kleinere oder resonanzarme Projekte

  • Duisburg-Marxloh: Letztes Ultimatum für FOC-Entwickler

    In der Ratssitzung am kommenden Montag will der Stadtrat dem Entwickler des geplanten Factory-Outlet-Centers ein letztes Ultimatum setzen. Bis zur nächsten Sitzung im Februar soll der Investor der Stadt überzeugend darlegen, dass die Finanzierung für das Projekt gesichert sei. Kann der Investor dies nicht, will der Stadtrat Alternativen zur Stärkung des zweiten Hauptzentrums der Stadt beschließen. Mögliche Alternativen sollen ebenfalls bis zur Februarsitzung ausgearbeitet werden.


    Quelle: Duisburger Stadtrat stellt Outletcenter-Entwickler Ultimatum (Der Westen vom 7. Dezember 2013)

  • Duisburg-Marxloh: FOC-Investor präsentiert neuen Chefentwickler

    Kurz nachdem die Stadt am 9. Dezember das letzte Ultimatum für den FOC-Entwickler beschlossen hat, hat dieser überraschend einen neuen Chefentwickler präsentiert. An der Spitze von Douvil steht nun Robin de Groot, ein Mitgesellschafter der German Development Groupe. Er ersetzt Roger Sevenheck, der in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten ist, aber weiterhin als Gesellschafter in das Projekt eingebunden ist. Douvil erklärte zudem, dass der Firma wieder Geld zur Verfügung steht. Da man bereits vier Millionen Euro in das Projekt gesteckt habe, wolle man es weiter verfolgen. Man zeigte sich zudem zuversichtlich, dass mit dem Chemieunternehmen Grillo die Abstandsproblematik gelöst wird.


    Quellen:
    Das Ultimatum für das Duisburger Factory Outlet Center läuft (Der Westen vom 9. Dezember 2013)
    Douvil: Neuer starker Mann an der Spitze der Investoren (Der Westen vom 19. Dezember 2013)

  • Duisburg-Duissern: Chinesischer Garten soll saniert werden

    Im Jubiläumsjahr fristet der 1988 im Duisburger Zoo angelegte Chinesische Garten ein Schattendasein. Mittlerweile ist der Garten verwildert und auch die Bausubstanz bröckelt. Duisburgs Sparkassen-Chef kehrte Mitte Dezember nun mit einer guten Nachricht aus Duisburgs chinesischer Partnerstadt Wuhan zurück, die vor 25 Jahren den kleinen Park stiftete. Wuhan erklärte sich bereit, Gartenbauer nach Duisburg zu senden, die dem Garten zu seinem alten Glanz verhelfen sollen. Im Gegenzug überlässt der Duisburger Zoo dem Tierpark in Wuhan einige Tiere, wie er es schon einmal im Jahr 1994 machte. Eine Expertengruppe aus China wird im Frühjahr die Örtlichkeit unter die Lupe nehmen, um anschließend ein Sanierungskonzept auszuarbeiten.


    Quelle: Duisburger Zoo hofft auf Hilfe aus dem Reich der Mitte (Der Westen vom 16. Dezember 2013)

  • Duisburg-Duissern: Neues Gehege für Luchse und Wildkatzen

    Der Zoo Duisburg plant mit Unterstützung der Sparkasse den Bau eines neuen Geheges für Luchse und Wildkatzen. Bereits im vergangenen Jahr hat der Zoo mit finanzieller Hilfe von Multi Development den Zaun an der Westseite versetzt und so eine 1.300 Quadratmeter große Fläche für das neue Gehege gewonnen. Nach der Übernahme von Multi Development musste der Zoo den Bau der Anlage verschieben und nach einem neuen Sponsor suchen. In der Sparkasse wurde ein neuer Partner gefunden, allerdings musste das Budget herunter gefahren werden. Der Zoo verzichtet daher in den neuen Planungen auf die teure Netzüberspannung, so dass entgegen der ursprünglichen Pläne die Uhus nicht in ihr neues Revier ziehen. In dieser Woche liegen die überarbeiteten Bebauungspläne aus, offiziell vorgestellt werden sie am 23. Januar in der Bezirksvertretung Mitte.


    Quelle: Luchs und Wildkatze bekommen neues Zoo-Gehege (Der Westen vom 8. Januar 2014)

  • Duisburg-Meiderich: Neue Kletterhalle im Landschaftspark geplant

    Die Sektion Duisburg des Deutschen Alpenvereins plant im Landschaftspark eine 700 Quadratmeter große Kletterhalle, die der Verein aus eigenen Mitteln finanzieren möchte. Geplant seien mehrere Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, deren Kletterhöhen zwischen 10,5 und 12,5 Metern liegen sollen. Voraussetzung für die Realisierung sei, dass der Landschaftspark die beiden Hallen saniert. Der Vorstand des Landschaftsparks steht den Planungen sehr positiv gegenüber. Schon der Klettergarten habe alle Erwartungen übertroffen. Eine wetterunabhängige Klettermöglichkeit würde den Bereich weiter aufwerten. Allerdings gebe es noch rechtliche Hürden. So sei noch kein Bauantrag gestellt worden, außerdem müssten noch Gespräche mit der Oberen Denkmalbehörde geführt werden. Ein Problem stellt noch der Faktor Zeit dar. Weil die Finanzierung des Landschaftsparks nur bis 2016 gesichert ist, müsste das Projekt idealerweise noch in diesem Jahr realisiert werden. Der Deutsche Alpenverein rechnet damit, dass er rund 300.000 Euro in den Kletterpark investieren muss, hinzu kämen 47.000 Euro für den laufenden Betrieb.


    Quelle: Neue Kletter-Attraktion in alten Hallen

  • Duisburg-Nord: Ausblick auf Projekte im Duisburger Norden in 2014

    Nicht nur für die Innenstadt und den Innenhafen deutet sich ein ereignisreiches Jahr an, auch für die Stadtbezirke Hamborn und Walsum könnte es ein bewegtes Jahr werden.


    Zunächst einmal ein Blick in den nördlichsten Stadtbezirk der Stadt – Walsum. Die Bezirksvertretung hofft vor allem darauf, dass eine wichtige Infrastrukturmaßnahme voran kommt, die Sanierung der Hubbrücke, die die Rheinfähre mit Alt-Walsum verbindet. Diese ist seit Ende 2012 für den Kraftverkehr gesperrt, doch konnte bisher keine Lösung für das denkmalgeschützte Bauwerk gefunden werden. Die Politik hofft, dass sich Stadt und der Grundstückseigentümer Steag in der Angelegenheit näher kommen. Auch in einem weiteren Projekt hofft man auf konstruktive Gespräche mit der Steag. Unklar sei, was mit der Fläche des ehemaligen Bergwerkes passieren soll. Die Bezirksvertretung wünsche sich ein Gewerbegebiet, weil es in der Stadt zu wenige Gewerbeflächen gibt. Man hoffe auch darauf, dass in die so genannte Südwest-Tangente Bewegung kommt, eine Anbindung mit der der Walsumer Hafen und das ehemalige Bergwerksgelände in Fahrn verbunden werden könnten. Mit dieser Umgehungsstraße könnte der LKW-Verkehr aus den Wohngebieten umgeleitet werden. Auf der Suche nach Lösungen sei man auch für das Grundstück des im vergangenen Jahr abgebrannten Vierlindenhofes und für den nicht mehr genutzten Schulkomplex an der Goerdelerstraße. Nahe an einer Lösung ist man in Bezug auf die geplante Skaterbahn, für die mittlerweile ein Standort gefunden wurde. Diese soll im Schulzentrum Driesenbusch entstehen. Weil die Kosten an dieser Stelle höher sind als vorher geplant, soll die Skaterbahn in mehreren Abschnitten realisiert werden. Zumindest einen Spatenstich könnte es bald geben, wenn an der Königstraße die Arbeiten für ein neues Asylbewerberheim beginnen.



    Ein weiteres Asylbewerberheim könnte 2014 im Stadtbezirk Hamborn entstehen. Gleich zwei Projekte werden in diesem Jahr im Stadtbezirk abgeschlossen. Zum einen handelt es sich dabei um den Botanischen Garten und zum anderen um die Sekundarschule an der Kalthoffstraße. Die zuständige Bezirksvertretung berichtet außerdem, dass noch 2014 mit den Arbeiten für den Grüngürtel begonnen wird. Zeitnah soll des Weiteren das Konzept für die künftige Nutzung des St. Barbara-Hospitals vorgestellt werden. In das Konzept soll außerdem das Grundstück der ehemaligen katholischen Hauptschule einbezogen werden. Das Konzept soll im weiteren Verlauf mit den Bürgern diskutiert werden. Bürgerbeteiligung ist ebenfalls für das geplante Einkaufszentrum am Altmarkt vorgesehen. Zusammen mit der Verwaltung und Kaufleuten soll ein Konzept für das Einkaufszentrum erstellt werden, auf dessen Basis ein Investor gesucht werden soll. Von einem weiteren Investor erhofft sich die Bezirksvertretung Hamborn endlich Klarheit, nämlich vom Investor des geplanten Factory-Outlet-Centers. Zu guter Letzt erhofft man sich seitens der Lokalpolitiker, dass Bewegung in die Südwest-Tangente kommt. Kommt die Verbindung, könnte auf dem Gelände des ehemaligen Schachtes 2/5 ein neues Gewerbegebiet entstehen.


    Quellen:
    Bezirksbürgermeister mit klaren Forderungen an die Steag (Der Westen vom 9. Januar 2014
    Hamborn steht 2014 vor einem ereignisreichem Jahr (Der Westen vom 11. Januar 2014)

  • Duisburg-Wedau: Bürokratie behindert Umbau des Bahnhofs

    Bereits vor eineinhalb Jahren hat die Firma Rauwest angekündigt, das ehemalige Wedauer Bahnhofs- zu einem Bürogebäude umbauen zu wollen. Allerdings hat sich bis heute nichts getan und das Bahnhofsgebäude verfällt zusehend. Schuld für diesen Umstand ist die fehlende Umwidmung des Gebäudes seitens des Eisenbahnbundesamtes. Zurzeit lägen die nötigen Unterlagen bei einem Notar. Das Eisenbahnbundesamt versucht nun zu klären, wie man den Prozess beschleunigen kann. Denn ohne eine Entwidmung des Gebäudes, dürfe es nicht anderweitig genutzt werden. Dabei sind die Entwürfe zur Umgestaltung seit längerer Zeit fertig, so dass mit der Sanierung zeitnah begonnen werden könnte.


    So präsentiert sich momentan der Wedauer Bahnhof: ehemaliges Empfangsgebäude


    Quelle: Behörde klüngelt bei Entwidmung von Ex-Bahnhof in Duisburg (Der Westen vom 15. Januar 2014)

  • Duisburg-Laar: Erste Schritte zur Stadtteilsanierung

    Die Bezirksregierung in Düsseldorf hat den Förderantrag zur Stadtteilerneuerung bewilligt, wodurch der Stadt nun 3,1 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Von dem Geld sollen vor allem zunehmend verfallende Immobilien gekauft und abgerissen werden. Des Weiteren sollen die Abgrenzung zur Industrie verbessert und ein Quartiersmanagement eingerichtet werden. Die Stadt hat bereits erste Häuser gekauft. Bis zur Realisierung aller Maßnahmen werden jedoch noch einige Jahre verstreichen.


    Quelle: 3,1 Mio. Euro für Laar (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 24. Januar 2014)

  • Duisburg-Marxloh: Stadt arbeitet mit FOC-Entwickler weiter

    Die Stadt hat Ende Januar erklärt, dass man mit dem niederländischen Investor des Factory-Outlet-Centers weiterarbeiten wird. Dieser konnte wie gefordert vor Ablauf der gesetzten Frist seine Liquidität nachweisen. Weitere Details wurden nicht genannt. Immerhin zeichnen sich nun die weiteren Schritte im Planverfahren ab. In der zweiten Jahreshälfte sollen die Pläne offengelegt und Bürger beteiligt werden. Die Erteilung der Baugenehmigung könnte im Frühjahr 2015 erfolgen.


    Quelle: Stadt zum FOC – „Wir machen weiter“ (Der Westen vom 29. Januar 2014)

  • Duisburg-Laar: Bürgerbeteiligung bei Stadtteilrevitalisierung

    Die Stadt plant den Laarer Bürgerverein in die Planungen zur Stadtteilrevitalisierung einzubeziehen. Dieser befürwortet nicht nur die Pläne der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EGDU), sondern bringt auch eigene Ideen mit in die Planungen mit ein. Attraktiver soll vor allem die Friedrich-Ebert-Straße werden, die von Geschäfts- und Wohnungsleerständen gekennzeichnet ist. Erfreulich sei aus Sicht des Bürgervereins, dass zwei Schrottimmobilien abgerissen werden. An dieser Stelle könnte nach Vorstellungen des Bürgervereins eine kleine Grünanlage entstehen. Gleichzeitig sollten Anreize geschaffen werden, damit Eigentümer die Fassaden ihrer Gebäude sanieren. Außerdem soll die Friedrich-Ebert-Straße künftig wieder in zwei Richtungen befahrbar sein.
    Ein weiteres Anliegen des Bürgervereins ist es, die Anknüpfung an den Rhein als nahegelegenes Naherholungsgebiet zu verbessern. Hierzu wäre ein barrierefreier Aufgang zum Deich wünschenswert. Die EGDU prüfe zudem, einen verkehrsberuhigten Bereich entlang des Rheins anzulegen. Auch könnte man den Marktplatz durch ein Kaffee aufwerten oder einen der Spielplätze attraktiver gestalten, indem man z. B. durch eine Boccia-Bahn für ältere Bewohner nutzbar macht. Ein Ziel der EGDU ist es zudem attraktiven Wohnraum zu schaffen, der in unmittelbarer Nähe zum Rhein entstehen könnte. Abgesehen von einer Ausnahme, gab es in den vergangenen Jahren keine Neubautätigkeiten in Laar.


    Bilderübersicht (Quelle Der Westen):


    Rheinfront Laars


    Laars Sehenswürdigkeit – der Laarer Dom


    Das krasse Gegenteil - Schrottimmobilien an der Friedrich-Ebert-Straße


    Soll künftig einen barrierefreien Aufgang erhalten - der Rheindeich


    Quelle: Duisburg-Laar wird in den nächsten Jahren gefördert (Der Westen vom 9. Februar 2014)

  • Duisburg-Wedau: Verwirrung um Güterbahnhofsgelände

    Es gibt Verwirrung um das Güterbahnhofsgelände zwischen Wedau und Bissingheim. Während die Deutsche Bahn seit Sommer die Gleisanlagen wieder ausbaut, erklärt die Stadt, dass sie an den Plänen zur Realisierung eines neuen Stadtquartiers weiter festhält.
    Besonders aktiv ist die Deutsche Bahn rund um den Bahn-Haltepunkt Entenfang. Dort wurde seit Sommer eine neue Gleisharfe für den Güterverkehr angelegt, die zurzeit mit Fahrdraht überspannt wird. Außerdem wird neben der Gleisharfe der alte Ringlokschuppen abgerissen. Die Bahn schweigt jedoch zu den Arbeiten, ebenso wie zu den Tätigkeiten in Höhe Bissingheim, wo derzeit ebenfalls die Gleisanlagen abgetragen werden. Laut WAZ plane die Bahn in Wedau wieder eine Zugbildungsanlage in Betrieb zu nehmen. Die Stadt sagt hingegen, dass die Arbeiten keine Auswirkungen auf die künftigen Planungen für ein neues Stadtquartier zwischen Wedau und Bissingheim hätten. Vielmehr schaffe die Bahn auf dem südlichen Güterbahnhofsgelände, das nicht zum Planungsgebiet der Stadt zählt, zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Züge. Möglich seien die Arbeiten, weil Aurelis davon gebraucht gemacht habe, das Grundstück zunächst wieder an die Bahn zurückzugeben. Grund hierfür war eine vertraglich geregelte Option zur Flächenrückgabe, wenn das Gelände zu einem bestimmten Stichtag nicht entwidmet wird. Die Entwidmung war jedoch eine Kaufvoraussetzung der Stadt, die allerdings nach eigenen Angaben mit der Bahn weiter Gespräche über den Kauf des Geländes führt.

    Quelle: Deutsche Bahn baut in Wedau ihre Gleisanlagen wieder aus (Der Westen vom 13. Februar 2014)

  • Duisburg-Rumeln: Neue Nutzung für ehemaliges Schachtgelände

    Wie im Ruhrstadtgeflüster-Thread zu lesen ist, konnte vorgestern eine Vereinbarung zur Nachnutzung von 17 Bergbauflächen im gesamten Ruhrgebiet erzielt werden. Eine dieser Flächen befindet sich im Duisburger Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen. Dabei handelt es sich um das Gelände der ehemaligen Schachtanlage Fritz im Bereich Rathausallee/Potmannstraße/Nedleburg. Genauere Pläne für die Fläche gibt es laut Radio Duisburg noch nicht. In den vorbereitenden Plänen zur Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans ist der Bereich als neue Grün- und Freiraumfläche ausgewiesen und soll zwei große Neubaugebiete verbinden.


    Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 25. Februar 2014

  • Duisburg-Duissern: Zoo bekommt neues Tigergehege


    Quelle: Rheinische Post – Urheber: Zoo Duisburg


    In diesem Monat wird der Duisburger Zoo 80 Jahre alt. Passend zum Jubiläum vermeldet der Zoo eines seiner spektakulärsten Neubauprojekte der vergangenen Jahre. Ab dem Herbst soll das alte Tigergehege aus den 1960er Jahren umfassend erneuert werden. Gründe hierfür sind der bröckelnde Beton, rostende Balustraden und insbesondere die geringe Größe der jetzigen Anlage. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Sommer 2015 soll das neue Freigehege 1.600 Quadratmeter groß sein und damit dreimal so groß wie heute. Dabei soll die Anlage den natürlichen Lebensraum des sibirischen Tigers wiederspiegeln. Geplant sind kleine Birkenhaine, Wiesen, Kletterfelsen, ein Flusslauf und ein Badegewässer. Für einen guten Ausblick über die Anlage soll ein zweigeschossiges Besucherhaus sorgen. Mit dem Neubau steigt der Duisburger Zoo in die weltweiten Bemühungen zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart ein. Mittelfristig ist daher geplant, dass eine Tigerfamilie entstehen soll. Über das Thema Natur- und Artenschutz sollen ab nächstem Jahr Kinder und Jugendliche im so genannten „Evonik-Zoo-Labor“ aufgeklärt werden, das gegenüber dem neuen Gehege entstehen soll. Der Name des Der Name des Labors deutet auf den Sponsor des Großprojektes. Das Unternehmen Evonik wird alles anfallenden Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro übernehmen. Ursprünglich sollte das Geld in den Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle fließen. Da diese Gelder nun nicht mehr benötigt werden, entschloss sich Evonik dazu die Fördersumme einer anderen Maßnahme in Duisburg zur Verfügung zu stellen.


    Der Zoo erhält eine neue Attraktion und möglicherweise Aushängeschild und steigt gleichzeitig in den Artenschutz ein. Meiner Meinung nach hat in diesem Fall das Desaster um den Erweiterungsbau der Küppersmühle doch noch etwas Gutes, denn ohne das Desaster wäre der Umbau des maroden Tigergeheges unmöglich! :daumen:


    Quellen:
    Evonik zahlt für Tiger statt für Kunst (Rheinische Post vom 6. Mai 2014)
    Zwei Millionen Euro für neues Tigergehege im Duisburger Zoo (Der Westen vom 5. Mai 2014)

  • Duisburg-Hochheide: LVR plant Kauf der leerstehenden Marktschule

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist am Kauf der seit 2011 leerstehenden Marktschule an der Kirchstraße interessiert. Nach Angaben des Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir läge der Stadt bereits eine Bauanfrage vor. Sobald die Verwaltung den Plänen zustimmt, könnte der Kaufvertrag abgeschlossen werden. Dem Vernehmen nach möchte der LVR auf dem 3.000 Quadratmeter großen Grundstück unter anderem die Verwaltung des HPH-Netzes Niederrhein errichten. Das Netzwerk betreut sowohl Menschen mit geistiger als auch mehrfach behinderte Menschen. Neben dem Verwaltungsgebäude sind auch einige Betreuungsplätze geplant.


    Das der LVR die Verwaltung des HPH-Netzes Niederrhein nach Homberg verlegen möchte, ist meiner Meinung nach eine positive Meldung für den Duisburger Westen, der sich bekanntlich in den letzten Wochen stark vernachlässigt fühlte, insbesondere was Stadtentwicklungsprojekte betrifft! :daumen:


    Quelle: Landschaftsverband Rheinland will Marktschule kaufen (Der Westen vom 5. Mai 2014)

  • ^^


    Noch eine Ergänzung zum geplanten Vorhaben des Landschaftsverbandes Rheinland: Laut Rheinische Post wird das alte Schulgebäude stehen bleiben und künftig die Verwaltung beherbergen. Auf dem einstigen Schulhof ist ein neues Gebäude mit zwölf Wohneinheiten geplant. Angeboten werden soll dort ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit einer Behinderung.


    Quelle: LVR will die Marktschule kaufen (Rheinische Post vom 7. Mai 2014)

  • ^^


    Nun hat sich auch der Landschaftsverband Rheinland zu seinen Plänen zu Wort gemeldet. Laut LVR soll die 30 Mitarbeiter starke Verwaltung von Bedburg-Hau in das ehemalige Schulgebäude einziehen. Hierzu soll das seit 2011 leer stehende Gebäude entkernt und komplett saniert werden. Auch soll ein Neubau mit Appartements für die Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung errichtet werden. Genaue Pläne gibt es jedoch noch nicht, die Zahl der Wohnungen schwanke zwischen acht und zehn. Finanziert werden soll die Maßnahme durch einen Investor, der LVR würde die Räumlichkeiten später anmieten. Ein Zeitpunkt ist jedoch noch nicht abzusehen. Der Westen berichtet, dass sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr keine Mittel im LVR-Etat für einen Umzug nach Duisburg vorgesehen sind.


    Quelle: Landschaftsverband bestätigt Pläne für Hochheide (Der Westen vom 8. Mai 2014)

  • Duisburg-Rheinhausen: Baubeginn für OSC-Sportwelt steht bevor

    Duisburgs zweitgrößter Sportverein, der OSC Rheinhausen, hat darüber informiert, dass der Auftakt der Bauarbeiten für die neue OSC-Sportwelt kurz bevorsteht. Unterstützung bei seinem Großprojekt erhält der Verein von einer Planungsgruppe, die sich auf die Planung von neuen Sportanlagen spezialisiert hat. Der OSC Rheinhausen wird das Projekt in drei Schritten realisieren, da die Projektpartner dem Verein eine Investition in Höhe von neun Millionen Euro nicht auf einen Schlag zutrauen. Mit Unterstützung der Volksbank Rhein-Ruhr soll im ersten Bauabschnitt ein neuer Kunstrasenplatz angelegt werden. Das erste Gebäude der geplanten Sportwelt könnte dann im 1. Quartal 2015 eröffnet werden. Zur Finanzierung überlegt der OSC noch Teile seiner Grundstücke an die Stadt zu verkaufen. Weitere Unterstützung bekommt der OSC des Weiteren vom Stadtsportbund und vom Sportministerium NRW.


    Quelle: OSC-Sportwelt steht kurz vor Baubeginn (Rheinische Post vom 19. Mai 2014)

  • Duisburg-Duissern: Zoo erweitert Aquarium

    Der Duisburger Zoo erweitert für 150.000 Euro sein Aquarium um ein 18.000 Liter fassendes Süßwasserbecker. In die Landschaft aus Kunstfelsen, Farnen und Moosen ziehen zwei chinesische Riesensalamander. Mit dem Projekt ersetzt der Duisburger Zoo nicht nur das in die Jahre gekommene alte Becken, sondern will gleichzeitig in die Zucht dieser vom Aussterben bedrohten Tierart einsteigen.


    Quelle: Duisburg hat einen neuen Salamander-Salon (Bild vom 18. Juni 2014)

  • Duisburg-Hamborn: Eröffnung der Mehrfachturnhalle verzögert sich

    Die Eröffnung der sich in Bau befindlichen Mehrfachturnhalle in Hamborn verzögert sich. Statt wie ursprünglich geplant Anfang 2014, wird das neue Sportzentrum erst gegen Ende des Jahres eröffnet. Fertig ist bereits der Rohbau, allerdings befinden sich die Fassadenisolierung und –verkleidung noch in Arbeit. Ebenso laufen zurzeit noch die elektrotechnischen Arbeiten im Inneren des Gebäudes. Die Parkplätze werden erst nach der Inbetriebnahme der Turnhalle gebaut. Diese sollen dort entstehen, wo sich heute noch der Geräteschuppen von Westende Hamborn befindet, einem Verein, der in das neue Gebäude einziehen wird.


    Quelle: Neue Sporthalle in Duisburg-Hamborn mit vier Fluchtwegen (Der Westen vom 14. Juli 2014)