Sonstige Bauvorhaben

  • Ein paar Bilder vom neuen Anbau an das Georg-Eckert-Institut in der Freisestraße. Eröffnung war eigentlich für Ende 2019 geplant, Rechtsstreitigkeiten verzögerten die Bauarbeiten.


    ">20200919_131440g4jea.jpg">


    20200919_1315227okgb.jpg">


    20200919_1316363ek7y.jpg">

    Bilder von mir

  • Die Lochung auf der blanken Alu-UK sieht schon sehr chlimm aus. Bei Holz-UK kann man schwarze EPDM-Dichtbänder einsetzen, dann hat wenigstens alle die gleiche Farbe.

  • So soll er aussehen: Der Hagenmarkt umgestaltet mit mehr Fläche für Bewuchs und Sitzen.


    https://www.braunschweiger-zei…ig-kuenftig-aussehen.html





    Die Rundungen um die Bäume herum mit Holzsitzplätzen wirken wie aus der Zeit gefallen. Das wurde vor 13-14 Jahren schon am Schlossplatz gemeistert. Da ist definitiv noch viel Luft nach oben. Gemütlich ist es auch nicht.

    Von Wasserspielen ist auch nichts zu sehen.

  • Interessanter Umbau im Eckhaus Humboldstraße/Gliesmaroder Straße, von dem wir hier schon öfters sprachen. Die ehemalige Ladenzeile unten im Haus wurde umgebaut in so genannte "Micro-Appartements" mit Terrassen - zu kaufen für stolze 250.000 Euro.

    Ich persönlich finde es schade, dass in diesem repräsentativen Gebäude keine Gastronomie, Geschäfte oder anderer Einzelhandel einzieht, sondern mal wieder (teurer) Wohnraum... Aber so scheint nun mal der Trend...

    https://www.immobilienscout24.…36b84&searchType=radius#/

  • 275.000€ und man hat ein Fenster zur Straße und sitzt auf dem Präsentierteller.

    Wenn ich die Treppe sehe, vermute ich, dass die keine notwendige Treppe ist, welche einen Fluchtweg darstellt. Ich mutmaße mal, dass man oben noch einen Raum hat (ein zweites Fenster vielleicht sogar?), dieser aber nicht in die Wohnfläche zählt, weil man den "Lager" oder so nennt. Trotzdem in echt happiger Preis.

  • Das ist unverschämt teuer (und ich möchte auch nicht so auf dem Präsentierteller leben) und wird trotzdem locker weggehen... verrückt!

    Optisch sieht es von außen eher so aus, als würde es sich um kleine Läden handeln.

  • Sehr schade, zunächst wurde ja nur das Erdgeschoss rekonstruiert, danach waren bereits wieder Geschäfte in die Räume eingezogen. Die sind aber vor der kompletten Rekonstruktion der Fassade wieder ausgezogen. Das an dieser wichtigen Ecksituation nicht wieder Läden einziehen ist wirklich bedauerlich.


    Wenn ich mir die Pläne allerdings nochmal genauer anschaue, dann scheint zumindest direkt an der Ecke ein Geschäft vorgesehen zu sein.

  • Es verschandelt den historischen Altstadtmarkt ungemein, aber ein Regenschutz muss wohl sein.


    Hier der Artikel mit Bild:



    https://www.braunschweiger-zei…ltstadtmarkt-geplant.html



    Dennoch biete ich eine bessere Lösung an: Einfach durchsichtige Scheiben an allen Seiten in geradlinigen Formen; so fällt es nicht so sehr auf, wie die schrägen, rostigen Kanten.

    Die stören dann auch nicht so sehr für die Karnevalsbilder.

  • Stahl ist tatsächlich ein denkbar ungeeignetes Material: es speichert im Sommer die Wärme und im Winter die Kälte und gibt sie in Form von besonders unangenehmer Kälte- bzw. Wärmestrahlung wieder ab. Ideal wären Kunststoff oder Holz, wobei auf Wände grundsätzlich auch verzichtet werden könnte.

  • Es verschandelt den historischen Altstadtmarkt ungemein, aber ein Regenschutz muss wohl sein.


    [...] Einfach durchsichtige Scheiben an allen Seiten in geradlinigen Formen; so fällt es nicht so sehr auf, wie die schrägen, rostigen Kanten.

    Die stören dann auch nicht so sehr für die Karnevalsbilder.

    Das Problem der durchsichtigen Scheiben, obwohl ich Dir sonst zustimme, ist der Vandalismus, d.h. die Glasscheiben (oder Kunststoff, what ever) werden schnell mit Graffiti o.ä. "verschönert" werden und dann wird der Altstadtmarkt leider noch mehr leiden. Das ist tatsächlich ein Dilemma. Allerdings ist mir der Karneval da doch weniger wichtig. Aber die tausenden Touristen (vor und wieder nach Corona) die zum Beispiel im Rahmen einer Stadtführung den Altstadtmarkt besuchen, werden einen weniger historisch wirkenden Platz wahrnehmen. Aber ja, Regenschutz muss sein, Fahrgastinfo auch... Eine echte Nuss, das zu knacken!

  • Das Problem der durchsichtigen Scheiben, obwohl ich Dir sonst zustimme, ist der Vandalismus, d.h. die Glasscheiben (oder Kunststoff, what ever) werden schnell mit Graffiti o.ä. "verschönert"

    Das träfe auch auf die Stahlvarianten zu. Ist die Braunschweiger Altstadt echt schon dermaßen zum Problemviertel geworden?


    Corten ist wenige Millimeter dickes Blech auf einer Unterkonstruktion, die Wärmekapazität ist verschwindend gering im Vergleich zum Pflaster.

    Die Dicke des Materials spielt keine Rolle, wenn die Außentemperaturen gleich bleiben. Es strahlt ab, und es wird als unangenehm empfunden.

  • Der Wohnblock an der Waterloostraße der "Deutsche Wohnen" zwischen Allerstraße und Heinrichstraße wird umfassend saniert. So wurden die alten Fenster gegen Sprossenfenster ausgetauscht, das Dach wird neu gedeckt und die Fassade neu gestrichen.


    ">


    ">

  • Allerdings ist im verlinkten Artikel nirgends von Verschandelung die Rede und auch allgemein von zu großen Vorbehalten ist nichts zu finden.


    Seitens der Fraktionen im Rat wurden gezielt einzelne Kritikpunkte genannt wie beispielsweise die Materialwahl, dessen Eignung und die Mehrkosten im Vergleich zum Bau einer Standardhaltestelle - also gezielt argumentativer Austausch und sachbezogene Kritik im Rahmen von Planung und Realisierung. Keine der Fraktionen lehnt das Projekt völlig ab. Nur die CDU äußert Bedenken bzgl. des Designs und dessen Kompatibiltät mit dem Umfeld, die BiBS äußert Bedenken, dass der Entwurf sich zu wichtig nimmt, die Grünen führen die Kosten an, SPD + FDP monieren eher Funktionalität und Materialwahl, die Linken sind vorbehaltlos für den Entwurf.


    Einig sind sich alle darin, dass die Situation verbessert werden muss und ein Umbau erfolgen wird ! Zudem ist dargelegt worden, dass die Visualisierung so noch nicht zur Ausführung kommt, sondern dazu diente einen Trend in der Diskussion auszumachen, welche Änderungen noch Erforderlich sein würden.


    So oder so ist der Altstadtmarkt ein besonderer Platz und sollte nicht mit den Standardhäuschen versehen werden. Dass das etwas mehr kostet sollte uns dieser Platz wohl Wert sein, ob auch in dieser Variante wird sich zeigen. Änderungen wird es mit Sicherheit noch geben.


    Meine Wahl wäre jedoch eher eine angepasstere Version des aktuellen Vorschlags denn die Standardhütte, denn an vielen Stellen der Stadt findet man dieses Material in Verbindung mit wiederhergestellten Plätzen und Gebäuden und dieses Thema passt sehr gut zum Altstadtmarkt. Nur ein Gebäude ist dort noch vollständig original : Das Haus zu den 7 Türmen, alle anderen sind Teilrekos in Formen die so nie bestanden haben : Gewandhaus mit integriertem Portal der Hagenmarktapotheke, nur die Fassaden des ausgebrannten Altstadtrathauses standen noch, völlständig zerstört und mit Fassadenreko wiederaufgebaut das Stechinellihaus, die beiden Nachbarn sind historisierende Neubauten aus den 50 ern die nichts mit der Vorkriegsbebauung zu tun haben, Apotheke und die Eckbebauung zu Karstadt stammen aus den 60ern und 80er Jahren, ebenso ist die Langwand des Gewandhauses eine völlige Neuschöpfung und das Rüninger Zollhaus einfach von außerhalb abgebrochen und ohne bezug zum Ort wieder aufgebaut um an die vormals dort verlaufende Höuserzeile der sog. Krambuden zu erinnern.


    Der Platz ist also sehr heterogen und schafft es trotzdem etwas vom alten Flair zu wahren und ihn so beliebt zu machen. Betrachtet man diese detailreiche Geschichte um das Geschen der letzten 75 Jahre und das dereinst wieder eine Straßenbahn dort entlang fahren soll, finde ich dürfte man durchaus den Mut haben einen weiteren Baustein für die heutige Zeitschicht hinzuzufügen, wo man doch aus jeder Dekade seit dem Krieg etwas findet und der wie kein zweiter in Braunschweig dann fast völlige Zerstörung, Aufbau und Entwicklung bis in unsere Tage in sich tragen würde!