Sonstige Bauvorhaben

  • Oh jeh. Die beiden Visualisierungen sind erschreckend. Wenn ich meinen ersten Impuls in einem Wort ausdrücken sollte.

    Sicher, es ist keine leichte Aufgabe so einen Ort neu zu denken, wenn die bisherigen Konzepte nicht mehr funktionieren. Aber diese Visualiserungen veredprechen "vorerst" keinen Schritt nach vorn. Aber man wird sehen.

    Ich denke in 10 Jahren ist man vielleicht schlauer.

  • Der Trend "weg von Passagen" - so denke ich - ist den komplexen (und teuren) Brandschutzauflagen geschuldet (siehe auch Burgpassage -> Burggasse). Investoren gehen da lieber den günstigeren Weg. Letztendlich sollen aber Passanten bei Regen nicht in eine Passage flüchten sondern in die Geschäfte, Restaurants, Cafés, somit macht es auch Sicht der Investoren sogar Sinn ;)

    Ich hoffe, dass dieser Umbau dem Quartier eine neue Chance gibt und die Stadt auch das Umfeld (inkl. Meinhardshof) aufwertet. Wenn zwischen Hotel und dem zweiten Gebäude, das ja komplett neu aufgestellt werden soll, Aufenthaltsqualität entsteht, dann kann das was werden. Wichtig ist, dass überhaupt etwas passiert. Im Gegensatz dazu hört man ja von der Burggasse gar nichts...

  • Wieder mal ein kleines Update vom Steintorwall 1

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    Dann ist mir aufgefallen, das am Steintorwall 2 wohl ein Haus abgerissen wurde. Was dort passiert bzw. entstehen soll ist leider nicht ersichtlich. Weiß jemand etwas dazu


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  • Weiße Kunststoff-Baumarkt-Fenster wären auch der absolute Fehlgriff gewesen.
    Denn zum einen sehen die ab Sekunde 1 genau so billig aus wie sie auch sind, und dann wäre da noch die unschöne Alterung: Man baut neben einer Hauptverkehrsstraße, und da wir die Verbrennungsmotoren noch eine Weile dort die Luft am intensivtsen verpesten lassen, wo die meisten Menschen atmen, nämlich in unseren Städten, wäre weiß auch schnell ins braun-gräuliche gegangen, und das hätte dieses Sanierungsprojekt ziemlich schnell so aussehen lassen, als müsste es mal wieder saniert werden.
    Was mich beeindruckt ist, dass die Bauherrin durch den Aufwand und die Unwägbarkeiten geht, die Fassade und Kubatur der alten Reitställe zu erhalten.
    Die Fassade in ihrer Struktur ist durchaus spannend, und wirklich schön gealtert. Nichtsdestoweniger limitiert man den (de facto ) Neubau auf zwei Etagen, an prominenter Stelle, wobei das Obergeschoss auch noch zumindest strassenseitig (also ausgerechnet in der Ostfassade) sehr kleine Fenster hat. Ist diese Kröte geschluckt, geht es weiter mt dem erheblichen Mehraufwand, ein neues Gebäude an eine bestehende Fassade anzubauen.
    Und last not least ist so ein Altbau die Gump'sche Pralinenschachtel: Man weiß nie, was man kriegt.
    All das in Betracht ziehend, ist es ein Glücksfall, dass die Reiställe mit ihrer Bruchsteinfassade erhalten bleiben.

  • An der Ecke Hochstraße/Howaldtstraße ist man inzwischen aus dem Keller im Erdgeschoss angekommen.

    An den Seiten sieht es so aus als ob da jeweils Balkonecken geschaffen werden.

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  • Der Eckbau an der Helmstedter Straße scheint äußerlich so gut wie fertig. Die Fassade ist es augenscheinlich und ich finde es gar nicht so schlecht. Es fügt sich gut ein und man kann nicht sagen das hier "einfallslos" oder "0815" gebaut wurde. Aber das ist natürlich sehr subjektiv.

    Am Gebäude links neben dem Neubau ist auch ein Gerüst aufgestellt worden. Das sit mir erst auf dem Foto aufgefallen.

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  • An der Ecke Hochstraße/Howaldtstraße geht es Schritt für Schritt weiter.

    Ein wenig nach der Devise - Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

    Da es keine Visualisierung zu diesem Bauvorhaben gibt (ich kenne jedenfalls keine) darf man gespannt sein wie der Dachabschluss ausfallen wird. Ob es sich optisch an die Gebäude links und rechts orientieren wird, oder ob es eher ein Flachdach wird. Zunächst vermute ich das noch eine weitere Etage dazu kommt bevor es ans Dach geht.

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  • zum Thema "Baulücken" bzw. Schandflecken in der Innenstadt (im Bohlweg-Thread angesprochen)


    Ein weiterer Schandfleck, bzw. nah dran an potenzieller Baulücke: Das fast schon abbruchreife Fachwerkhaus Güldenstraße 5 (18. Jahrhundert), hat einen neuen Besitzer. Zumindest vermeldet das die Braunschweiger Zeitung: "Nach Jahren des Verfalls wird Braunschweiger Fachwerkhaus saniert". Hinter der Paywall, hier die Synopse:

    Dachdeckermeister und Zimmermann Rico Wendt (mit "Netzwerk und Namen", Fachmann für „Problemfälle“) steht mit dem Projekt noch ganz am Anfang, kennt sich aber mit Denkmalschutz und Behörden aus und moniert schon mal die bürokratischen Hürden (die ohne Zweifel gerade in unserer schönen Stadt nicht die die niedrigsten sind). Die Stadt äußert sich vornehm zurückhaltend.

    Bin gespannt, ob er, wie die vielen Vorbesitzer, auch schon bald das Handtuch wirft

  • An der ehemaligen Berufsfachschule Dr. Heinemann (Altewiekring) sind die Arbeiten offensichtlich abgeschlossen. Das Gebäude ist bewohnt, die Fassade aufgefrischt und die Rüstung sowie das Vordach im Eingangsbereich ist komplett verschwunden.


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