Leipziger Wohnungsbau

  • Ich weiß nicht .... das Verhältnis von Wandfläche zu Fensterfläche, die Fensterformen, die Ausformung der Baumassen und die etwas unambitionierten Auskragungen geben dem Bau etwas Schuppenhaftes. (-> DER Schuppen, nicht DIE Schuppen)

  • Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, ich finde den Bau absolut nicht gelungen. Zu viel Beton, eintönige Fassade, keinerlei Verziehrung oder Muster zu erkennen, Dachlandschaft auch ziemlich wirr. Naja, das gemeine Volk interessierts ja nicht ;) ...

  • Nun, es darf ruhig modern und ohne Verzierungen sein - so wie man eben im Jahr 2010 zu bauen vermag. Aber das da oben dünkt mich aber aus den genannten Gründen schlecht, NICHT weil es modern ist!

  • Man vermag heutzutage auch durchaus ästhetisch komplexer zu bauen. Es gibt auch zeitgenössische Formen von Ornamentik beispielsweise. Nur gilt es offenbar als verpönt.

  • Ich kenne zwar den Grundriss nicht, aber auffällig ist ja, dass die Fensterflächen in einem Missverhältnis zu den Wandflächen stehen, d.h. es wohl nur wenige Lichtsituationen geben dürfte, wo die Innenräume ohne Kunstlicht auskommen. Unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild ist das in meinen Augen der größte Mangel und steht eigentlich auch grundlegenden Vorstellungen moderner Architektur entgegen.

  • Ich kenne zwar den Grundriss nicht, aber auffällig ist ja, dass die Fensterflächen in einem Missverhältnis zu den Wandflächen stehen,


    Wie lautet denn das richtige Verhältnis von Wand zu Fensterfläche ?
    Vielleicht ist die abgebildete Front die Nordseite und deswegen sind die Fenster so scheinbar klein ? Oder der Bauherr mag nicht,dass man ihm beim Essen zusieht.


    d.h. es wohl nur wenige Lichtsituationen geben dürfte, wo die Innenräume ohne Kunstlicht auskommen.


    Dazu müsste man die Rückseite des Gebäudes sehen können,vielleicht sind dort ja grosszügige Fensterfronten ? Im obersten Geschoss scheint auch strassenseitig ein grosszügiges Fenster zu sein.


    Unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild ist das in meinen Augen der größte Mangel und steht eigentlich auch grundlegenden Vorstellungen moderner Architektur entgegen.


    Wozu Riesenfenster in allen Räumen ? Bad,WC,Umkleideraum,Küche kommen auch gut mit dieser,nicht wirklich kleinen Fenstergrösse zurecht.


    Mir gefällt der Bau,gerade auch die Fensteraufteilung zur Strassenseite hin.

  • ^ Die Schauseite mit großen Fensterflächen gibt es aber vmtl. nach Westen zum Elstermühlgraben hin.


    Ich bin gespannt, wie die Central Park Residence im fertiggestellten Zustand wirkt. Entweder als gelungene Reminiszenz venezianischer Villen oder als kitschiger Abklatsch derselben. Die Wohnflächenoptimierung, die man bereits im Rohbau erkennt, deutet schon mal auf letzteres hin.

  • Als ich gestern Abend im Musikviertel vergebens nach einer Hausnummer suchte, entdeckte ich mit Zufall die Geschäftsstelle der Leipziger Stadtbau AG und wie es der Zufall auch gleich wollte, sah ich ein neues Wohnprojekt im Herzen von Leipzig.


    WOHNEN AM JOHANNAPARK


    Hierbei handelt es sich um zwei Stadtvillen in der Ferdinand-Lassalle-Straße zwischen Hauptmann- und Hillerstraße im Bachviertel, welche den al piano-Villen am Scheibenholzpark ein bisschen ähneln.



    Blick auf die neuen Gebäude am Johannapark.



    Die Realisierung soll schon nächstes Jahr beginnen.



    Und ein Blick auf das aktuelle Grundstück, einfach das Grün wegdenken :D


    Einige Meter weiter südlich entdeckte ich auf einem bewohnten Eckgrundstück von Bäumen eine kleine Ausstellung, dachte ich, immerhin war sie beleuchtet. Daher auch exklusive Nachtfotos.


    QUARTIER AM PARK


    Zwei weitere Gebäude sollen im Musikviertel entstehen. Die Hadynstraße bietet bereits eine Straßenansicht zwischen moderner und historischer Architektur und die Grundstücksgesellschaft FERDINAND RHODE 22/24 mbH plant ein neues Eckgebäude. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro pmhLE. Dieses Projekt wurde bereits auf hier im DAF vorgestellt.



    Neues Gebäude an der Haydnstraße Ecke Ferdinand-Rhohe-Straße.



    Infos zum Projekt auf http://www.quartier-am-park.de.



    Das beleuchtete Objekt zum "Nicht Betreten".

  • Das Quartier am Park wirkt ja mit jeder neuen Visualisierung ein wenig wertiger. Interessant finde ich insbesondere die neue abgerundete Ecke. "Wohnen am Johannapark" wirkt da schon deutlich langweiliger. Insgesamt muss man aber sagen, dass der momentane schwarz-grau-weiß-Trend bei villenartigen Neubauten trotz aller Wertigkeit, die er vermitteln soll, auf Dauer schon arg eintönig ist.

  • Aktuelle Bilder aus der August-Bebel-Straße:




    Ich bleibe dabei, grundsätzlich eine ordentliche, sich durchaus dem Bestand anpassende Lückenbebauung, allerdings macht mir das Mintgrün da links doch arge Sorgen. Bitte jetzt nicht alles versauen!

  • Im Bereich Talstraße / Ecke Prager Straße bzw. Johannisplatz wurde auf einer Brachfläche (direkt neben der Alten Post, welche von der Stadtbau entwickelt wird) sämtlicher Wildwuchs entfernt. Auch sind schon "Pflöcke" in den Boden geschlagen, was auf einen Neubau hindeuten könnte.
    Ob allerdings gewerblich (naheliegend) oder Wohnungsbau, ist natürlich noch nicht erkennbar.
    http://maps.google.de/maps?hl=…&resnum=1&ved=0CBgQ8gEwAA
    Direkt dahinter sind die unschönen Parkplatzflächen der LWB (wie überall im Stadtgebiet), welche bis nach der Wende noch mit Altbausubstanz bebaut waren.


    Wenn du noch nicht weißt, was gebaut wird, wieso postest du die Meldung dann im Wohungsbau-Strang? C.


    @ C.
    Aus dem einfachen Grund, weil ein neuer Thread sinnlos wäre und es auch sonst nirgendwo richtig reinpasste. Entschuldige, aber ich bin hier wie du sicher anhand meiner Beiträge und Registrierdatum siehst noch recht neu und kann es nicht den "Urgesteinen" immer recht machen...

    Einmal editiert, zuletzt von DenkMal ()

  • direkt an der prager straße tippe ich auch mehr auf gewerbliche nutzung, bis hin zu hotelgewerbe. müssen wir wohl abwarten, bis eventuell mal ein bauschild aufgestellt werden wird. wenn wir wissen, WER baut, is das schon ein guter hinweis auf die mögliche qualität und die spätere nutzung

  • Auch die LVZ thematisierte heute den Trend zum Geschosswohnungsbau in Leipzig. Leider nicht mit neuen Projekten, aber zumindest Daten :)


    So soll das Gebäude August-Bebel-Straße 8 mit Mietwohnungen, die größtenteils bereist vergeben sind, im Februar 2011 fertiggestellt sein, in der Alfred-Kästner-Straße 8 bauen drei Familien (Fertigstellung wohl auch im Frühjahr nächsten Jahres) und der Neubau Hohe Straße 60, der vom Architekturbüro Weis & Volkmann geplant wird, beginnt im Dezember.

  • Die BILD will in Erfahrung gebracht haben, dass die Penthouse-Wohnung des geplanten Neubaus in der Ferdinand-Rhode-Straße (Projektname: Quartier am Park, Infos bereits hier gepostet) mit schlappen 1,5 Mio Euro die teuereste Wohnung in Leipzig werden soll. Projektleiter Stefan Naether zeigt sich zuversichtlich, dass eine so teure Wohnung auch in Leipzig über den Tisch geht. Baustart ist erst im Sommer 2012. (Quelle, man beachte den schönen Schlafzimmerausblick auf die Leipziger Tieflands-Berge!)


    So soll besagte Penthouse-Wohnung aussehen



    ...und so der Eingangsbereich

    Quelle: pmhLE.de

  • MAX-BECKMANN-STRASSE


    Nun gibt's auch zur Sanierung der Max-Beckmann-Straße (Plattenbau) ein Foto von der neuen Fassade >>



    Max-Beckmann-Straße am 28.11.2010.


    Die Wohnungen an der Ecke zur Haltestelle Westplatz werden immer leerer.