Bezirk Harburg: Bauprojekte und Stadtteilplanung

  • Die alten Gebäude der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie AG müssen möglicherweise abgerissen werden.


    Nun wird nicht nur
    Heidelberger Druck -Vertrieb Nord
    und das
    Maritime-Training-Center (MTC)
    in einem Neubau untergebracht sondern auch die
    Wasseraufbereitungsfirma Triton.


    Architekt auch hier wieder Tec Architecture


    Nun wurden auch noch chlorierten Kohlenwasserstoffen im Grundwasser um die alte Fabrik gefunden. Der Erhalt des Altbestandes ist fragwürdig.


    Auch eine Neubaufassade in Art der Altsubstanz steht im Raum.



    :Heuler: Der Verlust der Gebäude wäre schrecklich.


    Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/14/880887.html

  • Boah das ist ja richtig Schrecklich :puke:


    Die Gebäude sind so schön einzigartig und haben vorallem Charakter.


    Hoffentlich wird es Lösungen, in Form von Reinigungen und Sanierungen geben, die die Gebäude von Aussen sowie von Innen, in ihrem ursprünglichem Charakter erhalten.


    Der Vorschlag das man die Fassade neu errichtet, ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Denn gerade das Innenleben und der einmalige und über Jahre wachsende Charakter, wären dann weg. :ripthread


    Ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, auch wenn alles auf einen Abriss hindeutet:mad2:

  • Für das Parkhaus am Veritaskai (500 Stellplätze) mit seinem kleinen Bürohausanbau (2.500m²) gab es den Baustart.


    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Außerdem wurde Becker Marine System (BMS) als Ankermieter für das geplante Maritime Competence Center (MCC) gewonnen.


    Das MCC ist nun mit BMS und einigen kleineren Mietern schon zu 85% Vorvermietet.
    Durch das MCC werden am Harburger Binnenhafen 1.000 Arbeitsplätze entstehen.
    (500 bei BMS)


    Standort des MCC wird die Harburger Schlossinsel sein.



    Süderelbe AG


    Quelle, Quelle

  • Die Französische Assistance Aéronautique & Aerospatiale die auch als Mieter für die Gummi waaren Fabrik im Gespräch war (Beitrag #66) sucht immernoch einen neuen Standort für die geplanten 50 neuen Mitarbeiter im Harburger Binnenhafen.


    Das es der Harburger Binnenhafen wird, an dem sich AAA ansiedeln wird steht wohl fest. Die Nähe zu Airbus und zur TU Harburg spielt bei der Entscheidung eine wichtige Rolle.


    Quelle



    50 Mitarbeiter werden wohl mind. 1.000 m² bedeuten. Nun wo die Fabrik wohl leider erstmal nicht zur Verfügung steht, wie wäre es mit Channel X :)

  • Die beiden Gewinner des Wettbewerbs zum Bau des Maritime Competence Centre



    Quelle: Lorenz und Partner



    Quelle: Wacker Zeiger


    Fertigstellung soll noch 2009 sein.


    -----------------------------------------------------
    Welches der beiden nun gebaut wird?


    Quelle

  • Für das MCC gefällt mir der Entwurf von Lorenz + Partner besser. Eine bestuhlte Terrasse und Treppenstufen laden zum Verweilen ein. Der Gebäudekörper mit seiner geschwungenen Linienführung zitiert die oft vom Wind bewegte Wasseroberfläche des Lotsenkanals und geht auf radialen Betonstreben am Kai vor Anker.


    Der Entwurf von Wacker Zeiger Architekten mutet an wie die fallengelassene Ladung einer Containerbrücke, die erschrocken feststellte, dass sie sich verfahren hat.

  • Der Urwald wurde gerodet.
    Das etwas im Busch ist, kann man eigentlich nun nicht mehr sagen.


    Eher mach weg die Brache.
    Aufnahme von mir vom April


    Es geht um die Fläche:
    Zwischen Hannoverscher Straße und Östlichem Bahnhofskanal
    Google maps


    Auf der 43.000 m² großen Fläche wurden die Bäume und das Buschwerk entfernt.
    Auf der Fläche können nach dem Bebauungsplan "Harburg 62" Gewerbegebäude bis zu einer Höhe von 12 Stockwerken gebaut werden.


    Die (DB Imm) ist wie es scheint im Abschluß des Verkaufs des Geländes an einen Investor.


    Solange die Verträge nicht unterzeichnet sind, gibt es von der DB Imm keine Auskünfte. Aber es wurde bestätigt das es mehrere Interessenten für das Grundstück gab.


    Quelle

  • Weiteres Sanierungsprojekt


    Schmirgelfabrik Blohmstrasse 18 - 20 am Kaufhauskanal
    Gebäude v. 1874 u. 1905
    ehemaliges Gebäude der Aktiengesellschaft der Vereinigten Schmirgel- und Maschinen Fabriken


    7.000m²



    Quelle: H.C.Hagemann


    Fertigstellung 2009


    Quelle

  • Firma Aug. Prien
    vergrößert Ihren Stammsitz


    3-geschossigen Neubaus mit Staffelgeschoss und Aufstockung des Bestandsgebäudes


    Dampfschifssweg 31
    3.900m² Fertigstellung 2010



    Quelle: Leusmann Planungsgesellschaft



    Quelle: Leusmann Planungsgesellschaft



    Quelle: Leusmann Planungsgesellschaft



    LINK

  • Mal was kleines.


    Sanierung Villa Blohmstrasse


    Sanierung einer denkmalgeschützten Villa sowie Neubau einer Gewerbehalle


    Villa/Büronutzung: 850m²
    Neubau Gewerbehalle: 530m²
    Fertigstellung: Dezember 2008



    Quelle: Lorenz + Partner



    Quelle: Lorenz + Partner



    --------------------------------------------------------------------


    Das Projekt Schmiergelfabrik hat Ihren ersten Mieter.


    In die Fabrikantenvilla „Hans Lammerich“ aus dem Jahre 1874 zieht ein Mieter aus der Luft- und Raumfahrtindustrie

  • Noch ein paar Bilder von BMS


    Fläche: ca. 9600m² BGF


    Fertigstellung: 2009




    Quelle: Lorenz + Partner



    Quelle: Lorenz + Partner



    Quelle: Lorenz + Partner



    Quelle: Lorenz + Partner



    Quelle: Lorenz + Partner

  • Sieht sehr schick aus.


    Vor allem der Standort von MCC ist klasse, die Schlossinsel muss das hohe Niveau des Channels halten. Und wenn noch der eine oder andere bekannte Architekt bauen sollte, wird das hier vielleicht wirklich ein zweiter Medienhafen.
    Aber Fertigstellung 2009 für das Projekt? Ist das Projekt denn schon im Bau. Anders ließe sich dieser Termin kaum halten.:confused:

  • Einmal Grafiken zum Projekt Schmiergelfabrik.


    Schön zu sehen links die Villa Blohmstrasse Rechts Fabrikantenvilla „Hans Lammerich“ dahinter das alte Fabrikgebäude und in der Mitte der Neubau.

    Quelle: H.C.Hagemann



    Quelle: H.C.Hagemann


    Die alte Fabrikhalle



    Quelle: H.C.Hagemann


    und der Neubau.

    Quelle: H.C.Hagemann


    http://www.schmirgelfabrik.de/