Leipzig: Innerer Osten (außer ZOB und Krystallpalast-Areal)

  • ^ Naja, seien wir ehrlich: es wird schon seinen Grund haben, dass bisher keine Visualisierungen aufgetaucht sind. "Hochwertig" ist ja auch ein dehnbarer Begriff. Laut Ursprungsartikel von Januar 2008 bezog sich dies aber auf die Neubauten an der Brandenburger Straße, was dann wohl die Handwerkerhöfe etc. meint.

  • Aber immerhin, mit den 4 Pylonen und der Dachaufhängung daran sollte der Obimarkt gemeint sein. Zudem sollte die Fassade ähnlich dem Strichcode auf Verpackungen gestalet werden.

  • ^ Strichcode kann dann aber auch so aussehen. Backsteins :toilet: - Smiley passt dazu hervorragend. Man darf eben nicht vergessen: ein Baumarkt ist ein Baumarkt bleibt ein Baumarkt. Auch bei hochwertiger Gestaltung. Einziges Fundstück im Netz dazu ist dieses hier, laut dem zumindest der Gartenbereich OBI-typisch in Schmetterlingsform ausgeführt wird, die zugegebenermaßen so schlecht nicht aussieht. Insofern wahrscheinlich wirklich nicht verkehrt, wenn der Markt in den hinteren Bereich des Geländes kommt, zur Brandenburger Brücke hin soll ja ein kleines Wäldchen gepflanzt werden. Zur Brandenburger Straße müssen es dnan die anderen Bauten reißen. Rein von der Geländeaufteilung macht das aber m.E. durchaus Sinn.

  • Warum man den Baumarkt nach hinten verlegt, hat vielleicht mit Sicherheit zu den Bahnanlagen zu tun. Auch mit dem Wäldchen wurde schon begonnen. Auch die Flachbauten nebenan werden demnächst verschwinden. Mal sehen was aus dem blauen Haus wird. Vielleicht entsteht ja auch dort was neues.

  • Auf der OBI-Baustelle hat sich einiges getan.


    Bauupdate: 13.04.2009


    Das ist der einzigste Beweis das hier ein OBI-Baumarkt entsteht.


    Blick über das Areal von der Brandenburger Brücke aus.



    Hier wird später der Eingang zum Baumarkt sein.


    Diese Baracke wird demnächst auch abgerissen.

    Bilder: Dr.Faust

  • Zwei bildliche Ergänzungen noch von mir.


    Auf dem plattgemachten Gelände zwischen Rosa-Luxemburg und Hofmeisterstraße ist noch nichts passiert:


    Die zwei Gebäude in der Hans-Poeche-Straße und die zugehörigen Hinterhofgebäude sind inzwischen komplett weg, was neue Einblicke auf die Rückseite der Katholisch-Apostolischen Kirche in der Dohnanyistraße eröffnet. Hier soll wie bekannt ein Parkplatz entstehen:


    Nochmal näher ran:


    Eine brandaktuelle Ergänzung aus der neuesten LVZ: Obi wird die Filiale im Paunsdorf Center nach Eröffnung des Marktes an der Brandenburger Straße schliessen.

  • Habe heute mal wieder ein paar Fotos vom OBI Baumarkt gemacht.

    Bauupdate: 23.04.2009




    So wie es aussieht, soll an der Brandenburger Strasse eine neue Einfahrt entstehen.


    Blick zum Garten/Pflanzenbereich.

    Bilder: Dr.Faust

  • Leider scheint es ein Standart Baumarkt wie auf der grünen Wiese zu werden. Das was bisher gebaut wird entspricht genau dem üblichen "Typen-Baumarkt" wie überall.
    Es ist nichts von der besonderen Dachkonstruktion oder einer anderen Fassadengestaltung zu erkennen. Gerade an der Stelle wäre ein "einprägsames Erscheinungsbild" doch Werbung pur: weithin sichtbar und für jeden der die B2 fährt wahrzunehmen. aber: Fehlanzeige.
    Es gibt ja auch keine Visualisierung, aber die braucht man ja beim Typenbau nicht. leider.
    Da kann man nur auf einen Parkplatz mit viel Grün hoffen, der den Baumarkt verdeckt:

  • Auf der Westseite des Bahnhofsgeländes gibt es noch genügend Platz für kreative Ideen.


    Und wenn Obi erst seine bunten Standarten gesetzt hat, wird es vielleicht gar nicht so schlecht aussehen.:D

  • Meine Hoffnungen in Verbindung mit der Revitalisierung dieses Areals lagen eigentlich von Anfang an in der Sanierung der übrig bleibenden qualitativen Bausubstanz und der zukünftigen Nutzung als Gewerbehöfe. Sind in dieser Richtung mal konkretere Infos ans Tageslicht gestoßen?


    Frag doch mal bei der GEG Immobilien- und Handelsgesellschaft nach. Gruß, Cowboy.

  • Obi

    Ich weiß eigentlich nicht, warum an jener Stelle zwischen Hauptgleisfeld und Kriegsbrachenlandschaften nebst diverser Lagerhöfe ein Obi-Baumarkt entstehen soll, der großen Wert auf die Architektur legt. Aber - yippie ya ya yippie yippie yeah - zumindest wird es an besagtem Standort kein Obi-Baumarkt in der grell-orangen Standardausführung geben, sondern einer mit Strichcodefassade und, wie hier schon geschrieben wurde, mit Pylonendach. Mit der Architektur ist das Kölner Büro Kottmair beauftragt worden (Quelle).


    Selbiges Büro hat auch den Obi-Baumarkt in Regensburg entworfen, der ebenfalls mit einem Strichcode-Raster versehen ist. So ähnlich könnte demnach auch der Leipziger Obi aussehen.

  • ^ es ist erstaunlich, das es noch gar keine öffentlichen Anzeichen gibt wie der Markt werden soll, weder auf der Seite des Ing.Büro noch irgend wo in Veröffentlichungen der Stadtverwaltung oder an der Baustelle.


    ^ Cowboy, so abseits ist die Lage nicht: durch die vorbeiführende B2 über die Brandenburger Brücke ist das Gelände ja sehr gut einsehbar. Deswegen ist dort eine gute Architektur schon wichtig. Neben der Fassade die nicht in Knall-Orange werden soll sehe ich die Dachpylonen als wichtig an, da das Grundstück tiefer liegt als die B2 und somit die optische Wirkung verstärkt wird.

  • Auf dem Areal Schützenstr./Büttnerstraße, dort wo die LICON-Gruppe Ihre neue Firmenzentrale entstehen soll, haben die Bauarbeiten begonnen. So hat Leipzig wieder eine Baustelle mehr.


    Bauupdate: 09.06.2009




    Bilder: Dr.Faust

  • ^ Ja, die waren aber nicht der Reißer und orientieren sich am existierenden Bürogebäude. Eventuell wird ja doch anders gebaut, die Entwürfe waren nicht annähernd adäquat für ein Unternehmen, dass bereits so viele ästhetische Bauten in Leipzig gerettet hat.

  • wieso? die ruine wird doch gerettet. der neue anbau wird hingegen in der tat betont sachlich ausfallen. passt aber zum unternehmen, licon zieht ja auch neubauprojekte durch.
    nach ein paar jahren sendepause fände ich es erstaunlich, wenn dieses projekt tatsächlich noch wirklichkeit werden würde. hatte nicht mehr damit gerechnet.

  • Ich hatte mal eine weitere Ansicht gepostet. Da sah es eher so aus, als ob nicht bis vor zur Kreuzung gebaut wird. Dem ist aber, wie man auf den Baustellenabsperrungen und der Grafik von Homuth + Partner Architekten, scheinbar nicht so - außer das dreieckige Gebäude ist da nur als Platzhalter eingefügt (was aber wiederum die Erdarbeiten zur Spitze hin nicht erklärt).


    @ dj_tinitus: ich beziehe meine Kritik eigentlich hauptsächlich auf die rot untergliederten Fensterbänder - die sehen mir einfach zu sehr nach sozialistischem Bürobau aus. Dass die Reste des Karlshofs integriert werden, ist natürlich grandios.