S21-A1 Turm am Mailänder Platz, 66m (in Bau)

  • Da wird bald wieder Fräulein Carina Wagner hereinschauen, wenn wir grünen Dilettantismus unverhohlen grünen Dilettantismus nennen. Wie können wir uns das erlauben :nono:

  • Strabag sollen Bauvoranfrage für ein weiteres Luxuswohnhochhaus gestellt haben. DB möchte Fläche bis Ende des Jahres verkaufen, Baubeginn könnte (erst) Mitte 2017 sein.


    StZ 03.11.2015

  • ^^ Sollte es "auf einmal" doch "so fix" gehen. Dafür das man im Grunde nichts davon gehört hat, hauts doch hin, wenn die tatsächlich Mitte 2017 anfangen zu bauen. Wenn das so ein Erfolg wird wie die Wolke 7, dann sollte man noch mehr bauen (dürfen), nur wo? :lach: Ob warme Betten oder kalte Betten, entscheidend ist das die Betten bezahlt werden. Den grünen wäre es natürlich lieber ich bezahl die Betten und es entsteht eine bunte Begegnungsstätte. Jeder mag lieber warme Betten, ob das Europaviertel nun lebendig ist/wird, die Bewohner in dem Turm werden nur sehr wenig Einfluss darauf haben, ob sie nun hier wohnen oder nur 2-3 Wochen verbringen. Wem die Besuchermassen vom Milaneo und Stadtbibliothek, dazu die diejenigen die das Areal durchkreuzen Richtung Innenstadt vom Norden kommend, nicht reichen, dem werden auch die Bewohner des Turms nicht helfen, ob an- oder abwesend.

  • Wie wäre es mit Wohnungen im mittleren oder gehobenem Preis-Segment (nicht Luxus), aber dafür eben deutlich mehr?
    Wenn die Stadt wirklich was gegen den Wohnungsmangel tun will, kann sie ja eine Sondergenehmigung erteilen, was die maximale Bauhöhe betrifft.


    Hatte mir an dieser Stelle sowieso etwas mehr Höhenunterschied zu LBBW und Cloud gewünscht.


    edit: ich träume schon wieder...

  • Träumen darfst Du - ob´s an dieser Stelle lohnt, steht auf einem anderen Blatt ;)


    Wenn man hier auf Nr.05 signifikant mehr Wohnungen durch Erhöhung erreichen wollte, müsste man bei dieser Mini-Grundfläche wohl 100m und mehr planen. Scheint unrealistisch, nachdem für die Grünen jeder cm mehr an Höhe im rechtskräftigen BBPl. als Zugeständnis an den bösen Investor gewertet würde, zu allem Überfluss auch noch im bösen, menschenfeindlichen Kafka-Viertel.


    Dass sich die Stadt angesichts der dramatischen Wohnraumverknappung vermehrt um neue Wohnhochhäuser im ÖPNV-technisch gut erschlossenen Stadtgebiet Gedanken machen sollte, davon bin ich aber jedenfalls überzeugt. Alles von Pragsattel an und um die Heilbronner stadtauswärts bis Friedrichswahl (durch Abriss der Auffahrt werden ev. auch geeignete Flächen frei) und tw. rein nach Feuerbach sollte kein Tabu mehr sein. M.E. kann man da einiges machen, ev. ziehen ja Daimler und Bosch mit Standorten in unmittelbarer Nähe und mit großen Problemen, Mitarbeiter in der Region unterzubringen, auch mit.

  • ^Leider träumst du. Aber ich träume auch. Wie wollen die Verantwortlichen Dorfräte nur aus diesem Dilemma kommen. Mehr Wohnraum wollen sie, bezahlbar, sozial, damit man nicht ins Umland ziehen muss - Hochhäuser wollen sie aber nicht, im Zentrum nicht, und auch sonst nicht, ganze Hochhaus-Siedlungen schon gar nicht (dabei kann man da heute so schön planen, und auf so viele Erfahrungswerte zurückgreifen), überhaupt Flächen zur Verfügung stellen natürlich auch nicht, nur Konversion. Der Anteil an Sozialwohnungen in Stuttgart nimmt jedes Jahr weiter ziemlich ab, Neue werden quasi keine gebaut. Dazu nun noch Flüchtlinge, wo schon die Geringverdiener hier kaum wohnen können, selbst Bürger mit ordentlichen Gehältern haben Schwierigkeiten... Das alles aber an der Wolke 7, oder am geplanten Hochhaus festzumachen, ist natürlich Stuss. Inzwischen ist an immer mehr Städten sichtbar das genügend Leute gerne in Hochhäuser ziehen, schön zentral gelegen, modern ausgestattet, gut geschnittene Wohnungen.


    Die Stadt will wirklich gegen diesen Mangel etwas tun? Will sie völlig offensichtlich nicht, da die Entscheidungsträger offensichtlich sehr gut damit leben können das selbst für Bruchbuden horrende Mieten aufgerufen werden (können) - läuft doch wie geschmiert ;) Dabei würden selbst zigtausend neue Wohneinheiten per anno auch auf Jahre nicht dazu führen das die Preise pro Quadratmeter sinken würden, in der Stadt nicht und im Umland auch nicht, dafür ist die Nachfrage viel zu hoch.


    Übrigens ist mir die einheitliche Höhe der dann 3 Hochhäuser entlang der Heilbronner Str. ebenfalls ein Dorn im Auge. Jeweils 15-20 Meter Unterschied wären gut gewesen. Und dazu natürlich ein Hochhaus an der Ecke Wolfram-/Nordbahnhofstraße zwischen Milaneo und Stadtbahnbrücke ;)


    Wagahai
    Ich habe für alle verbleibenden Grundstücke zwischen LBBW-HH und Milaneo die U12-Baustelle als Verzögerungsgrund in Erinnerung.

  • Die U12 verzögert sich doch nur wegen des Streckenteils hinter dem Hallschlag (erhöhte Sicherheitsvorkehrungen nach dem Bauarbeiterunfall) - für Verzögerungen im Europaviertel darf das m.E. nicht herhalten.

  • Laut SSB wird sich die Fertigstellung der U12 im Bereich Europaviertel/Heilbronner Straße von geplant Anfang 2016 nun auf irgendwann 2017 verzögern (wurde im Forum auch irgendwo gepostet). Da die Bebauung der Flächen A1.04/05 hiervon abhängt (zumindest hieß es so bisher), nehme ich an, dass ev. Baubeginn eben entsprechend später liegen muss.

  • Habe im www nichts zu einer Verzögerung im Bereich Europaviertel/Heilbronner Straße finden können.


    Die Verzögerung bezieht sich auf die Gesamtstrecke und wird explizit durch die Verzögerungen zwischen Hallschlag und Aubrücke hervorgerufen - also weit weg vom Europaviertel:
    Laut StZ 03.06.2015 wird die neue Streckenführung der U12 erst 2017 starten, nicht wie geplant im Winter 2016. Mindestens der Abschnitt zwischen Hallschlag und Aubrücke wird nicht vor 2017 fertig sein
    http://www.stuttgarter-zeitung…70-a235-d2f4ce2a4256.html


    Im Gegenteil: Laut StZ 19.06.2015 sagt die SSB dass sie mit dem neuen U12-Stadtbahn-Tunnel und mit der S21-Folgemaßnahme im Plan sei."
    http://www.stuttgarter-zeitung…66-bf8e-9016a1868b07.html


    Laut StZ 03.09.2015 beträgt die Gesamtverzögerung 6 Monate - also auf Sommer 2017
    http://www.stuttgarter-zeitung…9e-b2b5-a738d5f2d697.html


    Allerdings ist die SSB auf ihrer Projektwebsite auch heute noch optimistisch, bereits 2014 fertig zu sein:
    ssb-ag.de: "Der Baubeginn für die Tunnelmaßnahmen der U12 war 2009. Die Inbetriebnahme der Strecke ist... für das Jahr 2014 vorgesehen."
    http://www.ssb-ag.de/U12-Heilb…r---Eckartstr-1059-0.html


    Laut StZ 14.05.2014 prognostizierten SSB und Tiefbauamt, dass ab Ende 2016 die U 12 von Remseck bis auf die Filderebene fährt. Dass die Arbeiten sehr aufwendig sind, hat man eingeplant (!)
    http://www.stuttgarter-zeitung…fc-84f5-65b5197b32b2.html


    Laut StZ 03.+13.03.2015 versprach der SSB-Projektleiter Markus Zwick immer noch eine Fertigstellung der Gesamtstrecke zum Fahrplanwechsel Ende 2016 - trotz des schweren Unfalls, der zu Beginn der Arbeiten geschah, als ein Arbeiter teilweise verschüttet wurde.
    http://www.stuttgarter-zeitung…3e-869b-14456c18ff73.html
    http://www.stuttgarter-zeitung…09-81d5-150915ab4f8b.html

  • Nein, wurde hier schon ein paar Mal gepostet, ich meine Pretender war´s zum einen, weiß nur nicht im welchem Thread das war, habe jetzt aber auch keine Lust zu suchen. Aber auch Chris und tyset hier unten.


    Vom Hochhaus sollte doch zumindest mal langsam sowas wie eine Studie auftauchen...

  • Ja, die Verzögerung der Streckeneröffnung wurde bereits am 3.6. kommuniziert.


    Von einer Verzögerung beim Tunnel zwischen HBF und BIB habe ich allerdings gestern zum ersten Mal gehört.


    Und auch jetzt ist noch fraglich, wie groß die Verzögerung dort wirklich ist - evt. nur einen Monat?


    Schließlich geht es in diesem Thread um den Hochhausbau - daß sich die Bahn zum Gleislegen jetzt länger Zeit lassen kann, da die Strecke erst 1/2 Jahr später eröffnet wird, steht auf einem anderen Blatt.


    Die Gleisverlegung muss ja nicht zwangsläufig den Hausbau stören.

  • Wäre trotzdem kein Problem wenn man die Lücken im Tunnel schließen würde und ihn nur noch von der zukünftigen Haltestelle Budapester Platz aus befahren würde. Kann ja egal sein ob dann unter der Baustelle noch Gleise verlegt werden oder nicht, die Gründung muss nichts desto trotz lastfrei erfolgen.


    Nebeneffekt wäre dass man endlich die Wagenladungsstraße mit dem Milaneo verbinden könnte, sodass Baufeld 4 auch frei wird von der Behelfszufahrt in den Tunnel.

  • Mag sein, dass es technisch und rechtlich möglich wäre, abschnittsweise "Freigabe" für Stadtbahntunnel und Hochbau zu erteilen. Ist aber so offenbar weder von SSB, Stadt noch von möglichem Bauherrn so gedacht, sonst würde man doch deutlich früher mit dem Bau des Hochhauses beginnen wollen, zumindest noch innerhalb 2016.


    Zur aktuellen PM der SSB zur U12.

  • Es bleibt zäh:


    • Grundstückspreis soll nun bei um die 18 Mio. EURO liegen
    • Bauvoranfrage eines Kölner Baukonzerns für ein Hotel soll positiv verbeschieden worden sein
    • Für Bürohochhaus Stuttgarter Spitzenmieten wirtschaftlich nicht ausreichend
    • Wegen Verzögerung Bau Stadtbahntunnel nun sogar erst ab Ende 2017 bebaubar :nono:
    • Marriott soll Interesse an Betrieb mit 400 Zimmern haben


    Quelle: StN-Online