Leipzig: Stadtteil- und Einkaufszentren

  • Neubau REWE Rosenowstraße


    In der Mockauer Rosenowstraße Ecke Essener Straße entsteht seit diesem Sommer der zweite "REWE Green Building-Supermarkt".


    17.09.2014:



    Fertigstellung des neuen Supermarkts ist Ende des Jahres geplant.



    Blick auf die Holzkonstruktion.




    10.12.2014:



    Der Neubau an der Essener Straße ist kurz vor der Fertigstellung.






    Am Donnerstag, 16. Dezember 2014, um 7.00 Uhr ist Eröffnung für den neuen Supermarkt in Mockau.


    Neubau REWE Gorkistraße


    Seit Ende Oktober 2014 wird der Rohbau für den neuen REWE-Supermarkt in der Schönefelder Gorkistraße errichtet.

  • ALLEE-CENTER: Umbau und "Wand davor bekommen"


    Im Frühjahr 2014 begann der Umbau in der Nord-Süd-Mall des ALLEE-CENTER's, in der die obere Mall bis SPIELE MAX und paar kleinere Ladenflächen für zusätzliche Verkaufsfläche entwidmet wurden. Dafür entstanden zwei große Verkaufsflächen, einmal für ROSSMANN (gab's schon vorher, neben SPIELE MAX, wurde vergrößert) und WOOLWORTH. Laut facebook sind zahlreiche Besucher mit dem Umbau nicht zufrieden. Einer der Gründe ist die Erreichbarkeit von SPIELE MAX - zwar ist ein Zugang weiterhin via Rolltreppe und Aufzug möglich (am Ein-/Ausgang), aber nicht mehr über die Mitte des Centers und man befinde sich dann oben in einer Sackgasse.



    Vor der Rolltreppe nähe Ein-/Ausgang zum PEP-Center/Lützner Straße in Richtung Ein-/Ausgang Stuttgarter Allee/S-Bf. Allee-Center.



    Hier enden die zusätzlichen Verkaufsflächen. Die Wand wurde dunkelgrau gestrichen und mit Reklamekästen dekoriert. Darüber wurden die Elemente der Seitenwände aufgenommen, bis auf die Lichter. Es sieht wie aufgemalt aus, ist aber echt.



    Unter ROSSMANN und WOOLWORTH.



    In der Mitte des Shoppingcenters in Richtung PEP-Center.



    Vom 1. Obergeschoss aus gesehen.

  • in der Zschocherschen Straße hängt seit gestern endlich mal eine Infotafel:





    Ich wohne in der Nähe und begrüße den neuen Rewe sehr - der am Adler und schmuddelig. Warum es direkt daneben noch einen penny braucht, verstehe ich zwar nicht, aber da ich da eh nicht hingehen werde, ist's mir auch wurscht. :)


    Ich frage mich, was "Kunst- und Gewerbegebiet" bedeuten soll?


  • Ich wohne in der Nähe und begrüße den neuen Rewe sehr - der am Adler und schmuddelig. Warum es direkt daneben noch einen penny braucht, verstehe ich zwar nicht, aber da ich da eh nicht hingehen werde, ist's mir auch wurscht. :)


    Der am Adler aus der ehemaligen Kaufhalle wird auch ausziehen und in den Neubau einziehen. Dann gibt's dort keinen Supermarkt mehr. Dafür besteht aber die Möglichkeit für einen Neubau (beispielsweise Seniorenwohnheim mit Discounter, Bäcker, Blumenladen & Co. im Erdgeschoss) und eine Aufwertung für die Kreuzung. Und PENNY, hm. Der in der Elsterpassage wird hoffentlich bleiben. Schräg gegenüber von REWE und PENNY hat man ja noch LIDL - aber Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.



    Ich frage mich, was "Kunst- und Gewerbegebiet" bedeuten soll?


    Wirklich keine Ahnung? Denke mal an die Spinnerei. Die "Kunst- und Gewerbehöfe Plagwitz" sind ein Mix aus Wohnen, Gewerbe und Freizeit. Sprich, neben Wohnungen, gibt's verschiedene Gewerbetreibende, die ins Konzept der CG-Gruppe passen, und was natürlich nicht fehlen darf, die Kunst, die sich seit einem Jahrzehnt in Plagwitz/Lindenau/Kleinzschocher stark entwickelt. Aus den Bleichert-Werken hätte man ja genauso die "Kunst- und Gewerbehöfe Gohlis" machen können.


  • Ich wohne in der Nähe und begrüße den neuen Rewe sehr - der am Adler und schmuddelig. Warum es direkt daneben noch einen penny braucht, verstehe ich zwar nicht, aber da ich da eh nicht hingehen werde, ist's mir auch wurscht. :)


    Penny gehört zu REWE und wer holt sich schon unnötig Konkurrenz direkt nebenan...

  • REWE Löbauer Straße


    Der Rohbau des neue REWE-Supermarkts an der Löbauer Straße Ecke Gorkistraße steht fast komplett.



    Löbauer Straße Ecke Gorkistraße.



    An der Löbauer Straße.




    An der Gorkistraße.




    Hier wird bald der neue Supermarkt einziehen.






    Im Hof der Wohnhäuser.



    An der landwärtigen Haltestelle Löbauer Straße.

  • Die Bild Zeitung titelt heute, dass das sog. 'Fashion Outlet Leipzig' mit 6 Jahren Verspätung nun errichtet wird. Das Projekt eines niederländischen Unternehmens wird an der Schnittstelle der A9 mit der Bundesstraße 100 nach Halle, bei Brehna entstehen. In zwei Bauphasen werden knapp 21.000 qm bebaut und es sollen 100 Läden entstehen. Das Projekt soll in seiner Gestaltung an die städtischen Markthallen des 19. Jh. erinnern. Neben dem Konzept des "Outlet" eine weitere Abstrusität, denn die Philosophie ist ja eine dezentrale- und nonurbane Entwicklung von Ausschussware.


    Die Stadt Leipzig hatte 2009 geklagt, weil sie negative Effekte auf die Innenstadt Leipzig erwartet. Neben 'Nova Eventis' und dem 'Paunsdorf Center' wird es das dritte größere Center im Umfeld der Stadt.

  • ^ Ich sehe die Errichtung dieses Fashion Outlets inzwischen sehr entspannt. Die Innenstädte von Leipzig und Halle haben gegenüber der grünen Wiese inzwischen die Nase vorn, sind aufgrund der hohen Attraktivität zu reinen Selbstläufern geworden, während der Kampf um Kunden bei Nova Eventis & Co. immer härter wird. Mit kostenlosen Parkplätzen ist eben kein Blumentopf mehr zu gewinnen.


    Noch ein bisschen anders stellt sich das bei Outlets wie dem geplanten bei Brehna dar. Das Angebot dort steht kaum in direkter Konkurrenz zur City. Nicht nur, dass dort Ausschussware verkauft wird, meist werden in Outlets Kollektionen vom letzten Jahr und noch weiter zurück verkauft. Die offerierten Schnäppchen sind dann gar nicht mehr so günstig, wie sie dem Kunden versprochen werden. Kurzum: Outlets sind gemacht für den anspruchslosen Kunden, der sich in seiner Camp-David-Klamotte eigentlich ganz wohl fühlt, aber zu gewissen Anlässen auch mal einen Boss-Anzug tragen will. Das längst überholte postmoderne Design und die kitschigen Kandelaber sind dann eher auch ein Indiz dafür, dass man dort mit allem rechnen kann, nur nicht mit Qualität. Und ohne einen Einzugsbereich, der sich bis nach Berlin ausdehnt, dürfte es für das Outlet ohnehin schwer werden.

  • Echt gespannt bin ich, wer in das Fashion Outlet Leipzig fahren wird. PEP-Einkaufspark, Bavaria-Hotel oder Country Park-Hotel Leipzig/Brehna geben das Flair schon mal vor.


    Wie ich beobachtet habe, wird auch in Wiedemar gebaut. Ein Modepark hat schon vor einiger Zeit eröffnet.


    Vielleicht kann man das auch als Nostalgie-Reise in die frühen Neunziger verkaufen. Also nein, die überkommene Atmosphäre in diesen Hotels und die nicht gerade moderne Anmutung der Outlet-Innenarchitektur lässt nicht gerade Einkaufslaune aufkommen. Ich verweile dann doch eher mal beim Cafe Kandler als in Flughafenatmosphäre Klamotten zu kaufen. Die Erfahrung, einmal auf dem lauten und schmuddeligen "Food Court" des Nova Eventis einen Plastikteller Fast Food hinein gestopft zu haben, reicht mir da vollkommen aus, um die Innenstadt dem Einkauf in der Gewerbewüste vorzuziehen.

  • Ersatzneubau REWE-Markt, Riebeckstraße

    Der jetzige REWE-Markt an der Riebeckstraße wird noch in diesem Jahr abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.




    Bildquelle:
    Projektleitungs- und Sachverständigenbüro
    Marco Nobis Dipl. Ing. (BA) Versorgungstechnik

  • Wohl unnötig zu erwähnen, dass da zweifellos Mehrgeschosser hingehören.


    Städtebaulich bin ich hier vollkommen auf Deiner Seite. Wer die aktuelle Entwicklung der Stadt im Auge hat, versteht diese enorme Platz- und Kapitalverschwendung nicht. Ein mehrgeschossiger Bau unter Integration des Supermarktes wäre hier die bessere Idee gewesen. Eine ausbalancierte Nutzung zwischen Gewerbe, Wohnfläche und Parkraum wäre in dieser Region perspektivisch ideal.


    Blendet man diesen Mangel aus, bleibt architektonisch eine schöne Lösung übrig. Am Entwurf selbst gibt es wenig zu nörgeln. Lautet die Vorgabe des Bauherren "Eingeschossiger Supermarkt" fällt eine bessere Lösung nuneinmal sehr schwer. Unter dieser Prämisse gefallen mir sowohl Materialität, als auch Dynamik des Baus. Das quasi-schwebende Dach hebt den Bau so weit nur irgend möglich an.

  • Wohl unnötig zu erwähnen, dass da zweifellos Mehrgeschosser hingehören.

    Man kann es nicht oft genug erwähnen...


    Blendet man diesen Mangel aus, bleibt architektonisch eine schöne Lösung übrig. Am Entwurf selbst gibt es wenig zu nörgeln.

    Naja, früher hatten die Läden liebevoll dekorierte Schaufenster... und mehr Lametta.


    Beim LuxusALDI geht es jetzt spürbar vorwärts. Die Glasfassade sitzt (fast ganz). Mit dem Weihnachtsgeschäft wird es aber wohl trotzdem nichts werden...

    ...aber mit Ostern. :cool: Hat vor kurzem aufgemacht,



    ist aber immer noch nicht fertig:




    REWE am Kreuz:



    :lach: :nono: :lach:

  • ^ Der Rewe am Connewitzer Kreuz wurde wohl einer Neugestaltung unterzogen, um Schmierereien, die besonders in Connwitz nicht ausbleiben, zuvorzukommen.


    Wohl unnötig zu erwähnen, dass da zweifellos Mehrgeschosser hingehören.


    Man kann es nicht oft genug erwähnen...


    ...nicht oft genug erwähnen.


    Ob Luxus-Aldi oder Nobel-Rewe: Sie alle entstehen in Gebieten, die sich im Umbruch befinden. Wenn die Einwohnerentwicklung so weitergeht, dann wird es dort in spätestens 10 Jahren richtig eng werden. Dann haben wir dort, wo Wohnungen fehlen, eingeschossige Supermärkte zwischen viergeschossigen Mehrfamilienhäuser. Und dort, wo sich hinter den Häuserreihen lauschige Gärten befinden könnten, verpesten Abgase ankommender und abfahrender PKWs die Hinterhöfe der Nachbarhäuser. Alles in allem eine wenig nachhaltige Stadtentwicklung.

  • Unter dieser Prämisse gefallen mir sowohl Materialität, als auch Dynamik des Baus. Das quasi-schwebende Dach hebt den Bau so weit nur irgend möglich an.


    Mit dem angehobenen Dach gebe ich Dir Recht, ansonsten bleibe ich der Jubelarie fern. Mir gefällt die "Materialität" nicht, es entsteht eine weitere Klagemauer in "Suizid-Grau", und der einzige Drive des Baus scheint darin zu bestehen, den Betrachter mit dynamischen Schritten zur Flucht zu bewegen, nach dem Motto "Bitte gehen Sie zügig weiter, hier gibt es nichts zu sehen"! Ob Märkte, MFH oder Seniorenwohnheime (grandioses Beispiel Täubchenweg-Ecke Breite Straße), die Gestaltungen der EG-Zonen kommen oft über eine billige Kopie einer 1960er Kasernenmauer nicht hinaus.


    Dazu passt auch noch als weißer oder grauer Farbklecks der Verteilerkasten in Bildmitte (für den REWE sicher nichts kann), als weiterer Baustein unserer heutigen unkreativen, städtebaulichen Kleinarchitektur 2.0, zu sehen an fast jeder beliebigen Hausecke. Notwendig ja, aber immer zuverlässig entstellend.


    Ob Georg-Schumann-Straße (#322), Connewitzer Kreuz (#323) oder andere ähnliche Flachbauergüsse sonstiger Krämergroßfürsten, für mich ist und bleibt das absichtliche Stadtverunstaltung. Das Beispiel Aldi Georg-Schwarz-Str. 92-96 oder Netto Inselstr. 4 zeigt, dass es auch anderes geht. Wobei mir selbstverständlich klar ist, dass man die Standorte nicht 1:1 vergleichen kann. Und selbst bei diesen Lösungen muss man mit den von Cowboy oben angesprochenen Nachteilen der An- und Abfahrt leben. So wird eine Schließung der 1943er Bombenschneise Inselstraße 8-16 durch den großen Parkplatz im mittleren Bereich des Blocks Inselstraße-Dresdner Straße-Scherlstraße wesentlich behindert, wenn nicht gar unmöglich gemacht.


    Es wäre schön, wenn sich alle Beteiligten bei der Weiterentwicklung der perforierten Gründerzeit-Stadtteile um ausgewogenere Lösungen bemühen könnten, wir sind hier nicht im Gewerbegebiet Nord.


    Das gilt auch für Kitas, wenn bei diesen es die aktuelle Baugesetzgebung nicht anders zulässt, muss eben darüber neu diskutiert werden. Ich finde es unerträglich, diese sicher notwendigen Zweckbauten immer ohne Rücksicht auf die bestehenden Kubaturen in die leeren Flächen zu pflastern. Haben wir im Jahr 2015 nicht mehr drauf?


    Der Besuch des Stadtteil- und Einkaufszentren-Thread hier setzt des Öfteren schon ein gewisses Maß an städtebaulich-ästhetischer Anspruchslosigkeit voraus, oder alternativ die vorherige Einnahme von irgendwelchen Leck-mich-am-Arsch-Pillen.