Sonstige Bauvorhaben

  • Markthallenareal / Großer Hof


    Zuletzt: #1.252


    FYI: Die Stadt lädt zu einer Informationsveranstaltung im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens „Wohn- und KreativQuartier Großer Hof“ am Mittwoch, 8. November, 18 Uhr, in das Dienstgebäude Reichsstraße 3 ein. An diesem Abend besteht die Möglichkeit, sich über den anstehenden Planungsprozess und die Ziele des Verfahrens zu informieren und Anregungen und Hinweise zur Wettbewerbsaufgabe zu äußern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Tags zuvor findet bereits ein Informationsabend für die Eigentümer aus dem Bereich statt, zu dem diese gesondert eingeladen wurden.

  • ^ Die Stadt hat zu dem Thema inzwischen weitere Infos veröffentlicht:

    • Das Areal soll einen eigenen, urbanen Charakter ausbilden, bestehende Wegeverbindungen aufnehmen und als Impulsgeber für die nördliche Innenstadt fungieren.
    • Mit dem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb „Wohn- und KreativQuartier Großer Hof“ soll ein qualitativ hochwertiges Städtebau- und Freiraumkonzept gefunden werden.
    • Thematische Schwerpunkte sollen ein urbaner Nutzungsmix mit Wohnen, sozialer Infrastruktur, Kreativ- und Kulturangeboten und Handwerk sowie die Schaffung von multifunktionalen und klimaökologisch vorbildlichen öffentlichen Räumen mit einer hohen Aufenthaltsqualität bilden.
    • Geplant ist darüber hinaus, der derzeit an der Hamburger Straße gelegenen Ausstellungshalle „halle267 – städtische galerie braunschweig“ einen Platz im Zentrum der Stadt zu geben, um die Besucherfrequenz für Ausstellungen und damit für die Innenstadt zu erhöhen. Der geplante Neubau könne zum Ankerpunkt des neuen Quartiers werden.

    Quelle: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1142305.html

  • ^ Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet von der weiter oben bereits vermerkten Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Bereichs rund um die frühere Markthalle in der Neustadt (https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article240575088/Braunschweig-Was-am-Markthallen-Gelaende-entstehen-koennte.html; ggf. Paywall).


    Ergänzend zu den vorangegangenen Posts zu der Sache daher noch einige Ergänzungen:

    • In dem Gebiet sollen neue, innenstadtnahe Wohnungen entstehen. Die Anzahl ist abhängig vom Entwurf.
    • Vorgesehen ist eine Kindertagesstätte, die etwa 20 Kita- und 16 Krippenplätze bietet.
    • Auf einer Fläche von bis zu 2.000 Quadratmetern soll das „Haus der Familie“, die zentrale Familienbildungsstätte der Stadt, neue Räumlichkeiten bekommen.
    • Durch die Neugestaltung würden drei größere innenstadtnahe Parkplätze wegfallen: der Parkplatz in den Ruinen der alten Markthalle, der Parkplatz am Großen Hof sowie der Parkplatz Werder an der Wendenstraße. Zumindest für die Anwohner soll der Wegfall durch eine Quartiersgarage kompensiert werden.
    • Die leerstehende Kielhornschule und die bisherige Helene-Engelbrecht-Schule werden für das Projekt abgerissen
    • Die Platanen am Parkplatz Großer Hof sollen erhalten bleiben.
    • Dadurch, dass nahezu das komplette Gebiet im Besitz der Stadt ist, stehen der Umgestaltung keine Interessen privater Grundbesitzer im Wege.
    • Eventuell könnte der Anwohnerwunsch in die Planungen einfließen, einen Ersatz für die legalen Graffiti-Wände der alten Markthalle zu schaffen.
    • Der Rat der Stadt wird voraussichtlich Ende des Jahres die Auslobung des Wettbewerbs beschließen. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2024 vorgestellt werden (Anmerkung: Ggf. sollten wir dem Thema dann einen eigenen Thread widmen.)
  • Wettbewerb Markthallenareal / Großer Hof


    Der Wettbewerb zur Gestaltung des Quartiers Großer Hof soll nach Angaben der Stadt, wie bereits erwähnt, 2024 starten. Die Verwaltung schlägt einen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb vor. Eine entsprechende Vorlage hat sie in die Gremien eingebracht.


    Thematische Schwerpunkte sollen laut Stadt ein urbaner Nutzungsmix mit Wohnen, sozialer Infrastruktur, Kreativ- und Kulturangeboten und Handwerk sowie die Schaffung von multifunktionalen und klimaökologisch vorbildlichen öffentlichen Räumen mit einer hohen Aufenthaltsqualität bilden. Durch den Wegfall von zwei bestehenden Schulen und auf dem versiegelten Areal der ehemaligen Markthalle biete sich außerdem Raum für innovative Mobilitätsideen.


    Der Wettbewerb soll gemäß Richtlinie für Planungswettbewerbe durchgeführt und von der Stadt Braunschweig ausgelobt werden. Teilnahmeberechtigt sind Planungsteams aus den Bereichen Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur. Im Wettbewerb sind max. 20 Planungsteams beteiligt, davon werden fünf Planungsteams von der Stadt gesetzt, die weiteren Planungsteams werden über ein öffentlich bekanntgemachtes Bewerbungsverfahren ermittelt. Die Vorbereitung der Auslobung erfolgt in Abstimmung mit der Architektenkammer Niedersachsen.


    Der Start des Wettbewerbsverfahrens ist ab Anfang 2024 geplant. Für den Sommer 2024 ist die Preisgerichtssitzung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Politik sowie externen Sachverständigen vorgesehen. Die eingehenden Arbeiten werden dabei u. a. nach den folgenden Kriterien bewertet: städtebauliche und freiraumplanerische Qualität, Nutzungsmischung und Funktionalität, konkrete, auf die Örtlichkeit/den Entwurf bezogene Klimaanpassungs-Maßnahmen, Klimaschutz-Maßnahmen, Ideen zum nachhaltigen Mobilitätskonzept sowie Qualität und Umsetzbarkeit des Erschließungskonzeptes.


    Quelle: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1143879.html

  • Chororgel für den Braunschweiger Dom


    Die neue Chororgel des Braunschweiger Doms ist fertig und wurde am 1. Dezember mit einem festlichen Konzert in Dienst genommen. Der Einbau des Instruments war im Vorfeld nicht unumstritten. Inwiefern es Sichtbeziehungen und Raumeindruck beeinträchtigt, ist wohl nur direkt vor Ort zu ermitteln. Die Gestaltung der Orgel wirkt jedoch insgesamt recht ansprechend und musikalisch dürfte es sich fraglos um eine Bereicherung handeln.


    Bildmaterial gibt es insbesondere unter: https://www.freiburgerorgelbau…neubauten/braunschweig-2/

    Weitere Informationen: https://www.orgel-braunschweigerdom.de/

  • Architekturpavillon auf dem Domplatz: Siegerentwurf gekürt


    Im kommenden Jahr soll ein Architekturpavillon auf dem Domplatz entstehen und in den Sommermonaten als offener Raum für Kulturveranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden. Das Projekt ist eine Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig und der Bezirksgruppe des BDA. Der Pavillon soll die Innenstadt noch attraktiver machen und für einen weiteren Anziehungspunkt sorgen. Dafür hatte die Stadt Braunschweig einen Architekturwettbewerb ausgelobt.


    Den ersten Preis, dotiert mit 5.000 Euro, erhielt jetzt durch einstimmigen Juryentscheid der Entwurf „HOCH!“ von Marc-André Tiede und Marcus Aurelius Jensen von JUHU! Architektur. Der Siegerentwurf soll mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des EFRE-Förderprogramms „Resiliente Innenstädte" mit einer Förderung von bis zu 40 Prozent umgesetzt werden. Die Vorplanungen wurden mit einer Förderquote von bis zu 90 Prozent über das EFRE-Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ finanziert. Das Projekt ist Teil des „Innenstadtdialogs“.


    © 1. Preis: „HOCH!“ JUHU! Architektur, Marcus Aurelius Jensen mit Marc-André Tiede


    Die Entwürfe aller Teilnehmenden werden vom 19. Dezember 2023 bis 6. Januar 2024 in der Stadtbibliothek, Schlossplatz 2, öffentlich zugänglich ausgestellt. Die Eröffnung findet am Montag, 18. Dezember, um 18.30 Uhr statt.


    Quelle: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1145843.html

  • Haus der Musik


    Das geplante Haus der Musik soll nun doch nicht am Hauptbahnhof, sondern im früheren Karstadt-Gebäude am Gewandhaus entstehen, wie die Stadt berichtet (https://www.braunschweig.de/po…rwaltung/presse/index.php). Hintergrund ist eine Initiative von Friedrich Knapp (New Yorker), die wohl auch eine finanzielle Unterstützung mittels Stiftung beinhaltet.


    Aus der entsprechenden Pressemitteilung:


    "Geplant ist, eine Stiftung ins Leben zu rufen, die den Gebäudekomplex des ehemaligen Karstadt Hauses am Gewandhaus zu einer städtischen Musikschule mitsamt Konzerthaus umbaut. In diesem Zuge ist geplant, das Grundstück von Unternehmer Friedrich Knapp zu erwerben. Die herausragende Initiative von Herrn Knapp schafft neue Rahmenbedingungen, da er sich auch finanziell einbringen will.


    Die Stadt soll sich ebenfalls finanziell an der Stiftung beteiligen, ein Engagement weiterer Stifter ist möglich. Den städtischen Gremien wird im aktuellen Gremienlauf eine gemeinsame Grundsatzvereinbarung zur Zustimmung vorgelegt. Anschließend werden detaillierte Verträge erarbeitet und mit den Finanz- und Aufsichtsbehörden abgestimmt. Diese werden der Öffentlichkeit dann vorgestellt. Bis dahin können keine weiteren Detailinformationen erfolgen.


    Der geplante Architektenwettbewerb für den Standort Viewegs Garten wird dann zurückgestellt, bis diese Prüfungen erfolgt sind."

  • Ist doch ein interessanter Vorschlag für das leerstehende Gebäude und für die Innenstadt.

    Das Thema Innenstadtattraktivität ist wichtiger denn je und von daher wäre diese Wiederbelebung des alten Karstadt am Altstadtmarkt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig ein Gewinn.

  • Auf dem Grundstück Kaiserstraße 10 soll in der Neustadt ein Neubau mit vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss errichtet werden. Die Planung sieht aktuell 74 Serviced Apartments nebst Empfang/Lounge und zwei Mietwohnungen vor. Die Serviced Apartments sollen aus ein bis zwei Zimmern mit einer Wohnfläche von 21 bis 39 m² bestehen und temporär, für maximal sechs Monate, angemietet werden können. Für fast alle Serviced Apartments sind eine Loggia, Terrasse oder Dachterrasse vorgesehen. Sie sollen komplett möbliert werden. Als Betreiber ist die Limehome Germany GmbH vorgesehen. Bislang wurde das Grundstück von den Zeugen Jehovas genutzt. Die Gestaltung wirkt der Visualisierung gemäß unspektakulär, dürfte sich jedoch ganz gut in die Umgebung einfügen.

    Weitere Infos und Bilder: https://kappe-projekt.de/proje…aiserstrasse-braunschweig

  • Haus der Musik


    Wie die Stadt Braunschweig berichtet, hat der Verwaltungsausschuss am 13. Februar der Grundsatzvereinbarung zum geplanten Haus der Musik zwischen Friedrich Knapp und der Stadt Braunschweig zugestimmt. Die von Herrn Knapp bereits unterzeichnete Grundsatzvereinbarung sieht vor, eine Stiftung ins Leben zu rufen, die den Gebäudekomplex des früheren Karstadt-Hauses am Gewandhaus zur städtischen Musikschule mitsamt Konzerthaus umbaut und gegebenenfalls auch weitere Projekte fördern wird.


    Auf der Grundlage dieses Gremienbeschlusses sollen nun detaillierte Verträge erarbeitet und mit den Finanz- und Aufsichtsbehörden abgestimmt werden. Der zunächst geplante Architekturwettbewerb für den Standort Viewegs Garten ruht bisweilen. Über die Inhalte der Grundsatzvereinbarung wurde Vertraulichkeit vereinbart. Die Projektpartner streben nach Angaben der Stadt jedoch an, in den kommenden Wochen die Öffentlichkeit über erste Details zu informieren.


    Quelle: https://www.braunschweig.de/po…s-der-musik-grundsatz.php

  • Wir können nur hoffen, dass der Bereich Welfenhof dieses Jahr verbessert wird.


    Mittlerweile gibt es keine Welfenhof-Passage mehr, stattdessen eine verlängerte Fußgängerzone ohne Bänke, Pflanzen, Wasserläufe und Aufenthaltsqualität. An den Gebäuden fehlen z.T. Bleche oder Löcher sind mit Holz verdeckt (ein eher schmieriger Anblick). Zumindest dies wird hfftl. verbessert, wenn der Supermarkt mal einziehen sollte.

  • Ja, die ehemalige Passage sieht schlimm aus und ist alles andere als ein Gewinn. Und ich sehe auch nicht das es dort, unabhäng von den Fassadendefiziten die ja den Gebäudeeigentümern obliegen, das es dort bemühungen gibt den Eindruck zu verändern. Wie Sie schon sagen, keine Bäumen, keine Bänke - nichts. Ich fürchte, das man sich an diesen Anblick gewöhnen muss, bzw. wohl schon gewöhnt hat.

    Im übrigen ist die Rückseite (die zur Küchenstraße zeigt) ebenfalls sehr trostlos. Bestimmt von Leerstand. Der gesammte Bereich zwischen Meinhardshof, Küchenstraße und Packhofpassage macht (einschl. der Dauerbaustellste Parkhaus) keinen guten Eindruck. Leider.

  • Steintorwall 1


    ...macht Fortschritte. Auf der Wasserseite ist das Gerüst abgebaut.


    Aktuelle Aufnahmen




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  • Jasperallee


    Die Neufassung des Mittelstreifens ist m. E. gut gelungen. Die neuen Bäume brauchen zwar noch ein paar Jahre, damit die gewohnte Dichte und Höhe des Grüns wiederhergestellt ist. Dafür jedoch ist die Straße als zentrale Achse des Östlichen Ringgebiets jetzt deutlich besser zu erfassen als zuvor.




    (Sämtliche Bildrechte liegen bei mir.)

  • Neubauten Helmstedter Straße / Bertramstraße


    Den Eckbau haben wir hier ja bereits dokumentiert (siehe #1.225). Durchaus ansehnlich geworden sind jedoch auch die direkt an diesen anschließenden Reihenhäuser in der Bertramstraße. Die hatten wir hier m. E. noch nicht.




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