Leipziger Kaffeeklatsch (plaudern, träumen, ankündigen)

  • Angesichts der mannigfaltigen Sanierungen, Abrisse, Umbauten und Neubauten in Leipzig: gibt es eigentlich ein Amt oder eine Institution, die alle Veränderungen dokumentiert und frühere Zustände festhält? Oder gibt es so etwas nicht??
    (zum Beispiel eine Fotodokumentation der Brühl-Bebauung, des Sachsenplatzes ....)

  • Optisch wesentlich auffallender finde ich, dass man den zerstörten Eckbereich samt Erker ab der 2. Etage aufwärts nicht mit originalem Sandstein wiederhergestellt,
    sondern "nur" mit Putz nachempfunden hat. Das ist wirklich richtig auffällig und schmälert die sonst wirklich gelungene Rekonstruktion m.M.n. stark.


    Denkmalpflegerisch ist das meines Erachtens jedoch eindeutig die bessere Lösung, weil so auf den zweiten Blick der Unterschied zwischen Originalbestand und Rekonstruktion nach Totalzerstörung erkennbar ist.

  • 2009: was erwartet uns und was vielleicht nicht?


    - Sanierung Hotel Pologne (sehr wahrscheinlich)
    - Sanierung Oelßners Hof (fraglich)
    - Neubau Museumswinkel Kontor Wessels (wahrscheinlich)
    - Weiterbau Petersbogen Amec-Konzern (unwahrscheinlich)
    - Fertigstellung Uni-Campus (na klar)
    - Fertigstellung Café Felsche (dito)
    - Ausbau Prager Straße (oje)
    - Neubau Brühl-Arcaden (fraglich)
    - Umbau Bürohaus Goethe-Straße / Brühl (???)
    - Sanierung Gebäudekomplex Brühl/Nikolaistraße, Baywobau (eventuell)
    - Bebauung Ecke Brühl/Ritterstraße (???)
    - Lückenschließung nach Abriß Ritterstraße (???)
    - Sanierung Hauptpost (fraglich)
    - Fertigstellung Handelshof (aber klar)
    - Abriß von zwei DDR-Bürobauten nebst Ersatz durch TLG (eventuell)
    - Sanierung Ringmessehaus (unwahrscheinlich)
    - Sanierung LICON-Zentrale Chopin-/Büttnerstraße (fraglich)
    - Sanierung auch an Haupteinfallstraßen (ambivalent, in der Schumannstraße hängen tatsächlich ein paar Sanierungsplakate)
    - Einkaufszentrum Connewitzer Kreuz (fraglich)
    - tolle Sanierungen unserer Lieblinge (GRK, LICON ..) wahrscheinlich
    - Sanierungswelle auch in Problemgebieten (???)
    - negative Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Sanierungen in Leipzig (leider nicht auszuschließen)


    Was sagt die Gemeinde? Ich bitte um Meinungen und Ergänzungen!!! :)

  • - Beginn der (hoffentlich) denkmalgerechten Sanierung der Moritzbastei („In den Jahren 2009/2010 werden daher das Dach, die Innenhöfe sowie die Außenmauern grundlegend und denkmalgerecht saniert.“): http://www.moritzbastei.de/site/info/spenden/index.php
    - Beginn der Sanierung der Baumwollspinnerei: "Kunstraum Halle 14" - http://www.leipzig.de/de/buerger/news/12551.shtml ; Bilder
    - Abschluss des Umbaus der Krügerol-Fabrik in Alt-Lindenau zu Loftwohnungen: Bilder
    - Beginn der Umbauarbeiten an den Bahnanlagen in Alt-West (Leutzsch, Plagwitz und Lindenau): Info
    - Durchstich Karl-Heine-Kanal – Lindenauer Hafen
    - „Kleinkram“: Ab 5. Januar 2009 saniert die Stadt Leipzig umfangreich die 1874 erbaute König-Albert-Brücke in der Karl-Heine-Straße. … Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis zum 3. Quartal 2010 an.


    - hoffentlich Beginn des Umbaus der ehemaligen Bleichert-Werke in Gohlis in die "Gohliser Höfe" durch die CG-Gruppe:Info
    - Abschluss des Umbaus der Brehmer Buchbindereimaschinen in der Karl-Heine-Straße 109 durch die CG-Gruppe und angekündigter Bezug ab Frühjahr 2009 die Software-Firma s+p. Infos und Bilder u.a. im aph-Forum


    Ich fände es sehr hilfreich und übersichtlich, wenn wir die genannten Bauprojekte hier mit den entsprechenden Foren-Threads bzw. Beiträgen verlinken und in die Google-Maps-Karte eintragen könnten.

    2 Mal editiert, zuletzt von LE Mon. hist. () aus folgendem Grund: + Brehmer Buchbindereimaschinen, Plagwitz

  • Dann kann man sich als Leipziger auch das winterliche Mittelalter in der Innenstadt ansehen... Ich liebe einfach diesen Flair der Historie jener Jahreszeit in der halbswegigen Altstadt von Leipzig ;-)

  • @ winterliche(s) Mittelalter in der Innenstadt In Leipzig? Nix gegen die Stadt, aber ich kann das da nur an zwei Kirchen sehen, doch vielleicht bin ich ja auch nur betriebsblind.



    - Zugang Haltepunkt K-Heine-Straße direkt an Brücke
    - Bahnhof Leutzsch unter Brücke G-Schwarz-Straße verlegt
    - Haltepunkt Lindenau wird komplett erneuert


    1) Wenn der Leutzscher Bahnhof unter die Georg-Schwarz-Straße verlegt wird, gilt das dann nur für die S-Bahn-Strecke oder auch für die Bahn-Strecke nach Rückmarsdorf, Miltitz und Markranstädt? Die Weiche ist ja vorher und dann müßten theoretisch zwei Bahnhöfe neu entstehen. Bei der Wendeschleife an der Philipp-Reis-Straße ist ja genügend Platz, aber an der Hupfeld bzw. Heine-Straße würde es eng.


    Was passiert dann mit dem "alten" Leutzscher Bahnhof? Er liegt ja leider etwas sehr abgelegen, um ihm einer anderen Nutzung, z.B. (Sub)-Kultur (keine unmittelbaren Nachbarn, keine direkte Lärmbelästigung, aber Durchgangsverkehr) zuzuführen.


    Außerdem müßten wohl die Straßenbahn-Haltestelle Reis- oder Hupfeld-Straße verlegt werden, aber das wäre das kleinste Problem.


    2) Wird die Aktion einen positiven Effekt auf die Belebung meiner beiden Lieblings-Straßen [nicht ironisch gemeint, trotz oder gerade wegen ihres derzeitigen Zustandes] Georg-Schwarz-Straße und Lützner Straße haben (können)? Ist da eine Wiederbelebung zu erhoffen, wie sie die Karl-Heine- und Zschochersche Straße gerade erleben und westliche Industrie- und Könneritzstraße schon erlebt haben. Mir fiel nur neulich auf, dass beide Straßen nicht mit den in dem STEP berücksichtigt werden.



    Und noch etwas ganz anderes. Wenn man derzeit auf der Merseburger Straße nach Westen rausfährt, hat man den Eindruck, als würden dort die Industriehallen hinter der Hupfeld-Straße fallen: http://maps.google.de/maps?f=q…0.003766,0.00824&t=h&z=17 Ist dem so?


    PS: Um die geht es: http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000

  • Aus der LVZ vom 01.02.2008, Günther Gießler, Hoffnung für einstigen Boulevard. Stadt setzt Leutzscher Georg-Schwarz-Straße auf Prioritätenliste [ http://www.rainerfornahl.de/F_…um_G-Schwarz-Str__RF_.pdf - Für Hartgesottene: Michael Schweßinger (In darkest Leipzig) war auch da und hat sich so seine Gedanken gemacht: http://blogs.myspace.com/index…06227013&blogID=353025794


    - Ca. 1 Jahr alte Zahlen für die Georg-Schwarz-Straße von Tobias Habermann, Quartiersmanagment Leipziger Westen: 62 unsanierte, oft leerstehende und schlimm aussehende Häuser …. Von 185 Läden links und rechts der Trasse stehen 74 leer …
    - Allein die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) besitze in vier Blöcken mehr als 500 Wohnungen, die meist leer stehen, weil die Mieter weggezogen sind. Saniert habe hier nach der Wende die größte Wohnungsbaugesellschaft noch nichts. … LWB-Prokuristin Ines Gillner betonte, dass sich die Häuser im Verwertungszustand befinden. ….
    - Häuser einfach abzureißen, sei auf alle Fälle der falsche Weg, erklärte Baubürgermeister Martin zur Nedden. Er sagte zu, dass der Straßenabschnitt zwischen Hans-Driesch- und Hupfeldstraße in den mittelfristigen Plan aufgenommen worden sei. „Vielleicht nehmen wir ihn zwischen 2010 und 2012 in Angriff, wenn Geld zur Verfügung steht. …
    - Barbara Fröhlich verdeutlichte, wie weit der Wertverfall der Grundstücke bereits fortgeschritten ist. Für ihr Haus an der Ecke Sattelhofstraße mit sechs Wohneinheiten und einem Gewerberaum habe sie gerade mal 9000 Euro erhalten.


    Das müsste nach der Beschreibung dieses Eckhaus sein, denn die anderen sind ja bereits saniert: http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
    Wenn ihr auf euren Streifzügen mal wieder ein Haus für 9000 Euro seht, sagt mir bitte per PM Bescheid. ;-) Ich habe neulich eines im wesentlich schlechteren Zustand in der Josephstraße für 20.000 Euro gesehen. http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000 Ich will das Forum jetzt nicht als Immobilienbörse missbrauchen, aber in gewisser Weise taugen solche Informationen ja auch als Indikator für die Nachfrage und damit einen gewissen Sanierungsdruck in bestimmten Vierteln. Auch die „Lieblinge“ sanieren ja nicht unbedingt aus Liebe zum Baudenkmal. ;-)


    Für einen mir unbekannten Preis verkauft bzw. versteigert wurde vor einiger Zeit das letzte unsanierte Eckhaus in der Angerstraße/Ecke Kuhturmstraße. Mal sehen, ob es da demnächst auch losgeht. Von der Lützner Straße und den beiden Häusern an der Jahnallee zwischen Lützner und Luppenstraße abgesehen ist es ja fast das letzte unsanierte Haus in der Ecke.


    Doch zurück zur Georg-Schwarz-Straße. Ende des Jahres hörte ich es in einem der Häuser zwischen der ehemaligen „Guten Quelle“ und der Holteistraße hämmern und werkeln (Nr. 9 oder 11), aber alles ohne Bauschild oder Baustelleneinrichtung. Also mal rein und nachgefragt. Da bauen sich junge Leute zusammen mit dem Eigentümer in Eigeninitiative das Haus aus und wollen auch Raum für Kulturprojekte schaffen. Fotos zumindest von außen folgen in nächster Zeit. Mir sind ja solche „Sanierungen von unten“ wie auch in den Wächterhäusern fast noch lieber als die großangelegten durch Firmen, weil mit mehr Zeit und mehr Liebe zum Detail auch mehr erhalten bleibt (etwa Türen, Beschläge, Stuck, Altersspuren...). Mir aber durchaus klar, dass beide Formen nicht in Konkurrenz zueinander stehen und nicht jeder Lust, Zeit und Möglichkeiten hat, erst mal abgestürzte Decken zu verputzen, Strom neu zu verlegen, Dielen abzuschleifen etc. Ich hatte weder Lust noch Zeit, aber hab es trotzdem gemacht bzw. mache es noch ;-).


    Und kennt ihr eigentlich die Website zum Buch von Corwin von Kuhwede, "Leipzig verfällt" mit einigen interessanten Bildern?: http://www.merkesdir.de/galeri…p?g2_itemId=670&g2_page=8

  • Die LWB will sich offenbar von den allermeisten Häusern im Alten Westen trennen und da sind einige Leckerbissen darunter (http://www.lwb-immobilienangebote.de/ ). Nur leider zu teuer für mich alleine ;-). Ich wundere mich immer noch über die 8000 Euro von oben für das Haus an der Georg-Schwarz-Straße, da ist doch sicher eine Zahl davor oder eine 0 dahinter vergessen worden.


    Aber eigentlich wollte ich ja auf etwas anderes aufmerksam machen, auf das ich gerade auf obigen genannter Website stieß. Die LWB verramscht jetzt schon ganze Karrees. Aber das ist ja gar nicht so schlecht, dann können es andere ja besser machen. Ich war da neulich mal drin, d.h. in den Höfen, den die Häuser sind ja fast alle verrammelt. Ich habe mich gewundert, warum da noch relativ wenig saniert ist angesichts der guten Lage, der fast immer noch geschlossenen Bebauung und der Situation in der Nachbarschaft, wo das Verhältnis saniert/unsaniert meist umgekehrt ist. Von außen machten die allermeisten Häuser noch einen recht guten Eindruck, wobei man Dach, Schwamm etc. von da nur schlecht beurteilen kann. Ich bin jedenfalls gespannt, was da passieren wird. Falls ihr vorher-Fotos haben wollt, sagt bitte Bescheid, dann ziehe ich im Januar noch mal los.


    Es geht erst einmal um das Karree:
    http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000


    Aber wie ich das sehe, sollen die andere drei Karrees in Altlindenau bis zur Güntherstraße auch noch verkauft werden. Zumindest ist das ja die aktuelle Hauspolitik der LWB. Ab der Güntherstraße sind dann schon wieder viele Häuser in den Nebenstraßen zur Schwartz-Straße saniert.


    http://www.leutzscher-hoefe.de/

    Die „Leutzscher Höfe“ umfassen vier geschlossene Wohnkarrees, die zwischen Georg-Schwarz-Straße und William-Zipperer-Straße angeordnet sind. Die Karrees und ihre Wohngebäude wurden zwischen 1900 und 1918 in Blockrandbebauung errichtet. Diese Blockstruktur ist weitgehend erhalten geblieben. Fast alle Gebäude stehen unter Denkmalschutz. …


    Ab Oktober 2008 steht das nördlichste der vier Karrees in Tranchen zum Verkauf (siehe Karte). Es ist in sich homogen und profitiert von der geringen Straßenfront zur belebten Georg-Schwarz-Straße. Das Karree befindet sich im Erhaltungsgebiet. Alle Häuser, mit Ausnahme der William-Zipperer-Straße 85, stehen unter Denkmalschutz. Der großzügige Innenhof besticht durch einen alten, gewachsenen Baumbestand.

  • Nachdem das Haus am Floßplatz soviel Aufmerksamkeit auf sich zog, interessiert sich der eine oder die andere vielleicht auch für den Kaufpreis ;-). Dies fand ich gerade mehr oder weniger zufällig: http://baischew.de/pdf/kaufobjekte/wghu/Dufour.pdf


    Auch sonst wurden hier offenbar in letzter Zeit einige Häuser verkauft und dürften in absehbarerer Zeit saniert werden: http://www.baischew.de/kaufobjekte/wghu.html


    Das Eckhaus in der Merseburger Str. 7 ist auch darunter, mal sehen, ob ich noch Fotos machen kann, bevor Planen hängen.


    Hinweis: Links geändert, da sie vorher nicht funktionierten. Cowboy

  • Seit 2004 haben wir in Schleußig an der Weißen Elster eine MARINA stehen. Na gut, nicht mit geplanten Hafen, aber mit einer Gracht. Da die Nachfrage an diesen Häusern sehr groß ist, und selbst ich in eins dieser Reihenhäuser ziehen würde, könnte man eine zweite Anlage bauen. Ob der Investor wieder WEL-Haus ist und der Architekt Weis&Volkmann, wer weis.


    Vorschlagen würde ich die halbfreie Fläche schräg gegenüber der MARINA. An der Nonnenstraße Ecke Industriestraße. Mit 4 Reihenhäuser-Reihen und zwei Grachten. Gestaltet in vier Pastelfarben (rot, blau, orange, grün). Einfach nur traumhaft.


    Jedoch steht ein Gründerzeithaus an dieser Stelle, aus dem sich schon viel machen lässt. So kam LEgende die Idee, dort neben einer Gracht ein Cafe mit Terasse zuerrichten. Neben dem kleinen Cafe an der Ecke gibts nicht gerade viel in dieser Ecke. Und ein Cafe am Wasser ist doch immer noch besser.



    Unten rechts die aktuelle MARINA. Oben links die neue MARINA. Wo die Zahl 50 steht, befindet sich ein kleines Café mit Bäcker.


    Was haltet Ihr davon? Einer zweiten MARINA an der Elster. Dann hat auch Plagwitz endlich sowas. Mir würden noch einige andere Standorte dafür einfallen.

  • @ LE mon. hist.:


    Ich verstehe Ihre Frage als Hausaufgabe, noch einmal die alten LVZ-Artikel, die ich definitiv habe, zu durchsuchen. Ich gelobe hiermit, dies zu tun! ;) Ich bin mir sicher, daß Ihre Fragen dort schon beantwortet sind!


    Zu den Hallen: Ob Sie es glauben oder nicht: die werden von Halberg-Guß saniert! Definitiv!! Meines Erachtens ist es das 1. Mal nach der Wende in Leipzig, daß schon halbverfallene Industriehallen in Leipzig wieder saniert werden! Das ist hier noch gar nicht richtig gewürdigt worden!

  • @ #533


    Das verbliebene historistische Haus an der Nonnenstraße macht so erst mal keinen schlechten Eindruck: http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
    Wäre sehr schade drum. Und ob der Eigentümer ein Dein Café will? ;-) Ich bin immer mal in der Ecke zum Essen, weil es in der Industriestraße und der Gegend einiges gibt (Pizza, Vietnamese, Inder...) . Ich kuck mir das Haus mal an. Und ich will nichts gegen Gedankenspiele sagen, aber der zweite Schritt wäre nun: Wem gehören die Grundstücke? etc.

  • ^ Die Lage und Standortfaktoren sind so schlecht nicht! Vor allem nicht für ein Schnellbistro, sondern für etwas Höherwertigeres, was zum Verweilen und Entspannen einlädt. Nur mal ein paar Faktoren, die mir direkt einfallen:


    -Lage am Wasser, samt Sonnenseite
    -Möglichkeit des Baus von Anlegestegen (Stichwort: Wassertourismus)
    -Möglichkeit der Einrichtung einer Terasse auf dem Dach
    -Ein richtig gemütliches Cafe gibt es in dem Bereich noch nicht! Schon gar keins am Wasser mit solch einem prächtigen Ausblick!
    -Schleußig ist sehr dicht bewohnt
    -in Schleußig wohnen tendenziell recht wohlhabende Leute
    -die stark frequentierte Industriestraße verläuft unweit des Gebäudes (gute Wahrnehmung und Werbemöglichkeit)
    -Altersheim, sowie ein Büro-Center mit weiterer potentieller Kundschaft direkt um die Ecke
    -ausreichend Platz für Parkplätze
    -zudem ist auch noch genügend Platz für einen Glasanbau oder Ähnliches

  • Allerdings versprüht das Gebiet um die Erich-Zeigner-Allee auch ein klein wenig den Charme eines Industriegebietes. Schleußig liegt halt auf der anderen Seite ;-).


    Da ich wassersporttechnisch nicht bewandert bin, muß ich mal die Frage stellen: Kommen eigentlich größere Boote, die an so einer Marina anlegen würden, unter dem "Riverboat" durch? Ich sehe auf dem Karl-Heine-Kanal immer nur kleinere Kaliber und frage mich, ob ich mich da täusche. Oder liegt es wirklich daran?

  • Und ich habe mich dadurch auch mal zum "spinnen" verleiten lassen. Wäre nicht der hier so oft schon angesprochene Bogen zwischen Karl-Heine-Kanal und Aurelienstraße bzw. die Fläche zwischen Aurelienstraße und Karl-Heine-Straße für so etwas geeignet? Obwohl (bzw.) weil der Karl-Heine-Kanal ja (ansonsten) aufwendig saniert wurde und man da wohl kaum Grachten reinschlagen kann. Und tun es nicht auch Bootsstege?

  • Bezugnehmend auf LE Mon hist weiter oben: zum Glück stößt die LWB jetzt sanierungsbedürftige Altbauten ab, so besteht wenigstens begründete Hoffnung, dass damit etwas passiert (und ich meine damit jetzt nicht Abriss). Die LWB selbst ist offenbar nicht in der Lage, aus diesen Objekten was zu machen.