Erweiterung Museum Küppersmühle [in Bau]

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  • Erweiterung Museum Küppersmühle [in Bau]

    Laut WAZ entwickelten die Schweizer Star-Architekten Herzog & de Meuron ein spektakuläres Konzept für die Erweiterung des Museums in der Küppersmühle, welches von Dezernent Karl Janssen begrüßt würde. Die Architekten wollen dazu einen gigantischen Container auf die Spitze des Küppersmühlen-Silos legen. An Finanzierung wird derzeit gearbeitet.


    Die Architekten waren auch für das gigantische Schlauchboot in München verantwortlich.

  • Zu 24:


    Hier mal ein Bild vom Vorhaben, etwas strahlend. Später wird dieser Klotz tagsüber
    nicht so hübsch schweben!
    http://www.derwesten.de/static…4581_13439282_display.jpg
    Das Bild auf der Kulturseite der heutigen WAZ zeigt - vom Wasser aus gesehen - noch mehr, wie kopflastig dieser Entwurf ist.
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    Außerdem steht die Küppersmühle seit ca. 2001 unter Denkmalschutz.
    Hier ein Foto des jetzigen Zustands:
    http://img.fotocommunity.com/photos/8536042.jpg
    Darf man so ein Bau-Denkmal einfach so umbauen/verschandeln?

  • Fantastisch, der Entwurf. Der Block schwebt förmlich und schafft einen starken Kontrast zu dem Altbau.


    Erstaunlich gut entwickelt sich Duisburg - manch einer hatte ja schon einen Grabstein ausgesucht. Tatsächlich schrumpft die Stadt zwar, gewinnt aber gleichzeitig an Qualität.

  • Duisburg: Erweiterung Museum Küppersmühle [in Bau]

    Mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des Museums könnte schon im September begonnen werden. Es sollen 24 Millionen Euro investiert werden, man ist in Verhandlungen mit einem Großsponsor. Der Entwurf der Baseler Star-Architekten Herzog & de Meuron wird jedoch kontrovers diskutiert, die einen sehen einen großen Wurf, die anderen finden ihn nur hässlich.


    Mehr dazu aus der WAZ.

  • Zu #24: Küppers Mühle


    Die Finanzierung der "Hammerkopfes" (Erweiterung des Museums) steht langsam. Laut NRZ Printausgabe von gestern kommen von den benötigten 26 Mio. Euro von Evonik 10 Mio. Euro und von einem Kunstsammler-Ehepaar weitere 6 Mio. Euro. Die restlichen 10 Mio. Euro sollen aus einem Topf für Städteförderung kommen.


  • Die Finanzierung für die Erweiterung ist laut einem Artikel der WAZ gesichert, je zehn Mio. Euro kommen vom Land und der Evonik, den Rest steuert der Betreiber des Museums, die Stiftung für Kunst und Kultur, bei.
    Baubeginn soll spätestens Anfang 2009 sein, fertig werden soll das Ganze im Kulturhauptstadtjahr 2010.

  • Dann bin ich mal auf das häßliche Ding gespannt.


    Ist das Kunstsammler-Ehepaar, dass 6 Mio. Euro beisteuern wollte abgesprungen oder sind diese (in diesem Fall) mit dem Betreiber des Museum identisch? Siehe mein Beitrag vom 14.06.2008 in einem anderen Thread.


    Wie auch immer - offensichtlich hat Kunst hier im Lande Gott sei dank noch Gönner.

  • ^^
    Ich bin auch ein Freund der "reinen Lehre". Leider habe ich im Laufe meines Lebens lernen müssen, dass die nicht immer durchzuhalten ist. Denn, was nützt mir ein im Original erhaltener Bau, den ich am Ende nicht sinnvoll nutzen kann??
    Daher Sage ich: Die Küppersmühle wird ein echtes Wahrzeichen für Duisburg und somit fürs Revier. Ein echter Lattenknaller.:daumen:

  • In diesem Fall kann das Gebäude sehr gut als Museum genutzt werden, denn es wird ja so genutzt. Jetzt will man lediglich mehr Fläche - dies ginge aber auch auf eine etwas weniger auffällige Weise, die die Architektursprache des existenten Komplexes völlig verändert. (Auch eine Aussichtsplattform auf dem Dach ginge dezenter.)

  • Das ist wohl wahr, man will mehr Fläche. Ein Museum braucht Platz, ein großes Museum braucht halt viel Platz. Architektur ist aber auch Kunst und hat viel mit Ästhetik zu tun. Und Kunst und Ästhetik waren zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte umstritten, forderten den Widerspruch geradezu heraus.
    Kultur drückt sich auch –zwar nicht nur – aber eben auch in Architektur aus wie die darstellenden Künste. Das alles hat halt auch sehr viel mit Schönheit und dessen, was man dafür hält, zu tun. Und Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.
    Von daher sind hier unterschiedliche Meinungen völlig in Ordnung.
    Übrigens, es ist das selbe Architekturbüro, das auch die Elbphilharmonie in Hamburg geplant hat.

  • Der Wahlkampf beginnt

    #10
    Der Wahlkampf hält Einzug, vergesst nicht, in weniger als einem Jahr sind Kommunalwahlen in NRW, da wird das Getöse, besonders wenn man in der Opposition ist, immer etwas schriller:lach:

  • ^^ Eine enorm plausible Erklärung mit einer kleinen Schwäche: Kritisieren tut der SPD-Fraktionschef. Regiert in Duisburg nicht zufällig die SPD? Dann wäre Dressler selbst SPD-Mitglied oder wenigstens stünde der SPD nahe.


    Ich muss übrigens feststellen, dass ich den von Dressler geforderten Kompetenznachweis nicht bringen kann: Ich habe nie in einem Baumarkt eine Haustür gekauft. Ich habe nur als erste Fakultät Dipl.-Bauing. gemacht, die Fächer waren weitgehend mit dem Architekturstudium der TU deckungsgleich (einige Jahre vor meiner Zeit war es die gemeinsame Fakultät für Bauingenieure und Architekten). Dies reicht womöglich nicht aus, um in Duisburg mitreden zu dürfen? (Für wen ist dann die Architektur dort, wenn ein Normalmensch sie als gottesgegeben hinzunehmen hat?)

  • ^^ Eine enorm plausible Erklärung mit einer kleinen Schwäche: Kritisieren tut der SPD-Fraktionschef. Regiert in Duisburg nicht zufällig die SPD? Dann wäre Dressler selbst SPD-Mitglied oder wenigstens stünde der SPD nahe.


    Bewacher, Bewacher, es wird langsam peinlich:nono: Adolf Sauerland ist Oberbürgermeister und Mitglied der CDU:nono: CDU und Grüne arbeiten zusammen, haben aber mit 35 (von 70 Stimmen) nicht die absolute Mehrheit, sie sind auf die Unterstützung anderer Parteien von Fall zu Fall angewiesen.:D