X Bauprojekte außerhalb der Wallanlagen

  • Stresemannquartier
    Ecke Stresemannstraße/Kieler Straße/Oeverseestraße/Hamburg-Altona
    520 Wohnungen (davon 290 Studentenapartements) + Einzelhandelsflächen (u.a. Rewe, Alnatura, dm)


    Das ist doch schon ein ganz schöner Brocken, wäre da für ein bessere Übersicht nicht ein eigener Thread sinnvoll.
    Es muss doch nicht immer soviel in einer Sammlung stecken. :)

  • Ein sehr interessanter Fund, Maarten. Danke fuer's posten. Der Neubau ist zwar nicht umwerfend, aber wenn es so kommen sollte, dann bin ich sehr froh, dass der bisherige Entwurf fuer das Areal offenbar vom Tisch ist.


    Lage in BingMaps


    Mein letzter Wissensstand war dieser hier:



    Bildquelle: HeitmannMontúfar Architekten



    Bildquelle: HeitmannMontúfar Architekten



    Bildquelle: HeitmannMontúfar Architekten



    Bildquelle: HeitmannMontúfar Architekten


    Der Entwurf von HeitmannMontúfar Architekten gefiel mir ueberhaupt nicht, um es gelinde auszudruecken. Die neuen Plaungen sehen auch etwas banal aus, aber sind doch erheblich gefaelliger als die bisher vorgesehene Scheusslichkeit.


    Allerdings: Weisser Rauputz (?) direkt an der Stresemannstrasse? Am besten noch auf einer immer kalten WDVS. Moos und Dreck sind vorprogrammiert und das ganze wird sehr schnell sehr unansehnlich wirken.


    wäre da für ein bessere Übersicht nicht ein eigener Thread sinnvoll.


    Den wuerde ich an Deiner Stelle nicht starten bevor es nicht mit dem Bau oder der Bauvorbereitung losgeht. Jetzt wuerde er doch nur sang- und klanglos nach unten rutschen.


    Ausserdem: Wer einen Thread startet, sollte sich dann zumindest ein klein bisschen dafuer verantwortlich fuehlen und einen beschreibenen Eingangs-Beitrag mit der Ausganglage und den Plaenen verfassen und gelegentlich auch selber mal ein Update liefern. Wenn es nach mir geht, dann bitte moeglichst keine Threads starten nach dem Motto: 'Ich beginne mal einen neuen Thread zum Thema sonundso - hier koennt ihr Beitraege dazu posten. Viel Spass dabei.'

  • Also mir gefällt es richtig gut, was aktuell an der Stresemannstraße/Kieler Straße/Oeverseestraße geplant ist. Die Mischung aus runder Ecke, Erkern und Staffelgeschossen lässt das doch erhebliche Gebäudevolumen moderat erscheinen. Die Farbwahl wirkt mediteran. - Die stark befahrenen Straßen machen wahrscheinlich einen regelmäßigen Farbanstrich besonders für die weißen Flächen erforderlich.

  • Das Gebäude ist an der Stelle OK, ordentlich gegliederte Alltagsarchitektur.
    Das Gebäude staffelt sich in 4 Geschossen. In der Visualisierung geht das etwas unter, aber die Staffelgeschosse passen vom Charakter überhaupt nicht zum Gebäude - sind das Bürogeschosse? Die Grundrisse würde ich auch gerne mal sehen, bei so einer Staffelung müsste der Block insgesamt sehr tief sein, was die Qualität der unteren Geschosse mindert.


    Mich stört vor allem, daß das Gebäude zurückversetzt zu sein scheint, wie in der gesamten Strese. Grund ist der B-Plan, der eine zukünftige Verbreiterung der Straße vorsieht, obwohl dort natürlich noch zahlreiche Altbauten stehen. Diese Planung ist einfach dumm und überholt, wie man am Straßenabschnitt zwischen Holstenstraße und Sternbrücke an den Neubauten sehen kann. Das Straßenverkehrsamt kann ja wohl nur auf den nächsten Bombenangriff hoffen, erst dann würden die Altbauten einer Straßenverbreiterung weichen.
    Soweit ich weiß, sind diese B-Pläne erstmal gültig (Neubau weicht davon ab):
    http://www.daten-hamburg.de/st…ung/bplan/TB655Blatt1.pdf
    http://www.daten-hamburg.de/st…lan/BSAltona-Altstadt.pdf

  • Diese Planung ist einfach dumm und überholt, wie man am Straßenabschnitt zwischen Holstenstraße und Sternbrücke an den Neubauten sehen kann.


    In der Tat! Das ist bedeuerlicherweise nicht selten in Hamburg. Schuld ist in der Regel das 'Strassenbauamt' wo ganz viele alte kleine Robert Moses arbeiten.


    Leider ist das Aufstellen eines neuen B-Planes (auch dank ausufernder Buergerbeteiligung) inzwischen so ein kosten- und zeitaufwaendiger Akt geworden, dass die Verwaltung lieber Bauprojekte abnickt, die auf voellig veralteten B-Plaenen basieren als die Planung den Realitaeten anzupassen. Am Altonaer Elbufer soll jetzt schon ein Bauherr die Kosten fuer die Aufstellung eines neuen B-Plans tragen, damit er dann auch bauen darf...


    Soweit ich weiß, sind diese B-Pläne erstmal gültig


    Ich denke mal arbeitet hier (angesichts der Groesse des Projektes) mit einem vorhabenbezogenen B-Plan oder man erteilt eine vorzeitige Baunenehmigung unter der Praemisse, das der Neubau den 'Satzungen eines zukuenftig noch aufzustellenden B-Planes nicht entgegensteht'.


    Das Gebäude staffelt sich in 4 Geschossen.


    Zwei zuviel an dieser Stelle fuer meinen Geschmack.

  • An der Strasse zu niedrig, nach hinten durch die Staffelgeschosse zu hoch. Das Gebäude scheint enorm tief zu sein - wie kommt da noch Licht rein? Dazu der unglückliche Versatz nach hinten.


    Blockrandbebauung konnte man vor 120 Jahren wesentlich besser ...

  • Porsche Zentrum-Hohenfelde

    Das Hamburger Abendblatt stellt den Siegerentwurf des neuen Porschezentrums am Berliner Tor vor. Er soll auf dem Grundstück der Gewerbefachschule vewirklicht werden. Danach soll hier ein Gebäudekomplex von bis zu 12 Stockwerke entstehen. Schade, in der Vergangenheit war immer mal von einem Porsche-Turm gesprochen worden.
    Mehr zu diesem Thema auch hier:
    http://mobil.abendblatt.de/ab/…entrum.html?config=mobile

  • Da kann man ja nur wirklich hoffen, dass der Entwuf von Jürgen Engel Architekten besser ist und umgesetzt wird.


    War nicht mal ein Punkthochhaus mit flacher Randbebauung geplant?
    Der GMP Entwurf ist mir zu massig und mit seinen durchgängig 12 Geschossen schlecht proportioniert.
    Zumindest wenn man nach der Visualisierung im gedruckten Abendblatt geht!

  • Was sich Planwerkeins Architekten für das Grundstück Max-Brauer-Allee 174-176 / Holstenstraße 109-113 ausgedacht haben kommentiere ich spontan mit: Bonjour Tristesse.

  • Das Hotel Reichshof an der Kirchenallee wird saniert und bald ist die Wiedereröffnung. Da geht mir das Herz auf, wenn man so liebevoll mit historischer Substanz umgeht. Besonders, weil man schon über einen Abriss spekulierte. Hier der Bericht im Abendblatt

  • Noch eine kleine Anmerkung zu den Bing-Luftbildern fuer die ggf nicht ortskundgen:


    Die restliche Bebauung auf dem Grundstueck, also mit Ausnahme des Bunkers, wurde bereits vor geraumer Zeit abgerissen. Das Areal wurde danach planiert und der Schutt abgefahren.


    Hier und hier gibt es einige Bilder vom Altbestand und vom Abrisss.


    Neben Behrend Wohungsbau gehoeren meines Wissens auch dem Altonaer Spar- und Bauverein Teile des Grundstuecks. Wir durefen also mit einer qualitativ ordentlichen Wohnbebauung rechnen.


    Das ueberkommende Baurecht von 1985 (B-Plan Altona 30) muss wohl geaendert werden.