Mitteilungen und Veranstaltungshinweise

  • Open Monument

    Im Mai 2013 wird die Ausstellung „Open Monument“ der Kuratorin Marta Jecu im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin, eröffnet. Teilnehmende KünstlerInnen sind: 
Delio Jasse, Matias Machado, David Maranha, Luca Pozzi, Cristian Rusu, Sancho Silva, Yukihiro Taguchi, Nuno Sousa Vieira, Sinta Werner, u.a.


    Im Rahmen der Ausstellung ist ein Blog geplant, der sich mit dem Thema öffentliches Denkmal beschäftigt.
 Studenten und Studentinnen sind aufgerufen, sich interaktiv zu beteiligen. Mit Skizzen, Interpretationen, Kommentaren, Videos, Montagen oder oder oder. Diese medialen Auseinandersetzungen werden im Vorfeld der Ausstellung auf dem Blog gepostet und während der Ausstellung in den Räumen des Kunstraumes per Videoprojektion gezeigt.
    Beiträge oder Fragen zum Blog bitte an: info@thinkaboutspace.net
    http://www.thinkaboutspace.net/

  • TV-Tipp Sonntag 21:40-22.55h 3sat "Sauerbruch Hutton Architekten"

    10.11.2013 | Duisburger Filmwoche | Dokumentarfilm von Harun Farocki, Deutschland 2013
    73 Minuten, Erstausstrahlung


    Das Berliner Architekturbüro von Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton ist bekannt für die farblichen Akzente der Fassadengestaltung. Ihre Bauten sind auf ökologische Effizienz ausgelegt und ohne jede Dogmatik der Formensprache der Moderne verpflichtet. Etwa 60 Personen arbeiten in der Firma. Teilweise sind sie mit 20 Projekten parallel befasst - von einem Wettbewerb um den Bau mehrerer Hochhäuser in Frankreich mit Büros und Wohnungen bis hin zu Tür- und Fensterklinken für ein Museum. Fast jeden Tag finden Besprechungen statt, meist in Anwesenheit der leitenden Architekten. Für diese Treffen werden Pläne und Perspektiven ausgehängt. Modelle - denen vor Computersimulationen der Vorzug gegeben wird - werden bearbeitet und aufgestellt. Das alles geschieht mit so viel Sorgfalt, als würde eine Ausstellung vorbereitet.


    Der Dokumentarfilm "Sauerbruch Hutton Architekten" begleitet die Gespräche zu sechs Projekten in verschiedenen Phasen - vom Konzeptentwurf bis zur Abnahme durch die Bauherren. Alle Beteiligten legen Wert darauf, die Sachverhalte möglichst vollständig und treffend auszusprechen - sie bemühen sich um eine auch "sprachliche Modellbildung", um das jeweilige Vorhaben neu anschaulich zu machen und zu überprüfen. Dabei passiert es nicht selten, dass Matthias Sauerbruch an einer schon weit gediehenen Lösung Zweifel anmeldet oder dass Louisa Hutton auf der Überprüfung eines Details besteht, auf das man sich schon festgelegt hatte. Das Ideal ist eine nachvollziehbare Konstruktionsweise - ein Anspruch, den Farocki auch an seinen Film stellt.


    Harun Farocki, geboren 1944, studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und war in den 1970er und 1980er Jahren Redakteur und Autor der Zeitschrift "Filmkritik". In seinen vielfach ausgezeichneten Filmen macht er mit den Mitteln des "Direct Cinema" und des Essayfilms die Zusammenhänge zwischen Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einsichtig.

  • Plätze in Deutschland 1950 und heute

    Die Ausstellung Plätze in Deutschland 1950 und heute tourt gerade durch Deutschland. Einige Bilder sind bei der Bauwelt oder auch auf der Seite der TU-Dortmund, die dieses Projekt initiiert hat.


    Termine:

  • Gebaute Umwelt & Sicherheit

    Hallo zusammen,


    Im Rahmen meiner Forschungsarbeit führe ich zur Zeit eine Studie zum Thema "Gebaute Umwelt und Sicherheit" durch.
    Es geht vor allem um die Bewertung von Fotos:


    https://www.soscisurvey.de/built2014/


    Mir fehlen noch circa 100 Leute - vor allem Ü30er und Herren sind rar. Aber ich kann jede/n Teilnehmer/in gebrauchen!


    Vielen Dank!

  • Architectus Omnibus? Konferenz und Ausstellung

    Architectus Omnibus?
    18. – 20. Mai 2015, Instituto Cervantes, Berlin

    http://www.architectusomnibus.org/encuentro


    Das Instituto Cervantes und das Goethe-Institut laden im Rahmen ihrer VI. Kulturbegegnung unter dem Titel Architectus Omnibus? vom 18.-20. Mai 2015 zu einem Dialog über die Rolle des Architekten und seine zunehmende soziale Verantwortung im 21. Jahrhundert. Diskutiert wird über die Veränderungen einer Disziplin, die zwischen dem Druck des Immobilienmarktes einerseits und der sozialen Dimension der Architektur andererseits festgefahren zu sein scheint. Der Blick ist dabei vor allem auf die Situation in Spanien und Deutschland gerichtet.


    Teilnehmer:


    Ariadna Cantis, Luis Feduchi, Andres Lepik, Andres Jaque, Enrique Sobejano (Moderatoren)
    Inés Aubert, Ethel Baraona, Esteban Benavides, Nerea Calvillo, Juan Chacón, Hannelore Deubzer, Juan Domingo Santos, Kaye Geipel, Rainer Hehl, Susanne Hofmann, Anh-Linh Ngo, Gabriel Ruiz Larrea, Jörg Stollmann, Wilfried Wang, Antonio Yemail (Podiumsteilnehmer)



    Wie reagiert die Architektur auf den rasanten Wachstum von Städten, die Begleiterscheinungen des Klimawandels oder ökonomische, soziale und kulturelle Veränderungen? Wie haben sich die Aufgabenfelder angesichts solcher Herausforderungen verändert und welche Antworten finden Architekten heute auf die Bedürfnisse Mitbestimmung einfordernder Bürger, in Zeiten sich verknappender Ressourcen?


    Fragen wie diese sind der Ausgangspunkt für eine Debatte über die gesellschaftliche Relevanz und soziale Verantwortung der Architektur mit deutschen, spanischen und lateinamerikanischen Experten.


    Eröffnet wird die Konferenz am 18. Mai, 18 Uhr, mit einer thematischen Einführung von Andrés Jaque und Andres Lepik sowie einem anschließenden Podiumsgespräch. Unter dem Titel Politik des Alltags (Moderation: Andrés Jaque) geht es angesichts einer zunehmend politisch geführten Debatte über die Fähigkeit der Architektur, den sozialen Bereich mitzugestalten, um die politische Teilhabe der Architektur sowie relevante Vorgehensweisen.


    Ein weiteres Thema ist die vordergründig sehr unterschiedliche Ausbildung von Architekten in Spanien und Deutschland (Moderation: Luis Feduchi) und wie es zu den nicht dazu passen wollenden Gemeinplätze über den „großen Moment der spanischen Architektur" und „die Schwierigkeiten des Berufs in Deutschland“ kommen konnte.


    Blickpunkt: Öffentlicher Raum (Moderation: Enrique Sobejano) vergleicht die deutsche und spanische Realität hinsichtlich der Schaffung des öffentlichen Raums.


    Um die aktuelle Situation der Architektur in Iberoamerika, aber vor allem um die Idee eines Netzwerks zum Informations- und Kooperationsaustausch zwischen Lateinamerika und Europas mit dem Ziel, das Verständnis und die Positionierung Lateinamerikas und Europas sowie ein übergreifendes Denken zu befördern, geht es unter dem Titel Vorgehensweisen vs. Instrumente zur Produktion (Moderation: Ariadna Cantis).


    Im abschließenden Podiumsgespräch geht es um die Vermittlung von Architektur in den Medien (Andres Lepik).


    Die zehn Projekte, die aus der öffentlichen Ausschreibung Architectus Omnibus? hervorgegangen sind, liefern konkrete Beispiele für kreative Lösungsansätze auf aktuelle gesellschaftliche und soziale Prozesse. Dokumentiert werden sie in einer begleitenden Ausstellung, in der auch das Archiv Freshlatino 2 präsentiert wird. Hintergrund ist ein zehn Punkte umfassendes Manifest von Andrés Jaque (Ereignisse, Anthropo-No-Zentrismus, Black-Box-Öffnen, Disput, Empowerment, Labor, Wiederanei-gnung, Umverteilung, Widerstandsfähigkeit, Solidarität).


    Architectus Omnibus?schaut dabei insbesondere auf die lebendige Verflechtung der Architektur, die in Deutschland und Spanien oder in Verbindung mit Deutschland und Spanien entsteht und versteht sich als Angebot zur professionellen Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren und Teilnehmern des Projekts in Deutschland und Spanien sowie darüber hinaus.


    Die VI. Ausgabe der Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts und des Instituto Cervantes „Die deutsch-spanischen Kulturbeziehungen“ knüpft unmittelbar an die beiden vorangegangenen Begegnungen an. Während 2010 unter dem Titel Kunst + Krise verschiedene Akteure über einen kreativen Umgang mit der Krise reflektierten, stellte participar.de künstlerische Projekte zum Thema Bürgerbeteilung in den Fokus.



    Instituto Cervantes
    Rosenstr. 18-19, 10178 Berlin, Mail: kultur.berlin@cervantes.es, Tel: +49 30 2576180



    Eintritt frei, Spanisch und Deutsch mit Simultanübersetzung; schriftliche Anmeldung erforderlich
    Weitere Informationen und Anmeldung unter
    http://www.architectusomnibus.org/encuentro oder kultur.berlin@cervantes.e
    s



    Die Konferenz wird begleitet von einer Ausstellung der zehn ausgewählten Projekte der Ausschreibung Architectus Omnibus sowie der Präsentation des Archivs Freshlatino 2.


    Instituto Cervantes, Rosenstr. 18-19, 10178 Berlin 18. Mai - 15. Juli 2015, Mo-Do 15-18 Uhr, Fr 12-15 Uhr



    Die ausgewählten Projekte/ Arbeiten (in alphabetischer Reihenfolge):


    · Arquitecturas Torres Nadal | My house is your museum


    · ExposeProposePoliticise | Derecho a la infraestructura


    · Christine Bock & Ulrich Pappenberger | Das Kotti-Prinzip


    · kollektivHabitüde | U-Rangerie


    · Marina Fernández Ramos | Tejiendo La Calle


    · Pedro Pitarch Alonso | Archipiélago Lab


    · Sara López, Nacho Ruiz | Aprendiendo de las cuencas


    · Stiftung Freizeit | Das Wunschamt


    · TallerDE2, Gutiérrez-delaFuente | Centro de día para niños


    · Todo Por La Praxis | Instituto Do It Yourself

  • LAVA erhalten Europäischen Architekturpreis 2016


    Das innovative Architekturbüro das zuletzt auch hier im Forum mit „The Square“ für das Sportforum Alt-Hohenschönhausen von Bato hier


    http://www.deutsches-architekt…php?p=368861&postcount=34


    vorgestellt wurde erhalten am 23. September einen der prestigeträchtigsten Preise.


    http://www.archdaily.com/79545…an-prize-for-architecture