Europaviertel Ost (Planung und Bau)

  • Baufeld Süd 1

    Hier eine Übersicht, die an einem der Container für die Grundwasserhaltung pappt. Sie zeigt ganz gut, wie das Grundstück bebaut wird (das hellere Rot). Die Kreise zeigen die Fläche, die die Ausleger der Krane überstreichen. Daran ist zu sehen, dass noch ein kleinerer, vierter Kran geplant ist (Zum Vergrößern bitte klicken):


    Und hier der aktuelle Stand der Bauarbeiten von West nach Ost gesehen:

    Alle Bilder von mir.

  • Projekt "Meandris" auf Baufeld Nord 3

    Eine Ansicht von Südwesten hat Batō oben schon gezeigt. Ein etwas anderer Ausschnitt:

    Weitere Visualisierungen - der an der Europa-Allee entstehende Platz:

    Ein Regelgeschoss wird knapp 3.000 m² Fläche erhalten. Die Strabag-Konzerngesellschaften Ed. Züblin AG, Strabag Property und Facility Services GmbH und Strabag Real Estate GmbH werden die östliche Hälfte des Gebäudekomplexes belegen, wie sich einer hier erhältlichen Projektbroschüre entnehmen lässt. Die westliche Hälfte ist noch zu vermieten.

    Die Fassade wird aus Glas und anthrazitfarbenem Naturstein bestehen.


    • Die Anschrift wird Europa-Allee 50 lauten;
    • für die Tiefgarage sind 300 Stellplätze auf zwei Etagen vorgesehen;
    • die beiden symmetrischen Gebäudeteile erhalten insgesamt vier Eingangsbereiche.


    Bilder: Strabag Real Estate / B. C. Horvath / MHM Architekten

    Der Neubau in die bekannte Luftbildmontage eingefügt:


    Bild: CA Immo / Strabag Real Estate

  • Baufeld 1

    Am Baufeld 1 geht es weiter in die Höhe. Ein Wimmelbild zum Anklicken mit netten Details (Bauzeichnung im Vordergrund, unmotiviert herumstehende Gerüste, Studium der Pläne, Treppe hinaufhechten, schmutzige Jacke, ...):

    Der Anschluss ans Nachbargebäude ist geschafft. Die Hofeinfahrt bleibt hoffentlich keine Einbahnstraße:

    Bild: epizentrum

    Auf dem letzten Bild kann man die Säulen der Arkade gut erkennen.

  • Ohne Ross und Reiter zu nennen, nimmt die FAZ-Druckausgabe in einem aktuellen Beitrag zum Europaviertel Bezug auf das Forum hier. Sie schreibt: "Die Formensprache der Architektur [der Wohnhäuser entlang der östlichen Europa-Allee] ist vielen zu monoton." In "Internetforen erntet die Europa-Allee Spottnamen". Einer davon sei "Stalin-Allee". Damit wird unserem Mitglied Thomas die Ehre zuteil, mit seiner Namensgebung indirekt in der Zeitung genannt zu werden...

    Dabei seien gerade die Häuser von Jo Franzke für sich "sehr ansprechend". Die östliche Europa-Allee sei städtebaulich bewusst urban dicht angelegt, als Boulevard mit einer einheitlichen Architektur und "gewollt großstädtischen Strukturen". "Große, zurückhaltende Fassaden führen städtebaulich zu einem mondänen und ruhigen Charakter", sagte Markus Diekow, Sprecher der CA Immo, so die FAZ. Der ehemalige Dezernent Martin Wentz halte die Gebäude für "zu wenig differenziert".

  • Aus dem von epizentrum erwaehnten FAZ-Artikel geht ebenfalls hervor, dass das Verkehrsdezernat angibt mit dem Bau der Stadtbahn nun Ende 2013 am Gueterplatz beginnen zu wollen. Von dort werde die Trasse "wegen des starken Gefaelles auf einer langen Rampe nach oben gefuehrt" um kurz vor der Emser Bruecke die Oberflaeche zu erreichen. Die tatsaechliche (sichtbare) Rampe wird natuerlich viel kuerzer ausfallen und ganz so brutal wie in der Vergangenheit wird man Rampen nicht mehr in die Landschaft setzen (siehe das Bild von Slimz im Skyline-Plaza-Strang und vergleiche es mit der Rampe des Theatertunnels), allerdings werden gleich zwei Rampen dem oestlichen Europaviertel wirklich nicht gut zu Gesicht stehen. Aber sei's drum: Mit der Eroeffnung der Verlaegerung wird 2017 gerechnet.

  • Gestern war ich seit langer Zeit das erste Mal wieder selbst im Europaviertel unterwegs. Man wird ja dank der vielen Updates immer fauler. Dennoch wollte ich mir mal einen eigenen Eindruck machen.

    Beginnen möchte ich mit 2 Bildern des Tower 185, gerade im Sonnenschein gefällt mir das Endprodukt sehr gut, man hat den Komplex sehr gut in das bestehende Gefüge eingelassen, sehr gut gefällt mir das der Turm auch nicht so hermetisch abgeriegelt ist.

    Ein gewaltiges Gebäude (für Frankfurter Verhältnisse):

    Zum Vergrössern bitte anklicken:

    Nun ein Blick auf das SkylinePlaza, von Norden aus, wirklich gross von den Ausmaßen, dennoch empfinde ich es immer noch als Flunder, selbst wenn die Endhöhe erreicht ist wird das wohl nichts an meinem Empfinden ändern, einzig positiv die Fassade und hoffentlich die Inneren Werte wenn einmal fertiggestellt, das Fassadenmuster wurde ja schon mehrmals gezeigt, sodass ich das ich das nicht nochmal zeige:

    Zum Vergrössern bitte anklicken:

    Nun zum Meandris, fotografiert von hinten von der Emser Brücke:

    Nun ein Überblick über den Boulevard Ost, auch von der Emser Brücke aus fotografiert:

    Zum Vergrössern bitte anklicken:


    Noch 2 Detailaufnahmen, Fassaden der Wohnkuben und Bodenperspektive:

    Generell muss ich sagen das mir der Boulevard aus der Fussgängerperspektive eigentlich ganz gut gefällt, er füllt sich mit Leben in Form von Einzelhandel, viele Wohnungen sind vermietet, es wirkt nicht mehr so steril wie vor ein paar Monaten, wahrscheinlich tut auch der Sonnenschein und das satte Grün sein Übriges dazu. Wenn fertiggestellt wird der Boulevard Ost sicherlich beeindruckend wirken, vor allem wenn die letzten Baufelder bebaut sind, die Baugerätschaften entfertn sind usw....
    Lediglich aus der Ferne sieht es etwas langweilig aus, zB. von der Emser Brücke, ein wenig mehr Formensprache, gerade bei den Wohnhäusern hätte dem Boulevard sehr gut getan, zumindest Staffelgeschosse.
    Aber auch hier kann man sich wohl wirklich erst ein aussagekräftiges Gesamturteil erlauben wenn alles fertiggestellt wurde, inklusive dem SkylinePlaza und dem Hotelhochhaus.
    Die "U-Bahn" so hoffe ich verläuft hier ja noch unterirdisch soweit wie ich verstanden habe.

    Baufeld Süd1 spare ich mir, da seit dem letztem Update kaum ein Unterschied zu sehen ist.

    Alle Bilder und Panoramen: Adama

  • Hohenstaufenstraße 19-25

    Der im Herbst 2013 auslaufende Mietvertrag zwischen dem Atelierfrankfurt e. V. und CA Immo über die Hohenstaufenstraße 19-25 wird nicht verlängert. Der Verein konnte sich wesentlich größere Räumlichkeiten nahe der Hanauer Landstraße sichern, wie nebenan berichtet. Es stellt sich also die Frage, wie es mit dem aktuellen Atelierhaus weitergeht. Es handelt sich um das frühere Hauptverwaltungsgebäude der Andreae-Noris Zahn AG, als solches genutzt bis 1990. Danach wurde die Hauptverwaltung in die City-West verlegt (Foto). Bevor es 2004 zum Atelierhaus wurde, war das Gebäude Teil des Polizeipräsidiums. Ein Foto, noch mit dem inzwischen abgebrochenen Seitenflügel:


    Bild: Gizmo23

    Die FNP schreibt heute, das Gebäude müsse einer neuen Straße ins Europaviertel weichen. Das erscheint mir allerdings wenig plausibel, da etwa eine (abgeknickte) Verlängerung der Ludwigstraße bis zur Osloer Straße meines Wissens weder geplant ist, noch aus Sicht des Grundstückseigentümers sinnvoll erscheint.

    Die FAZ hingegen hat mit CA Immo gesprochen. Demnach ist keineswegs eine neue Straße an dieser Stelle geplant. Man werde sehen, wie es mit dem Altbau weitergehe, wenn das nahegelegene Einkaufszentrum Skyline Plaza fertig sei, berichtet die FAZ unter Bezugnahme auf einen Sprecher von CA Immo weiter. Es gebe Stimmen, die auf eine Erhaltung des nicht unter Denkmalschutz stehenden Altbaus drängten. Allerdings sei die Bausubstanz angeblich marode.

    Bekanntlich ermöglicht der seit elf Jahren geltende Bebauungsplan B556 "Messeviertel/Hemmerichsweg" ein Hochhaus mit 365 Metern Höhe (Thread) südlich des Tower 185 und zwischen Osloer Straße und Hohenstaufenstraße. Der aktuelle Masterplan von CA Immo stellt diesen Bereich allerdings wie folgt dar - wie wir sehen, sehen wir nichts:


    Grafik: CA Immo Deutschland

  • ^^
    Weiß denn jemand wie alt der "Altbau" wirklich ist? Der FAZ Artikel spekuliert, dass er aus der gleichen Epoche, wie das Polizeipräsidium stamme, aber das glaube ich eigentlich nicht. Hätte eher vermutet, 30er oder allenfalls vereinfachter Wiederaufbau in den späten 40ern oder frühen 50ern. Das mit der maroden Bausubstanz, glaube ich dagegen schon...

    Edit: Die ANZAG-Homepage nennt 1905 als start der Firmengeschichte im Standort Hohenstaufenstraße. Da hat das Gebäude allerdings wirklich einige Veränderungen erlebt. Hätte es wie gesagt nicht so alt geschätzt.

  • Das Gebäude war nach einer Pressemitteilung der Andreae-Noris Zahn AG zwischen 1905 und 1990 Sitz der Gesellschaft. Es wurde als Hauptverwaltung dieser Firma gebaut (Q), demnach dürfte es auch um 1905 fertig gestellt worden sein. Der PM ist eine historische Zeichnung beigefügt (allerdings mit Jahresangabe 1900 im Dateinamen):

    Es dürfte sich in der Tat um einen einfacheren Wiederaufbau nach Kriegsbeschädigung bzw. -zerstörung handeln. Dabei wurde entlang der Hohenstaufenstraße um ein Vollgeschoss aufgestockt. Zahl und Abstände der Fensterachsen der nordöstlichen Ecke waren bis zum Abriss im Jahr 2008 unverändert. Rechts im Bild der zur gleichen Zeit abgerissene Seitenflügel. An diesem deutlich einfacher gehaltenen Bauteil wurde gegenüber dem bauzeitlichen Zustand wohl im wesentlichen nur das Dach verändert.

    Innenaufnahmen: Eingangsbereich, Treppenhaus. Außen hat sich, abgesehen vom baulichen Zustand, seit mindestens 62 Jahren nichts Wesentliches mehr geändert, was auch für den Bau im Vordergrund dieses Fotos von 1950 gilt:


    Bilder: ANZAG

    Als Stammhaus der ANZAG gilt übrigens das Haus "Tante Melber" am Hühnermarkt. Dieses Gebäude wird bekanntlich in den nächsten Jahren rekonstruiert.

  • Das Gebäude steht in der typischen bieder-spätklassizistischen Tradition des Frankfurter Historismus, die sich als Eigenheit noch bis etwa 1900 behaupten konnte, bevor sie vom reicheren nationalen Stil abgelöst wurde. Typisch dafür ist das Beharren auf dem Mezzanin aus rein ästhetischen Gründen, obwohl das schon damals funktional unpraktisch war.

    Beim Wiederaufbau hat man scheinbar alle Fensterverdachungen und Giebeldekorationen entfernt sowie die Fensterformate im Risaliten zur Straße verändert. Dadurch ergibt sich der Eindruck eines Gebäudes der 1930er Jahre, wahrscheinlich war beim Wiederaufbau auch ein Architekt oder ein Büro der Schule eben dieser Zeit tätig.

    Das Dach würde ich derweil eher auf 1970er oder gar 1980er Jahre schätzen. Dies kann man auch gut auf dem Foto von 1950 sehen, damals war wohl typischerweise ein flaches Notdach oder ein Walmdach von sehr geringer Neigung drauf.

  • Wäre schade das Gebäude zu liquidieren. Eine Aufpolierung wie im Bahnhofviertel wäre doch besser. Jedes stück Altbau was einigermassen gut aussieht würde ich behalten. Zu viel wurde im Krieg zerstört um dann noch die Reste runterzuziehen. Neu kann man immer woanders aufbauen. Auf der alten Zeichnung sieht man den alten Glanz noch :)

  • Hohenstaufenstraße 13-25

    ^ Immer noch zu dem Thema hier ein paar aktuelle Bestandsfotos. Immerhin könnte eventuell irgendwann vielleicht unter bestimmten Umständen doch einmal auf dem Gelände ein Jahrtausendturm entstehen. Wer weiß. So sieht das alte Hauptgebäude heute aus:

    Der modernere Anbau links daneben:

    Die Rückseiten offenbaren weiteres Elend:

    Die Gebäude im Hinterhof:

    Im Vordergrund ist jeweils die Hauptnutzung der großen Freifläche zu sehen: PWC-Parkplätze und Baucontainer für das Skyline Plaza / Kap Europa. Zurück zur Hohenstaufenstraße. Die Nummern 7, 9 und 11:

    Der Blick durch die Hohenstaufenstraße mit den Nummern 1-3 (angeschnitten) und 5 vorne links:

    Der Blick durch die Ludwigstraße, die derzeit an der Hohenstaufenstraße (Standort) endet, zeigt vorne links den Zaun der Falkschule (deren Altgebäude sich übrigens gerade in Sanierung befinden), das ehemalige Polizeipräsidium, dann quert die Mainzer Landstraße, und im Hintergrund sieht man sogar die drei Abluftrohre, die an den Gleisen am Hauptbahnhof stehen:

    Im Rücken des Fotografen führt die kleine "Servicestraße" als Verlängerung der Ludwigstraße am Rücken der Tower 185 vorbei zur Osloer Straße. Man sieht sie auf der OpenStreetMap-Karte. Kleine Straße, fein herausgeputzt:


    Bilder: epizentrum

  • Baufeld Süd 1 + Baufeld Nord 3 (Meandris) + Baufeld Süd 6

    Baufeld Süd 1 - im östlichen Bereich beginnt man mit der 3.Etage, im westlichen Bereich steht teilweise das Erdgeschoss noch nicht

    und das Ganze von der Rückseite gesehen

    Baufeld Nord 3 (Meandris) - auch hier wird mit der 3. Etage begonnen

    Baufeld Süd 6 - endlich wurde mit dem Abbau der Gerüste begonnen

    mal ein anderer Blickwinkel


    Bilder: thomasfra

  • Meandris:
    Heute habe ich etwas Seltsames am Meandris gesehen. Ich hatte leide keine Kamera dabei. Der Betonpfeiler ganz vorne links an der Ecke zum Hotel Meininger ist im Erdgeschoss herausgebrochen worden. Auf ca. 1 m Höhe ist der komplette Beton entfernt und nur noch die Bewehrung ist vorhanden.

    Falsch gebaut? Oder handelt es sich nur um eine temporäre Stütze, bis die darüber liegende Geschossdecke ausgehärtet ist?

  • ^^^ Hat keiner der Bauprofis eine Idee?
    Heute habe ich gesehen, dass der Eckpfeiler im Erdgeschoss komplett entfernt wurde.
    Pfusch im Beton, so dass nachgebessert werden muss?

  • Hier auf dem Bild Gizmo23 ist die entfernte Säule im Erdgeschoss am Meandris auf dem Baufeld Nord 3 zu erkennen.
    Wozu wird diese erst mit Bewehrung gegossen und dann wieder herausdestemmt?

    Bild von Gizmo23