf. Seit 2000 ist der gesamte Betrieb in Niederdorfelden ansässig.
    Danach wurden die Gebäude der Fabrik offensichtlich umfassend umgebaut/saniert.


    Neben dem von epizentrum abgelichteten großen Gebäude befinden sich auf dem Gelände noch einige weitere Gebäude, darunter mehrere Stadthäuser/-villen (am linken Bildrand zu erkennen), aber auch Umbauten historischer Gebäude.
    Die enge und private Wirkung des Geländes hat mich bisher von Detail-Foto-Streifzügen abgehalten.


    Das Gebäude beherbergt neben Interactive Data (funktionierende Homepage) noch zahlreiche weitere Unternehmen, von der Hausverwaltung über den Treuhänder bis zu Teilen der GfK-Gruppe.
    Leider konnte ich bis dato noch keine Details über den Umbau und die Umnutzung ab 2000 herausfinden.


    Quellen unter anderem:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Engelhard_Arzneimittel
    http://www.frankfurt-nordend.de/

  • Exkurs: Die oben angegebene Webseite "www.innovative-software.com" hat meines Wissens nichts mit dem in diesem Gebäude ansässigen Unternehmen zu tun. "Innovative Software" war der Name einer kleinen frühen Vorgängerfirma von Interactive Data aus dem Dotcom-Boom Ende der 90er. Später hieß die Firma "IS Teledata", wobei das "IS" auf "innovative Software" zurückgeht. IS Teledata wiederum wurde vor ein paar Jahren von dem amerikanischen Konzern Interactive Data übernommen, der heute seine Deutschlandzentrale in dem Gebäude unterhält. Es handelt sich um einen der größten Anbieter von Finanzmarktdaten.

  • Das soll ja wohl auf Frankfurt bezogen ein schlechter Witz sein, oder?


    Nein, nicht wirklich. Das Problem der Stadt ist ja gerade, dass nicht ausreichend Gutverdiener hier wohnen. Die erzielten Durchschnittseinkommen der in Frankfurt beschäftigten sind zwar mit die höchsten in Deutschland, nicht jedoch die der Frankfurter (d.h. der in Frankfurt wohnenden). Vielmehr liegt Frankfurt was das Durchschnittseinkommen seiner Einwohner anbelangt im erweiterten Rhein-Main-Gebiet an letzter Stelle. Zu entnehmen ist dies u.a. diesem FR-Artikel von 2009. Etwas Aktuelleres habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. In der Folge sind die städtischen Einnahmen aus der Einkommenssteuer zu niedrig, wodurch die Abhängigkeit von der naturgemäß schwankenden Gewerbesteuer hoch ist. Laut dem Artikel liegt Frankfurt sogar unterhalb des deutschen Großstadtdurchschnitts.


    Ich bin ja sehr dafür, dass die Stadt stärkere Bemühungen in Sachen bezahlbaren Wohnraums unternimmt. Durch Nachverdichtung und auch Abriss und Neubau von kleineren Nachkriegsbauten ließe sich sicher noch einiges an Potential heben. Allerdings gibt es kein Naturrecht auf Wohnen im Nordend, Westend, Bornheim oder Sachsenhausen. Wenn jemand neu in die Stadt zieht bzw. umzieht, kann es sein dass er mit seinem Budget dort nicht findet was er sucht. Das ist aber an sich kein Weltuntergang, so lange es woanders in der Stadt und Region ein Angebot an ordentlichen Wohnungen gibt. Hier könnte man durch gezielte Investitionen in anderen Stadtteilen sicher deren Attraktivität steigern. Und darüber diskutieren wir hier ja auch teilweise recht leidenschaftlich.

  • Mercatorstraße 35

    Vor ein paar Wochen ging ich noch an diesem pittoresken Wohnhaus der 1950er-Jahre vorbei und dachte bei mir, welche kleinen Schmuckstücke die ansonsten oft verpönte Dekade doch hervorbrachte. Die verspielten Fassadendetails wie die länglichen Fliesen in weiß und unregelmäßigem Grün, die Fensterbänkchen und die kaum rückversetzten Fenster in unterschiedlichsten Größen werden gerade hinter einem plumpen Styropormantel versteckt. Ich hoffe, auch die grauen Regenbilder von gestern vermitteln einen Eindruck von der noch sichtbaren Originalfassade:




    Die Fliesen verschwinden:



    Die Seite des Gebäudes ist schon zugebaut:



    Bilder: epizentrum


    Die stille Tragödie spielt sich in der Mercatorstraße 35, gerade noch außerhalb der Wallanlagen, ab (Karte).

  • Am Stockborn 1-5 - Hochhaus in der Nordweststadt soll fallen

    Die Mannheimer Bamac GmbH will das seit 2004 leerstehende Bürohochhaus Am Stockborn 1-5 pachten, abreißen und durch eine Ladenzeile sowie Wohnungen ersetzen. Entsprechende Grundstücksoptionsverträge seien unterschrieben, sagte Bamac-Geschäftsführer Michael Kuffler der "Frankfurter Neuen Presse" (FNP) (Quelle). Mit den Baurabeiten will der auf Wohn- und Geschäftsobjekte spezialisierte Bauträger im zweiten Halbjahr 2012 beginnen.



    Eigentümer des Hochhauses auf einem aus zwei Teilen bestehenden Grundstück in Hanglage ist die Frankfurter Stiftung Waisenhaus. Zu je 50 % haben der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV) und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein Erbbaurecht. Dieses wird Bamac laut FNP übernehmen, sobald die Stadt Baurecht für das Vorhaben erteilt. Erforderlich ist dafür u.a. eine Änderung des Bebauungsplanes.



    Vorgesehen sind ein Lebensmittelmarkt mit 800 m² Verkaufsfläche sowie drei oder vier Geschäfte auf weiteren 300 bis 400 m² Fläche, berichtet die FNP. Mieter stehen noch nicht fest. Unter den Läden ist eine Tiefgarage gelpant, darüber einige Stockwerke mit Wohnungen mit bis zu 9.000 m² Gesamtfläche. Geplant ist eine Mischung aus gefördertem Wohnungsbau, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Betreutes Wohnen oder ein Altenpflegeheim. Die Kosten für das Vorhaben will Bamac laut FNP nennen, sobald eine genauere Planung vorliegt.

  • Taqwa-Moschee (Heilbronner Str. 22)

    Leider kommt der Moscheebau weiterhin nur schleppend voran. Immerhin eine kleine identitätsstiftende Neuigkeit gibt es seit dem letzten Update. Die Spitze mit dem Halbmond krönt die Kuppel. Der Stab trägt außerdem fünf Kugeln (Planeten). Die Anzahl überrascht mich. Eine (Venus), zwei und drei Kugeln habe ich oft gesehen - aber fünf? Für Erklärungen wäre ich dankbar. Hier ein Foto von heute:



    An der Front hat sich wenig getan:



    Bilder: epizentrum

  • Sozialrathaus (Rohmerplatz 15)

    ^ Die Vergewaltigung des Gründerzeitbaus ist eine bittere Pille. Ruft beim Amt an, oder schreibt E-Mails!


    In Bockenheim hingegen wird es aller Voraussicht nach eine Verbesserung geben. Die Stadt macht eine Ankündigung wahr und wird ihr Sozialrathaus im August vom Rohmerplatz 15 (Karte) in die Rödelheimer Landstraße 45-47 (Karte) umziehen. Ca. vier Jahre soll es dort lt. =8298992"]Mitteilung"]Mitteilung[/URL] bleiben. Damit steht der anschließenden Sanierung des Hochhauses am Rohmerplatz nichts mehr im Weg. Vorige Beiträge: Vorstellung, Fotos von 2010. Hier nochmal ein Foto von letztem Jahr:



    Bild: epizentrum


    Soweit ich weiß, ist immer noch offen, ob das Hochhaus saniert wird oder ein Neubau entstehen wird.

  • Oma Rink's (Musikantenweg 68)

    Eine Dekade, nachdem die Wirtin "Lulu" Schwarz im Alter von 91 Jahren starb, verschwindet nun auch der Nachfolger ihres Lokals aus der Gastronomielandschaft: Oma Rink's. Die Apfelwein-Kneipe mit Garten wurde zuletzt unter dem Namen "Oma Rink's Sterntaler" mit veränderter Einrichtung weitergeführt, schließt jetzt aber endgültig. Das Haus am Musikantenweg 68, bzw. eigentlich im Nedergäßchen (Karte), sei von den Wurzeln der im Biergarten stehenden Platanen irreparabel geschädigt, berichtet die FAZ in ihrer heutigen Druckausgabe. Die FNP brachte einen entsprechenden Artikel letzte Woche (Online).


    Der Altbau aus dem 19. Jahrhundert wird abgerissen und macht Platz für neue Wohnungen. Termine oder Entwürfe sind noch unbekannt.

  • Projekt "CU - Smart Living" - Umbau Adalbertstraße 44-48

    Zum Projekt "CU - Smart Living" oben #894, weitere Informationen in #906. Auf der Website des Projektentwicklers ist nun eine Visualisierung zu finden, die gegenüber der bereits bekannten offenbar einen fortgeschrittenen Planungsstand zeigt:



    Bild: benchmark. Real Estate Development / Bieker Architekten


    Projektdaten:


    • 264 Appartements für studentische Wohnzwecke
    • über 800 m² Gewerbeflächen im Erdgeschoss
    • Tiefgaragenstellplätze in zwei Untergeschossen
    • ca. 10.600 m² oberirdische BGF
  • Hoffen wir mal, dass einiges davon nur eine Spielerei im Rendering ist und nicht so kommt - der überdimensionale Schriftzug geht ja gar nicht und wirkt spätestens nach einer halben Woche nur noch peinlich (eigentlich sogar schon sofort). Und was sollen diese grauenvollen türkisen Flecken im Erdgeschoss? Mahnende Erinnerung an das alte Design? Ein neues Service-Center der VGF?

  • Justizvollzugsanstalt I (Preungesheim)

    FAZ.net berichtet vom Abschluss der Bauarbeiten an der JVA in Preungesheim, die vornehmlich für die Untersuchungshaft genutzt werden wird. Beiträge zum Projekt hier im Forum finden sich hier und dort.


    Der Bau mit 564 Zellen befinde sich derzeit in einem "Probebetrieb" - was immer das im Detail heißen mag. 300 Bedienstete werden in der Anstalt arbeiten. Mit der Inbetriebnahme würden die Gefängnisse in Offenbach und Höchst schließen. Was mit den entsprechenden Gebäuden passiert, steht nicht im Artikel.


    Der Architekt Axel Krüger vom verantwortlichen Büro Plan2 aus München scherzte bei der heutigen Zeremonie mit kleiner Politikprominenz jedenfalls, er habe keine Fluchtwege entwerfen dürfen, nur Rettungswege. Inzwischen zeigt die Projektseite der Architekten ein weiteres Rendering der schmucken Anlage (das im Vergleich zur Projektvorstellung eigentlich nur eine leicht gedrehte Blickrichtung zeigt:



    Bild: Frick Krüger Nusser Plan2 Architekten, München


    Die zur JVA I gehörenden Gebäude sind grün gestrichen.

  • Opernblick, Bockenheimer Anlage 37

    Ein paar neue Informationen gibt's zum Projekt Opernblick an der Bockenheimer Anlage 37, das thomasfra hier bereits vorgestellt hatte.


    Darauf aufmerksam geworden bin ich heute durch eine Annonce in einer großen Wochenzeitschrift. Weil ich aber schon auf dem Weg zurück nach Mainz war, konnte ich leider keine aktuellen Fotos vom Ort des Geschehens machen. Die unter "Opernblick" verlinken und von thomasfra geknipsten Visualisierungen des Neubaus wirken ganz gefällig. Das Gebäude nutzt durch ein Hinterhaus das langgestreckte Grundstück aus und wird dennoch, auch dank Tiefgarage, Platz für einen Garten lassen.


    Der Vorgängerbau wurde gewerblich genutzt, wie die Initiative Leerstand zu Wohnungen berichtet. Ansichten des Bestands gibt es hier (von thomasfra), dort (Bing Maps) und da (Street View).


    Laut Immobilienveräußerer sind bereits 30% der Wohnungen verkauft. Die Abrissvorbereitungen laufen und die Fertigstellung soll Ende 2012 sein.

    4 Mal editiert, zuletzt von Robbi () aus folgendem Grund: kleine Anpassung ;)

  • Kindertagesstätte 21 (Bornheim)

    Auf dem Pestalozziplatz in Bornheim (Karte) steht seit 1947 ein von Ernst May errichteter Holzbau, der seit Beginn in provisorischer Funktion die Kindertagesstätte 21 beherbergt. Bereits seit etlichen Jahren plant die Stadt Frankfurt hier einen Neubau. Seit 2006 liegt dazu ein Entwurf der Berliner Architekten Hoidn Wang Partner vor. Hier sind Visualisierungen aus der (Projektseite):




    Bilder: Hoidn Wang Partner, Berlin


    Lageplan:



    Bild: Stadt Frankfurt am Main / Hoidn Wang Partner, Berlin



    Jetzt hat der Magistrat den Abriss und Neubau beschlossen. Konkrete Termine nennt die entsprechende Magistratsvorlage M155 (PDF) vom 12.8. nicht. Hintergrund ist jedoch der Rechtsanspruch auf Kita-Plätze, der zum August 2013 in Kraft tritt. Bis dahin dürfte der Neubau, mit welchem die Stadt ihre Kita-Plätze erhöht, fertig sein. Kostenpunkt: Ca. 4,6 Mio. Euro.


    Eine Besonderheit ist, dass der Platz eigentlich eine öffentliche Grünanlage ist. Für die nun offizielle Bebauung möchte die Stadt eine Befreiuung erreichen. Das Verfahren läuft.

  • Stadtvillen Lötzener Strasse, Industriehof Bockenheim

    Schmittchen berichtete zuletzt hier http://www.deutsches-architekt…hp?p=298093&postcount=865 über ein interessantes und -wie ich finde- schönes Wohnbauprojekt.


    Nun geht es mit dem Bau los. Die riesige Baugrube wird derzeit ausgehoben:


    Ein Blick seitlich an der Rossittener Strasse entlang:


    Eine Draufsicht ebenfalls von der Rossittener Strasse aus hinüber zur Lötzener:


    Bilder: skyliner

  • Sandweg, 30/08/2011

    Kleines Update aus dem Sandweg.
    Während der Sandweg an einigen Stellen im Straßenverlauf weiter aufgewertet wird, gehen die Arbeiten für den Neubau am Sandweg 82-84 weiter.
    Renderings unter diesem Link
    Letzte Fotos von epizentrum hier. Auch die auf dem Gelände befindliche Halle/Scheune (siehe epizentrums Fotos) ist inzwischen verschwunden. Für den September steht nun auch der Abriss der Leipold-Markt-Halle auf dem Plan.




    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Hessen-Center (Borsigallee)

    Die ECE in Hamburg entwickelt in Frankfurt zur Zeit nicht nur das Sykline Plaza, sondern ihr gehört auch das Hessen-Center in Bergen-Enkheim (Borsigallee 26). Und vielleicht rollen auch hier bald die Bagger an. Die ECE plant, den Gebäudekomplex, dessen Äußeres in etwa den Schmuckfaktor des Wortes "Einzelhandelskaufabwicklung" besitzt, von derzeit 38.000 qm um 15.000 qm zu vergrößern. Zu diesem Zweck will man vor allem die derzeit offenen Parkdecks zur Borsigallee hin durch Gebäude ersetzen und dafür den Komplex im Westen und Osten mit je einem Parkhaus flankieren, wenn ich die Berichte richtig verstanden habe. Die FNP zeigt dazu eine Illustration, auf der man vor allem sehen kann, dass die Eingänge sich an der Borsigallee und damit an der U4/U7-Station befinden sollen. Hier auch die entsprechende Meldung in der Immobilien-Zeitung. Der FAZ-Bericht ist leider kostenpflichtig. Zur Veranschaulichung hier die OSM-Karte (für die Satellitenkarte klicken):



    Karte: (C) OpenStreetMap and Contributors, CC-BY-SA (aus dafmap.de)


    Die Gebäudefront verläuft parallel zu den weißen Straßenlinien oberhalb des Wortes "Hessen-Center" quer durch das bebaute Gelände. Nördlich davon schließen sich zur Zeit die Parkdecks an. Von jenen habe ich heute Fotos vom Gebäude geschossen:



    Waschbeton, echte 1970er. Der westliche Kopfteil - vor etlichen Jahren stilnah erweitert:



    Innen hat man mit hochwertigen Materialien und einer Glaskuppel über der Galerie das beste aus der geradlinigen Architektur gemacht. Schnappschüsse von heute:




    Bilder: epizentrum


    Das Projekt sei derzeit in der Konzeptionsphase, sagte die ECE-Architektin Heike Theelen bei der Projektvorstellung im Ortsbeirat letzte Woche. Man brauche jetzt Feedback und Anregungen aus der Politik und von den Bürgern, es sei aber klar, dass man das Einkaufszentrum erweitern müsse, damit es konkurrenzfähig bleibe. Die FAZ.net-Wochenschau wundert sich übrigens, dass die Projektvorstellung komplett widerspruchslos blieb - keine Bürgerbewegung formierte sich, kein Protest sei zu hören gewesen, nichts.


    Das Hessen-Center spielt im Osten Frankfurts und den angrenzenden Städten wie Bad Vilbel und Maintal eine wichtige Rolle. Es beherbergt ca. 115 Fachgeschäfte, dazu einen toom-Supermarkt, einen Kaufhof, diverse Dienstleister und Gastronomie. Siehe auch die ECE "Projekt"-Seite. Das Gelände ist exzellent angebunden - die Main-Kinzig-A66 endet dort zur Zeit, die U4 und U7 halten an zwei Stationen - immer gut besucht. Mit dem Riederwaldtunnel wird das Einzugsgebiet noch größer.