S21-A1 Turm am Mailänder Platz, 66m (in Bau)

  • Die Ornamente sehen aus als hätte man sich an einem schlechten Wikinger-Film orientiert. Was es nicht besser macht – alle Ornamente sind gleich. So richtig wertig wirkt das jedenfalls nicht.

  • Schmale Schießscharten als Fenster, Ornamente, graubraun: Ein schöne Hommage an die Sichtbeton-Bauten der 60er.


    Immerhin, das Ensemble an der Heilbronner Straße entfaltet so langsam seine Wirkung. Hoffentlich werden dereinst auf den Gleisflächen auch 2-3 Türmchen gebaut, dann könnte man schon von einem Cluster sprechen.

  • Das wäre Wünschenswert, ist aber nicht geplant. Selbst fürs Rosensteinviertel hat man sich für eine Variante ohne Hochhäuser entschieden. Immerhin entfalten die 3 Türmle entlang der Heilbronner Straße eine ganz gute Wirkung. Die Fernwirkung ist hingegen ein Witz.

  • diese Betonornamentik erinnert mich an die sozialistische Moderne. Also Bratislava. Passt dann also irgendwie zum Europaviertel. Abgesehen davon eine ziemlich schauderhafte Kiste.


    Die endgültige Meinung bilde ich mir aber wenn ich davor stehe.

  • Also ich war oft in Bratislava und im Ostblock, z. B. Polen, Ukraine usw. und kann dir versichern das dererlei Beton-Ornamente dort gänzlich unbekannt sind.

  • Regent Die ersten Gebäude dort werden nicht vor 2030 gebaut, meines Wissens nach existieren bislang auch allein grobe Baumassenstudien und städtebauliche Konzepte. Ich werde noch etwas die Hoffnung hegen, dass bis dahin ein anderer Wind weht.

  • Von der Fassade wurde angesichts des uninspirierten Wettbewerbsentwurfs und der Grünzeug-Querelen in der Folge überschatteten Vorgeschichte wenig erwartet. Nachdem LBBW und Cloud bereits einigermaßen gut daher kommen, war der mittlere Turm für mich aber nicht mehr ganz so wichtig. Hauptsache, die Zahnlücke ist gefüllt (ja, ich weiß, es hätten insgesamt mehr und steilere Zähne sein können) und gut, dass wir hier das leidige Hochhausthema (mit einem zugekniffenen und einem weinenden Auge) abschließen können. Jetzt bitte aber noch die letzten Flächen im Europaviertel ordentlich bebauen, dass das zu lange unfertige Viertel endlich als erstes S21-Ensemble erlebbar wird. Insgesamt lässt sich aber das Ergebnis sehen, zumal das Europaviertel + teilweise Heilbronner Straße das bisher einzige größere Neubauviertel Stuttgarts im Kern-/Mischgebiet (auch bundesweit gibt es freilich wenig wirklich gelungene Beispiele, selbst im europäischen Ausland lassen sich diese wohl an einer Hand abzählen) ist, an dem man einen gewissen Anspruch an die moderne Architektur erkennen kann. Für die nächsten Bauvorhaben wünsche ich allerdings eine kräftigere Farbgebung und eine weniger kantige Formensprache, als Abwechslung.

  • ^ Wenn die Dachterrasse mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt wird, bleibt die Fassade dummerweise immer noch grau.


    Die Dachterrasse scheint jetzt der große Heilsbringer zu sein, oder was? :D

  • Zumindest ist eine bepflanzte Dachterrasse ein Farbtupfer bei allem Grau ;). Eine wie im ersten Entwurf teilweise begrünte Aussenfassade wäre noch besser gewesen. Aber man kann nicht alles im Leben haben.

  • ^ Aus der Sicht eines Fußgängers wird die Begrünung der Dachterrasse nur ansatzweise - oder gar nicht - zu sehen sein. Die Begrünung der Dachterrasse wirst du nur in der Draufsicht bei Google richtig sehen können. Also nix Farbtupfer!

  • Die Ornamentik sieht aus, als hätte man einen Bäckerlehrling mit Breznteig zu lange allein gelassen ;).


    Nichts für ungut, aber der noch eingerüstete Teil macht auf mich einen interessanteren Eindruck als der enthüllte. Leider eine frappierende Abnahme an Anspruch im Vergleich zum gelungenen Look-21 gegenüber. Da hilft wohl auch strahlender Sonnenschein und blauer Himmel nicht viel.


    Bleibt zu hoffen, dass das noch unbebaute Grundstück einen spannenden Neubau erhält, der noch dazu möglichst viel vom Hotel verdeckt.