Regierungsviertel / Unterbilk

  • Polizeipräsidium

    Inzwischen kann man einen weiteren Baukran für den neuen TG-Teil (vorne) sowie Schalungen und Bewehrungen für die Decke sehen. Links finden Erdaushubarbeiten statt:



  • Neusser Straße / Lahnweg + Parkhaus Völklinger Straße

    In der BV 3 am 18.09.18 ist unter TOP 8 (die dazugehörende FNP-Änderung findet man unter TOP 11) das Bebauungsplanverfahren Nr. 03/014 Neusser Straße / Lahnweg.


    Weiterhin ist unter TOP 12 der Bauantrag für ein Parkhaus auf der Völklinger Straße am Martinus-Krankenhaus zu finden.
    Dieses soll auf der bestehenden Parkfläche des Krankenhauses als Split-Level-Anlage mit 386 Pkw-Stellplätzen und 24 Stellplätzen davor errichtet werden.
    Insgesamt werden es 410 Stellplätze, davon sind 56 für das Krankenhaus erforderlich.
    Mit dem Parkhaus sollen neben der Entzerrung der Parksituation auch neue Parkflächen für Anwohner entstehen.
    Der Gebäudekörper soll sich in seinen Abmessungen in die Bestandgebäude einfügen und zusätzlich eine lärmabschirmende Wirkung von der Bahntrasse gegenüber dem östlich geplanten Wohnquartier (Richtung Martinstraße / Volmerswerther Straße) und dem Krankenhaus übernehmen.

  • Mittlerweile hängen am ehemaligen Siemensgebäude Banner einer Abbruchfirma und ein Bagger steht auch schon da. Konnte nur im vorbeifahren nicht sehen ob schon Abbrucharbeiten statt finden, oder ob nur entkernt wird.

  • Lahmweg - Ex-Siemens-Gelände

    ^ Ja, es finden schon Abbruch- bzw. Entkernungsarbeiten statt.
    Die beiden kleinen Häuschen auf dem Gelände (Neusser Straße 95e+f) stehen auch noch (nur am Dach wurde schon geknabbert):









    Bilder von mir / 28.12.2018 - hier mehr Bilder dazu

  • Gladbacher Straße 25

    Die Fassade wird nur in wärmegedämmt und mit Reibeputz ausgeführt, die Farbe lässt sich noch nicht festlegen (könnte auch so bleiben):





    Bilder von mir / 28.12.2018

  • Parkhaus Völklinger Straße 12 (am Martinus-Krsnkenhaus)

    Für den Bau des Parkhauses wird mit der Baufeldvorbereitung begonnen, dazu wurde ein Teil des Parkplatz abgesperrt und mit Baumfällungen begonnen:




    Bilder von mir / 24.02.2019

  • Inzwischen kann man einen weiteren Baukran für den neuen TG-Teil (vorne) sowie Schalungen und Bewehrungen für die Decke sehen. Links finden Erdaushubarbeiten statt:


    RP berichtet über Asbestfund bzw. Neubewertung der Asbestbelastung im Altbau des Polizeipräsidiums. Durch die jetzige Sanierung verzögert sich der Einzug in Teile des Neubaus, da dieser nur über den zu sanierenden Altbau betreten werden kann.


    https://rp-online.de/nrw/staed…ahren-fertig_aid-37977791


    https://rp-online.de/nrw/staed…philharmonie_aid-37983327


    Unfassbar, wie leichtsinnig man hier mit Asbest umgeht. Und ein weiteres Projekt der BLB deutlich über Budget und über Zeit. Gibt es eigentlich ein Projekt, was unter BLB Ägide "normal" abläuft?

  • ^ Es ist zwar unschön, dass sich die Fertigstellung jetzt verzögert, aber einen leichtsinnigen Umgang mit Asbest sehe ich hier nicht - eher im Gegenteil!
    Wenn die Asbestbelastung vor 6 Jahren festgestellt wurde und mit den damals möglichen Messmethoden unbedenklich waren, war soweit alles ok.
    Wenn jetzt neue und bessere Messmethoden möglich sind und diese auch noch nachträglich an einem bereits geprüftem Objekt eingesetzt werden, kann ich nur sagen: "alles richtig gemacht"!

  • Bei einer Grundsanierung hätte man m.E. auch das Asbestproblem angehen können, es war ja bekannt, weil es als unkritisch eingestuft wurde. Womit man vermieden hätte, dass man zu einem späteren Zeitpunkt ganze Gebäudeteile für eine Sanierung lahm legen muss.


    Entweder kapselt man Asbest ein, oder man entfernt alle Asbest-belasteten Dinge. Abkapseln hat den Nachteil, dass man dort nicht mehr hineinbohren darf bzw. sollte.


    Hier musste der Putz von den Wänden entfernt werden, weil der Untergrund belastet ist. Man hätte also keine Schränke oder ähnliches an Wände anbringen können, weil man bei jeder Bohrung Asbestfasern freigesetzt hätte. Welcher Planer, der halbwegs bei Sinnen ist, macht nach 6 Jahren eine neue Messung? Entweder lasse ich den Untergrund eingekapselt oder entferne den belasteten Untergrund. Eine Polizeistation, bei der man nicht in die Wand bohrt, hätte vermutlich wenig praktischen Nutzen.


    Mich würde ja mal interessieren, welche Messtechnik denn so viel genauer geworden ist. Für mich hat das den Beigeschmack von Schlamperei bzw. schlechter Planung.

  • Funke Medien berichten über den Baustart (heißt erst Abbruch) der neuen Alltours-Büros anstelle des Bestandsgebäudes am Mannesmannufer 3 im Spätsommer 2019. In 2021 soll das Gebäude dann fertig gestellt werden. Bilder vom HPP-Entwurf konnte ich nicht ausfindig machen. Artikel ist wegen Paywall nicht vollständig lesbar, aber das wichtigste ist mE enthalten.


    Link

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    Warum hat man dort bisher noch nichts darüber gelesen? Das Grundstück ist über 2500qm groß, und an einer gelungen Architektur an unserer Rheinfront sollte der Stadt doch sehr gelegen sein.

  • Der Umbau des Polizeipräsidiums verursacht weiter Schlagzeilen:
    Link RP
    Link WZ


    Der Umbau verzögert sich nun auf das Jahr 2023 und mittlerweile wird ein 2. Polizeipräsidum angedacht - Standort Hamm (beim LKA?) oder Oberbilk am Gericht.


    Kommentar RP


    Die Kommentatorin vergleicht den Bau mit dem Berliner Flughafen und weist auf die Belastung der dort Arbeitenden hin, die dort bei laufendem Betrieb ausharren müssen. Auch hofft sie, dass es nicht zur nächsten Skandalbaustelle wird.. Nicht, dass in Duisburg mit dem Bau des Landesarchiv schon genug Skandale gegeben hätte...Link Duisburg


    Die BLB fährt damit zum wiederholten Mal ein Projekt vor die Wand, 4 Jahre später als geplant, von Kosten ist hier noch nicht mal die Rede. Und wenn ein 2. Präsidium kommen sollte, würde ich mich doch fragen, wer hier die Planung macht. Dann hätte man doch erst einen Neubau realisieren sollen, dorthin umziehen, Altbau sanieren und dann neu im sanierten Altbau anfangen.