Sonstige Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • F5 (Fellnerstraße 5)

    Das OFB-Projekt im Westend wurde hier im Februar in Beitrag #683 vorgestellt und die zugehörige Baustelle im April in Beitrag #689 abgelichtet. Damals war das ehemalige Bürogebäude aus dem Jahr 1957 bereits entkernt. Im Moment schaut es so aus:



    In bester innerstädtischer Lage (Karte) entstehen 1.560 qm Mietfläche in ca. 220-qm-Einheiten, die zu 440-qm-Einheiten verbunden werden könnten, so die Mieter wollten. Zum Projekt gehört auch der nach hinten sich anschließende 2-geschossige Anbau, den ich nicht fotografiert habe. Auf dem Hauptgebäude entsteht zudem eine Penthouse-Wohnung im neuen Staffelgeschoss. In den Thread Trend: Büros in Wohnungen umwandeln passt es damit aber noch lange nicht. Es würde mich nicht wundern, wenn das Penthouse als "Mitarbeiter"-Wohnung der darunter liegenden Gewerbeeinheit genutzt würde. So schaut das Staffelgeschoss mit seinem eigenartigen Bügel aus:



    Architekten sind Pielok Marquardt Architekten (Projektseite mit Plan und Grundrissen) aus Offenbach. Projektentwickler ist die Frankfurter OFB (Projektseite). Sie verspricht eine Fertigstellung im 1. Quartal 2011. Und hier noch das Bauschild mit dem Kleingedruckten:



    Bilder: epizentrum

  • Freiwillige Feuerwehr Eschersheim

    Die Freiwillige Feuerwehr Eschersheim bekommt ebenfalls ein neues Gerätehaus. Es wird an der gleichen Stelle (Enge Gasse 1) wie schon das bisherige (auch bekannt als "der Hangar") errichtet.


    Das alte Gebäude wurde bereits abgerissen und der Schutt wird momentan abtransportiert.


    Aktuelles zum Baufortschritt findet man auf der Homepage der Feuerwehr unter "Gerätehaus" -> "Neubau".


    Weitere Infos:


    Flyer der Architekten


    Projektbeschreibung bei competition line



    Grüße
    Maschinist

  • Abriss der Mainova-Halle / Neubau von Wohnungen (Paquetstraße, Ginnheim)


    Die Mainova-Halle sowie der frei stehende Schornstein in der Ginnheimer Paquetstraße soll abgerissen werden. An ihrer Stelle ist der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 38 Wohneinheiten geplant. Ein Abriss- und Bauantrag liegt derzeit der Bauaufsicht vor (Quelle).

  • Sloaranlage (20.000m²) auf dem Dach der S-Bahn-Werkstatt am Hauptbahnhof


    Die Bahntochter DB-Regio baut auf dem Dach der S-Bahn-Werkstatt am Hauptbahnhof eine Solaranlage. Die Anlage wird jährlich eine Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Dies entspricht dem Bedarf von 250 Frankfurter Privathaushalten und spart jährlich 668 Tonnen Kohlendioxid. Die 20.000 Quadratmeter große Anlage wird Anfang Oktober aus 14.330 Modulen installiert und im Dezember in Betrieb genommen (Quelle).

  • Abriss und Neubau des Berger Jugendhauses


    Das baufällige Jugendhaus im Frankfurter Stadtteil Bergen (Schönecker Straße) soll abgerissen und durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt werden. Kosten: 1,3 Millionen Euro. Die Stadt kommt für die Baukosten auf, da der Neubau bereits vor Auflage des Bundeskonjunkturprogramms geplant war und daher nicht mit den Bundes- oder Landesmitteln finanziert werden kann. Trotz Bürgerprotesten hält die Stadt am Standort Nordring/Berger Markt fest.


    Ursprünglich war geplant, dass der erste Spatenstich vor dem Berger Markt am ersten Septemberwochenende erfolgt. Der im Zusammenhang mit dem Neubau diskutierte Skaterparcours wird möglicherweise auf dem Areal der Germania Enkheim errichtet. In der Nähe befinde sich bereits ein Beachvolleyballfeld.


    Das 1,3 Millionen Euro teure Jugendhaus wird eine Innenfläche von 235 Quadratmetern besitzen. Zudem ist ein 200 Quadratmeter großer Hof vorgesehen, der durch eine Steinmauer als Sicht- und Schallschutz begrenzt werden soll. Die Bauzeit wird auf ein Jahr geschätzt (Quelle).

  • Modernisierung der Sportanlage im Dornbusch (Wilhelm-Epstein-Straße)


    Die Sportanlage an der Wilhelm-Epstein-Straße im Dornbusch soll saniert werden. Unter anderem soll der Platz modernisiert und neue Flutlichtanlagen installiert werden. Des Weiteren ist ein Neubau vorgesehen. Die bestehenden zwei Tennen- sowie einer der beiden Naturrasenplätze sollen außerdem zu Kunstrasenplätzen umgewandelt werden. Die Finanzierung der Baumaßnahmen soll durch den Haushalt 2012 erfolgen. Frankfurter, die mit der Anlage zu tun haben, sollen in die Planungen eingebunden werden (Quelle).

  • Sanierung der Lahmeyerbrücke

    Die Planung für eine Sanierung der Lahmeyerbrücke wird erst in Angriff genommen, wenn feststeht, wann die nordmainische S-Bahn kommt und ob die Ferdinand-Happ-Straße verlängert wird. Denkmalpfleger haben die Schwedlerbrücke im Mai diesen Jahres endgültig unter Schutz gestellt - zuvor hätte sie abgerissen werden sollen (Quelle).

  • Sportanlage im Rebstock (Am Römerhof 9)


    Die Sportanlage im Rebstock ((Am Römerhof 9) wird für 2,5 Millionen Euro modernisiert. Rund 400.000 Euro zahlt die Stadt Frankfurt, die restlichen 2,1 Millionen Euro stammen aus dem hessischen Sonderinvestitionsprogramm "Schul- und Hochschulbau", aus dem das Land der Stadt Frankfurt insgesamt 1,7 Milliarden Euro zur Verfügung stellt.


    Der Neubau des neuen Funktionsgebäudes im Passivhausstandard wird Anfang 2011 fertiggestellt (Quelle).

  • Feuerwehr- und Rettungstrainingscentrum geplant (Eckenheim)

    Eine Investition in Höhe von 25 Millionen Euro ist auf dem Areal der Branddirektion am Marbachweg geplant. Für 21 Millionen Euro soll ein Trainingszentrum mit Einrichtungen für praktische Übungen sowie eine Akademie für theoretischen Unterricht entstehen. Am 02.09.2010 stimmt die Stadtverordnetenversammlung über das Projekt ab. Der erste Spatenstich für das Feuerwehr- und Rettungstrainingscentrum (FRTC) könnte im Falle der Zustimmung noch in diesem Jahr erfolgen, eine Aufnahme des Trainingsbetriebs wäre dann Anfang 2012 möglich.


    Nach Plänen der kplan AG soll unter anderem eine insgesamt 1000 m² große Übungshalle entstehen, ein 21,5 Meter hohes Gebäude, in dem ein städtisches Quartier nachgebildet ist. Einschließlich einem begehbaren Brandhaus. Feuer und Rauch können simuliert werden, durch mobile Wände lassen sich immer wieder neue Räume bilden. Eine weitere Halle mit einer Grundfläche von 450 m² ist zur Durchführung von Realbränden geplant. Außerdem soll ein Übungs-U-Bahnhof gebaut werden und im Außenbereich eine schiefe Ebene zur Darstellung verschiedener Szenarien nach Verkehrsunfällen. Schließlich ist ein Schulungs- und Sozialgebäude mit integrierter Atemschutzübungsstrecke geplant. In dessen Keller wird für vier Millionen Euro ein Backup-Rechenzentrum der Stadt Frankfurt am Main eingerichtet, das den Weiterbetrieb der städtischen EDV bei einem Systemausfall des Hauptrechenzentrums gewährleisten soll.


    Mehr in der Rundschau vom 19.08.2010 und heute in der FNP. Sehr detaillierte Informationen in dieser Bau- und Finanzierungsvorlage des Magistrats. Einen Übersichtsplan gibt es hier. Die Übungshalle von Nordosten gesehen:



    Grafik: Stadt Frankfurt am Main / kplan AG
    Grafik vergrößern

  • Barrierefreier Umbau Westbahnhof

    Der Westbahnhof soll in den nächsten 4 Jahren Barrierefrei umgebaut werde, berichtet die FR. Dabei sollen Aufzüge zu den Bahnsteigen installiert werden. Ausserdem soll der Bahnhosvorplatz neu gestaltet werden. Es werden auch die Stützen des Hochbahnsteiges sowie das Dach saniert.
    Insgesamt investiert die Stadt 2,91 Millionen und die Bahn 600.000 Euro.


    Das wird auch Zeit, wobei dem Artikel nicht zu entnehmen ist, ob sich an der Gebäudefront selbst was ändern wird.

  • Nicht nur das ist dringend erforderlich. Lärmschutzmaßnahmen sind mE auch unerlässlich, insbesondere zwischen Westbahnhof und S-Bahn-Haltestelle Messe. Freunde von mir wohnen an der Ecke Kreuznacher/Voltastrasse und die Lärmbelastung dort ist derart extrem (insbesondere nachts wegen Güterzügen), dass die Belastung durch den Flughafen bei mir in Niederrad dagegen als Witz erscheint.

  • Ideal wäre meiner Meinung nach eine geschlossene gläserne Bahnsteighalle auf dem Hochbahnsteig, da es dort insbesondere im Winter bei viel Wind und Kälte schnell sehr ungemütlich werden kann. Das dürfte die Baukosten aber schnell in den mittleren zweistelligen Millionenbereich treiben, was die Sache für die nächste Zeit wohl illusorisch macht. Vielleicht könnte man die am Berliner Hauptbahnhof nicht eingebauten Hallenelemente zweckentfremden? :lach:


    Ansonsten wünschenswert wären endlich sanitäre Anlagen, die bei einem derart stark frequentierten Bahnhof eigentlich selbstverständlich sein sollten. Die Bahn könnte doch z.B. das Modell auf den Raststätten adaptieren, wo man für die Toilettenbenutzung eine Gebühr entrichtet, die man anschließend in der Gastronomie oder im Reisebedarf per Gutschein einlösen kann. Über die Gebühr werden die teureren selbstreinigenden WCs sowie die regelmäßige Grundreinigung durch Personal finanziert.


    "Bahnhof Bockenheim" hieß der Westbahnhof übrigens schon bei seiner Eröffnung, die heutige Bezeichnung wird seit 1913 verwendet.

  • Großbaustelle am Fischstein

    Bau neue U-Bahn Haltestelle "Fischstein"




    Hazrat-Fatima-Moschee:


    Umbau Fischsteinkreisel:


    Alle Bilder von mir vom 01.09.2010 um 12:15 Uhr.

  • Evangelisches Gemeindezentrum in Zeilsheim

    Ich glaube, das folgende Projekt hat in unserem Forum noch keine Beachtung gefunden: In Frankfurt Zeilsheim, meiner zukünftigen Nachbarschaft, strebt gerade ein gemeinsames Zentrum der evangelischen Kirchengemeinden von Zeilsheim seiner Vollendung entgegen.


    Das Gebäude entsteht auf der früheren Freifläche an der Kreuzung Pfaffenwiese und Lenzenbergstraße.


    Der wirklich überzeugende und originelle Entwurf stammt von Netzwerkarchitekten (Darmstadt). Hier der Link zum Projekt. Das auf der Projektseite zu findende Rendering im Dämmerlicht ist die der Pfaffenwiese zugewandte Fassade.


    Auf der Baustelle tut sich zur Zeit wenig, bei einer Kirche als Bauherr neige ich aber dazu, mir keine Gedanken zu machen.


    Hier noch ein - wie üblich - launiger Artikel aus der FNP, der neben ein paar Hintergründen über die Verzögerung auch ein vollkommen von Aussagekraft befreites Foto der Baustelle bietet.

  • Taqwa-Moschee, Heilbronner Straße 14/09/2010

    Hier ein kurzer Status von der Taqwa-Moschee in der Heilbronner Straße.
    Siehe hierzu auch den Beitrag von epizentrum >Klickmich<





    Alle Bildrechte liegen bei mir!

  • Bewegung um das Sozialrathaus (Rohmerplatz 15)

    Es war wieder lange still nach den letzten Beiträgen zum städtischen Hochhäuschen am Rohmerplatz 15 in Bockenheim. Das elfstöckige Gebäude von 1964 ist kein Schmuckstück, und letztes Jahr wurde die bereits beschlossene Sanierung wegen zu geringer energetischer Effekte kurz vor ihrer Durchführung verworfen. Der letzte Beitrag, den ich hier dazu finden konnte, stammt von Schmittchen (#551). Siehe auch den FR-Artikel. Das Gebäude mit seinen flacheren Anbauten steht noch und schaut momentan so aus:



    Der Eingangsbereich reizt mit liebenswerten Details wie dem gläsernen Vordach, Fenstergittern und Blumentöpfen:



    Bilder: epizentrum


    Vor wenigen Tagen beauftragte die Stadt Frankfurt das renommierte Ingenieur-Büro Werner Sobek mit der Untersuchung eines Neubaus nach Abbruch des Bestands. Das Ergebnis dieses Werks möchte die Stadt sodann mit dem Sanierungsgutachten vorletzten Jahres vergleichen, um eine Entscheidung für die eine oder andere Variante zu fällen. Zitat aus der Ausschreibung:


    Zitat

    Die städtische Liegenschaft Rohmerplatz 15 besteht aus einem 11- geschossigen Hochhaus und daran angebauten 1 -4 geschossigen Gebäudeteilen. Die Bausubstanz stammt zum großen Teil aus dem Entstehungsjahr (1964) und ist sowohl in technischer und brandschutztechnischer Hinsicht veraltet bzw. abgängig. Im Vorfeld zu diesem VOF Verfahren wurde eine Untersuchung der Sanierungsmöglichkeiten des Altbaues erstellt, welche nach Abschluss der Vorplanung für einen Neubau dieser Variante gegenübergestellt wird. Nach Bewertung der Alternativen "Sanierung" und "Neubau" wird die Entscheidung zugunsten einer der beiden Lösungen getroffen. Für die gewählte Variante sind im Anschluss die Leistungen der Tragwerksplanung zu erbringen.


    An der Adresse befindet sich das sogenannte Sozialrathaus Frankfurts, das Hilfe für Kinder und Jugendliche bietet (=102369"]frankfurt.de). Derzeit hat es mit Kellergeschoss ca. 2.000 qm Nutzfläche. Untergebracht sind auch eine Kinderkrippe (knapp 1.500 qm Fläche), die Ambulante Jugendhilfe (300 qm) sowie der Jugendtreff und das Mädchenbüro (gut 500 qm). Ingesamt geht es lt. Ausschreibung um eine Investition von mehr als 16 Mio. Euro. Während der Sanierungsarbeiten sollten betroffene "Funktionen" an den Opernplatz ausgelagert werden (stvv.frankfurt.de).


    Die Werner Sobek GmbH (www.wernersobek.com, Wikipedia) ist weltweit tätig. Ihr Frankfurter Zweig war als beratender Ingenieur am Bau der Lufthansa Aviation Centers (LAC) am Flughafen beteiligt.


    Der Rohmerplatz ist eine baumbepflanzte Grünanlage mit umlaufender Ringstraße. Er liegt recht versteckt an der Rohmerstraße, welche die Leipziger mit der Großen Seestraße verbindet (siehe Karte und dort auch die Bing-Ansicht). Von der Leipziger kann man den Platz nicht sehen, weil die Rohmerstraße vor ihm nach links abknickt. Angesichts der Nachbarschaft bietet sich meiner Meinung nach durch einen 5-6-geschossigen Neubau mit größerer Grundfläche die Chance, den Platz besser einzufassen und eine einheitliche Firsthöhe zu schaffen. Auf dem Platz steht übrigens ein Mahnmal zum Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen "1200 tapferen Bockenheimer Helden" (Wikipedia).

  • Wohnbauprojekt "Rossittener Strasse, Bockenheim"

    Nach langer Zeit mal wieder was vom Projekt in der Rossittener Strasse in Bockenheim: Hier entstanden und entstehen insgesamt 3 Gebäudekomplexe, wovon die beiden äußeren als Wohnbauten und das mittlere Gebäude unten mehrere kleine Geschäfte und oben (ab dem 1. OG!?) ebenfalls (Miet)wohnungen enthalten wird:


    Zunächst die Gesamtsituation:


    Vorne ist ein Teil des (linken) Wohngebäudes zu sehen, in der Mitte der noch im Bau befindliche "gemischte Teil" und hinten der 2. Wohnblock, der dem linken ähnelt.


    Nun der mittlere Teil des Komplexes. Hier gab es eine Zeit, in der es nicht so recht weiterzugehen schien. Außerdem war -lt. inzwischen demontiertem Bauschild- unten ein Supermarkt geplant. Davon wußte ein Bauarbeiter nun nichts mehr. Irgendwo habe ich erfahren, daß mehrere kleinere Lädchen einziehen sollen!? Naja, ein richtiger Supermarkt hätte den vielen Bewohnern und Beschäftigten im Industriehof dort sicher mehr geholfen, da es ansonsten weit und breit keine Möglichkeiten gibt, sich mit Waren für "den täglichen Bedarf" einzudecken. Bin mal gespannt, wie es letzendlich wirklich kommt...


    Nun ein Bild von der Rückseite eines fertig gestellten Wohnkomplexes...


    ...auf dem man sieht, daß schon fast alle Wohnungen bezogen sind!! Das in einer nicht gerade 1A-Lage zu folgenden Preisen: 4-Zi-Wohnung 127,67 qm = 1.813 € warm, 3-Zi-Wohnung 111,8 qm 1.588 € warm (lt. heutiger Internet-Recherche). O. k. die Lage ist recht ruhig, außer den startenden Flugzeugen der 07-N-kurz Route bei Ostwind, hört man dort nichts. In knappen 10 min. ist man zu Fuß an der U-Bahn-Station "Industriehof" und weitere 10 min. Fahrt an der Alten Oper. Trotzdem m. E. einigermaßen happige Preise (in Frankfurt zumindest derzeit aber normal). Die Wohnungen scheinen weg zu gehen wie warme Semmel.


    Dafür hat man schon im ersten Stock (zumindest wenn kein Baum davor steht) diese (und ähnliche) hervorragende Aussichten:


    Ein letztes Bild von der Rückseite, des im Bau befindlichen Komplexes: Dort gegenüber befinden sich nur Schrebergärten:


    Alle Bilder von mir vom 22.09.2010 um 12:15 Uhr.

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  • Gemeindezentrum Zeilsheim / Sanierung in Unterliederbach

    In Beitrag #818 hat mahlzeit über das Zentrum der evangelischen Kirchengemeinden von Zeilsheim berichtet. Ergänzend dazu zwei Fotos:



    Gestern waren Bauarbeiter zu sehen, mahlzeit muss sich wohl wirklich keine Gedanken machen.



    Zum Schluss dieser kleinen Serie aus dem Westen der Stadt möchte ich den bereits 2008 abgeschlossenen Umbau eines Bürohauses aus den 1950er-Jahren vorstellen. Es liegt an der Silostraße 54-58 im Stadtteil Unterliederbach, das ist zwischen der Ballsporthalle und der Jahrhunderthalle. Früher war das Gebäude Sitz eines 1863 gegründeten Bauunternehmens namens Jos. Kunz Söhne.


    Das im Stil der Fünfziger gebaute, sehr stimmige Bürohaus fiel mir bereits Anfang der 2000er-Jahre auf. Damals stand es leer und gab ein ziemlich trauriges Bild ab. Gerade in dieser von meist minderwertigen Gewerbebauten geprägten Umgebung war kaum etwas anderes als der Abriss zu erwarten.


    Zum Glück kam es anders. Die Immo Herbst GmbH, ein Unternehmen für Garten- und Landschaftsbau, das in Frankfurt an mindestens jeder zweiten Baustelle zu finden ist, ließ das Haus sanieren und machte es zu seinem Hauptsitz. Dabei wurde offensichtlich äußerst respektvoll mit dem Gebäude umgegangen. Die für die Bauzeit typischen Mosaikfliesen an den Brüstungen, sonst an Fassaden heute verpönt, blieben erhalten. Und auch der Eingangsbereich aus Holz und Messing dürfte noch oder wieder im Originalzustand sein. Zeitgenössisch ergänzt wurde der Bau durch einige vor dem obersten Geschoss angebrachte Skulpturen, offenbar Silhouetten von Gartenarbeitern. Auch das gelungen, wie ich meine. Ein Foto von gestern:



    Bilder: Schmittchen