Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Danke, marty. Deinen Beitrag nahm ich zum Anlass, mal wieder den Riemen auf die Transmission der guten alten Google-Maschine zu werfen, und siehe da:



    Ein typischer Forster, würde ich sagen:



    Eine Projekt-Website gibt es bereits.



    Bilder: GeRo Real Estate / Stefan Forster Architekten

  • Sandweg 82-84

    Ui, das ist ja ein Augenschmaus! Toll, wie er mit Rundungen und zackigen Ecktürmen spielt. Stimmige Proportionen, schöne Farbwahl für die Klinker, fein abgesetzte Kanten, gläserne Ecken, klassisch leicht zurückgesetzte Fenster, Brüstungen, schöne Stufungen - mir gefällt der Entwurf sehr. Der Bau wird dem Sandweg nicht nur wegen des Lückenschlusses gut tun. Zusammen mit der geplanten Umgestaltung des Sandwegs im Rahmen des Programms "Schöneres Frankfurt" (Link) wird der Sandweg deutlich aufgewertet.

  • Sandweg und Heddernheim

    Sandweg: Die Forster-Entwürfe erinnern mich immer so ein wenig an diesen Miami-Beach Art Deco Stil. Sehr schön, fehlt noch eine Palme davor. Wobei ich sagen muss am Westhafen passen seine Gebäude einfach besser in die Umgebung. Aber ich will nicht meckern...


    Heddernheim: Auch hier bestätigt sich meiner Meinung nach, dass ein Platz immer nur so gut sein kann, wie die ihn umgebende Architektur. Ich muss zugeben, dass ich diese Ecke live nicht kenne, aber es ist jetzt für mich kein architektonisches Highlight erkennbar. Der von Beku angesprochene Hof, der vorher abgerissen wurde, war hoffentlich nicht schöner und historisch wertvoll... sonst könnte man sich glatt ärgern.

  • Forster hat hier wieder einmal einen sehr guten Entwurf abgeliefert. Den Detail-Ausführungen von Epi kann ich mich nur anschließen. Auch der Art-Deco-Stil ist auffällig und gefällt.


    Genau das ist es, was ich mir unter guter Architektur vorstelle, die nicht den Kostenrahmen sprengt. Die Baukosten, die durch diesen Entwurf verursacht werden, würde ich geschätzt in einer Mittelklasse-Lage mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ansetzen. Es sind nach meiner Einschätzung keine extravaganten Luxus-Sperenzchen enthalten, die die Kalkulation des Bauherrn in große Höhen treiben würden. Dennoch ist bestimmt nicht nur die Wohnqualität im Innern überzeugend, sondern auch die äußere Gestaltung. Es sind relativ einfache Mittel (Rundungen, Balkone, Klinker im Erdgeschoss, über Eck laufende Glasflächen, angedeutete Türmchen, stimmige Baumassenverteilung) - nicht die allereinfachsten freilich wie ein bisschen Farbe hier und da - , die eben nicht besonders teuer sind, dennoch aber den Entwurf hundertmal besser machen als das, was teilweise im Europaviertel gebaut wird. Den Wunsch "gute Architektur muss nicht teuer sein" würde ich anhand dieses Beispiels vielleicht umformulieren in "geringfügig höhere Baukosten, deutlich höhere Qualität". So sollte es öfter sein.

  • Der Abriss im rückwärtigen Bereich des Grundstücks Sandweg 82-84 kann erst im September 2011 beginnen. Bis Ende August besteht für diesen Teil der ehemaligen Roma-Garagen (Foto) noch ein Pachtvertrag. Die Pächter und Betreiber des Antik- und Möbelmarkts Leipold wollten ein Angebot der GeRo Real Estate für eine vorzeitige Aufhebung des Pachtverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung nicht annehmen. Steht in der FNP.

  • Sandweg 82-84

    M.E. sind die Entwürfe nicht schlecht, sieht in der Tat recht schick aus. Wenn es fertig ist wird es sicherlich zu einer optischen Aufwertung des nicht gerade ansehnlichen oberen Abschnitts des Sandwegs beitragen. Wollte die Stadt den Sandweg nicht schon lange mal aufbessern? Bislang ist es wohl leider beim Pflanzen von zwei, drei Bäumchen geblieben. Der große Wurf fehlt hier bislang.


    Bilder von heute, hier geht es jetzt abbruchtechnisch richtig zur Sache:



    Bilder: marty-ffm

  • "Westpark Office" in Sossenheim

    Nicht zuletzt des beträchlichen Volumens wegen sicher mit Vorsicht zu genießen: Laut immoportal.de wurde für das Projekt "Westpark Office", Neubau von drei Bürogebäuden, eine Bauvoranfrage gestellt (Auschreibungen werden zwar auch erwähnt, erscheinen mir in dieser Projektphase aber verfrüht).


    Es handelt sich dabei um ein Projekt der OFB Projektentwicklung im Gewerbegebiet von Sossenheim. Laut Website sind auf einem 9.752 m² großen Grundstück drei Bürogebäude mit jeweils fünf Obergeschossen und zwei Untergeschossen geplant. Die oberirdische BGF wird mit 35.000 m² angegeben.



    Bild: OFB Projektentwicklung

  • Sozialrathaus Bockenheim zieht in Interimsstandort

    aus 04/2009: Ein mit nur zwölf Stockwerken zwar kleineres, doch reichlich verschandelnd wirkendes Hochhaus aus dem Jahr 1964 könnte bald in Bockenheim fallen. Und zwar das sogenannte Sozialrathaus, Rohmerplatz 15, also ...



    Nun ist es amtlich. Voraussichtlich im August 2011 zieht das Sozialrathaus Bockenheim vom Rohmerplatz 15 in die naheliegende Liegenschaft Rödelheimer Straße 45, direkt östlich der Bahngleise und nahe des Arbeitsamtes.

    Weiß jemand mehr, ob der Bestand saniert oder ob neu gebaut wird?

  • Trianon

    Nach Bemühen der Suchfunktion war ich etwas überrascht, dass es keinen Thread zum Trianon gibt.. daher poste ich mal hierhin:
    Laut eines Bekannten der im Trianon arbeitet, scheint dort eine Renovierung des Eingangsbereichs bevorzustehen. Das Restaurant würde im Zuge dessen wohl (vorerst) schließen. Die Renovierung sei bereits vor knapp zwei Jahren Thema gewesen, damals aber noch verworfen worden.

  • Adalbertstraße 44-48 wird für studentisches Wohnen umgebaut

    In Bockenheim wird das markante und wenig attraktive Gebäude Adalbertstraße 44-48 an der Ecke zur Schloßstraße umgebaut (Quelle). Nach der Entkernung sollen 260 Studentenwohnungen entstehen. Im Erdgeschoss sind 800 Quadratmeter Einzelhandelsfläche vorgesehen. Käufer und Projektentwickler ist Benchmark Real Estate Development, Frankfurt am Main (Website).


    Ein Bauantrag soll Ende dieses Monats gestellt werden. Die Fertigstellung ist schon für Frühsommer 2012 geplant. Eine Visualisierung habe ich bisher nicht gefunden.


    In dem Gebäudekomplex war früher auf einigen Etagen das Verwaltungsgericht untergebracht. Dieses ist 2006 in einen Neubau ein paar Hausnummern weiter stadteinwärts gezogen. Die türkisfarbene Fassade hat das Gebäude nach meiner Erinnerung erst bei einer weniger als 15 Jahre zurückliegenden Sanierung erhalten. Eine Belebung durch studentisches Wohnen ist natürlich zu begrüßen. Besonders in Verbindung mit einer Umgestaltung der Kreuzung Schloßstraße und Adalbertstraße, untersucht wird die Einrichtung eines Kreisverkehrs, könnte sich hier eine kaum hoch genug einzuschätzende städtebauliche Verbesserung ergeben. Die Planung des Kreuzungsumbaus ist wegen der noch unklaren Linienführung der Straßenbahnringlinie allerdings zurückgestellt.


    Ein wenig erbaulicher Anblick - die Adalbertstraße 44-48 im März 2010:



    Bild: Karsten11 (mit allgemeiner Gestattung)

  • Huthpark: Denkmalgeschützter Pavillon wird zum Parkcafé

    Seit Beitrag #849 wurden gerade einmal Fenster eingesetzt. Sonst ist außen wenig passiert, wie der Vergleich mit dem dort verlinkten FNP-Foto zeigt. Dabei sollte schon in diesem Frühjahr Übergabe an die Pächter sein.



    Liegt's daran, dass das städtische Hochbauamt die Projektleitung übernommen hat?



    An der Rückseite liegt das Untergeschoss frei, dort sollen Küche, Lagerräume und Toiletten untergebracht werden:



    Sollte der Pavillon eines hoffentlich nicht sehr fernen Tages fertig sein, wird er sicher zu einer Bereicherung für den Park. Ohnehin zählt der Huthpark mit seinen ausgedehnten Wiesen, altem Baumbestand und großzügigen Wegen für mich klar zu den schönsten Parks der Stadt. Allzu viele Leute sieht man nicht, ein Geheimtipp also - damit das so bleibt, behalten wir das bitte alle für uns.


    Derzeit werden im Park Wege erneuert, teilweise neu angelegt, auch Beleuchtung wird installiert. Abschließend ein Foto für die die Hände in Unschuld waschende Frau Kiefer, das ist die u. a. für den Goetheplatz tätige Berliner Landschaftsarchitektin: So wie unten sieht der hierzustadte verwendete Deckbelag für Wege und Plätze aus, der dem Goetheplatz so sehr viel besser gestanden hätte. Grauer Schotter wird dagegen für den Unterbau verwendet (wie man auch auf dem Foto ganz oben sehen kann).



    Bilder: Schmittchen

  • Großbaustelle am Fischstein

    Die U-Bahnstation "Fischstein" ist seit ca. einer Woche fertig und wird (wieder) angefahren:


    Alles schön barrierefrei gearbeitet...,


    links und rechts der Haltestelle wird aber noch fleissig gewerkelt (Bild fehlt, Batterien mal wieder leer:mad:)


    Hazrat-Fatima-Moschee:
    Der Hazrat-Fatima-Wohnhaus-Rohbau ist fertig, erste Fenster im EG sind bereits gesetzt:
    #


    ...und auch bei der Moschee geht es nun voran:


    Mühsam verändert sich der ehem. Fischsteinkreisel:


    Bilder: skyliner

  • "Griesheim-Center" wird umgebaut

    Die May und Porth Gruppe hat das "Griesheim-Center" aus einer Insolvenzmasse erworben. Das 2008 an der Mainzer Landstraße eröffnete Fachmarktzentrum bietet derzeit rd. 8.000 m² Verkaufsfläche. Diese Fläche will May und Porth um knapp 1.000 m² erweitern. Damit und mit einer Optimierung der vorhandenen Flächen wurde der Berliner Projektentwickler Concarus Real Estate Invest beauftragt. Vorgesehen ist, der Parkfläche im Obergeschoss eine große Verkaufsfläche abzugewinnen. Zudem soll durch eine Optimierung der Flächen im Erdgeschoss ein weiterer Laden entstehen. Das "Griesheim-Center" war ein Projekt der britischen Investmentgesellschaft Merchant Place.




    Bilder: Concarus

  • Schloßstraße 32-34

    Ein kleineres Objekt an der Schloßstraße, hatten wir glaube ich noch nicht. Bauschild anbei, Objektseite hier


    By thomasfra at 2011-06-13



    By thomasfra at 2011-06-13

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    Mod: Dazu auch oben #709 ff.

    2 Mal editiert, zuletzt von thomasfra () aus folgendem Grund: Bilder neu gesetzt

  • Heinrich-Schleich-Haus (Fachfeldstraße 42)

    Arme Alte, Teil XVII: Seit bald drei Jahren (!) wohnen die Senioren aus dem Heinrich-Schleich-Haus in der Fechenheimer Fachfeldstraße nun bereits "übergangsweise" in Offenbach und warten auf die Sanierung ihres Heimes. Eine kleine Chronologie dieser für sie leidigen Endlosgeschichte stellte ich im Februar an dieser Stelle zusammen.


    Stadträtin Birkenfeld erläuterte im Stadtparlament jetzt den aktuellen Stand der Dinge (siehe Frage Nr. 4):


    • Das Land Hessen stellte erst am 21. Dezember 2010 den Förderbescheid für das Projekt zu
    • In den letzten Monaten sei das Bestandsgebäude von 1972 entkernt und für den Abriss vorbereitet worden
    • Im Mai begann der Abriss der vierstöckigen Gebäudeteils
    • In diesen Tagen wird die Fassade des Hauptgebäudes demontiert
    • Danach kommt der Abriss des Hauptgebäudes dran
    • Den Neubau wolle man bis Ende 2012 fertigstellen


    Die Adresse befindet sich hier.