Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Süwag

    Kommt mir das nur so vor oder ist die Freitreppe gegenüber den Plänen schmaler geworden? In den Plänen ist die Treppen nach unten hin breiter, aber in den Bildern wirkt das nicht so. :confused:

  • ^^ Ergänzend zu schmittchens Bild des - auch nach meiner Auffassung - vorbildlich sanierten Hauptsitzes der Immo Herbst GmbH kann man die Sanierung in einer umfangreichen Bildergalerie auf der Internetseite der Firma verfolgen. Ganz runterscrollen und "Bildergalerien" auswählen, anschließend rechts "Betriebsgelände im Wandel seit 1995". Die Galerie ist sehr umfangreich und beschönigt vom vorgefundenen Zustand nichts, so dass das eine oder andere "Autsch" - Erlebnis garantiert ist.

  • Riedbad Bergen-Enkheim

    Von März bis Oktober 2011 soll das Hallenbad-Gebäude des Riedbads Bergen-Enkheim "revitalisiert" werden (Fritz-Schubert-Ring 2, Karte). Das geht aus einer Ausschreibung hervor, weche die Stadt Frankfurt gerade veröffentlicht hat. Die Sanierung ist als Nachrücker Teil des Konjunkturprogramms des Bundes und des Landes Hessen von 2009 (siehe Parlis) und dort in Anlage 2 mit 9,2 Mio. Euro mit zwei Hauptmaßnahmen aufgeführt:


    • Sanierung des Schwimmbeckens, des Schwimmhallenbodens, der Sanitäranlagen und des Rohrleistungssystems (Gegenstand obiger Ausschreibung)
    • Neue Traglufthalle mit Unterkonstruktion sowie Erneuerung der Hallenfundamente


    Die Ausschreibung detailliert:


    • Entkernung der bestehenden Dusch- und Umkleidebereiche (ca. 600 m²)
    • Abbruch des Bodenaufbaues in der Schwimmhalle (ca. 670 m²)
    • Betonsanierung der Beckenkörper und Zentralenbereiche (ca. 300 m²)
    • Neuerrichtung der Dusch- und Umkleidebereiche
    • Becken mit einer Edelstahlauskleidung versehen (Schwimmerbecken 25 m x 12,5 m, WT 3,4 m bis 1,3 m; Nichtschwimmerbecken 12,5 m x 12,5 m, WT 1,3 m)
    • Diverse Reinigungen von bestehenden Technik-Komponenten


    Im Rahmen der Sanierung sollen die saunierenden Schwimmer einen leichteren Zugang vom Saunabereich in die Schwimmhalle erhalten (Stellungnahme).


    Wenn ich richtig sehe, müsste die Erneuerung der Traglufthalle noch ausgeschrieben werden. Die jetzige Halle sei 10 Jahre alt und habe damit ihre geplante Lebensdauer erreicht, wie der Magistrat auf Anfrage erläuterte. Mit einer neuen Halle könne die Stadt Heizkosten sparen (Magistrats-Bericht).


    Die Webseite des Riedbads befindet sich hier.

  • Projekt "Lifestyle Micro-A-Parts" (Bockenheim)

    In Beitrag 757 hatte ich von einem Abriss in der Nähe des Westbahnhofs berichtet. Genauer an der Salvador-Allende-Straße, westlich des Ökohauses Arche und südlich des Bernusparks. Inzwischen konnte ich in Erfahrung bringen, dass die Domus Vivendi GmbH, Königstein im Taunus, (Website), an dieser Stelle ein Gebäude mit 165 Mikro-Appartements plant. Die BGF beträgt 6.700 m², die Kosten werden mit ca. 11 Mio. Euro angegeben. Im kommenden Winter soll der Bau beginnen, ein Jahr später ist die Fertigstellung geplant.


    Domus Vivendi errichtet an der Ederstraße 14, nur ein paar Meter weiter südöstlich, bereits das "Quartier et_cet_er_a" (Informationen dazu in Beitrag #633, letztes Update in #757). Die 181 Mikro-Appartements dort werden der Website zufolge ab dem 1. Januar 2011 vermietet.

  • Interessant. Dazu gibt es auf der Website von Mercurio Real Estate auch drei Visualisierungen mit Erklärung des "Mikrokonzeptes". Das Haus soll direkt an die S-Bahngleise gebaut werden.


    EDIT: Oder handelt es sich um die Visualisierung des "Quartier et_cet_er_a"? Verwirrend.

  • Nach Beschreibung, Dateinamen und Zusammenhang ist es schon das Projekt "Lifestyle Micro-A-Parts". Die Visualisierungen:





    Hier das "Quartier et_cet_er_a" an der Ederstraße:



    Alle Grafiken: Domus Vivendi / Mercurius Real Estate


    Eine Investmentgesellschaft namens AviaRent Capital Management legt eigens für diese Wohnform einen Fonds auf. Als erstes Objekt dafür hat sie das "Quartier et_cet_er_a" gekauft (Quelle).

  • Modernisierung des Messeturms geplant

    Heute wurde auf der Expo Real ein Modernisierungskonzept für den Messeturm vorgestellt. Nach einem Konzept von Drees & Sommer soll das Hochhaus umgebaut werden, um deutlich weniger Energie zu benötigen und das LEED-Silber-Zertifikat zu erhalten. Ziel ist es, bis zum Jahr 2016 den Primärenergieverbrauch des Messeturms um 40% zu senken. Das berichtet die IZ.


    Liest sich, als wären nur Umbauten im Gebäudeinneren und Modifikationen bei der Technik geplant. Arbeiten oder gar Veränderungen an den Außenseiten sind also eher nicht zu erwarten. Gut so.

  • "Mein Bornheim", Arnsburger Straße

    In der Arnsburger Straße wurden vor wenigen Monaten Reste eines Altbaus abgerissen. An dieser Stelle entsteht nun unter Einbeziehung der umliegender Häuser das Wohn-Projekt "Mein Bornheim - Die Arnsburger 09-15". Der Neubau wurde innerhalb weniger Wochen hochgezogen, der Nachbar ist nun eingerüstet und wird wohl saniert.
    Link zur Projektseite




    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Die Planung an der Hansaalle (#852) gefällt mir gut. Durch die unterschiedlichen Materialien und Farben der Gebäude wird eine gewisse Abwechslung erreicht. Der Entwurf zeigt auch, dass man einem Haus einen ordentlichen Dachabschluss geben kann ohne irgendeinen Aufwand zu betreiben.

  • Neubau von Wohnungen in der Paquetstraße (Ginnheim)

    Die Mainova-Halle sowie der frei stehende Schornstein in der Ginnheimer Paquetstraße soll abgerissen werden. An ihrer Stelle ist der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 38 Wohneinheiten geplant. Ein Abriss- und Bauantrag liegt derzeit der Bauaufsicht vor (Quelle).


    Und das wird bis 2011 am Rande der ehemaligen amerikanischen Housing-Area gebaut:



    Bilder: City 1 Property Developer / Alexis Anastassiou / B. C. Horvath

  • Seniorenpflegeheim am Hammarskjöldring (Niederursel)

    Visualisierung des in Beitrag #707 geschilderten Projekts:



    Bild: HBB / Broll Förster


    Die aktualisierten Projektdaten (Quelle):


    • Anschrift: Hammarskjöldring 73, Frankfurt-Niederursel
    • Nutzung: Seniorenpflegeheim, Festsaal im Erdgeschoss, Ladenzeile mit ca. 500 m² für Bäcker, Apotheke etc.
    • Pflegeplätze: 139
    • Bruttogrundfläche: 8.430 m²
    • Entwurf: Broll Förster, Berlin
    • Investitionssumme: ca. 18 Mio. Euro
    • Status: Baugenehmigung im Oktober 2010 erteilt
    • Baubeginn: 2. Hälfte 2012
  • Großbaustelle am Fischstein

    Letzte Feinschliffarbeiten am Fundament für die neue Haltestelle:



    Gegenüber:



    Hazrat-Fatima-Moschee:



    Baugrube für weitere(n) Bauabschnitt(e) ist ausgehoben:



    Umbau Fischsteinkreisel:



    Alle Bilder von mir vom 26.10.2010 um 12:30 Uhr.

  • eco40 (Mertonviertel)

    Auf ein kleineres Wohnprojekt bin ich auf der Website des omnipräsenten Architekturvisualisierers B.C. Horvath gestoßen: eco40. Die Merton Wohnprojekt GmbH ist Bauträgerin und die UPG Urbane Projekte GmbH die Verkäuferin eines Ensembles aus zwei Mehrfamilienhäusern, die nach einem strengen Entwurf von Karl Dudler (Website). Die Gebäude stehen am Urselbach am südlichen Rand des Mertonviertels, genauer, an der Sebastian-Kneipp-Straße, die von der Lurgiallee abzweigt. Man befindet sich außerhalb des kleinen Wohnneubaugebietes also in einer gewerblich geprägten Nachbarschaft. Siehe Karte. Die Hundertwasser-Kita liegt in Sichtweite, die U-Bahn-Stationen Sandelmühle und Riedwiese fußläufig.


    Und hier folgen die Renderings:



    Bild: B.C. Horvath Architekturvisualisierungen


    Die südliche Seite:



    Der Lageplan von der UPG-Website:



    Bilder: UPG Urbane Projekte GmbH, http://www.eco40.de


    Die Projektseite enthält umfangreiche Informationen in Form von 40 "Gründen" für den Kauf einer Eigentumswohnung im Ensemble. Auf Karl Dudlers Website ist noch nichts vom Projekt zu sehen. Ob die auf dem Lageplan zu sehenden Nachbargebäude mit sehr ähnlichem Grundriss zum Gesamtprojekt gehören bzw. schon stehen, weiß ich nicht.

  • Nöö, die stehen noch nicht. Vorne an der Olof-Palme-Str. steht noch irgendeine Bauverwaltung oder sowas. Die kommt dann wohl weg. Hat mich eh gewundert, warum man da nicht schon eher was hingebaut hat.

  • Justizvollzugsanstalt III (Preungesheim)

    Sicher kein architektonisches Highlight, aber dennoch ein größeres Bauvorhaben ist der Neubau des Frauengefängnisses in Preungesheim, genauer: Flügel B der Justizvollzugsanstalt III. Das Gefängnis ist Teil des dortigen, nunmehr 12 Gebäude umfassenden JVA-Komplexes. III ist der "klassische" Frauentrakt, für den Preungesheim bekannt ist. Sie bieten dort ein Rundum-Sorglos-Paket für alle Arten der Haft an: Untersuchungshaft, Freiheitsstrafen im geschlossenen und im offenen Vollzug von jeder Dauer, Jugendstrafe im geschlossenen und offenen Vollzug, Ordnungs-, Sicherungs-, Zwangs- und Erzwingungshaft, Sicherungsverwahrung, Abschiebehaft. Auch einen prämierten Mutter-Kind-Vollzug gibt es. Nebenan wurde in den letzten Jahren die JVA I nach einem Entwurf von Plan 2 Architekten gebaut (Projektseite). Siehe dazu auch die Beiträge #398ff.


    Das gleiche Architekturbüro ist für die JVA III verantwortlich. Renderings habe ich bislang nicht finden können. Die FR berichtete am 20. Oktober, dass das Bauprojekt nun mit der Grundsteinlegung begonnen wurde. Nach dem Neubau wird der gammelige Backsteinbau (Flügel B) abgerissen, in dem die JVA III zur Zeit untergebracht ist. Auf http://www.knast.net berichtet Ex-Häftling "Streifenhörnchen" vom Zustand des Altbaus:


    Also ich war auf der Haus B Station 4,is noch der alte Bau, da hat man sich echt förmlich den Ar... abgefroren.Man muß erst Eiszapfen an den Fingern haben, bis die Heizung mal angestellt wird. Das Essen ging so einigermaßen. Die Zellen sind noch so wie vor so rund 100 Jahren, dementsprechend "komfortabel". Es gibt 2 oder 3 Schlusen die waren echt i.O. aber ansonsten konnte man sie echt vergessen, vor Allem war der Knast eher überbelegt und von den Beamten eher unterbesetzt. Über die "Aufschlußzeiten" konnte man sich echt nicht beklagen.


    (Wer mir etwas gutes tun möchte, klärt mich über die Bedeutung von "Schlusen" auf. Danke.) Die Bing-Karte vermittelt einen guten Eindruck vom baulichen Ensemble. Das Baufeld rechts im Bild ist die Baustelle für JVA I. Die Adresse von JVA III ist offiziell die Obere Kreuzäckerstraße 4 (Projektekarte). Die offizielle Website der JVA ist ähnlich spartanisch ausgestattet wie der Altbau. Ein Klick auf "Wegbeschreibung" zeigt weitere Informationen.


    Den Zuschlag für die Rohbau-Ausschreibung des neuen Gebäudes erhielt die Adam Hörnig GmbH, Aschaffenburg. Ursprünglich geplante Bauzeit war von diesem November 2010 bis Mai 2011. Ich nehme an, dass sich diese geringfügig verschiebt. Die Leistungsliste enthält naturgemäß viele Betonarbeiten:



    Auf Fotos vom Baufortschritt werden wir wegen der Mauern um das Gelände herum wohl verzichten müssen.

    Einmal editiert, zuletzt von epizentrum () aus folgendem Grund: Bing-Link korrigiert

  • Fechenheim: In Fechenheim steht der Abriss und Neubau des Heinrich-Schleich-Seniorenheims an. Kosten des Neubaus: Neun Millionen Euro. Dauer für Abriss und Neubau: 21 Monate. Bereits seit August 2008 steht das Schleich-Seniorenheim leer. Grund für die Verzögerung waren nicht genehmigte Zuschüsse seitens des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden. Quelle.

  • Abbruch Königswarter Straße 9, Nähe Rotkreuzkrankenhaus

    Seit einigen Wochen läuft der Abbruch eines alten Industriegebäudes zwischen Mousonstraße und Königswarter Straße. Die Firma Aksu Abbruch ist mit den Arbeiten beauftragt, Bauher ist die Deutsche Rotkreuz Krankenhausgesellschaft. Das Gebäude befindet sich neben dem vor einigen Jahren errichteten Anbau für Physiotherapie mit Op-Bereich.
    Bislang sind als Arbeiten nur der Abriß und die Herstellung der Baugrube angekündigt. Ein Bauschild oder eine Beschreibung der Neubaumaßnahme war nicht zu finden.
    Hier einige Fotos von heute vormittag. Leider mit typischer Novemberstimmung..


    Blick von der Mousonstraße


    Blick von der Königswarter Straße


    Bislang wurde erst geordnet zurückgebaut, größeres Gerät wartet auf den Einsatz

  • Fertigstellung: Das neue Leistungszentrum (6.500 Quadratmeter) der Eintracht Frankfurt ist fertiggestellt. In dem 2008 begonnenen Neubau wurden in 18 Monaten rund 14,3 Millionen Euro verbaut, wovon die ausgegliederte Fußball AG drei Millionen Euro beisteuerte. Rund 2,2 Millionen gab es von der Stadt, 700.000 Euro vom Land. Eine Million butterte der der Eintracht nahe stehende Mäzen Wolfgang Steubing dazu, die Commerzbank gewährte ein Darlehen in Höhe von fünf Millionen. Die Eintracht selbst brachte 2,3 Millionen auf. Vorstellung und Visualisierung von Schmittchen in Beitrag 407 (Ende 2007).


    Entstanden sind zwölf helle, große Trainingskabinen, eine Sauna, ein moderner Kraftraum sowie eine Gaststätte als gesellschaftlicher Mittelpunkt. In acht Apartments (fünf sind bereits belegt) können Nachwuchsspieler wohnen und pädagogisch betreut werden. In der Drei-Felder-Halle, die den Namen des Mäzens Steubing trägt, wird neben dem Fußball auch Hockey, Basketball und Volleyball gespielt. Dreieinhalb Fußballfelder (plus einem Hockeyplatz für die F- und E-Jugend) stehen insgesamt elf Jugendmannschaften (inklusive der U 23) zum Training zur Verfügung. In absehbarer Zeit strebt die Eintracht eine Erweiterung auf insgesamt sechs Fußballfelder an. Die Fassade des neuen Gebäudekomplexes ist traditionell in Schwarz und Rot sowie in hellen und dunklen Grautönen gehalten. Die offizielle Eröffnung ist auf den 3. Dezember datiert (Quelle: FR und noch einmal FR).