Nicht nur der Verlust an Nutzungsdichte ist zu bedauern. Solche Flachzwerge ohne Not wirken immer städtebaulich wie ein kaputtes Gebiss!
Leipzig: Innerer Osten (außer ZOB und Krystallpalast-Areal)
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Exakt so etwas meine ich! Einen Kilometer vom Augustusplatz entfernt wird ein eingeschossiger Supermarkt auf zweitausend Quadratmetern Grundfläche gebaut, daneben bleibt der Parkplatz bestehen. Das kann man sich offenbar als Flächeneigentümer in Leipzig leisten.
Und hier im Forum wird darüber philosophiert, ob bei diesem oder jenem Gebäude 10 statt 7 Etagen besser wären...
Die Stadt schöpft alle nichtrechtlichen Mittel bei solchen Bauanträgen seit mittlerweile rund zwei Jahrzehnten aus, um dies zu verhindern.
Was das mit der generellen Diskussion um 7+ Geschosse bei Neubauten, außer jener gleiche Nerv der positiven Verdichtung, zu tun hat, wäre spannend.
Erläutere doch mal! Am besten gleich in dem gesonderten Thread.
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Da du selbst diesen Thread nutzt, um die allgemeine Diskussion weiterzuführen, antworte ich auch hier.
Ich weiß nicht, welche wirtschaftlichen Überlegungen dazu führen, dort einen eingeschossigen Flachbau zu planen. Offenbar war der Bauherr der Meinung, dass sich etwas Höheres für ihn nicht lohnt oder das Kapital oder ein Partner fehlt. Es gibt immer noch etliche solcher Beispiele, die in städtischen Lagen nicht einmal über drei Etagen hinausreichen.
Bauwerke über 22 Metern sind objektiv wesentlich teurer pro m² als alles darunter. So lange es noch nicht einmal genug Kapitaleinsatz gibt, um überall wenigstens vier Etagen zu bauen oder um wenigstens die hunderten, seit Jahren genehmigten Bauvorhaben umzusetzen, solange etliche gut erschlossene Stadtteile vielfach immer noch sehr locker bebaut sind, ist es realitätsfern, bei jedem zweiten Projekt das Reißen der Hochhausgrenze zu fordern. Ich werde nicht müde, euch das klarzumachen.
Dass Städte zu wenige Eingriffsmöglichkeiten haben, um - zum Beispiel so etwas wie diesen verfehlten Rewe - im Sinne der Stadtentwicklung zu verhindern, ist ein Problem. Hier wäre mehr Höhe und eine bessere Flächenausnutzung sachlich zwingend geboten.
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Ja. Andererseits, wenn sich keiner findet der dort mehrgeschossig bauen will, wen will man zwingen?
Ich glaube entweder oder macht da am meisten Sinn.
Entweder es gibt klare Vorgaben, nicht nur wie hoch maximal gebaut werden darf, sondern auch wie hoch minimal gebaut werden muss!
Oder man lässt diese ganze Vor-geberei, und ist so mutig dann ggf. auch Londoner Verhältnisse zu aktzeptieren, dann steht halt ein 10-Geschosser neben REWE Flachbau.
Ggf auch nicht ästhetisch erste Sahne, aber wenigstens wäre da wo von Bauherren gewollt, halt auch (wieder) mehr Höhe drin.
Aber hätte hätte Fahrradkette. Man kann es nie allen recht machen und manchmal ja noch nicht einmal sich selbst
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Aktuelles vom "Quartier Rosa-Luxemburg-Straße":


Wer auch immer sich angesprochen fühlen durfte, hat wohl Folge geleistet. Ich kann keine rechtswidrige Nutzung mehr am 10.3. erkennen:

Weiß jemand mehr dazu, wer da gemeint sein könnte? Ich komme dort oft vorbei, meine Aufmerksamkeit galt aber eher der Neubebauung des Krystallpalast-Areals auf der anderen Seite der Hofmeisterstraße... also vielleicht habe ich auch was übersehen. Denkbar sind vielleicht wild parkende Autos?
Zur Erinnerung: Instone plant hier wohl 330 Wohnungen. Eine mindestens bald 7 Jahre alte Visualisierung dazu gibt es u.a. noch bei der LVZ zu sehen:

Quelle: GSP via lvz.de
Kaum vorstellbar, dass es heute noch so ausgeführt wird, oder? Eine aktuelle Visu finde ich zumindest aber nicht.
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Wir hatten hier im Forum schon mal die etwas jüngeren KLM-Entwürfe aus einem Werkstattverfahren eingebunden. Aus dem Schwarzplan geht hervor, dass offenbar das Quartier in kleinteiligen Abschnitten von verschiedenen Büros beplant werden sollte. Wie der heutige Stand ist, wüsste man natürlich gern, aber sicherlich wird es bald eine veröffentlichte Visualisierung geben.
Werkstattverfahren Fassadenentwurf | KLM Architekten und Ingenieure
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Ah super, danke für die Ergänzung. Hatte ich nicht mehr auf dem Schirm bzw. nicht gefunden.
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Es ist nur zu hoffen, das nach einer Planungsdauer von 10 Jahren endlich mal etwas auf dieser zentrumsnahen Fläche etwas gebaut wird.
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Mir ist wichtig, dass die Architektur an dieser doch recht prominenten Stelle gelingt, das ist bei diesem Bauherrn kein Selbstläufer und die KLM-Entwürfe machen mir da auch nicht übermäßig viel Hoffnung. Dann lieber noch weitere zehn Jahre Brache, ergo unverbaute Chancen, als der nächste Entwurfsunfall.
Städtebauliche Kleinteiligkeit würde immerhin gestalterische Schwächen der einzelnen Gebäudeabschnitte etwas mildern.
Dass noch keine Visualisierung gezeigt wird, deutet m. E. auf ein gewisses Ringen bis zum letzten Moment hinter den Kulissen hin. Eine erteilte Baugenehmigung wäre doch schon vermeldet worden.
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^ ...eine Baugenehmigung wurde schon erteilt. Siehe mein Post im "Leipziger Wohnungsbau" vom 07.02.2026
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Das letzte Bild stammt allerdings von der Baufeldfreimachung aus Czermaks Garten.
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^ Viel geändert hat sich noch nicht:

Schräg ggü. bei Czermaks Garten 2-4:

Ein paar Meter weiter beim Projekt Querstraße-Großer Brockhaus sieht es aktuell so aus:

Eigene Bilder -
^...und jetzt so:









Nunja... abschließend ein Blick auf weitere Neubauten in der Querstraße:

...behutsam eingefügt, charmant gestaltet.

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^ An der Querstraße finde ich den Neunziger-Retro-Look sogar fast okay, aber die Hinterhoffassade dem Pentahotel gegenüber ist schon echt frech.
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^^ Irgendeine creazy Mischung aus Bauhaus und eine Prise Backsteinexpressionismus. Hat was 🙃 Ist aber trotzdem recht einfältig. Schade, an solch einem zentralen Ort...
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Auch wenn es für die meisten nicht danach aussehen dürfte: Das sind richtig teure Fassaden. Was für schöne Gebäude man mit diesem Geld hätte bauen können! 😩
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An der Ecke Poeche-/Dohnanyi-Straße erfreuen uns die aufstrebenden Betonmassen des Dohnanyi-Palais'
Ebenfalls unter dem Radar der LVZ-Liste: Luther- Ecke Jonasstraße
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