Neuer Sitz der EZB (185/201 m) :: Bau-Thread

  • ...ja ja, die Hysterie ist manchmal ein seltsames Pflänzchen. Ich denke auch, dass alles halb so schlimm ist, als dass der Katastrophenfall ausgerufen werden muss.
    Und die Ehre der Architekten der Welt ist damit auch nicht implodiert.


    Man wird eine Lösung finden. Und man wird auch an anderen Stellen Lösungen finden. So wie es auch Baumeister anderer Zeiten manchmal finden mussten, um ein paar Kleinigkeiten zu beherrschen oder zu beseitigen.


    Schlimmer wäre es, wenn etwas zusammenbrechen und Menschen in den Tod reißen würde.


    Im Fall des herabfallenden Eises (und das gibt es nicht nur am Riegel der EZB) weiß man ja nun, wann es herabfällt. Dann kann man in den wenigen Tagen im Jahr einen kleinen Bereich absperren. Ich glaub, damit können die Mitarbeiter leben.

  • ^ Ganz richtig! Das Problem(chen) kann bei fast jedem Gebäude auftreten, egal wie es konstruiert ist. Selbst von Wohnhaus-Dächern mit Schneefanggittern (die der EZB nicht gut stehen würden) fallen gelegentlich Dachlawinen oder Eisstücke herunter. Auch beim Messeturm und beim Westend Tower (um nur zwei Beispiele zu nenen) gibt es an manchen Wintertagen Absperrungen, ohne dass die Gebäude umgeplant oder nachgerüstet werden müssen.

  • Der Bau des neuen EZB-Gebäudes wurde hier ausführlich diskutiert und dokumentiert. Die Banker sind eingezogen und arbeiten schon geraume Zeit in ihren Büros. Von außen erkennbar sind nur noch Arbeiten an den Außenanlagen, aus der Luft wirkt die unmittelbare Umgebung des Doppelturms aber noch wie ein Grün-Mangelgebiet. Der sich hoffentlich bald durchsetzende Frühling wird 's bestimmt richten.


  • Mal ein Blick auf das alte Stellwerk (letztes Bild hier)



    dieser Bereich sollte doch mal mit Wasser gefüllt werden, oder? Jetzt stehen dort Stühle und ein Netz für Ballspiele oder so.



    Bilder: thomasfra

  • Erinnerungsstätte eröffnet

    Die Erinnerungsstätte unter der Großmarkthalle wurde heute eröffnet. Bereits am Freitag hatte die Presse und das Fernsehen die Chance, sich die Erinnerungsstätte anzusehen. (Quelle HR (Bericht mit Video und Bildergalerie), FAZ und FNP)


    Die Baukosten beliefen sich auf 8,4 Millionen €, davon 1 Million € Zuschuss durch die EZB.

  • Erinnerungsstätte, Stellwerk, Brücke

    Wie oben schon berichtet, ist der Durchgang zur Erinnerungsstätte nun frei, ebenso zwischen Mainufer und Sonnemannstr. Das ganze mal in Bildern festgehalten.


    Zugang und Blick durch die sanierte Eisenbahnbrücke von der Philipp-Holzmann-Str. aus



    Der Verlauf der Gleise ist vor und unter der Brücke im Boden skizziert, kurz am Fußweg selbst sind noch Gleisstücke vorhanden



    Im Brückenbogen sind eine Art Gedenktafeln, wobei nur die rechteckigen Felder beschriftet sind.



    Eine Skizze der Umgebung mit Erläuterungen wurde an der Brücke angebracht



    Die Skizze näher betrachtet, zeigt den Gleisverlauf sowie die sehenswerten Punkte



    Die Brücke und das ehemalige Stellwerk aus Blickrichtung GMH betrachtet. Rechts am Bildrand echte Gleise.



    Die Eisenbahnbrücke selbst kann man nun auch begehen. Der alte, versperrte Zugang wurde ebenfalls wieder restauriert und dient als Aussichtsplattform. Ein Bild von oben auf das EZB Gelände



    Der Zugangstunnel zur Gedenkstätte unter der GMH



    Und die Glasscheibe mit Inschrift die einen Zugang verhindert. Irgendwie dachte ich der Zugang wäre offen ?


  • Vielen Dank für die aussagekräftigen Fotos. Es war schon von Anfang an geplant, dass der öffentliche Teil an einer Glasscheibe im Bereich der Rampe endet. Ab Dezember kann man sich für Führungen und später auch für Workshops anmelden, die das Jüdische Museum ausrichtet. Auf diese Weise kann man sich auch den nichtöffentlichen Teil der Erinnerungsstätte ansehen. Weitere Informationen auf dieser Website.

  • Erinnerungsstätte

    Darüber, dass der Zugang zur Erinnerungsstätte schwierig bleibt, berichtet heute die FAZ online. Demnach sind seit der Eröffnung im Dezember erst ca. 1000 Besucher dort gewesen bzw. geführte Besichtigungen an Wochenenden an den Sicherheitsanforderungen der EZB gescheitert.

  • Es grünt so grün

    Mit dem dritten Frühling nach Fertigstellung der Außenanlagen sprießt es auf dem Campus der EZB kräftig. Die ganze Anlage ist schlicht ein Traum:



    Aus der ungewöhnlichen Perspektive dann auch noch ein größerer Überblick sowie Details der großartigen Elsaesser-Fassade (die Fensterteilung, die breiten Fugen, die Treppenhausverglasung etc.!) und des Riegels mit dem Pressezentrum:


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_85A4574.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_85A4578.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_85A4586.jpg
    Bilder: epizentrum

  • Ich bin seit 2006 direkter Nachbar der EZB und habe die gesamte Bauphase miterlebt. Da könnte man auf die Idee kommen, dass ich mich an diesem Gebäude irgendwann satt gesehen hätte, aber dem ist nicht so. Die vielen neuen und interessanten Perspektiven, die sich beim Umrunden des Ensembles auftun, ziehen noch immer meine Blicke auf sich und ich finde die Verbindung der neuen mit den alten Gebäudeteilen, sowie den grünen Campus drumherum, als wirklich geglückt.


    Schade nur, dass die hängenden Gärten zwischen den Türmen nicht verwirklicht wurden. Trotz der drei Verbindungsebenen, der Querverstrebungen sowie der auf- und absausenden Aufzüge, wirkt das Atrium irgendwie leer und unmöbliert (und ist es auch, nach Aussagen von einem Bekannten, der bei der EZB arbeitet).


    Aber, vielleicht kratzen sie ja nochmal ein paar Kröten zusammen, wo Geld doch gerade (noch..) so billig ist!